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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Serielle Modulansteuerung


Autor: Chritoph (Gast)
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Liebe Leute,
ich würde gerne abgehend vom Mega8 einzelne LED-module ansteuern. Jedes
LED-modul soll seperat steuerbar sein:

Frage 1: Gib es einen seriellen DA-Wandler der gleichzeitig
adressierbar ist.

Frage 2: Brauch ich unbedingt eine Datenleitung zur Ansteuerung oder
kann man die seriellen Steuer- und Adresssignale nicht irgentwie über
die Versorgungsleitung schicken?

Vielleicht kann mir ja jemand wenigstens eine der Frage beantworten.

Autor: Tobi (Gast)
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gegenfrage: wofür einen da-wandler?

Autor: Chritoph (Gast)
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Der DA wandler soll einem OP die Refernzspannung liefern um die
Helligkeit der Dioden einstellbar zu machen.

Autor: Michael (Gast)
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findest du nicht die pwm-methode einfacher?
Michael

Autor: leo9 (Gast)
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Hallo Chritoph, was willst du eigentlich steuern? was ist ein LED-Modul
und wie spielen der OP und die Helligkeit der LEDs zusammen?
zu Frage 1) ja, gibt es
2) wäre machbar, aber der ufwand die Nutzsignale auf die
Stromversorgung zu modulieren und zu dekodieren übersteigt den Aufwand
eines mehrpoligen Kabels bei weitem.

grüsse leo9

Autor: Peter Dannegger (peda)
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"2) wäre machbar, aber der ufwand die Nutzsignale auf die
Stromversorgung zu modulieren und zu dekodieren übersteigt den Aufwand
eines mehrpoligen Kabels bei weitem."


Nein, das geht sogar sehr gut.
Ich hab mir mal für meine Uhr ein 2. LED-Display gemacht.

Auf der Senderseite eine kleine Drossel in die +5V und darauf mit einem
Kondensator das Ausgangssignal eines Leistungsgatters (7440) drauf.

Auf der Empfängerseite auch eine Drossel und vor der Drossel mit einem
Kondensator auf den Eingang eines Schmitt-Triggers (74LS14), der mit
Widerständen ungefähr zwischen beide Schwellen vorgespannt wird.

Auf der Leitung hat man dann die 5V mit kurzen positiven und negativen
Nadelimpulsen und nach dem Schmitt-Trigger wieder das astreine
Rechtecksignal.
Ich hab die Impulslänge mit den Daten moduliert.


Peter

Autor: christoph (Gast)
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Das LED-Modul soll eine Platine sein die an 24V hängt. Auf der platine
sollen möglichst viele LED aufgebracht sein. Es sollen mehrere
LED-module kaskadierbar sein die von einem steuermodul ansteuerbar sein
sollen. Das steuermodul hängt über einen Mikrocontroller an der
USB-schnittstelle. Es sollen möglichst wenig Leitungen verwendet
werden. Daher Suche ich einen seriellen DAC den ich über eine
Steuerleitung an der UArt des Mikrocontrollers ansteueren kann. Ich
benötige natürchlich für die einzelnen Module einen DAC den ich
adressierne kann. ich schicke also seriell ein Adressbyte und dann das
DAtenbyte für die HEllgikeit. Man sagte mir einen solchen IC gäbe es
bereits aber wie nennt sich sowas, wie kann ich etwas dergeleichen
suchen?

Autor: Sebastian (Gast)
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max7912

Autor: Christoph (Gast)
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Kann mir jemand nen Tip geben wo ich nen DAtenblatt für den MAX7912
finde? bisher viele Dank für die HIlfe!
christoph

Autor: Sebastian (Gast)
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Sorry,

meinte eigentlich max7219. Der Max6955 ist auch noch ganz nett.

Datenblätter gibts bei www.maxim-ic.com einfach die bezeichnung rechts
oben reinschreiben.

seb

Autor: Christoph (Gast)
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SO wie das aussieht braucht der 7219. Aber noch zusätzlich nen Clock
signal.  Das hieße dann ich käme mit VCC,GND und einer Datenleitung gar
nicht hin. Zumal ich ja sogar die eine Datenleitung auf die
Versorgungsleitung koppeln wollte. Bei Maxim gib es aber noch so ein
1-wire potentiometer. Hat vielleicht jemand mit dem Ding schon mal
gearbeitet. HAt überhaupt schon jemand mal mit dem 1-wire protokoll was
aufgebaut?

Autor: Christoph (Gast)
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Lieber Peter,
Ich versuche gerade deinen Aufbau zu simulieren. Ich habe allerdings
keinen blassen Schimmer wie ich die Bauteile zu dimensionieren habe.
Gibt es eine Anleitung wie ich zum ein und auskoppeln von signalen
bauteile anzupassen habe.

