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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Bitte einsteigen es geht nach unten


Autor: der Prophet (Gast)
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Mr. Sinn sagt 6,4 % für 2009 vorraus, wohlbemerkt nach dem 
Schönrechnungsfaktor .

http://www.faz.net/s/Rub050436A85B3A4C64819D7E1B05...

Die Fachkräftetrommel rührt indessen kräftig weiter

http://www.faz.net/s/RubC43EEA6BF57E4A09925C1D8027...

Zitat:
"...„Die meisten Ingenieure“, zeigt sich Rauen daher zuversichtlich, 
„werden bei hinreichender Flexibilität auch einen Job finden."


Ich erkenne Analogien zu den 90er, habe diese Zeit quasi am eigenen Leib 
erfahren und mich 2,5 Jahre um eine Stelle bemüht. Geschichte wiederholt 
sich ...

Autor: Rick (Gast)
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Ich zietiere mal aus dem 2. FAZ Artikel

"Absolventen ohne erste Praxis- oder Auslandserfahrung, die nun auf den 
Markt kommen, könnten sich mit einer Bewerbung allerdings schwer tun, 
räumt der Bosch-Personalleiter ein. „Wir raten diesen Bewerbern, sich 
gezielt weiterzuqualifizieren. "

Ist doch ein klasse Rat an diese Bewerber, qualifiziert euch weiter 
schön, nach einem qualifizierten Studium.
Praxiserfahrung und Auslandserfahrung sammeln geht nun mal ohne Job 
nicht, da beisst sich der Hund selbst in den Schwanz.

Also liebe Absolventen,bewerbt euch erst gar nicht bei Bosch, das wäre 
unproduktiv, die haben genug qualifizierte Fachkräfte.

Autor: Irrtum (Gast)
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- Mr. Sinn sagt
das ist einer der Leute in unkündbarer Position ...

- Zitat:
- "...„Die meisten Ingenieure“, zeigt sich Rauen daher zuversichtlich,
- „werden bei hinreichender Flexibilität auch einen Job finden."

Binsenweisheiten - wenn man sowas liest, kann man nur das Kotzen 
kriegen.

- Ich erkenne Analogien zu den 90er, habe diese Zeit quasi am eigenen 
Leib
- erfahren und mich 2,5 Jahre um eine Stelle bemüht. Geschichte 
wiederholt
- sich ...
in anderer Form.
Das Problem wird sich noch verschärfen.

Autor: Beobachter (Gast)
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=> Déjà vu ?!

Autor: gast (Gast)
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was Rick auch schon zitiert hat (aus der FAZ):
> "Absolventen ohne erste Praxis- oder Auslandserfahrung, die nun auf den
> Markt kommen, könnten sich mit einer Bewerbung allerdings schwer tun,
> räumt der Bosch-Personalleiter ein. „Wir raten diesen Bewerbern, sich
> gezielt weiterzuqualifizieren. Schlimm wäre, jetzt die Hände in den
> Schoß zu legen und nichts zu tun“, sagt er."

rofl, hauptsache erst mal ein Turbo-Abitur und Bachelor einführen und 
dann solche Sprüche ;P

Autor: Paul (Gast)
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Prinzip der Arbeitgeber noch nicht verstanden?

Man ist immer falsch qualifiziert.
Hat man den Bachelor ist man unterqualifiziert, obwohl die Wirtschaft 
diesen Abschluß wollte. Hat man keine Auslandserfahrung kann man 
höchstens als kostenfreier Praktikant, wenn überhaupt, eingestellt 
werden. Der FH-Diplomer wurde schnell zum Ing. grad. (Fachschulabschluß) 
geredet, obwohl er 3 Jahre mehr Bildung erfahren hat. Macht man ein 
Unidiplom ist man überqualifiziert oder weltfremd. Beim Master ebenso.

Der Geburtsfehler des "Turboabis", für das das reguläre 12-Jahres-Abi in 
der DDR sicher auch Pate gestanden hat (Skandinavien ebenso) ist: Man 
hat nicht beachtet, daß es in der DDR jeden Samstag 4 h Unterricht 12 
Jahre lang gab. Das machte das 13te Jahr wett.

Autor: JanArmstrong (Gast)
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Der liebe Herr Sinn hat mit seinen Schätzungen schon relativ oft daneben 
gelegen. Wie war das noch 2007? Wachstum bis 2010:))

Autor: Tommi Huber (drmota)
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Bosch Rechtsverdreher Schrödl:

http://www.zf-lenksysteme.com/index.php?bwp=m:15-n...

"Aber auch den Studenten, die jetzt kurz vor ihrem
Abschluss stehen und vermutlich mit bangem Blick auf den Arbeitsmarkt
schauen, will er Mut machen. Abgänger mit exzellentem Abschluss bekämen
auch jetzt noch eine Chance"

Endlich rücken sie mit der Wahrheit raus. Absolventen mit exzellentem
Abschluss sind max 10% (in der Regel weniger) der Absolventen. Also 90%
der Absolventen sollen dann gleich zum Onkel Hartz oder wie.

Und ob Absolventen mit exzellentem Abschluss unbedingt zu BOSCH wollen
ist sehr fraglich die haben nämlich schon während des Studiums ihre
eigenen Firmen am laufen und haben es nicht nötig beim
Sklaventreiberverein BOSCH anzuheuern.

Autor: Delete Me (skywalker)
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Paul schrieb:
> Der Geburtsfehler des "Turboabis", für das das reguläre 12-Jahres-Abi in
> der DDR sicher auch Pate gestanden hat (Skandinavien ebenso) ist: Man
> hat nicht beachtet, daß es in der DDR jeden Samstag 4 h Unterricht 12
> Jahre lang gab. Das machte das 13te Jahr wett.

Komisch, in Sachsen funktioniert das seit der Wende mit den 12 
Schuljahren und bei der letzten Pisastudie war es ganz vorne mit dabei. 
Na, das war bestimmt nur Zufall...

Autor: Paul (Gast)
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>Der liebe Herr Sinn hat mit seinen Schätzungen schon relativ oft daneben
>gelegen. Wie war das noch 2007? Wachstum bis 2010:))

Der liebe Herr Sinn bestätigt damit doch nur das, was im Prinzip schon 
längst alle wissen: BWL oder VWL sind selbst gestrickte Wissenschaften, 
die einer genauen Überprüfung (Falsifizierung) nicht standhalten. 
Vielmehr ist es Lesen der Glaskugel. Nur hören das die 
Wirtschafts"wissenschaflter" nicht gern. Bei jeder Naturwissenschaft 
würden den Verantwortlichen bei solchen Fehlerraten die Haare zu Berge 
stehen

Autor: Paul (Gast)
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>Komisch, in Sachsen funktioniert das seit der Wende mit den 12
>Schuljahren und bei der letzten Pisastudie war es ganz vorne mit dabei.
>Na, das war bestimmt nur Zufall...

Ich hab nicht behauptet, daß es nicht funktioniert, sondern warum man es 
Turboabi nennt. Sachsen hat in ihren Gymnasien teilweise noch die alten 
EOS-Lehrer. Die kennen kein 13. Schuljahr. Habe mal in der LVZ gelesen, 
daß manche dieser Lehrer ermahnt wurden, die Lehrmethoden nicht mehr wie 
in der EOS vorzunehmen, sondern wie die KMK das vorgesehen hat. 
Vielleicht auch ein Grund, warum Sachsen Platz 1 ist. Abwahlfächer sind 
in Sachsen wesentlich reglementierter als in den meisten Bundesländern. 
Schade daß es Pisa nicht schon zu EOS-Zeiten gab... Durchschnitt 1,3 in 
Klasse 9 war Bedingung für die EOS. Abwählen gab es nicht. 
Neigungsfächer auch nicht. Eine klassische ALLGEMEINE Hochschulreife. 
(Zugegeben gehen jetzt die LK's etwas tiefer, die GK'S reichen aber bei 
weitem nicht an die EOS ran).

