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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Komisches Problem mit Schaltnetzteil


Autor: Denis H. (Gast)
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Hallo zusammen,

ich habe ein Problem mit meinem Schaltnetzteil. Der Schaltplan hängt an.

# Das Schaltnetzteil soll eine Spannung 24 V über den Trafo auf 2 KV 
transformieren. Danach werden aus den 2 KV über eine Kaskade ca. 25 KV 
erzeugt. Soweit funktioniert das ganze auch. Ich messe am 
Kaskadenausgang meine 25-30 KV.

# Das Problem das ich nun habe ist, dass die Spannung nicht regelbar 
ist. Die im Schaltplan zu sehende Vorstufe ist dazu da, einen µC 
vorzuschalten, der eine Gleichspannung 0-5 Volt an IC5A Pin 3 anlegt. 
Die Vorstufe macht eigentlich nichts anderes, aus den 0-5 V vom µC 0.8 - 
ca. 3.2 V für den SG3525 zu erzeugen. Da der SG 3525 mit <5 V am Pin 2 
nichts anfangen kann. Ich jedoch die vollen 255 Schritte des µC 
ausnutzen möchte. Ich hoffe ihr versteht was ich meine.
Sobald ich aber nun am Pin 2 des SG3525 0.8 V anliegen habe, dieser also 
beginnt zu arbeiten. Liegt an meiner Kaskade bereits die Volle Spannung 
an. Obwohl das PW sehr klein ist.  Ich kann das PW dann Hochregeln 
jedoch ändert sich am Ergebnis nichts.
Was noch ganz komisch ist, ist, dass wenn ich die Spannung vom Pin 2 
nehme, das PWM also weg sein sollte, es sich selbst hält. Es ist mir 
also nicht möglich, das Netzteil auszuschalten. Erst wenn ich die 24 V 
abschalte, ist es aus.

# Ein weiteres Problem ist, das ich am Drain bei niedriger Spannung am 
Pin  2 SG 3525 also bei kleinem PWM, kein Rechteck sondern eine 
Sinusform sehe. Hier das Bild dazu:
http://img238.imagevenue.com/img.php?image=48599_B...
Ich vermute mal, der Trafo hat einen Knall.
Der Trafo ist nicht selbst gewickelt, der wurde von einer Fachfirma 
genau für unsere Bedürfnisse 20 KhZ 24 V Prim. 2 KV SS Sek. gefertigt.

Wenn ich das PWM jedoch auf maximal stelle, also ca. 3,2 V an Pin 2 
SG3525 sieht es einigermaßen erträglich aus:
http://img254.imagevenue.com/img.php?image=48592_b...

In Kurzfporm.
- SG 3525 lässt sich nicht abschalten.
- Keine Rechteckspannung am Drain bei kleinem PWM.
- Troz änderung des PWM keine Änderung der Sek. Spannung am Trafo.


Ich hoffe ihr werde schlau aus meinen Erklärungen und könnt mir ein paar 
Tipps geben. Ich schmeiß das einfach mal in die Runde.

Vielen Lieben Dank und Gruß
Denis

Autor: Gast (Gast)
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Datenblatt:
"Pin 10 should not be left floating as noise pickup
could conceivably interrupt normal operation."

Autor: oszi40 (Gast)
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Erst mal ein paar schnelle Ideen, aber Vorsicht mit dieser Spannung!

Was meint das Datenblatt?
Evtl. ein zeitliches Problem durch Induktivität und Schaltflanken?

Notfalls Fall von hinten aufrollen und Anschluss 2 vorsichtig! mit 
definierter Spannung statt vom IC speisen?

Autor: geb (Gast)
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Die nicht regelbare Spannung kommt wohl daher, daß hochspannungsseitig 
keine Last anliegt.
Überhaupt: da ist kein Regelkreis, du müsstest die Hochspannung messen 
und isoliert rückführen.
Zum Abschalten: vewende doch den SS Anschluß (pin8)

Grüße Gebhard

Autor: geb (Gast)
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Ah, Blödsinn, zum Abschalten z.B. 5 V an Pin 10 (Shutdown).

