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Forum: Offtopic Schocktherapie von Naomi Klein


Autor: Katzeklo (Gast)
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Hat hier jemand obiges Buch schon gelesen?
Ich habe gestern damit angefangen, mir ist spontan kotzübel geworden. 
Klar ist das ganze ein wenig überzeichnet und es kommt halt alles aus 
einer bestimmten Ecke, aber in Anbetracht der Tatsache, das das Buch vor 
der Finanzkrise geschrieben worden war,  können wir uns ja noch auf 
einiges einstellen hier.

Autor: Gast (Gast)
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Hallo,

du meinst wohl "Die Schock-Strategie".


Ja, ja, nimm es einfach wie es ist.

Je weniger Skrupel du in dieser Welt hast, je egoistischer du bist, 
desto besser (erfolgreicher) läufst du durch dieses Leben.

Das Geld will sich vermehren.....besser gesagt, der Mensch möchte seinen 
Machteinfluss vermehren. Geld verleiht einem nichts ausser Macht.
Das ist seine einzige Berechtigung. Macht wollen wir alle. Nur schießen 
manche über das Ziel hinaus. Auch hier gibt es eben eine Gausverteilung.

Es gab zu jeder Zeit Menschen, die gewissenloss alles machten um 
Machtzufluss zu erlangen.

Die Nazis, spanische Gräueltaten in Südamerika, Stalin .... will und 
kann nicht alle aufzählen. Euch werden auch noch einige einfallen.
Da hat sich die Gier nach Macht eben in Gräueltaten gegen andere 
gerichtet.

Dieser Menschenschlag, der zu sowas fähig ist oder diese Taten aktiv 
möglich machte, der ist nicht ausgestorben.
Den gibt es weiterhin in allen Bevolkerungsschichten.

Hinter allem stand und steht, sich über andere zu setzen.

Das findest du in der heutigen Zeit auch zu genüge.
Der Ehrgeiz dieser Menschen kanalisiert sich heute eben im Gelderwerb.

Die Gier nach mehr. Manchmal unbegründet. Das ist, medizienisch gesehen 
krank.

Wenn ein Mensch der Materiell am unteren Ende der Gausverteilung ist 
nach mehr Einkommen also Wohlstand giert, dann ist das gesund.

Wenn ein Mensch am materiell oberen Ende der Gausverteilung nach mehr 
Einkommen (Gewinn) giert, dann ist das irgendwo krank.

Aber..... wir treiben uns alle nach mehr. Die Werbung ist ein 
Instrument, das in uns Begierde wecken soll.

Ich will zum Schluß kommen.
Das streben nach mehr steckt also in jedem von uns. Aber genauso wie es 
Menschen gibt, die nach fast nichts streben, gibt es auch Menschen die 
nach allem ohne Rücksicht (sich- und anderen gegenüber) streben.
Diesen letzteren Menschenschlag sollte man eher in materiellem Wohlstand 
und Überfluss finden.

Das muß man hinnehmen. Das ist eine Streuung der Natur.
Da der Mensch aber scheinbar immer Mächtiger wird, (Stein, Messer, 
Faustwaffe, Bombe, Nuklearbombe, ABC-Waffen,....) ein einzelner immer 
mehr Schaden anrichten kann, sollte man darauf achten, das die 
Gausverteilung nicht sehr weit auseinandergezogen wird.
Eine weit auseinandergezogene Gausglocke birgt mehr gesellschaftlichen 
Sprengstoff als eine gestauchte.

Da es zum Thema passt.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,633319,00.html

Das ist nur der Syndenbock.
Menschen diesen Schlages gibt es zu Hauf.
Man statuiert hier ein Exempel zur Abschreckung mehr nicht.

Wir sollten als Gesellschaft anfangen Prevention zu betreiben in 
Kindergarten und Schule. Unseren Kindern Menschliche Werte vermitteln.

Aber nö. Zum anderen profitieren wir ja alle auch von Monstern.
(Wir verkaufen Waffen, und machen uns mit dem Geld einen schönen Lenz.)

Hat ja niemand gesagt, das der Käufer seine Waffen auch einsetzen soll. 
Gelle.
Manche überblicken ihre Handlung auch einfach nicht weit genug.
Haben somit kein Unrechtsbewustsein dahingehend.
Das solten nicht die unglücklichsten Menschen sein.

