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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Duales Studium?


Autor: Gerrit B. (chewbacca)
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Moin!

zunächst einmal:
mir ist bewusst, das es schon einen beitrag zu dem thema duales studium 
gibt, allerdings würde es mich freuen vllt etwas aktuelleres zu 
erfahren.

Also:
ich bin zurzeit noch in der 12. klasse und hab von dem dualesm studium 
gehört, also ausbildung und studium gleichzeitig. es klingt ja auch 
alles ganz gut, nur bin ich mir nicht sicher, ob es vllt zu schwer für 
mich werden könnte.
vllt macht jemand von euch ja grad so ein duales studium oder hat iwie 
erfahrungen damit.
ich würde elektotechnik studieren wollen...
meine alternative wäre erst eine ausbildung zu machen 
(elektroniker/mechatroniker) und danach zu studieren.

ich freue mich über eure antworten!

chewie

Autor: Stefan Kunz (Gast)
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Duales Studium war zu Diplom-Zeiten eine schöne Sache, aber da die 
Diplomstudiengänge immer mehr Auslaufen, kannst du sowas ehr vergessen.
Für das studieren musst du 3 Jahre Bachelor und 2 Jahre Master rechnen 
und das ist die mindest Studiendauer. Vorm Studium noch eine Ausbildung 
zu machen ist nur sinnvoll wenn man glaubt das man das Studium nicht 
packt, wobei wenn man nicht glaubt es zu packen braucht man es auch erst 
nicht zu versuchen. Als Bachelor wirst du weniger Zeit haben irgendwas 
noch nebenher zu machen, wenn du gute Noten haben willst.

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Wenn Du hundert Prozent sicher weißt, dass Du eh studieren willst, wozu 
dann die Ausbildung? (also bei der zweiten Alternative jetzt)

Autor: Bane E. (bane)
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Also ich hab vorm Studium eine Ausbildung gemacht, weil ich damals 
einfach mal weg wollte von der Schule. Ich würds jederzeit wieder so 
machen, man hat mal 3 Jahre Auszeit von der reinen Theorie, und kann 
danach wieder voller Elan ins Studium gehen.

Autor: ... (Gast)
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versuch es gleich mit dem studium, denn das fällt dir nach der 
ausbildung auch nicht leichter als ohne. ein duales studium ist vor 
allem im zusammenhang mit großen unternehmen sehr attraktiv. reinkommen 
ist da aber nicht einfach, viele machen assessmentcenter und so. danach 
ist es absolut schaffbar, einfacher als uni, wobei jedoch ein hoher 
zeiteinsatz von dir verlangt wird. freizeit und freiheit hast du an 
uni/fh wahrscheinlich mehr.

Autor: HariboHunter (Gast)
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Einfacher als Uni?
Bei mir wars ein normaler Etechnik Studiengang in der Uni mit Praktika 
im Werk ueber die Semesterferien. Ich hatte sogar Weihnachten frei und 
auch wenn Klausuren anstanden brauchte ich nicht in die Firma.
War trotzdem eine schoene Zeit und ich musste sogar meinen Kleinwagen 
nicht verkaufen.
Haette sonst wahrscheinlich wegen Geld ne Lehre gewaehlt.
Wenn Du glaubst nachher ne steilere Bahn fahren zu koennen .... 
vieleicht; ich fahr immer noch den gleichen Kleinwagen. :p

Autor: Martin (Gast)
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Ich habe 3 Jahre Nachrichtentechnik an einer Berufsakademie / Duale 
Hochschule studiert und würde es sofort wieder machen. Es war nicht 
immer leicht, aber man möchte ja auch etwas lernen. Ich habe nicht den 
Eindruck, dass eine vorherige Ausbildung nötig ist. Außerdem macht man 
im zweiten Jahr eine Zwischenprüfung, danach darf man sich staatl. 
geprüfter Ingenieur Assistent nennen...
Freizeit war OK, man hatte aber bei uns Anwesenheitspflicht, d.h. wenn 
man mal nicht zum Unterricht erschienen ist musste man eine Krankmeldung 
bringen (falls es dem Dozenten aufgefallen ist ;-)...

Autor: Delete Me (skywalker)
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Also die dualen Studis bei uns haben es zeitlich nicht einfach. Ich kann 
nur begrenzt nachvollziehen wieso man sowas macht. Der größte Vorteil 
ist wohl der Verdienst nebenbei und die Praxiserfahrung. Hinterher hat 
man eine gewisse Wahrscheinlichkeit in dem Unternehmen übernommen zu 
werden, aber wenn grad wieder mal eine Wirtschaftskriese ist siehts auch 
schlecht aus.
Ich persönlich hätte keine Lust mir ca. 3-4 Jahre den Allerwertesten 
aufzureißen, wenn ich auch so normal studieren könnte. Davon mal 
abgesehen ist die Frage wie hoch die Qualität der Ausbildung im 
Unternehmen tatsächlich ist. Ich hab da schon einige Dinger von dt. 
Großkonzernen gehört und empfand das nicht gerade so, als müsste man 
sowas erlebt haben.

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Die Wahrscheinlichkeit übernommen zu werden ist normalerweise sehr groß. 
Der Nachteil ist eben, dass man bei der Dualen Hochschule auf ein 
einzelnes Unternehmen fixiert ist. An der Uni/FH kann man während des 
Studiums durchaus mehrere Firmen kennenlernen (Praxissemester, Nebenjob, 
Diplomarbeit...)

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