Autor: JanStrongarm (Gast)
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Vor ein paar Monaten wurde der Einbruch auf 5% geschätzt. Jetzt 6,4%. 
Eine Abweichung von knapp 30%. Naja, der Sinn ist eh nur ein kleiner 
Wichtigmacher, der gerne Bücher schreibt.
Selbst Prognosen an der Börse für einen Zeitraum von 5 Minuten treffen, 
zumindest bei mir, nur zu 70%.

Autor: Gast (Gast)
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Auch wenn es 10% Abschwung gibt, für die guten gibt es immer noch einen 
Job. Werden eben ein paar faule aus dem Markt gespült. Gut so.

Jungingenieure tun gut daran, sich nach einer anderen Branche umzusehen.

Autor: Panzer H. (panzer1)
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Gast schrieb:
> Jungingenieure tun gut daran, sich nach einer anderen Branche umzusehen.

Genau, dann werden beim nächsten Aufschwung die erfahrenen Ingenieure 
noch besser bezahlt, als beim letzten Aufschwung (also bis vor ca. 1 
Jahr).

Autor: Gast (Gast)
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>Genau, dann werden beim nächsten Aufschwung die erfahrenen Ingenieure
>noch besser bezahlt, als beim letzten Aufschwung (also bis vor ca. 1
>Jahr).
Die Generation, die jetzt die FHs und Unis verlässt und nichts bekommt, 
zählt eh zur verlorenen Generation. Der Aufschwung kommt, wenn 
überhaupt, frühstens Ende 2010. Dann sind diese Absolventen schon mehr 
als ein Jahr aus der Materie raus und damit untauglich. Eine 
Umschulung/Neuorientierung ist unumgänglich, ansonsten H-IV bis zum 67. 
Lebensjahr.
Was ist eigentlich aus den angedachten Transfergesellschaften für 
arbeitslose Jungingenieure geworden?

Autor: Der Prophet (Gast)
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werden fleissig gegründet, siehe Quimonda, Woolworth ...

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Der Prophet schrieb:
> werden fleissig gegründet, siehe Quimonda, Woolworth ...

Ja, die berühmten Woolworth-Ingenieure :-)

Autor: Gast (Gast)
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>werden fleissig gegründet, siehe Quimonda, Woolworth ...
Ich meinte die hier:
http://www.bayerische-staatszeitung.de/index.jsp?M...
3400 brutto x 12 für einen arbeitslosen FH-Absolventen ist schon sehr 
viel und mehr als man in der Industrie je bekommen würde.

Autor: D. I. (Gast)
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Na dann hoff ich dass es im Maerz 2011/September 2011 rosiger aussieht 
:X

Autor: Jo (Gast)
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2011 wird sehr wahrscheinlich wieder eingestellt - aber bis dahin .. oh 
oh

Autor: peppi (Gast)
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Ach was, die großen Unternehmen haben ihre Absatzerwartungen schon 
längst
wieder nach oben revidiert. Seit zwei Wochen gehts wieder spürbar 
bergauf.
Macht doch bitte nicht aus einem Mailüfter'l gleich einen Orkan.

Autor: Krisenberater (Gast)
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>aber bis dahin .. oh
>oh

Bis dahin sind die einzelenen Länder dank explodierender Kosten im 
Sozialen und wegbrechenden Steuereinnahmen pleite. Dazu kommt ja noch 
der Verstärkungsfaktor der Zinsen. Inflation ist auch keine dauerhaft 
Lösung, um sich zu entschulden. Kurz und knapp: Ohne neue Währungen und 
Neustart kann es nicht mehr bergauf gehen. Zuviele Male zuvor ist der 
steckengebliebene Wirtschaftskarren schon mit Geldspritzen angeschoben 
worden. Jetzt heißt es Payback und es gibt kein Aufschieben mehr in die 
Zukunft.
Und 2011 sind die Währungsreformen wohl noch nicht unter Dach und Fach. 
Man will das Unbequeme aber Unvermeidliche so lange wie möglich 
hinausschieben, anstatt prägnant und schnell reinen Tisch zu machen. Das 
Ergebnis wird ein langsames Dahinsiechen sein mit Verunsicherung 
allerorten.

Autor: Gast (Gast)
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Der Herr Sinn ist doch bekannt für seinen UnSinn. Das macht ihn zu einem 
der Top-Berater für alle Wirtschaftsverbände und Wirtschafts nahen 
Parteien wie CDU und FDP. Dort ist Herr Sinn stets Vordenker gewesen. Er 
hatte einst auch das Modell der "Unternehmen darf billig und Staat packt 
drauf" mit ausgebrütet, das uns ab nächster Legislaturperiode ins Haus 
steht. Freut euch drauf! Der WahnSinn hat einen Namen und ein Gesicht.

Autor: Sonnenmann (Gast)
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Kann ich von meiner Seite hr nicht bestätigen, werde vorraussichtlich im 
Oktober mein Uni-Studium (Elektronik/Mikroelektronik-etwa 2,0  Schnitt) 
beenden und habe jetzt schon einen Vertrag mit einem Unternehmen, 
welches mich einstellen will und der Chef drängelt schon das ich mich 
beeilen soll weil er mich braucht ;)

Aber vielleicht habe ich auch nur Glück - ich denk jedoch mit guter 
Ausbildung findet man auch jetzt noch was.

Kopf und nach vorne schauen Pessimisten will keiner im Team :)

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Gast (Gast)

>>Genau, dann werden beim nächsten Aufschwung die erfahrenen Ingenieure
>>noch besser bezahlt, als beim letzten Aufschwung (also bis vor ca. 1
>>Jahr).

>Die Generation, die jetzt die FHs und Unis verlässt und nichts bekommt,
>zählt eh zur verlorenen Generation. Der Aufschwung kommt, wenn
>überhaupt, frühstens Ende 2010. Dann sind diese Absolventen schon mehr
>als ein Jahr aus der Materie raus und damit untauglich. Eine
>Umschulung/Neuorientierung ist unumgänglich, ansonsten H-IV bis zum 67.
>Lebensjahr.

Wie dumm und propagandageschädigt bist du denn?
Wenn ein Absolvent nicht SOFORT nach dem Abschluss einen Job in seinem 
Fach findet, setzt SOFORT die totale Verblödung ein? Aha, dann scheinst 
du schon lange ohne Job nach deinem Studium zu sein . . .

Wenn ich sowas hört könnte ich einfach nur kotzen. Der Wahnsinn des 
Turbokapitalismus.

>Was ist eigentlich aus den angedachten Transfergesellschaften für
>arbeitslose Jungingenieure geworden?

Die werden bis kurz nach der Wahl aufrechterhalten, um dann umso 
schneller und gnadenloser zusammenzubrechen.

MFG
Falk

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Sonnenmann (Gast)

>Aber vielleicht habe ich auch nur Glück

Das ist es wohl eher.

> - ich denk jedoch mit guter Ausbildung findet man auch jetzt noch was.

Wenn das mal kein Irrtum ist.

>Kopf und nach vorne schauen Pessimisten will keiner im Team :)

Im Trocknen lässt es sich leicht über den Regen philosophieren.

MFG
Falk

Autor: Falk Brunner (falk)
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"Offenbar haben die befragten Finanzanleger vor allem die gute 
Entwicklung an den Börsen seit März im Blick und weniger den desolaten 
Zustand der realen Wirtschaft."

