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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik "nichtflüchtiges" RAM


Autor: Matthias (Gast)
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Hallo,

ich habe ein kleines Problem.
Ich habe eine Schaltung bei der ich sekündlich die Zeit und Messwerte in 
einen Speicher ablegen muss - soweit so gut.
Nun habe ich das Problem, dass bei einem Stromausfall meine Daten 
verloren gehen. Ich aber die Daten bei Reaktivierung wieder benötige.
Nun kann ich die Daten nicht in ein EEPROM legen, da diese zu wenige 
Schreibzyklen zur Verfügung stellt. Eine Bufferbatterie für den Fall 
eines Stromausfalls ist zu groß für meine Anwendung.

Fällt jemand eine Möglichkeit ein, dein paar Bytes zu sichern und diese 
auch nach einen Stromausfall (max. 1 Stunde) wieder auslesen zu können?
Sozusagen ein RAM welches auch ohne Spannung für eine gewisse Zeit die 
Daten erhält.

Ich habe schon auf einigen Seiten gesucht, bin aber noch nicht fündig 
geworden. Vielleicht kann mir von euch jemand helfen!

Matthias

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Die Kombination statisches RAM + GoldCap / SuperCap dürfte helfen.

Autor: Kai F. (k-ozz)
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Wenn es nur um recht kleine Datenmengen geht: FRAM von RAMTRON (FM24xxx)
Haben eine Lebensdauer von 10^12 Schreibzyklen und sind nicht-flüchtig.
Gibt's z.B. hier: http://www.csd-electronics.de/de/index.htm
-> IC's -> Speicher -> FRAM

Autor: Arne (Gast)
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Googel mal nach FRAM bzw. dem Hersteller Ramtron.
Geht über serielles Interface (IIRC SPI) oder parallel.
Bei CSD gibt es davon eine kleine Auswahl.

bye, Arne

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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> Fällt jemand eine Möglichkeit ein, dein paar Bytes zu sichern und diese
> auch nach einen Stromausfall (max. 1 Stunde) wieder auslesen zu können?
FRAM, FeRAM, MRAM, NVRAM...
Toshiba, Cypress, Ramtron...

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Alternativer Ansatz:

> Nun kann ich die Daten nicht in ein EEPROM legen, da diese zu wenige
> Schreibzyklen zur Verfügung stellt. Eine Bufferbatterie für den Fall
> eines Stromausfalls ist zu groß für meine Anwendung.

Doch, auch das geht. Das EEPROM wird nur im Falle des Stromausfalles 
beschrieben, der muss natürlich sauber detektiert werden und der Puffer 
(Stützkondensator) muss so dimensioniert werden, um für den 
EEPROM-Schreibvorgang genügend lange Strom zur Verfügung zu stellen.

Autor: Matthias (Gast)
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Danke für die Vorschläge, werde mal suchen!

@Rufus t. Firefly
ist leider nicht möglich, da ich für die Schreibzyklen zu viel Strom 
benötigen würde.
Da ich die ATEX Norm erfüllen muss (Ex Bereich) darf ich auch keine 
hohen Kapazitäten oder GoldCaps einsetzten.
Die Spannungseinbrüche kann ich leider auch nicht sauber detectieren, da 
ich telweise Stromspitzen von 2A habe (GSM) und somit der 
Spannungsabfall im uSekunden bereich passiert. und ich normalerweise im 
Powerdown - Modus agiere -> und nur alle 25us einen in den wake up gehe.

werde mal die Variante mit FRAM prüfen!!

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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> und somit der Spannungsabfall im uSekunden bereich passiert.
Deine Chancen fehlerhafte Daten zu speichern stehen nicht schlecht :-/

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Poste mal Deinen Schaltplan. Mit Sicherheit kann man da was optimieren, 
damit das Speichern bei Stromausfall im EEPROM noch funktioniert.

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