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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Radio empfängt immer weniger Sender


Autor: Nitram L. (nitram)
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Hallo zusammen,
ich habe hir ein paar Radios unterschiedlichen Alters und Bauweise,
aber eins haben sie alle gemeinsamm: sie empfangen kaum noch Sender...

Man(n) kann das ganze UKW-Band durchdrehen, aber es ist fast nicht 
möglich
einen Sender sauber einzustellen. Ich wohne in keinem Funkloch, vielmehr
scheinen die Radios mit dem Alter immer schlechter zu werden.
Welche Ursache kann das haben? Taube Elkos? Ich bin für sachdienliche 
Hinweise dankbar - alle Arten von Vorschlägen zur Entsorgung der Geräte 
könnt ihr euch bitte sparen...

nitraM

Autor: Ich (Gast)
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Autor: Ulrich (Gast)
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Bei ganz alten Radios (Röhre oder so) könnten es Elkos oder auch die 
Röhren sein die altern. Ob das auch die Keramik Filter betrifft weiss 
ich nicht, nur sind die ja auch nicht alle gleich.

Wenn es gleichzeitig mehrere Radios betrifft könnte es sein das sich der 
Empfang geändert hat. Einige alte Radios kommen nicht so gut mit vielen 
Sendern oder einem sehr starken Sender zurecht. Es könnte auch sein dass 
da irgentein kräftiger Störer dazugekommen ist (DSL, Computer, LAN, 
...).

Autor: Armin D. (waybeach95)
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@Martin L.

- vielleicht gibt es ja auch keine Sender mehr in der Naehe. Das wuerde 
erklaeren warum alle Radios gleich nichts empfangen.


Gruss, beachway95

Autor: Pascal O. (raven761)
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Armin D. schrieb:
> @Martin L.
>
> - vielleicht gibt es ja auch keine Sender mehr in der Naehe. Das wuerde
> erklaeren warum alle Radios gleich nichts empfangen.
>
>
> Gruss, beachway95

Das ist aber höchst unwahrscheinlich :-D

Autor: Armin D. (waybeach95)
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Pascal O. schrieb:
> Armin D. schrieb:
>> @Martin L.
>>
>> - vielleicht gibt es ja auch keine Sender mehr in der Naehe. Das wuerde
>> erklaeren warum alle Radios gleich nichts empfangen.
>>
>>
>> Gruss, beachway95
>
> Das ist aber höchst unwahrscheinlich :-D

@Pascal und Martin L. :
Warum ? Man muss eines gegenueber dem anderen ausschliessen. Nimmt man 
ein 2009 Radio und empfaengt Sender, dann weiss man dass es an den alten 
Radios liegt. Wenn auch hier nichts empfangen wird, ja, dann, gehen wir 
hoch zu meinem Statement.
Was da nun und inwieweit, keinen blassen Schimmer. Ich sammle selber 
70er und 80er Radios und Radiorekorder. Zwei Roehrengeraete hab ich 
auch, die mit dem magischem Auge. Stehen seit fast 20Jahren im Keller, 
und der ist unisoliert. Schalt ich irgendeins ein, empfange ich Sender. 
UKW, MW, LW, was Du willst. Einfach mal die Schaltplaene besorgen und 
nachmessen. Hab ich auch damals gemacht und mach ich immer noch. Eines 
nach dem anderen durchgecheckt. Ich hatte eher Probleme mit den 
Netztransformatoren. Hab ich neu wickeln lassen, bisschen Staub 
ausblasen, nachloeten hier und da, Zeigerschnur gewechselt, und laeuft.
Schickt mir die Radios, mach ich dann fertig auf Rechnung.
Gruss, beachway95

Autor: Sofa Eddy (Gast)
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Du lachst, aber hast Du auch die Kontinentaldrift bedacht?

