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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Werbung für Ingenieurstudium


Autor: Zak Mc cracken (64qam)
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Wie findet Ihr den folgenden Text? (gefunden auf der Internetseite einer 
Hochschule)

Zutreffend oder irreführend?

Besonders interessant finde ich den Punkt "Viele tausend Arbeitsplätze 
können nicht besetzt werden" und "Die steigenden Einstellungsgehälter 
spiegeln diese Situation am Arbeitsmarkt".

Hmmm.

MfG!

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Berufsaussichten

Mit einem Studium der Nachrichtentechnik haben Sie sich für viele 
Arbeitsplätze qualifiziert. Mit Ihren Kenntnissen in analoger und 
digitaler Elektronik, Programmierung, Signalverarbeitung und Übertragung 
habe Sie die Möglichkeit in den folgenden Branchen zu arbeiten:

    * Mobilfunk & Kommunikationsnetze
    * Ton- und Bildverarbeitung & Multimediasysteme
    * Verkehrstechnik & Leitsysteme
    * Prozesssteuerung & Automatisierung
    * Sicherheitstechnik & Identifikationssysteme
    * Software- und Hardwaretechnik
    * Medizintechnik

Ingenieure der Nachrichtentechnik zählen zu den am meisten gesuchten 
Berufsgruppen. Viele tausend Arbeitsplätze können nicht besetzt werden, 
da es keine geeigneten Bewerber gibt.

Altersbedingt freiwerdende Arbeitsplätze können nicht mehr durch 
Neueinstellungen besetzt werden. Trotz der großen Nachfrage entscheiden 
sich in Deutschland viel zu wenige Studierende für ein Studium der 
Nachrichtentechnik.

Den Studienanfängern kann deswegen eine intensive und individuelle 
Betreuung geboten werden, die es in vielen anderen Studiengängen nicht 
gibt.
Die steigenden Einstellungsgehälter spiegeln diese Situation am 
Arbeitsmarkt.
Bessere Rahmenbedingungen kann es für den Start ins Berufsleben nicht 
geben!

Autor: Daniel Duesentrieb (daniel1976d)
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Na ja Hochschulen kaempfen auch ums Ueberleben...

Autor: Zak Mc cracken (64qam)
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Daniel Duesentrieb schrieb:
> Na ja Hochschulen kaempfen auch ums Ueberleben...

Hm...und das rechtfertigt arglistige Täuschung? Immerhin informieren 
sich dort junge Menschen die noch nicht viel von der Realität wissen und 
wohl auch eine deutsche Hochschule als eine seriöse, glaubhafte Person 
wahrnehmen.

Autor: kyrel (Gast)
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hmm, also ich sage ma werbung wie ueberall,

ob es um ein joghurt geht oder was anderes, das ziel ist immer das 
gleiche, es geht um den "konsumenten"

pers. besuche ich derzeit auch eine FH (B.Eng.), habe aehnliche 
werbe-texte gelesen und mir das golde von himmel versprochen...nach 4 
sem. sieht die situation anders aus....ging sogar soweit das studium 
abzubrechen, da es "langweilig" wurde, da ich mir ab dem 4ten sem. mehr 
interessantere gebiete versprochen habe - liegt aber daran, da ich zuvor 
eine aehnliche berufsausbildung abgeschlossen habe und man einfach 
dadruch den groessten teil bereits kennt und wir grad' SS haben und 
sowieso alles arg kurz gehalten wird. aber ich mache weiter, will meine 
letzte zeit nicht umsonst investiert habe, sprich, ich ziehe das studium 
durch...

zusammengefasst kann man jedoch sagen...es kochen alle mit wasser, 
sprich, es ich fast egal, auf welche FH/UNI man geht (behaupte ich)

schoene gruesse

Autor: oszi40 (Gast)
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Sie haben nicht gelogen. Sie haben nur noch nicht verraten in welchem 
Billiglohnland die Fachkräfte demnächst gesucht werden.

Trotzdem lohnt sich Bildung, da Wissen im Gegensatz zum schwindnen Geld 
meist im Kopf bleibt!

Autor: Damian (Gast)
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>>oszi40 (Gast)
>>Trotzdem lohnt sich Bildung, da Wissen im Gegensatz zum schwindnen Geld
>>meist im Kopf bleibt!

Wissen, welches man nicht anwenden kann, ist nutzloses wisssen, oder wie 
war das....

Autor: Zak Mc cracken (64qam)
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oszi40 schrieb:

> Trotzdem lohnt sich Bildung, da Wissen im Gegensatz zum schwindnen Geld
> meist im Kopf bleibt!

Ist das so? Ich denke der Mensch neigt zum vergessen. Ungenutztes Wissen 
ist irgendwann nur noch Halbwissen und irgendwann ist es weg :-)

Autor: Irrtum (Gast)
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- Ist das so? Ich denke der Mensch neigt zum vergessen. Ungenutztes 
Wissen
- ist irgendwann nur noch Halbwissen und irgendwann ist es weg :-)

Das kommt darauf an, wie man studiert hat - es gab Leute, die haben nur 
nach Klausur gelernt und nach 2 Wochen wieder alles vergessen.
Die waren meist in Rekordzeit fertig mit super Noten.
Das ist natürlich eine Strategie im Sinne der BWLer, hat aber mit Lernen 
wenig zu tun.
Ich sag mal so, wer einmal richtig schwimmen gelernt hat, der vergißt 
das auch nach 30 Jahren nicht bzw. kann sein Wissen innerhalb kürzester 
Zeit wieder einsetzen.
Das haben die BWL-Spezies aus der Personalabteilung (mit einigen 
löblichen Ausnahmen) aber komplett vergessen und deshalb gibts den 
großen Fachkräftemangel oder sagen wir doch besser Fachkräfteüberschuß, 
einige Firmen geben das in Absagen offen zu.
Ing.-Studium kann man machen, wenn man die Leidenschaft mitbringt (wie 
bei Kunstgeschichte, etc.), beruflich gesehen würde ich das heute nicht 
mehr machen.

Autor: Olaf (Gast)
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> beruflich gesehen würde ich das heute nicht mehr machen.

Was wuerdest du denn empfehlen? Verwaltungstechnik studieren
damit man mit seinem Hartz4 Antrag besser klar kommt? Oder gleich
Jura weil das besser ist um beim Sozialamt seine Rechte einzufordern?

Olaf

Autor: Paul (Gast)
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>Hm...und das rechtfertigt arglistige Täuschung?

Also ich wäre vorsichtig. Arglist kannst Du gar nicht beweisen.

Ich würde heute,wenn ich gesund wäre Medizin studieren, leider bin ich 
nicht gesund, also wieder E-Technik. Obwohl der Charme, als es nocht 
Hobby war, ist verflogen.

Autor: Jo (Gast)
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Das ist pure Propaganda. Könnte auch vom VDI oder dem Arbeitgeberverband 
Gesamtmetall (=ThinkIng) kommen.

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