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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik DC-DC kontra Batterie


Autor: Dieter (Gast)
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Hallo,

In meiner Schaltung  befindet sich ein MSP430 und eine
Empfängerschaltung die ein 5kHz Signal empfängt.

Habe nun folgendes Problem mit der Wahl einer möglichen
Versorgungsspannung.


1)
Verwendung eines DC-DC Wandlers der mir eine 2,4V Akku Spg. auf 3V
setzt

Vorteil:

Die Batteriespannung kann bis auf ca. 1.5V herabsinken und der DC-DC
Wandler tut weiterhin seinen Dienst und liefert 3V. :-)

Nachteil:

Der DC-DC Wandler „spuckt“ mir in meine Empfängerschaltung.
Da hilft leider auch kein Filter , wenn der DC-DC Wandler seine Spule
im 5kHz Takt schaltet .... da diese Frequenz meine Empfangsfrequenz
ist. :-(

Die Idee den DC-DC Wandler in einen „Blei-Mantel“ zu stecken, half
....etwas .... allerdings nicht ausreichend. Der strahlt sozusagen
immer noch wie die „aufgehende Morgensonne“. ;-[


Frage:

Gibt es DC-DC Wandler deren Schaltfrequenz weit über den 5k Hz liegen
(sollten keine Stromfresser sein) ?
Ausgangsseitig sollte er bis 60mA liefern.

Oder gibt es irgendwo gut geschirmte DC-DC Wandler mit den Maßen
1,5cm*1,5cm*2,5cm ?


2)
Sollte ich das mit dem DC-DC Wandler nicht hinbekommen, habe ich als
Alternative die Möglichkeit die Versorgung über zwei 1,5V Batterien zu
realisieren.

Nun hätte ich meine 3V.

Doch wie sieht da die Entladekurve der Batterie(en) aus, wenn ein Strom
von ca. 1,5mA (...40mA) fliest. Wann sind aus den stolzen 3V .....2,8V
oder noch schlimmer .... kümmerliche 2,6V geworden ?
Wie und in welchem zeitlichen Verlauf geht die Versorgungsspannung in
die Knie ? Kann mir nicht vorstellen das die Batterien bis zum letzten
Elektron 3V konstant hält.

Möchte nicht unbedingt alle 2 Monate noch halbvolle Batterien
wegwerfen, nur weil die min. Versorgungsspg. meiner Schaltung
unterschritten ist. Ein DC-DC Wandler würde da einiges mehr
herausholen. (Wieso müssen eigentlich Akkus bei 1,2V aufhören ?)

Tja ........ein paar Tipps oder Verweise auf informative Seiten würden
mir schon weiterhelfen

Danke

Autor: crazy horse (Gast)
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DC/DC-Wandler arbeiten heutzutage im MHz-Bereich, um mit kleinen
Komponenten auszukommen. Gerade die billigen schleudern aber mitunter
recht erheblich in der Gegend umher, lindern kann man das mit externer
Beschaltung, aber nicht beseitigen.
Gute Erfahrungen habe ich mit den geschirmten Wandlern von Traco
gemacht, schau mal, ob du da was passendes für dich findest.

Autor: Rahul (Gast)
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Bleimantel?
Strahlen die DC/DC-Wandler jetzt schon mit Alpha- oder Beta-Strahlung?
Gegen EMV hilft ja meist ein geerdeter Kupferschirm...

Sachliches:
Es gibt doch nette 3V-LiIon-Batterien. Sind zwar nicht ganz so billig
wie 3 Mignonzellen, aber halten länger (denke ich; warum sind die sonst
so teuer?).
Ich hab mal einen DC/DC-Wandler mit irgendnem Maxim-Chip
(Max649?)gebaut, der lief soweit ich mich erinnere mit 150kHz.
Sonst halt Traco oder so.

Gruß Rahul

Autor: Manfred Glahe (Gast)
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@Dieter,

um magnetische Abstrahlung auszuschalten, kannst du bei dem kleinen
Strom einen kapazitiven Wandler im MHz Bereich nehmen, wie z.B. den
MAX1686.

MfG  Manfred Glahe

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