Jaja, die Jungs haben nicht ein Bischen gelernt, immer noch voll auf 
Koks. Die Realität ist zu langweilig, da doch lieber wieder Monopoly 
spielen.

Autor: Gast (Gast)
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Falk Brunner (falk) wrote:

> Jaja, die Jungs haben nicht ein Bischen gelernt, immer noch voll auf
> Koks. Die Realität ist zu langweilig, da doch lieber wieder Monopoly
> spielen.

Letzte Frontal Sendung wurde gezeigt wie den Kunden wieder die 
(gleichen) Zockerpapiere wie vor der Finanzkrise angeboten werden, nur 
jetzt noch Wort gewandter. Und das beste, NUR DEUTSCHE dürfen diese 
Papiere kaufen. In USA und England sind diese Papierchen jetzt verboten, 
das steht ausdrücklich im Kleingedruckten. Der deutsche Michel darf und 
soll aber zuschlagen ..

Autor: Gast (Gast)
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>Wie dumm und propagandageschädigt bist du denn?
>Wenn ein Absolvent nicht SOFORT nach dem Abschluss einen Job in seinem
>Fach findet, setzt SOFORT die totale Verblödung ein? Aha, dann scheinst
>du schon lange ohne Job nach deinem Studium zu sein . . .

Nun mal langsam...
Ich befürworte das überhaupt nicht aber das ist halt nur mal die 
Denkweise einiger Personaler. Es setzt keine Verblödung ein aber gerade 
bei Akademikern veraltet Wissen sehr schnell. Und wenn man einige Zeit 
nicht mehr im Beruf war, hat man in den Augen eines Personalers seine 
gelernte Quali verloren. Bei großen Unternehmen ist diese Denkweise fast 
ausnahmslos vorhanden aber auch bei KMUs ist sie vertreten. Vor allem 
wenn der Markt deutlich mehr Bewerber als Stellen hat.
Wenn jetzt der Aufschwung mehr als ein 1 Jahr auf sich warten lässt, 
stehen arbeitslose Absolventen von März 08 und früher auf verlorenem 
Posten, weil sich dann zuerst an den neuen Abgängern bedient wird. Erst 
falls dann die Nachfrage nicht gedeckt sein sollte, greift man eventuell 
auf Altbestände zurück. In den frühen 90er war es ähnlich. Markt für 
Ings. brach zusammen und Massenarbeitslosigkeit trat hervor. Die 
Ing.-Studiengänge wurden gemieden und als es wieder in den späten 90er 
anzog, fehlten die Ings. Man hat sich dann aber nicht an den Jahrgängen 
bedient, die all die Jahre vorher leer ausgegangen sind, weil die halt 
zu lange aus dem Business raus waren. Lieber hat man rumgeheult und ist 
mit Fachkräftemangel bis heute hausieren gegangen.

Autor: Gast (Gast)
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> Es setzt keine Verblödung ein aber gerade
> bei Akademikern veraltet Wissen sehr schnell.

Warum sollte das so sein? Das was man auf einer Hochschule lernt sind 
Grundlagen. Erst im Beruf wird sich spezialisiert. Grundlagen können gar 
nicht veralten, weil Grundlagen selber nur aus bereits seit lange 
bekanntem Stoff bestehen.

> Und wenn man einige Zeit
> nicht mehr im Beruf war, hat man in den Augen eines Personalers seine
> gelernte Quali verloren. Bei großen Unternehmen ist diese Denkweise fast
> ausnahmslos vorhanden aber auch bei KMUs ist sie vertreten.

Und warum ist das so? Weil ALLE diesen Quatsch ständig nachplappern. 
Mach dir doch mal klar, dass das schlicht DISKRIMINIERUNG ist. Wer etwas 
auf sich hält pflegt sein Wissen. Wozu hat man studiert? Ganz einfach, 
um DAS LERNEN ZU LERNEN und nebenbei etwas Wissen anzuhäufen. 
Wissenspflege kann, sollte und muss JEDER SELBER betreiben und nicht 
warten, bis es dafür einen Lehrgang gibt (mal abgesehen von 
Spezialwissen in einem speziellen Umfeld)

Darum mein Appell: HÖRT ENDLICH AUF DIESEN UNFUG NACHZUBETEN und 
argumentiert dagegen an, wo immer es geht!

Autor: Gast (Gast)
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>Und warum ist das so? Weil ALLE diesen Quatsch ständig nachplappern.
>Mach dir doch mal klar, dass das schlicht DISKRIMINIERUNG ist. Wer etwas
>....
>Darum mein Appell: HÖRT ENDLICH AUF DIESEN UNFUG NACHZUBETEN und
>argumentiert dagegen an, wo immer es geht!
Das musst du den Personalern sagen. Bin ja selber von der Scheiße 
betroffen und seit März 09 arbeitslos. Wenn der Aufschwung jetzt erst im 
Mai 2010 oder noch später kommt, bin ich geliefert und muss mir 
Gedanken, um eine Umschulung machen. Das hat mir auch mein 
Arge-Sachbearbeiter gesagt. Der ist studierter BWLer und war zuvor im 
Personalbereich in der Industrie beschäftigt. Der weiß wie der Hase dort 
läuft.

Autor: Hannes (Gast)
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>Wenn der Aufschwung jetzt erst im
>Mai 2010 oder noch später kommt, bin ich geliefert

Auf den Aufschwung kannst Du lange warten...diesmal ist der Bogen 
überspannt, einen Aufschwung gibt es nicht mehr. Das System kollabiert. 
Was auch Zeit wird.

Autor: Hannes (Gast)
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>Der ist studierter BWLer und war zuvor im
>Personalbereich in der Industrie beschäftigt.

>Der weiß wie der Hase dort läuft.

Ja, ja...diese Deppen gehören als erstes entsorgt. Und an so einem 
orientierst Du Dich?

Schalte lieber mal das eigene Hirnkastl an...da fährste besser mit.

Autor: fachfremder (Gast)
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das Problem ist aber, daß daß diese "Deppen" die mehreren
sind und solcher Quark gerne als Argumentationsgrundlage
gebraucht wird.

Sicherlich ist das Studium die Grundlage, aber wir haben nicht
die Sabbaticalmentalität wie in den USA.

Ich las hier schonmal das einem nach 4 Monate Jobsuche schon
unterstellt bekommt , ob er denn überhaupt noch arbeiten könne...

Das heißt u.a. @Gast ,das dein Basisoptimismus ganz schnell
weggewischt wird ... es ist traurig aber selbst die Demographie
reicht noch nicht ,daß das Denken sich fundamental wandelt

Ich erinnere mich ungern zurück ,aber wer seit Frühjahr sucht
ist defacto schon "out" . Sattel also gleich auf wa krisensicheres
um wie Würstchenverkäufer....

Dann nochwas , das Märchen mit der Weiterbildung , bzgl was ?
Die sog Spezialisierung bzw das exakt passende Profil das
kannste nur dann haben ,wenn du bzgl deines letzten Jobs durch
dei Drehtür gehst .... also auch hier ist das Geschwätz

Autor: Gast (Gast)
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> Warum sollte das so sein? Das was man auf einer Hochschule lernt sind
> Grundlagen. ... Grundlagen können gar nicht veralten,

Die Grundlagen nicht, aber DU!

Was ist, wenn nun ein halbes Jahr ins Land geht?
Warum sollte ein Personaler Dich nehmen, wenn er einen frischen 
Absolventen haben kann?

Wenn DU nicht billiger anbietest, wirst Du nie mehr genommen und warte 
mal, bis Du mal mehr als ein Jahr arbeitslas warst ...

DU BIST VOM KARUSELL GEFALLEN!

