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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik 5V Signal mit 15mA zu 5V Signal mit 80 mA verstärken


Autor: Pete (Gast)
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Hi,

zum Thema Signal verstärken findet man ja schon Themen hier in dem Forum 
aber keins kann mich wirklich befriedigen.

Wir haben ein RN MiniControl Board und wollen dort ein Analogsignal 
einlesen. Das funktioniert auch sehr gut. Messungen zeigen das das 
Signal bei 5V 80mA hat. Nun haben wir einen Messrechner der uns dieses 
Signal erzeugen soll. Dieser kann aber nur 15mA bei 5V ausgeben. Mit dem 
Signal kann der Atmel dann nichts mehr anfangen. Wir sind auf dieses 
15mA Signal angewiesen weil wir damit einen Dauertest fahren wollen.
Wie bekommen wir als nun aus diesem schwachen Signal ein Signal mit 5V 
und 80mA?

Ich habe schon nach Optokopplern (Isolationsverstärkern) geguckt...die 
haben aber als Ausgangsstrom 15mA in den Datenblättern stehen. Damit 
wäre uns ja nicht wirklich geholfen.

Kann man auch mit Operationsverstärkern arbeiten? Wir haben leider 
ziemlcih wenig Ahnung von dem Krempel. Ist ein Schulprojekt

Danke schonmal

Gruß

Pete

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Mich wundert, daß man überhaupt so viel Strom braucht, da die 
ADC-Eingänge eines Controllers im Allgemeinen sehr hochohmig sind. Mit 
einem einfachen Spannungsteiler 4:1 mit einem Gesamtwiderstand von 
10kOhm oder größer kann man die 15V sicher und ohne Komplikationen 
messen.

Autor: Peter (Gast)
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Zeig doch mal bitte den Schaltplan. Ein Signal hat entweder eine 
Spannung oder ein Strom beiden ist schon sehr ungeöhnlich.

Autor: Pete (Gast)
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Schaltplan habe ich nicht....

Also..

Wir haben einen Rechner mit Daisy Lab drauf und der dazu passenden 
Schnittstelle. Diese gibt uns nach einem bestimmten Verlauf ein Signal 
zwischen 0 und 5V. Dieses Signal soll von einem Atmega168 eingelesen und 
verarbeitet werden. Das funktioniert aber nicht.
Schließt man ein Netzgerät an den Atmega an und misst den Strom der 
fließt wenn man 5V an den Eingang legt so stellt sich ein Strom von 80mA 
ein. Bei dieser Art der Ansteuerung funktioniert unser Programm 
wunderbar.
Auf der Suche nach dem Fehler haben wir dann den Strom gemessen der 
fließt wenn der Atmega wieder an der PC Schnittstelle hängt. Hier 
fließen maximal 15mA. Das Signal wird nur im niederen Voltbereich 
richtig erkannt. Eben genau in dem Bereich in dem bei der Ansteuerung 
durch das Netzgerät die 15mA nicht überschritten werden.
Somit lässt das für uns nur den Schluss zu das der Atmega nur dann das 
Signal einwandfrei liest wenn er bei der Spannung von 5V einen Strom von 
80mA ziehen kann.

Autor: Oje (Gast)
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>Schaltplan habe ich nicht....

Dann zeichne halt einen, ist das so schwer?

Wenn ein µC 80mA an einem I/O braucht, um das Signal einwandfrei zu 
erkennen, habt ihr extremen Mist bei der Schaltung gebaut.

Autor: MaWin (Gast)
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Du hast wahrscheinlich ein anderes Problem.

Ein Verständnisproblem.

Es wäre z.B. vorstellbar, dass der Atmel seinen "Eingang" auf AUSGANG 
geschaltet hat und eine logische 0 (knapp 0V) ausgibt.

Dann schafft es dein Netzteil, diesen Fast-Kurzschluss nach Masse hin du 
durchbrechen und mit satten 80mA trotzdem den Ausgang auf logisch HI 
(5V) zu ziehen. Was aber nicht im Sinne des Erfinders war, der hätte 
vorgeschlagen, den Anschluss einfach auf EINGANG zu schalten.

Es kann auch sein, dass der Atmel eine aufwaendige Schaltung für hohe 
Frequenzen drumdrum hat, und den Eingang zur Vermeidung von Reflektionen 
mit 50 Ohm abschliesst. Dann fliessen auch knapp 100mA wenn man darüber 
5V reingeben will. Vielleicht sollte man dann aber den 
Abschlusswiderstand an die Leitungsimpedanz anpassen, und ihn nicht 
zerbraten.

Ich bin sicher, dass du mit deinem "Verstärken auf 80mA" dein Problem so 
löst, als ob man, weil Schrauben sich so schlecht Nageln lassen, zum 
grösseren Hammer greift.

Autor: Pete (Gast)
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Danke schonmal :-)

Also als Ausgang ist das auf keinen Fall geschaltet, jedoch kann es sein 
das es mit der internen Vergleichsspannung Probleme gibt?!

Ich hänge mal den Schaltplan der Platine an. Das ist halt ein fertiges 
Teil aus dem Internet.

Das Signal hängt an ADC0


Wie hoch dürfte denn der Strom eurer Meinung nach sein?

Weiß jemand von euch welche Einstellung für ADC die richtige ist?
Wir haben hier die zweite Option genommen weil uns das am logischsten 
erschien. Es ist ein Atmega168

http://s7b.directupload.net/images/090617/qkbxw7p2.jpg


Vielen Dank :-)

Autor: Oje (Gast)
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>Also als Ausgang ist das auf keinen Fall geschaltet,

Warum bist du dir da so sicher? ADC0 ist ein normaler I/O-Pin mit 
mehreren alternativen Funktionen. Den kann ich als Eingang, als Ausgang 
oder als A/D-Eingang nutzen, das hängt nur vom Programm ab.

Zeig deinen Code, dann kann man mehr sagen.

Autor: Pete (Gast)
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Scheibenkleister...ich glaub du hast Recht...



DDRB |= (1<<PB1);      //PB5 Servo 1 OC1A
DDRC |= (1<<PC0);                       //ADC0 an PC0


Leide rkann ich es jetzt nich direkt testen da der ganze Kram in der 
Schule steht...


Werde es morgen früh sofort ausprobieren und dann berichten.

Ein großes Dankeschön bisher :-)

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