Grüße

Autor: Gast (Gast)
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Ergänzung:
Über Pin10 schaltest du normalerweise aus.

Autor: Oliver H. (snatch)
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geb schrieb:
> Die nicht regelbare Spannung kommt wohl daher, daß hochspannungsseitig
> keine Last anliegt.
> Überhaupt: da ist kein Regelkreis, du müsstest die Hochspannung messen
> und isoliert rückführen.
> Zum Abschalten: vewende doch den SS Anschluß (pin8)
>
> Grüße Gebhard

Das ist nicht ganz richtig. Ich habe ja Pin 9 auf Pin1 geprückt, das 
bewirkt, dass meine Spannung am Pin 2 = der Spannung an Pin 1 ist und 
ich somit durch die Spannung am Pin 2 regeln kann.

Das mit der Last dachte ich mir auch schon, ist aber nicht ganz so 
leider, denn selbst mit einer Last lässt sich dir Spannung nicht regeln. 
Dabei ändert sich das PWM Signal Primär eindeutig.

Ps. Die Spannung an Pin 2 wird momentan nicht über den µC sondenr über 
ein Labornetzgerät geregelt. Ich wollte mit dem µC nur das vorhandensein 
der vorstufe erklären, weil das Später eben über den µC laufen soll.

Das man den SG 3525 über den Pin 10 abstellt ist glaube ich auch nicht 
richtig. Darüber soll er doch nur im Fehlerfall abgeschaltet werden 
oder?
Also wenn eine Spannung von mehr als 200 mV glaube ich waren das an Pin 
10 anliegt schaltet der am. Also eher eine Schutzmaßname.

Normalerweise und das hat auch schon funktioniert. Kann ich so wie er im 
Schaltplan angeschlossen ist. Mit der Spannung an Pin 2 0-5 V das PWM 
von 0 - 50% im Idealfall regeln. Das geht auch wunderbar. Das Rechteck 
direkt am Treiber sieht einwandfrei aus, und das PWM lässt sich auch 
super größer und kleiner regeln:
http://img139.imagevenue.com/img.php?image=53573_b...

Schalte ich jedoch die Spannung an Pin 2 ab, also PWM = 0 dann bleibt 
das PWM am Treiberausgang Pin 11 und 14 in form einer Spitze vorhanden:
http://img191.imagevenue.com/img.php?image=53444_p...


Langsam vermute ich auch, dass der Trafo einen Schuß hat, bekomme am 
Freitag 2 neue.

Gruß
Denis

Autor: geb (Gast)
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Das kann nicht sein! Wenn eine entsprechende Last am Ausgang liegt, und 
man die Pulsbreite ändert, muß sich auch die Spannung ändern.
Wie sieht denn die Schaltung auf der Hochspannungsseite aus?

Grüße gebhard

Autor: Gast (Gast)
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> Ich vermute mal, der Trafo hat einen Knall.
> Langsam vermute ich auch, dass der Trafo einen Schuß hat,...

Was bitte soll denn am Transformator defekt sein? Die Hochspannung macht 
er doch und ansonsten hat er doch gar nichts mit deiner PMW-Ansteuerung 
zu tun.

Aber wenn man sich nicht an Warnhinweise im Datenblatt hält (Beschaltung 
Pin 10 z.B), können natürlich die merkwürdigsten Fehler auftreten.