Autor: JanStrongarm (Gast)
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Welche Zockerpapiere? Nicht jedes Zertifikat muss schlecht sein. Die 
Zertifikate von Lehmann sind ja nur deshalb wertlos geworden, weil 
Lehmann in die Insolvenz gegangen ist. Allerdings würde ich persönlich 
nie Zertifikate kaufen, sondern immer nur Aktien, da diese nicht vom 
Emittenten manipuliert werden können.

Autor: Jürgen W. (lovos)
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Und wie steht es mit ETCs (Exchange traded commodities, z.B. Rohoel)?
Eigentlich sind sie Zertifikate im Gegensatz zu ETFs, aber sollen 
angeblich sehr sicher sein (???)

Autor: Paul (Gast)
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>Die Grundlagen nicht, aber DU!

Ich habe es schon mal gesagt. Prinzip der Arbeitgeber beachten! Man ist 
nie! geeignet. Drum kann man allerhöchstens ein kostenloses Praktikum 
machen. Dort macht man natürlich die Tätigkeiten, die man als 
Vollbeschäftigter auch gemacht hätte.

Interessant ist auch, daß die Personaler vom Bewerber Flexibiblität und 
neuesten Kenntnisstand verlangen, dieselben Personaler aber nach 8 
Jahren Bachelor/Master vielfach keinen Plan von den "neuen" Abschlüssen 
haben.

Von anderen verlangen, was man selber nie bringt.

Autor: Gunb (Gast)
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Guten Morgen,

ich meine, es wird ja sehr viel Wahres hier im Forum diskutiert, sowohl 
in diesem Beitrag als auch in anderen, die alle Wochen mal wieder 
gestartet werden.

Sicher, von einem Absolventen wird verdammt viel verlangt. Meinerzeit 
war's so, dass der Unistudiengang E-Technik den ganzen Tag Vorlesung an 
Vorlesung, Seminare und Laborpraktika bedeutete, abends bis nachts dann 
der Stoff in einigen Fächern dann noch aufbereitet wurde. Am Wochende 
wurde dann noch Geld verdient, um das Studium irgendwie finanzieren zu 
können. Die Zeit war immer zu knapp, die Regelstudienzeit von den 
wenigsten Studenten einzuhalten.

Heute liest man, was die Firmen alles verlangen: perfekte 
Hochschulabsolventen, die schon alles können, ganz nebenbei im Ausland 
waren, perfektes Englisch sprechen... mein Gott, die eierlegenden 
Wollmilchsäue!

Und die Leute, die diese Anforderungen aufstellen, sind meist technisch 
total fachfremd, diese Profipersonaler, deren Aufgabe im wesentlichen 
darin besteht, die Anforderungen an einen Hochschulabsolventen aus den 
verschiedenen Abteilungen zusammzustellen. Am Ende kommt dann dieser 
ganze Mist heraus, der da in den Stellenanzeigen steht, und den in der 
Praxis eh keiner erfüllen kann, zumindest nicht, wenn man frisch von der 
Uni kommt.
Meiner Meinung nach werden diese ganzen Softskills eh erst im 
Berufsleben aufgebaut und das ist auch OK. Man muss den jungen Menschen 
Zeit zum Wachsen geben und die Unternehmen sollten hier in der 
Verantwortung stehen, auch ihren Beitrag dazu zu leisten!

Ich habe in den 90er studiert und sitze heute auch in der Entwicklung.

Worauf ich eigentlich hinaus wollte: Loggt euch doch bei der FAZ im 
Forum ein, und schreibt dort eure Kritik an den Meinungen, die der 
Artikel widergibt! Nichts gegen die Diskussion hier, aber ich meine, 
dass diese ganzen Zeitungsjournalisten keine Ahnung haben, WO DAS 
EIGENTLICHE PROBLEM LIEGT!!!

Wehrt euch, es ist unsere/eure Zukunft! Es wird Zeit, dass nicht immer 
die Unternehmen fordern, sondern auch Verantwortung FÜR die junge 
Generation übernehmen!
Zu jammern, dass sie keine Fachleute bekommen, obwohl sie auf der 
Strasse stehen, ohne diesen erst einmal eine Chance zu geben, ist meiner 
Meinung nach eine Schweinerei! Rausschmeissen geht bei Unzufriedenheit 
immer, wofür gibt's die 6 Monate Probezeit denn?

Wenn das alles nicht stimmt, was ich hier schreibe, dan frage ich mich, 
welches Problem die Industrie dann hat und warum sie keine Leute 
bekommt?


Gruss
Gunb

Autor: Axel (Gast)
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>Warum sollte ein Personaler Dich nehmen, wenn er einen frischen Absolventen 
>haben kann?

Wenn man auf die Frage, was man in der Zeit gemacht hat, keinen 
gescheite Antwort hat, ausser ist ja alles Scheisse, ist das wohl so.

Dummerweise haben die Bewerber, die ich gesehen habe, die lange Zeit aus 
dem Beruf waren, genau diese Antwort gegeben.

Gruss
Axel

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Gast (Gast)

>Das musst du den Personalern sagen. Bin ja selber von der Scheiße
>betroffen und seit März 09 arbeitslos. Wenn der Aufschwung jetzt erst im
>Mai 2010 oder noch später kommt, bin ich geliefert und muss mir
>Gedanken, um eine Umschulung machen.

Hast du sie noch alle?
Ein Absolvent soll mal fix vier fünf Jahre Studium in den Skat drücken 
und bei Nahe Null wieder anfangen? Gehts noch?

> Das hat mir auch mein Arge-Sachbearbeiter gesagt.

Hahaha, ja, genau DIE Leute haben ja auch Plan.

> Der ist studierter BWLer

Ohje.

> und war zuvor im Personalbereich in der Industrie beschäftigt. Der weiß
> wie der Hase dort läuft.

Ja, dort sind die Junge genauso arrogant, weltfremd und machtgeil wie 
die Börsenjuppies. Leben in ihrere eigenen Scheinwelt und kompensieren 
ihre Komplexe und Unfähigkeit mit der ihnen verliehenen Macht. Laber 
dann ohne Ende von Fachkräftemangel weil sie unfähig und willig sind, 
gute Leute zu erkennen und ihnen eine Chance zu geben.

MENSCH, LASS DICH DOCH NICHT VERARSCHEN UND HIRNWASCHEN!

Lach sie aus! Das ist gerade als Arbeitsloser nicht ganz einfach, aber 
sich von den Deppen was sagen zu lassen ist das Letzte!

MfG
Falk


P S Ich war auch mal zwei Jahre für einen Dienstleister tätig. Will den 
jetzt gar nicht schlecht machen, war mehr oder weniger OK. Aber was ich 
da bisweilen bei den Vermittlern gesehen habe, lässt Schlimmes ahnen. 
Einer des besten "Gags", allerdings nicht von meiner damaligen Firma, 
war bei einer Anderen.

- Vermittler lässt mich seine tolle Exceltablle mit Skills ausfüllen
- Danach Telefoninterview, das ganze nochmal per Telefon runterasseln 
(nervig)
- Dann Telefonkonferenz mit dem Kunden, der Vermittler hatte dem zuvon 
meine Tabelle, die er nochmal überarbeitet hatte, zugesandt
- Im Gespräch dann die merklich irritierte Nachfrage, wieso bei Skills 
bei mir DMM (Digitalmultimeter) drinsteht.
- Keine Ahnung, ich konnte dann doch vermittlen, dass ich den Käse nicht 
reingeschrieben hatte und mal sicher mit dem Gerät umgehen kann :-0

Die meisten Vermittler haben sehr wenig Gespür für die Qualifikation der 
Leute die sie vermittlen sollen. Die halten ein paar Zettel mit 
Schlagwörtern, (Mentor, FPGA, Layout) übereinander gegen das Licht und 
schauen ob sie deckungsgleich sind. Wenn ja wird "vermittelt".