Autor: Pascal O. (raven761)
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Die Sache ist die, er hat doch von vorneherein gesagt, dass er nicht im 
Funkloch wohnt, also hab ich stark angenommen dass er regelmäßig Radio 
hört :-) Ich tippe auch auf die Kondensatoren!

Autor: ... (Gast)
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und was will man machen, wenn es nur noch 3 UKW sender, im umkreis von 
60Km gibt ??

Autor: Armin D. (waybeach95)
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@Pascal :
- Ulrich (Gast) hat auch schon im 3 Threads angedeutet das sich der 
Empfang geaendert haben koennte.
Da hat keiner was gesagt.
Und er hat nicht gesagt dass er regelmaessig Radio hoert.
Auzusagen in keinem Funkloch wohnen und aussagen ich habe es mit einem 
neuen Radio gegengetestet sind fuer mich zwei verschiedene Sachen. Und 
er hat nichts davon gesagt.

Wir koennen tippen soviel wir wollen, aufschrauben muss er die Radios 
schon selber, wenn er Lust hat.

@Sofa Eddy :
Womoeglich noch eine bevorstehende Erdmagnetfeldumkehrung.
Oder Sonnenwindeinfluss, oder Neutrionsturm ?

Gruss, beachway95

Autor: Ich (Gast)
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er schrieb:
>aber es ist fast nicht möglich einen Sender sauber einzustellen

Also Sender ja, aber schlechte Qualität. Also Rätselraten kann weiter 
gehen.^^

Autor: Nitram L. (nitram)
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Ich schrieb:
> er schrieb:
>>aber es ist fast nicht möglich einen Sender sauber einzustellen
>
> Also Sender ja, aber schlechte Qualität. Also Rätselraten kann weiter
> gehen.^^

Hallo zusammen,
die Empfangsqualität hat sich nicht schlagartig verändert, vielmehr kann 
ich bei den alten (Baujahr 1980 - 2000) Radios immer weniger Sender 
sauber eingestellen.


@ ich: ich werd mal eins aufschrauben, und den Filter tauschen :-)

nitraM

Autor: Franz (Gast)
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Also Leuts, wenn ich das hier so verfolge, könnte man meinen, man ist im 
Basteluntericht.
Es ist ja nur ein Forum und der Threadstarter hat wohl auch kein sehr 
großes Problem (ist ja nicht so lebenswichtig).
Aber wer da einen Filter wechseln will, sollte sich erst mal klar sein, 
was damit passiert. Ein Radio ist keine Kaffemaschine, wo man mit 
Filterwechseln dann wieder alles im Lot hat.
Vor der Arbeit kommt immer noch der Sachverstand, aber manche Leute 
werden wohl nur aus Schaden klug.
Ein Fachbuch oder ein für Rundfunk orientiertes Forum wäre da wohl als 
erster Weg zu nennen.
Was lernt man heute eigentlich noch in der Schule? Planloses Vorgehen 
mit der Brechstange oder wahllose Fummelei irgendwelcher sinnloser Tips.
Der gepostete Link mit dem Keramik-Filter war sowas von daneben, denn 
das Teil hat auf Garantie keine Altersschwäche, und ist in Geräten ab 
den 80ern erst verbaut.
Aber wir, oder besser ich, wären ja mal am Ausgang der ganzen Aktion 
gespannt.
Tip für den Anfang, das EmpfangsSignal fängt an der Antenne an, und die 
ist bekanntlich bei solchen Geräten das A und O, füher wie auch heute. 
Für UKW eine Außen- und für AM-Empfang die interne Ferrit-Ant., so war 
das damals üblich. Und wenn man keinen Plan von der Materie hat, wird es 
wohl nur durch einen sehr günstigen Zufall zu positiven Ergebnissen 
kommen.
Alles andere wird wohl die Sachlage noch verschlechtern. Und schraub 
blos nicht an irgendwelchen Filtern herum, dann war es das für immer, 
oder für die Fachwerkstatt (so es denn sowas noch gibt).
Oder war vor kurzem erst wieder Vollmond, oder liegt es an der 
saumäßigen Hitze, daß hier so flach gepostet wird.