Autor: Oliver H. (snatch)
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geb schrieb:
> Das kann nicht sein! Wenn eine entsprechende Last am Ausgang liegt, und
> man die Pulsbreite ändert, muß sich auch die Spannung ändern.
> Wie sieht denn die Schaltung auf der Hochspannungsseite aus?
>
> Grüße gebhard

Tjy, genau das dachte ich mir auch, dass kann nicht sein.
Sagen wir mal so. An der Kaskade kann ich schon die SPannung ändern 
zwischen 25 und 29 KV aber eben nicht von 0 - 29 KV unter 25 komme ich 
nicht. Bereits bei minimalem PWM siege: 
http://img191.imagevenue.com/img.php?image=53444_p... 
Habe ich am Ausgang trotz Last fast volle Spannung anliegen. Regle ich 
die PulsBreite dann auf wird die Spannung nochmal 2-3 KV höher aber das 
wars dann auch schon.

Naja, die Schaltung nach dem Trafo habe ich nicht im Eagle drin.

Direkt am Trafo hängt eben eine fullwave Kaskade, an deren Ausgang eine
Last in Form einer Elektrode mit Nadelspitzen gehen Erde hängt.


Gruß
Denis

Autor: oszi40 (Gast)
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Wenn der Trafo krank wäre, würde man das meist hören oder riechen.

Spannungsüberschläge hört man und mißt man auch.
Windungsschluss wäre möglich, ist aber selten.
Das Übel liegt wahrscheinlich davor.

Autor: geb (Gast)
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Ich glaub deine Last ist einfach zu klein. Wenn der Mosfet auch nur ganz 
kurz durchschaltet,dann entsteht am Trafo trotzdem ein (kurzer) Impuls 
mit aber der vollen Spannung. Normalerweise hat man Trafoausgangsseitig 
nach der Diode noch ein LC Filter, das die Spannung glättet.Du scheinst 
da direkt eine Kaskade zu betreiben? Das wird man wohl schwer regeln 
können.

Grüße

Autor: Oliver H. (snatch)
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geb schrieb:
> Ich glaub deine Last ist einfach zu klein. Wenn der Mosfet auch nur ganz
> kurz durchschaltet,dann entsteht am Trafo trotzdem ein (kurzer) Impuls
> mit aber der vollen Spannung. Normalerweise hat man Trafoausgangsseitig
> nach der Diode noch ein LC Filter, das die Spannung glättet.Du scheinst
> da direkt eine Kaskade zu betreiben? Das wird man wohl schwer regeln
> können.
>
> Grüße

Spannung vor der Kaskade glätten? Wir soll die Kaskade dann 
funktionieren?

Gruß
Denis

Autor: geb (Gast)
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ja eben , das geht nicht.
kannst höchstens die kaskade mehr belasten, uff.

Grüße

Autor: Klaus (Gast)
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Ja, das ist Klasse, mehr belasten.
Kauf' die eine Ballaströhre !

http://de.wikipedia.org/wiki/Ballasttriode

Autor: Stefan M. (celmascant)
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Im Datenblatt steht doch eindeutig, das du den Pin 10 nicht frei 
rumbaumeln lassen darfst, weil sonnst komische Fehler auftreten können.
Wenn du den Pin nicht brauchst, dann leg ihn doch einfach auf Masse. 
Dann hat er wenigstens sichere 0V und diese eventuelle Fehlerursache ist 
ausgeschaltet.

gruss Stefan

Autor: geb (Gast)
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Mir ist noch was eingefallen:

wenn du die Primärspannung an der Trafo-Mittelanzapfung  über einen 
regelbaren step down switcher oder auch gleich mit dem PWM Ausgang des 
MC und Mosfet + Drossel + Kondensator regelst, dann sollte das sicher 
funktionieren.Den SG2535 mußt du an den 12 V lassen und kann gleich mit 
vollen 50% switchen.

Grüße Gebhard

Autor: Gast (Gast)
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> Im Datenblatt steht doch eindeutig, das du den Pin 10 nicht frei
> rumbaumeln lassen darfst, weil sonnst komische Fehler auftreten
> können.

Mein Reden, schon im zweiten Beitrag.....

Aber manche TE scheinen die Antworten auf ihre Fragen nicht zu 
lesen...(oder nicht zu verstehen?)

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