 Bei sog. Chefs ist das oft ähnlich. Aber DIESE Leute entscheiden zum 
Grossteil über eine Einstellung. Merkt er was? Das System ist kaputt, 
wie viele andere auch.

Autor: Paul (Gast)
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> Das hat mir auch mein Arge-Sachbearbeiter gesagt.

Der ARGE-Sachbearbeiter hat ja auch eine andere Zielvorgabe. So viele 
Leute aus der Statistik wie möglich bringen. Und damit ist in den 
wenigsten Fällen die Vermittlung eines ordentlichen Arbeitsplatzes 
gemeint. Er wird alles versuchen, Dich aus der Arbeitslosenstatistik zu 
bringen, sei es durch Umschulung, 1€-Job oder sonst ein super 
Hartz-Instrument.

Autor: Siggi (Gast)
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Die Fa. Bosch spamt die Seite unserer FH mit Paktika Angeboten nur so 
zu. Aber Jobangebote habes sie "null". Hatte schon öffter gelesen das 
die auf der Schiene fahren das Sie Praktikanten die Ingenieursarbeit 
machen lassen, weils billiger ist. Aber so nen dummes Kommentar wie ich 
oben gelesen habe ... Man soll sich weiterqualifizieren ??? und dann mit 
35 Jahren nochmal anklopfen oder wie stellen sie sich das vor. Dann 
kommt bestimmt: Sie sind jetzt 35 Jahre alt und naja sie haben ja das 
ein oder andere in Ihrem leben gemacht aber bei uns läuft das alles 
anders da müssen sie sich ja erstmal noch einarbeiten.

Mein Lieblingsprojekt ist Trainee ;)

Habe mir die Geschichte vonden Leuten von Vattenfall angehört. Alles 
ganz toll und nach 18 monaten steigen sie dann richtig in der Fa. ein.

Meine Frage: Und was mache ich vorher in den 18 Monaten?

Antwort: Da arbeiten sie an Projekten mit und abends sind dann abundzu 
Treffen mit Leuten aus anderen Abteilungen und anderen Trainees zum 
austauschen von Wissen und zum kennenlernen.

Meine nächste Frage: Wenn ich dann nach 18 Monaten "elite 
Traineeprogramm ;) " in die Abteilung gehe und losarbeite was bin ich 
dann?

Antwort: Ich verstehe die Frage nicht, natürlich dann sind Sie bei uns 
als Ingenieur eingestellt.

Meine Frage dazu: Und was bringt mir denn das Trainee Programm wenn ich 
nach 18 Monaten unterbezahlter Arbeit als Fertiger Ingenieur, bei ihnen 
als Ingeneur anfangen kann. Da hätte ich doch schon 18 Monate richtig 
arbeiten können?

Antwort: Sie verstehen das völlig falsch dann haben sie ja Kontakte in 
der Fa. geknüpft und können richtig ihre Karriere starten. Ach und sie 
haben dann auch keine Probezeit mehr wenn sie in ihre feste abteilung 
wechseln.

Meine Antwort:

Entschuldigen Sie aber das hört Sich für mich an wie eine unterbezahlte 
Praktikumsstelle in der ich nach 18 Monaten nix erreicht habe.

Der Herr der Vattenfall Firma:

Natürlich können sie sich auch auf eine der ausgeschriebenen 
Ingenieursstellen bewerben.


Wir haben uns totgelacht bei der Jobbörse an der FH.


Ein bekannter von mir hat ein Trainee Programm in einer 5 Sterne 
Hotellkette in Shanghai mitgemacht die ging 2 Jahre, anschließend ist er 
stellvertretener Hotelmanager geworden und wartet jetzt nur noch darauf 
das der Hotellmanager in rente geht.

Da weiß man wenigstens wofür das Traineeprogramm gut ist aber nach 18 
monaten dann endlich als Neueinsteiger anfangen zu dürfen in einer 
Position die ganz unten ist, ist nur Zeitverschwendung.

Gruß Siggi

Autor: Siggi (Gast)
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Da nach 12 monaten die ersten gehaltsverhandlungen fällig werden haben 
die einen natürlich 18 monate ans trainee gehalt gebunden, und in der 
neuen abteilung resetet sich der zähler bestimmt wieder und man steht 
dann nochmal 12 Monate an der unteren grenze. Geld ist natürlich nicht 
das wichtigste aber man merkt ja ganz genau welches ziel die leute 
verfolgen.

Und es waren bestimmt von 25 Firmen 8 oder 9 dabei die einem das 
Trainee-programm aufzwingen wollten.

Autor: Gunb (Gast)
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@Falk:

Absolut richtig, den Nagel auf den Kopf getroffen.


Gruss
Gunb

Autor: Gunb (Gast)
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@Siggi,

was du da berichtest, ist erschreckend interessant und löst bei mir 
spontan das Überdruck-Ventil aus.

Es ist wirklich unverschämt, was diese "Profis" da erlauben, dann noch 
die Dreistigkeit erlauben, dieses Angebot zukünftigen Absolventen 
anzubieten.

Ihr habt's richtig gemacht, lacht die Typen aus, damit sie merken, was 
wir von ihnen und ihrer Sklaverei halten.


Tse, "Kontakte geknüpft haben", lächerlich, 18 Monate Drecksarbeit für 
börsennotierte Unternnehmen zum Nullpreis erledigen - was sich diese 
Manager heute alles einfallen lassen!?!? Kostenlose Arbeit, nach außen 
schön verpackt als Mogelpackung anbieten -  den Shareholder wird's 
freuen!

Ich finde, man sollte sich auf kein Praktikum nach der Ausbildung mehr 
einlassen, dafür war das Praktikum nie gedacht!

Gruss
Gunb

Autor: Delete Me (skywalker)
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Mal 'ne Frage zu diesen Trainee-Programmen. Wie von Siggy dargestellt 
scheint das bei vielen Firmen so eine Art Praktikum mit "tollen" 
Kennlerntreffen zu sein, wobei man dabei unterschwellig natürlich mit 
der Firmenphilosophie geimpft werden soll. Das muss ja nicht pauschal 
schlecht sein. Eine fachliche Weiterentwicklung bringt das aber meistens 
nicht und am Ende fängt man eben als Neueinsteiger in der Firma an.
Ist es bei diesen Trainee-Programmen so, dass man am Ende tatsächlich 
eingestellt wird oder ist das auch so eine vage Geschichte wie bei einem 
Praktikum?

Autor: Gunb (Gast)
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@Martin:

Gute Frage! Antwort kenne ich nicht, aber:

In den 80er war's so, da hat man in den Unternehmen einen Arbeitsvertrag 
als Jungingenieur bekommen und ist durch ein zweijähriges 
Traineeprogramm gelaufen - MIT VERGÜTUNG von Anfang an.

Wenn heute Unternehmen nicht mehr zahlen wollen und sich vertraglich 
auch nicht mehr binden, dann ist das AUSBEUTUNG!

Ist wie mit der Generation Praktikum: am Ende so viel praktiziert, dass 
einen keiner mehr will. Verdienst = 0.

Da gehe ich lieber auf die Strasse und versuche mich mit Gleichgesinnten 
zu organisieren, als mein Leben für den Wohlstand einiger Weniger 
wegzuschmeissen.

Amen.