Autor: Jadeclaw Dinosaur (jadeclaw)
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Grundsätzlich gilt: UKW-Sender werden nicht weniger, eher mehr.
Fehlermöglichkeiten: Elkos in der AGC des ZF-Verstärkers, die Dinger 
gehen entweder langsam aber sicher auf Kurzschluß, speziell wenn es sich 
um Tantalelkos handelt. Die Versorgung des ZF-Verstärkers kann ebenso 
betroffen sein. Auch Keramikfilter können ertauben, das ist jedoch recht 
selten, ich tippe eher auf tote Elkos. Sollten es tatsächlich die 
Keramikfilter sein, dann sollte man nicht das im Link weiter oben 
bezeichnete 280kHz-Filter verwenden, Reichelt hat auch 150kHz-Filter, 
diese sind vorzuziehen, bei der Bandbelegung heutzutage sind mit 
280kHz-Filtern auch Ortsender teilweise nicht mehr sauber zu empfangen. 
Grundsätzlich sollte man aber vor dem Löten erstmal messen, ob die 
Spannungswerte alle im Sollbereich liegen.

Autor: oszi40 (Gast)
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Wenn Oszillator und Mischstufe nicht mehr im Gleichlauf sind, weil einer 
an den Spulenkernen gefummelt hat besteht wenig Hoffnung ohne Meßtechnik 
ein gutes Ergebnis zu erzielen.

Erst mal Schaltung besorgen und Messpunkte ansehen ob 
gleichspannungsmäßig was total auffällig ist (z.B. AFC=?)

Autor: HildeK (Gast)
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Was mir an dem Thread nicht gefällt, sind die Ausgangsbedingungen:

>ich habe hir ein paar Radios unterschiedlichen Alters und Bauweise,
>aber eins haben sie alle gemeinsamm: sie empfangen kaum noch Sender...

Wenn da bei allen gleichzeitig die Empfangsleistung nachlässt und das 
bei allen auf alte Elkos oder verstimmte ZF-Filter zurückzuführen ist, 
dann ist das so wahrscheinlich wie der Jackpot im Lotto!
Nicht mal die Zunahme von Störquellen oder vielleicht ein neuer starker 
Sender in der Nähe, der 'stopft', wären als Erklärung wirklich gut - die 
unterschiedlichen Radios haben unterschiedliche ZF-Teile, teils mit 
Keramik-Filter, vielleicht mit n LC-Kreisen, unterschiedliche 
Demodulatoren usw. Da fällt mir einfach nichts ein für eine gemeinsame 
Erklärung.

Irgendwie Voodoo :-)

Autor: Armin D. (waybeach95)
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oszi40 schrieb:
> Wenn Oszillator und Mischstufe nicht mehr im Gleichlauf sind, weil einer
> an den Spulenkernen gefummelt hat besteht wenig Hoffnung ohne Meßtechnik
> ein gutes Ergebnis zu erzielen.
Genau

> Erst mal Schaltung besorgen und Messpunkte ansehen ob
> gleichspannungsmäßig was total auffällig ist (z.B. AFC=?)

Hab ich auch schon vorgeschlagen im 6ten Thread. Aber es scheint hier 
wird nur halbherzig gelesen oder gar nicht. Bin mal gespannt wie das 
wird hier.
Gruss, beachway95

Autor: Nitram L. (nitram)
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Armin D. schrieb:
> Hab ich auch schon vorgeschlagen im 6ten Thread. Aber es scheint hier
> wird nur halbherzig gelesen oder gar nicht.