Also....nimm es wie es ist. Und hoffe, dass die Vernunft einzieht.

Autor: Katzeklo (Gast)
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>Also....nimm es wie es ist. Und hoffe, dass die Vernunft einzieht.
Das ist ja genau mein Problem. SO wird die Vernunft nie einziehen. Die 
Gauskurve wird auseiandergezogen, immer weiter. Ab einem bestimmten 
Punkt wird es unmöglich, sich gegen "die da oben" zu Wehr zu setzen. Ich 
fürchte, diesen Punkt haben wir überschritten.
Aber dieses gleichgültige "nimm es so wie es ist" bringt uns auch nicht 
weiter.

>du meinst wohl "Die Schock-Strategie".
Ja, sorry, eine Therapie ist es nicht.

Autor: Reinhard S. (rezz)
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Katzeklo schrieb:

> Ab einem bestimmten
> Punkt wird es unmöglich, sich gegen "die da oben" zu Wehr zu setzen. Ich
> fürchte, diesen Punkt haben wir überschritten.

Das klingt aber auch nach Resignation und "nimm es so wie es ist".

Es ist auch jetzt möglich sich zur Wehr zu setzen, möglichst in einer 
großen Gruppe.

Autor: Gast (Gast)
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Das Prinzip ist überall und immer das Gleiche.

Gib 10% Zucker und denen das instrument Peitsche in die Hand.

Die verbleibenden 90% gieren nach dem Zucker und die die keine Gier in 
sich verspüren, für die gibt es ja noch die Peitsche.
Der Laden muß schließlich am laufen gehalten werden. Freiwillig oder 
unfreiwillig. Alles andere wäre riskant und hat sich nicht bewährt.

Denke, mehr ist nicht dazu zu sagen.
Einen anderen Weg sehe ich momentan auch nicht.

Bin ehrlich, hätte ich viel Geld, ich würde weniger für andere arbeiten.
Hätte ich sehr viel Geld, ich würde mir die Welt anschauen und andere 
arbeiten lassen.

Tja, nach oben buckeln und nach unten treten. Das ist unsere Bestimmung.
Das ist Natur. Alles andere Trägt wohl nicht lange.
Darf aber jeder selber entscheiden, in welchem Ausmass er das betreibt.


Tja, arbeiten müssen wir also so oder so.
Ich finde, wir sollten den Fokus mehr auf die legen, die nützliches für 
die Gesellschaft tun. Feuerwehr, Krankenschwester, Polizist, Lehrer, 
Arzt, Arbeiter..... all die, die der Gesellschaft einen Mhrwert geben.

Stattdessen werden uns  solche Kasper wie Dieter Bohlen, Heidi Klum, 
Stefan Rab, Jürgen Drews und wie die alle heißen als möchtegern Heros 
vor die Nase gesetzt.

Autor: Katzeklo (Gast)
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>Tja, arbeiten müssen wir also so oder so.
sowieso , damit hab ich kein Problem, aber mit den Bedingungen beim 
Arbeiten!!!

>Ich finde, wir sollten den Fokus mehr auf die legen, die nützliches für
>die Gesellschaft tun. Feuerwehr, Krankenschwester, Polizist, Lehrer,
>Arzt, Arbeiter..... all die, die der Gesellschaft einen Mhrwert geben.
Gerade die in den sozialen Berufen sind doch schon jetzt die Dummen. Ich 
glaube nicht das man auf die Art, wie Milton Friedmann es gern hätte, 
Fokus auf soziale Aspekte legen kann. Ich finde ja auch das der Staat 
sich möglichst überall raushalten sollte, aberso ganz ohne und ohne 
rahmenbedingugnen geht es nicht. M.F.'s System sorg dafür, das die die 
unten sind unten bleiben und umgekehrt.
Ich habe ein Riesenproblem mit nicht vorhandener Changengleichheit. Und 
genau das wird sich weiter verschlimmern.

Autor: GG (Gast)
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>Ab einem bestimmten
>Punkt wird es unmöglich, sich gegen "die da oben" zu Wehr zu setzen

Schon deshalb, weil "Die" gar nicht
so einfach identifizierbar sind.

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