Autor: Delete Me (skywalker)
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Generation Praktikum ist ja auch so ein Ding. Ich bin jetzt am Ende 
meines Bachelorstudiums, mache aber noch den Master (bin also 2011 auf 
dem Arbeitsmarkt). Ein Praktikum als Absolvent würde ich nur machen, 
wenn es ganz konkret formulierte Aussichten auf eine Festanstellung gibt 
und/oder ich mir durch dieses Praktikum besondere 
Fähigkeiten/Fertigkeiten aneignen kann, die mir effektiv etwas bringen 
(das sollte dann auch vertraglich geregelt werden). Gerade der letzte 
Teil ist wichtig, denn eigentlich ist das ja auch der Sinn eines 
Praktikums (solche Schnupperpraktikas vor der Ausbildung mal 
ausgenommen). Achso, ohne Bezahlung natürlich schon gar nicht.
Ich dachte eigentlich immer, dass die Generation Praktikum gerade bei 
Geisteswissenschaftlern sehr stark vertreten ist.

Autor: rotuA (Gast)
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>> Das musst du den Personalern sagen. Bin ja selber von der Scheiße
>> betroffen und seit März 09 arbeitslos. Wenn der Aufschwung jetzt erst im
>> Mai 2010 oder noch später kommt, bin ich geliefert und muss mir
>> Gedanken, um eine Umschulung machen.
> Ein Absolvent soll mal fix vier fünf Jahre Studium in den Skat drücken
> und bei Nahe Null wieder anfangen? Gehts noch?
>
Wo steh denn, dass er studiert hat?
Auf was sollte denn ein Ingenieur/studierter Irgendwas umschulen?

Ich bin seit 25 Tagen arbeitslos (Dipl.-Ing.), hier in NDS wird man eher 
anständig behandelt. Ab nächsten Monat, wird mein Profil bundesweit 
ausgeschrieben (ledig). Suchen tue ich schon länger bundesweit, ich 
wollte das nur selber in der Hand haben.
Die Firmen verhalten sich jetzt auch wenig anders als vorher:
-manche Antworten nie
-manche sagen, der Prozess braucht seine Zeit und sie sagen ab
-manche sagen, der Prozess braucht seine Zeit und es kommt nix mehr
-manche sagen später ab
-drei heben meine Unterlagen für spätere Stellen auf
Das Bewerbungsverfahren, besser gesagt die Durchführung, ist halt alles 
andere als effektiv, speziell bei großen Läden.
Was wirklich Gutes kam vom Jobcenter nicht, das passt ja meist nicht mal 
zu meinem Profil, die zwei Angebote von denen, sind auch seit über 8 
Wochen unbeantwortet.

> Die Fa. Bosch spamt die Seite unserer FH mit Paktika Angeboten nur so
> zu. Aber Jobangebote habes sie "null". Hatte schon öffter gelesen das
> die auf der Schiene fahren das Sie Praktikanten die Ingenieursarbeit
> machen lassen, weils billiger ist.
>
Naja, alle Firmen haben momentan genug zutun, sie wissen nur nicht, was 
in zwei, drei Monaten ist. Deshalb stellen sie niemanden ein, sie bieten 
jetzt massiv Diplom-Arbeiten an, da sie niemanden einstellen dürfen. Das 
machen aber alle.
Bosch bietet bei uns oben schon immer gerne und viele Praktika an, 
danach kann man unter normalen Umständen auch bei Bosch bleiben, man 
muss nur in den Süden umziehen.

@Martin
Trainee-Programme sind von Firma zu Firma verschieden.
Meistens:
-Zielt es auf eine höhere/schnellere Karriere ab.
-Durchläuft man sehr viele Abteilungen um viel im Konzern zu kennen.
-Ist die Vergütung nicht schlecht, manchmal unter dem des
 Direkteinsteigers, aber man steigt ja auch schneller auf und hat
 dann mehr.

Du solltest bei Siggis Kommentaren auch die wichtigen Worte achten:
-bestimmt
-wohl
er mutmaßt nur...

Autor: Gunb (Gast)
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@Martin:

...und wenn es "konkrete Aussichten auf eine Festanstellung gibt" und 
das Ganze nur "mit Bezahlung" laufen soll, dann frage ich mich, warum du 
nicht gleich auf einen Arbeitsvertrag pochen solltest???

Kenne keine Firma, die sich von einem Praktikanten verpflichten lässt, 
ihn anschliessend zu übernehmen. Ist dann eher der Willkür des 
Unternehmens ausgeliefert.

Autor: Siggi (Gast)
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Eine einstellung ist sicher wenn man sich keine groben schitzer erlaubt.

@  rotuA

wenn es auf eine höhere karriere ausgelegt ist dann ist man doch mehr 
als einfach nur der neue in der Abteilung nach 18 monaten.

Die kontakte kann ich auch so knüpfen.

Die leute von Vattenfall haten ja gelegenheit mir das Trainee programm 
schmackhaft zu machen habe ja erstmal zugehört aber wenn der 
vorzeigetrainee nix mehr dazu äußern kann und ihm eine andere person 
helfen muss die auch nicht mehr sagt dann werde ich misstrauisch.

Und  du glaubst wenn du nach 18 monaten ganz unten anfängst geht es 
steil nach oben steiler als bei den anderen Ingenieuren die normal 
angefangen haben?

Das sie dir von anfang an das einstiegsgehalt und nach 6 monaten eine 
Gehaltsstufe anbieten die die eines Ing. nach 2 jahren entspricht ?

Dazu haben die ja nix gesagt auf meine fragen hin.

Daher habe ich es mit denke ich oder wohl ausgedrückt.

Will ja ehrlich bleiben ;)

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
Datum:

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Ich hätte jetzt gedacht, Trainee-Programme sind für Leute die eine 
Führungsposition antreben. Also von vornherein eh nichts für jemanden, 
der als klassicher Entwicklungsingenieur arbeiten will. Und bezahlt sind 
solche Stellen doch normalerweise auch, oder hab ich das mit dem Trainee 
komplett falsch verstanden?

Autor: ms (Gast)
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Ich kenn die Trainee Programme auch mit bezahlung. 1-2 Jahre einsatz in 
vielen Abteilungen und in teilnahme an vielen Projekten (dafür aber halt 
keins richtig durchziehen) und sozusagen zur Führungsposition erzogen 
werden. Ist nix für Entwickler wie den großteil hier im Forum

Autor: rotuA (Gast)
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@Siggi
Keine Ahnung, wie schon gesagt, die Handhabung ist nicht immer gleich.

Das mit der schnelleren Karriere habe ich auch nur gelesen.

Zu all deinen Fragen: Keine Ahnung, ich habe auch den Direkteinstieg 
gewählt (okay, momentan nicht wirklich erfolgreich ;-)), finde 
Assessment-Center ziemlich komisch und bekomme das Augenrollen wenn ich 
die Personaler Bewerbungs-Denglisch reden höre. ;-)
Aber das man bei Trainee-Programmen übers Ohr gehauen wird, glaube ich 
nicht. Ausnahmen gibt es natürlich immer.

Autor: Delete Me (skywalker)
Datum:

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Gunb schrieb:
> @Martin:
>
> ...und wenn es "konkrete Aussichten auf eine Festanstellung gibt" und
> das Ganze nur "mit Bezahlung" laufen soll, dann frage ich mich, warum du
> nicht gleich auf einen Arbeitsvertrag pochen solltest???
>
> Kenne keine Firma, die sich von einem Praktikanten verpflichten lässt,
> ihn anschliessend zu übernehmen. Ist dann eher der Willkür des
> Unternehmens ausgeliefert.
So war das auch nicht gemeint. Mit "konkreten Aussichten auf 
Festanstellung" meine ich keine vertragliche Einstellungsgarantie oder 
dergleichen, sondern einfach eine konkrete (verbale) Formulierung, dass 
bei erfolgreichem Praktikum eine Festanstellung angestrebt wird bzw. 
sehr wahrscheinlich ist. So in der Art. Sonst brauch ich das Praktikum 
nicht machen, wenn eine dauerhafte Beschäftigung nicht angestrebt wird 
und ich nicht stattdessen in dem Praktikum etwas Besonderes lerne, was 
mich weiter bringt.