Autor: Peter Löschnig (Gast)
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hallo

ich würde das ganze über Schieberegister (74595 oder so)
machen,
z. B. 3 Schieberegister / Modul = 18 Ausgänge, 3 davon zur
Helligkeitssteuerung (=8 Helligkeitsstufen)
mit Data,Strobe,CLK und einer Leitung zur Kontrolle der Daisy Chain  +
Versorgung wären das dann 6 Leitungen
(mit denen man dann aber fast beliebig viele Module aneinanderreihen
kann)

Peter

Autor: Christoph (Gast)
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Liebe PeterII,
mir sind gewisse Dinge vorgegeben: 8-bit helligkeitswerte,
8bit-adressen. Möglichst nur zwei Leitungen insgesammt (inclusive
versorgungleitung!!!) Ich versuche gerade die Daten auf die
Versorgungsleitung zu koppeln. Bin mir aber noch nicht so sicher wie
das mit den Dimensionierungen aussieht zumal sich die Induktivität der
Leitung bei der Kaskadierung unterschiedliche Anzahlen von modulen ja
auch ändert. ich will irgenwie zwei Frequenzen nutzen die eine für ne
logische 1 die andere für die 0. ich probier einfach mit pspice nen
bischen rum vielleicht finde ich ja geeignete werte.

Autor: Peter Löschnig (Gast)
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hallo

PeterI hat´s schon angesprochen,
im Anhang ein Beispiel
ich würde in jedem Modul einen billigen 89c2051 verstauen
die Helligkeiteinstellung über PWM (evtl über RC Glied > analog
Stromquelle für Led´s ansteuern)

Peter (2)

Autor: Christoph (Gast)
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Vielen dank erstmal für die Schaltung. Schau erstmal wie das Ding
funktioniert.

Autor: christoph (Gast)
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Hallo Peter ,
Ich hätte da nochmal Fragen wegen Deiner Schaltung:
1. Wie wird das Signal wieder  zurückgewonnen. Ich verstehe den
Tiefpass am (-)Eingang des IC2A nicht.
2. Was macht der variable Wiederstand R12.
3. Kann ich die Diode D1 auch weglassen.
4. Kann ich wohl die Schaltung bei 24 Volt betreiben und wie kann ich
die Drossel dimensionieren um einen relative hohnen Strom ziehen zu
können.
Ich habe die Schaltng simuliert. Dabei speise ich 5V über die
Wago-klemme ein. Ich habe zwei der module aufgebaut eines nur mit einem
Sender das andere nur mit einem Empfänger. Ich bekomme ein Signal am
+eingang des IC2A mit einer Amplitude von 5mV um 4.9V. Am -Eingang
stehen nur nen paar nV an. Was kann da falsch laufen.
Sorry für meine Inkompetenz aber ich mach das ja auch noch nicht so
lange.
Gruß christoph

Autor: christoph (Gast)
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ich habe die Schaltung jetzt mal aufgebaut! Habe aber das Problem das
scheinbar mein Netzgerät welches die 24V liefert immer fein nachregelt
und somit mein Signal zerstört. Wenn ich die Speisespannung über einen
Widerstrand (1k) einkoppel dann funzt alles. Über eine Drossel bekomme
ich hohe Spannungsspitzen auf die Leitung. Gibs ne Schaltung mit der
ich die Nachregelung des Netzteils verhindert.
Gruß Christoph

Autor: Peter Löschnig (Gast)
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hallo

C12 wird auf etwas unter die Betriebsspannung aufgeladen,
dadurch kann der Komperator IC2A das überlagerte Signal zurückgewinnen

R12 ist nur ein Varistor zwecks Überspannungsschutz

wegen D1, alles was nach der Drossel L1 ist bleibt deinem Geschmack
überlassen (bei mir sind´s eben die 5V mit IC1, 3.5V mit IC3 und eine
Powerfailschaltung mit IC2C)
wichtig ist, dass die Drossel bei dem gefordertem Strom
nicht in die Sättigung gerät also reichlich dimensionierte hochwertige
Drossel verwenden

die 24V sind kein Problem  (Vorsicht bei IC1, IC3)

mit welchem Strom rechnest du bei deiner Anwendung

die Aplitude an IC2 sollte schon einige 10 mV sein

wegen deinem Netzteil, hoffentlich kein Schaltnetzteil (würg:), einfach
Diode + Elko an den Ausgang klemmen

Peter

Autor: christoph (Gast)
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Hallo Peter,
ich denke das die LED´s so um die 500 mA verbrauchen werden dazu noch
der Stromverbrauch des Mikrocontrollers. Ich habe von Würth
Funkentstördrosseln bekommen mit 0.47 mH und 0.86 mH. Die sollten es
doch eigentlich tun.
Siehst du vielleicht noch ne weitere Möglichkeit das Netzteil zu
entkoppeln. Wenn an die Spannungsversorgung mehrere Module mal geklemmt
werden können da schon mal bis zu 5 Amps fließen. Da wird es schwer ne
Diode zu bekommen die das verpackt.
KOmischerweise lag die referenzspannung an IC2A fast nen Volt tiefer
als das getaktete Signal. Wenn ich hinter R3 auch noch nen 1 megOhm
klemme das dunktionierts. Bisher betreibe ich sie SChaltung noch ohne
die ZehnerDiode D6.

Peter! Soweit vielen Dank und Grüße
christoph

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