bei dem herrlichen Wetter durchaus zu Recht :-)

nitraM

Autor: Nitram L. (nitram)
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Franz schrieb:
> Also Leuts, wenn ich das hier so verfolge, könnte man meinen, man ist im
> Basteluntericht.
> Es ist ja nur ein Forum und der Threadstarter hat wohl auch kein sehr
> großes Problem (ist ja nicht so lebenswichtig).
> Aber wer da einen Filter wechseln will, sollte sich erst mal klar sein,
> was damit passiert. Ein Radio ist keine Kaffemaschine, wo man mit
> Filterwechseln dann wieder alles im Lot hat.
> Vor der Arbeit kommt immer noch der Sachverstand, aber manche Leute
> werden wohl nur aus Schaden klug.

was willst du mir damit sagen??? Sachverstand besitze ich durchaus, 
allerdings sind mein HF Wissen nicht so stark ausgeprägt, ansonsten 
hätte ich diese Frage ja nicht gestellt...


> Ein Fachbuch oder ein für Rundfunk orientiertes Forum wäre da wohl als
> erster Weg zu nennen.
> Was lernt man heute eigentlich noch in der Schule? Planloses Vorgehen
> mit der Brechstange oder wahllose Fummelei irgendwelcher sinnloser Tips.

Kann ich dir nicht sagen, zu meiner Zeit war das jedenfals nicht der 
Fall..


> Der gepostete Link mit dem Keramik-Filter war sowas von daneben, denn
> das Teil hat auf Garantie keine Altersschwäche, und ist in Geräten ab
> den 80ern erst verbaut.

Nun, da du anscheinend nicht alle Beiträge gelesn hast, für dich 
nocheimal:
>> bei den alten (Baujahr 1980 - 2000) Radios


> Aber wir, oder besser ich, wären ja mal am Ausgang der ganzen Aktion
> gespannt.
> Tip für den Anfang, das EmpfangsSignal fängt an der Antenne an, und die
> ist bekanntlich bei solchen Geräten das A und O, füher wie auch heute.
> Für UKW eine Außen- und für AM-Empfang die interne Ferrit-Ant., so war
> das damals üblich. Und wenn man keinen Plan von der Materie hat, wird es
> wohl nur durch einen sehr günstigen Zufall zu positiven Ergebnissen
> kommen.

Wenn ich das lese bekomme ich schon wieder Ausschlag - furchtbar solche 
Menschen, aber die tummeln sich hier im Forum leider zu Hauf...

> Alles andere wird wohl die Sachlage noch verschlechtern. Und schraub
> blos nicht an irgendwelchen Filtern herum, dann war es das für immer,
> oder für die Fachwerkstatt (so es denn sowas noch gibt).
> Oder war vor kurzem erst wieder Vollmond, oder liegt es an der
> saumäßigen Hitze, daß hier so flach gepostet wird.

vielleicht liegt es aber auch einfach nur an dir...


nitraM

Autor: oszi40 (Gast)
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Sorry, Erfahrung ist leider nicht durch Pickel zu ersetzen.
Wer ohne Plan an Spulen schraubt hat meist verloren.

Wenn es 3 alte Radios betreffen sollte und ein neues bessere Ergebnisse 
am GLEICHEN Ort bringt, dann ist wahrscheilnich wirklich was faul.

In solchen Fällen würde ein Schaltplan und Signalverfolgung erste 
Erkenntnisse zu Tage fördern. Dazu waren die Fragen bisher zu allgemein.

Autor: Jens G. (jensig)
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also wie HildeK schon sagte, wenn mehrere Radios dieselben Symptome 
zeigen, würde ich erstmal auf gestörte Empfangsbedingungen tippen. Auch 
wenn die Einschrankung auf 1980-2000 impliziert, das >2000 alles sauber 
geht (Geräte <1980 müssten ja dann auch wieder gut funktionieren ;-), 
ist das für mich noch kein expliziter Hinweis darauf, daß er es schon 
mit einem Radio >2000 getestet hat - und zwar an derselben Stelle.

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