Eine Bezahlung sollte schon enthalten sein. Nach 5 Jahren Studium bin 
ich nicht bereit beispielsweise 6 Monate als Vollzeitingenieur zu 
arbeiten ohne dafür bezahlt zu werden. Über die Höhe kann man geteilter 
Meinung sein, nur ich möchte in der Zeit zumindest nicht Hartz IV 
beantragen müssen. Ich denke das ist auch nicht zu viel verlangt.

Dass diese Kriterien nur auf die wenigsten Praktikas zutreffen ist 
vollkommen klar. Überlicherweise strebt man nach dem Abschluss ja mehr 
als ein Praktikum an; zumindest geht es mir so. Nur man weiß ja nie was 
einem Alles mal begegnet, daher schließe ich sowas nicht kategorisch 
aus.

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
Datum:

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Aber: Trainee != Praktikum (oder ich liege mit meiner Einschätzung 
völlig daneben ;-)

Autor: Gast (Gast)
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>Meiner Meinung nach werden diese ganzen Softskills eh erst im
>Berufsleben aufgebaut und das ist auch OK.
Ein weiser Spruch!

Autor: rotuA (Gast)
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> Meiner Meinung nach werden diese ganzen Softskills eh erst im
> Berufsleben aufgebaut und das ist auch OK.
>
Ich würde sagen, dass sie im Elternhaus gebildet werden, aber dass man
welche hat, ist unbeweisbar.

Autor: Delete Me (skywalker)
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Die Sichtweise hier über Softskills ist echt komisch. Die sind doch kein 
Zertifikat, was man irgendwann in einem Lehrgang erwirbt und sich dann 
an die Wand nagelt. So genannte Softskills erwirbt man das ganze Leben 
über. Das geht schon im Sandkasten los, geht weiter bei Schule, 
Ausbildung und Studium und natürlich auch im Berufsleben als auch im 
Privatleben, beispielsweise Ehe. Man erwirbt sie nich einfach in der 
Schule oder im Berufsleben, nein, sie entwickeln sich das ganze Leben 
über.

Autor: Gast (Gast)
Datum:

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ergo hat der studie dann nur vorzuweisen:
1) Elternhaus (Streit, Schläge, Scheidung, kleinen Bruder verdreschen)

2) Kindergarten (Bandenbildung, Erzieherin ärgern, anderen die Sandburg 
kaputtmachen)

3) Schule (Lehrer drangsalieren, Mitschüler unterdrücken, Abkupfern 
lernen)

4) Studium (sich bei Profs einschleimen, Ergebnisse Abkupfern, um 
Klausuren drücken

Werden eigentlich die Schulnoten im Betragen noch herangezogen?

Autor: rotuA (Gast)
Datum:

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> Werden eigentlich die Schulnoten im Betragen noch herangezogen?
Wieso noch? Jahrelang gab es sie in weiten Teilen Deutschlands gar 
nicht. Die sogenannten Kopfnoten gibt es erst seit neusten wieder, und 
das nicht mal überall.
Liest du keine Zeitung? Hatte eigentlich schon einen ziemlich darum 
gegeben.

http://de.wikipedia.org/wiki/Kopfnote

Autor: Paul (Gast)
Datum:

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>Wieso noch? Jahrelang gab es sie in weiten Teilen Deutschlands gar
>nicht. Die sogenannten Kopfnoten gibt es erst seit neusten wieder, und
>das nicht mal überall.

Kopfnoten kamen ja auch aus der rundum "bösen" DDR. Sowas konnte man ja 
nicht übernhemen. Folge war, daß der Lehrer keine Möglichkeit mehr 
hatte, die neudeutsch "Softskills" deutlich zu machen.

Autor: Schlaufuchs (Gast)
Datum:

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Softskills? Ich kenn dieses neumodische Wort nicht. Ich kenne aber 
Begriffe wie: Charakterbildung und Persönlichkeitsentwicklung.

Wenn ein Ingenieur die Schuld für das versagen eines Projektes bei 
anderen sucht, dann ist die pos. Charakterbildung nicht sehr weit 
fortgeschritten.

Wenn ein Ingenieur mit 26 Jahren immer noch in Turnschuhen rumläuft und 
nach dem Essen seine Zähne unüberhörbar mit ständigem Schnalzen reinigt, 
dann ist die pos. Persönlichkeitsentwicklung noch nicht sehr weit 
fortgeschritten.

Für einige mag das Softskills sein, für andere, meist Vorgesetzte, GL 
etc, sind das KO-Kriterien.

Autor: JanStrongarm (Gast)
Datum:

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Was ist an Turnschuhen so schlimm? Sehen besser aus als mancher 
Lederschuh.

Autor: Damian (Gast)
Datum:

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pro turnschuhe... bin ich halt charakterschwach...

p.s. kleidung = kompetenz?

Autor: Delete Me (skywalker)
Datum:

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Schlaufuchs schrieb:
> Softskills? Ich kenn dieses neumodische Wort nicht. Ich kenne aber
> Begriffe wie: Charakterbildung und Persönlichkeitsentwicklung.
Softskills ist ein Modewort von Personalern. Auf Deutsch versteht man 
darunter Soziale Kompetenz. Das drückt es eigentlich ganz gut aus.

Autor: fachfremder (Gast)
Datum:

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oder gar

Automarke  == Sozialkompetenz-/status  ROFL

Autor: Gunb (Gast)
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@Martin F:

Nun, sicher richtig, ich rege mich auch über diese Vergewaltigung 
unserer heimischen Sprache immer wieder auf und schüttel den Kopf, wenn 
in deutschen Unternehmen überall unser Vokabular durch englisches 
unnötig ersetzt wird - zugegeben schlimm!

Ich arbeite nun aber in der deutschen Niederlassung eines australischen 
Konzerns mit ca. 18000 Mitarbeitern weltweit, da kommt man um eine 
einheitliche Verständigung nicht herum, und dies ist nun einmal 
Englisch.

Softskills ist deshalb kein Modewort von Personalverantwortlichen, 
sondern standard im internationalen Sprachgebrauch.

Ich gebe gerne zu, dass es unnötig ist, wenn deutsche Stellenangebote in 
deutscher Sprache diesen Englisch-Deutsch-MischMasch enthalten. Selbst 
die grösste Null in den Personalabteilungen meinen eine besonders tolle 
Stellenauschreibung gerade dann fertiggestellt zu haben, wenn sie 
möglichst viele englische Begriffe reinknallen.
Ich weiss damit auch selten klarzukommen und muss des öfteren googlen, 
um zu wissen, was die eigentlich meinen ;-)

Was ich allerdings toll finde ist, dass man sich mit Leuten verständigen 
kann, egal aus welchem Land sie kommen. Ein perfektes Englisch spreche 
ich sicher auch nicht, es reicht aber, um sich zu unterhalten, also kann 
man dem Ganzen auch etwas Positives abgewinnen.

Denke, sich hier über ein einziges Wort meines Beitrags, mit dem ich auf 
das Ausgangsthema eingehen wollte, ist Zeitverschwendung.

Und wer in der heutigen Zeit stur keine einzige Fremdsprache erlernen 
will, der wird zurecht Schwierigkeiten haben, eine Stelle zu bekommen. 
Schliesslich wird Englisch schon in der Schule gelehrt.

Und: Die Datenblätter von Atmel&Co. sind doch auch alle in Englisch, die 
Fachbegriffe werden hier im Forum doch auch massenweise benutzt, auch 
wenn's oft noch deutsche Übersetzungen gibt.

Wer regt sich denn darüber noch auf?

Also, bleiben wir doch friedlich beim Ausgangsthema, statt und 
gegenseitig jedes Wort kleinzudiskutieren.

Also, schönes Wochenende allen Diskutanten,

Gruss
Gunb

Autor: Delete Me (skywalker)
Datum:

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Gunb schrieb:
> @Martin F:
>
> Nun, sicher richtig, ich rege mich auch über diese Vergewaltigung
> unserer heimischen Sprache immer wieder auf und schüttel den Kopf, wenn
> in deutschen Unternehmen überall unser Vokabular durch englisches
> unnötig ersetzt wird - zugegeben schlimm!
Also ich reg mich da keineswegs drüber drauf und das war so aus meinem 
Beitrag auch nicht herauslesbar. ;)

> Softskills ist deshalb kein Modewort von Personalverantwortlichen,
> sondern standard im internationalen Sprachgebrauch.
Naja, mir ist das Wort bis jetzt ausschließlichst nur bei Personalern, 
BWLern und Marketing-Fuzzies begegnet. Alle anderen Menschen, mit denen 
ich über sowas gesprochen habe, bezeichneten es als Soziale Kompetenz. 
Den deutschen Ausruck finde ich übrigends treffender als den englischen. 
Denn Soft Skills wäre wörtlich übersetzt weiche Fertigkeiten. Soziale 
Kompetenz trifft es aber besser, worum es geht.

> Was ich allerdings toll finde ist, dass man sich mit Leuten verständigen
> kann, egal aus welchem Land sie kommen. Ein perfektes Englisch spreche
> ich sicher auch nicht, es reicht aber, um sich zu unterhalten, also kann
> man dem Ganzen auch etwas Positives abgewinnen.
Dito. Schreibe gerade meine Bachelorarbeit in Irland und finde das ist 
eine super Erfahrung, auch wenn ich hier nicht dauerhaft leben wollen 
würde.

> Und wer in der heutigen Zeit stur keine einzige Fremdsprache erlernen
> will, der wird zurecht Schwierigkeiten haben, eine Stelle zu bekommen.
> Schliesslich wird Englisch schon in der Schule gelehrt.
Heute ist Englischlernen ja auch keine Schwierigkeit mehr. Meine Eltern 
mussten zwar Russisch in der Schule lernen (DDR), was ihnen auch 
unglaublich viel hier in Deutschland gebracht hat, aber zumindest meine 
Mutter hat nach der Wende erfolgreich Englisch gelernt, was ihr bei der 
Jobsuche sehr hilfreich war. Sich komplett gegen Englisch zu sperren ist 
ziemlich dämlich, auch wenn das Jeder selbst wissen muss.

> Also, bleiben wir doch friedlich beim Ausgangsthema, statt und
> gegenseitig jedes Wort kleinzudiskutieren.
Ich weiß gar nicht warum du dich so aufregst. Ich hab lediglich auf die 
Frage eines anderen Users geantwortet, was Softskills sind. Das ist doch 
vollkommen legitim. Ob er die Frage nun ironisch gemeint hat oder nicht, 
ist mir egal. Im Zweifelsfalle gehe ich immer von einer ernstgemeinten 
Frage aus.

Autor: Gunb (Gast)
Datum:

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@Martin:

Von Aufregung keine Spur.

War nicht auf dich persönlich bezogen, nur finde ich es unerheblich, 
sich an Begriffen wie Softskills oder soziale Kompetenz festzubeissen, 
das Ausgangsthema war ein anderes.

Ich bin nun schon einige Jahre als Entwicklungsingenieur in der 
Industrie tätig und habe in einígen grossen wie kleinen Konzernen 
gearbeitet.

Tatsache ist, dass heute kein Unternehmen Leute einstellt, um diese in 
erster Linie nach der Uni weiterzubilden, die wollen immer auch was 
dafür haben. Nur dann wäre auch eine Festanstellung angebracht mit einem 
üblichen Einstiegsgehalt.

Aus Erfahrung kann ich dir sagen, dass deine persönlichen Wünsche im 
Unternehmen keinen interessieren, da geht's um Termindruck und Kunden, 
und nicht um dich. Da kann im Vertrag stehen was will, die 
Personalabteilung weiss selbst, wie sie sich juristisch gegen 
Forderungen am besten absichert. Und als Praktikant, dass ist sicher, 
sind deine rechtlichen Möglichkeiten sehr beschränkt. Wenn du dann mal 
im Unternehmen bist, sitzt du eh in einer anderen Abteilung, und da 
gelten nicht mehr unbedingt die Forderungen der Personaler.

Ich meine, wenn die Industrie merkt, dass sie keine Praktikanten für 
Jobs bekommt, die noch vor Jahren zur Festanstellung ausgeschrieben 
worden sind, dann wird ihr nichts anderes übrigbleiben, dahin 
zurückzukehren,zum Wohle der Generation der heutigen Absolventen und 
auch der älteren Techniker und Ingenieure.
So lange aber Praktikanten für wenig oder gar kein Geld zur Verfügung 
stehen, wird das immer mehr ausgenutzt.

Denk dran, du wirst auch mal älter und dein ganzes Wissen nutzt dir dann 
wenig, wenn die dann jungen Hochschulabsolventen dir den Job 
wegschnappen, weil sie billig sind. Hier im Forum beschweren sich genug 
Leute, die sicher über mehr Wissen verfügen als ein Absolvent, trotzdem 
bekommen erstere auf keinen Job - weil sie eben mehr kosten.

Wie gesagt, aufregen tut mich sowas nicht mehr, trotzdem appeliere ich 
an die Jüngeren, die Dinge des heutigen Arbeitsmarktes kritisch zu 
beäugen und nicht alles mitzumachen. Es geht um Alle, nicht den 
Einzelnen.

Ich bin nur der Meinung, du siehst das alles noch sehr aus der 
Perspektive der Hochschule, ist wohl auch normal. Nur sieht's draussen 
etwas anders aus, was einem Professoren so alles verklickern, hat oft 
wenig mit der Realität zu tun.

Uni = Elfenbeinturm.

Ich bleibe dabei, ein Praktikum gehört in die Ausbildungszeit, nicht in 
die Zeit danach. Ist übrigens auch nicht sonderlich förderlich für die 
eigene Karierre, wenn man bei der nächsten Firma anklopft und "nur" ein 
Praktikum vorweisen kann, statt einer Festanstellung. Am Ende bekommt 
man nur noch Praktikantenstellen angebote, da kann der Uniabschluss noch 
so gut sein, interessiert dann eh keinen mehr.

Nichts für ungut, habe gerne mit dir diskutiert!

Gruss
Gunb

Autor: Paul (Gast)
Datum:

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>Heute ist Englischlernen ja auch keine Schwierigkeit mehr. Meine Eltern
>mussten zwar Russisch in der Schule lernen (DDR),...

Das war es in der DDR auch nicht. Es war sogar Pflicht für jeden, der an 
die EOS oder BmA wollte, um ein Vollabi zu bekommen. Zwei Fremdsprachen 
waren gefordert. Die nicht zur EOS wollten oder durften (die meisten), 
konnten Englisch ab Klasse 7 zumindest freiwillig wählen. An den EOSen 
gab es sogar neu- und altsprachige Züge. Also, wer in der DDR keine 2. 
Fremdsprache neben Russisch lernte, hatte meist auch selber kein 
Interesse.

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