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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Durchschnittliche Arbeitszeit pro Woche?


Autor: Karl-Heinz (Gast)
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Hi,

wie viel Stunden pro Woche arbeitet man denn so ca als Elektrotechniker 
mit Uni-Abschluss?

Autor: Panzer H. (panzer1)
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Karl-Heinz schrieb:
> Hi,
>
> wie viel Stunden pro Woche arbeitet man denn so ca als Elektrotechniker
> mit Uni-Abschluss?

45h bei 38h-Vertrag.
Es gibt auch Experten mit 35h-Vertrag die am 50h-Limit sind.
Seeehr grosse weltweit tätige Firma.

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Die Leute mit der niedrigsten Regelarbeitszeit haben die meisten 
Überstunden. Irgendwie bringt's die 35-Stunden-Woche in der Realität 
nicht so wirklich?

Autor: MaWin (Gast)
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Siehe Ergebnis einer Untersuchung:

3Sat 27.2.2004 0:40 Nano:
Wochenarbeitszeitdurchschnitt Tarif und Real
1965 (40-42/42) und 2003 (35-40/44,9) Stunden.

Je mehr die Leute getreten werden, um so mehr arbeiten sie für's selbe 
Geld, so panisch, daß sie nicht mal merken, wie sie den anderen Leuten 
dabei die Arbeitsmögkilichkeit wegnehmen, und selbst ihre Lebnszeit 
ruinieren.

Sklaventreiben funktioniert.

Autor: Panzer H. (panzer1)
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Panzer H. schrieb:
> 45h bei 38h-Vertrag.

Mir wurde mal "angeboten", meinen 38h-Vertrag auf 35h downzugraden.
Begründung war, ob denn bei weniger als 80 Überstunden auf dem 
Gleitzeitkonto ein 38h Vertrag noch gerechtfertigt sei.
Zu der Zeit hatte ich gerade wenig Projektdruck.

Alternativ gibt es noch die Möglichkeit der Standortsicherung.
Mir bekannt: 102h per anno für die Firma kostenlos arbeiten,
macht also 2,5h pro Woche aus, die man aus Jux und Dollerei für das 
Wohlsein der Firma spendieren darf. Aber: Alle glücklich; Gewerkschaft 
hat Standort und Arbeitsplätze gesichert, Firma hat Kosten gesenkt, 
Mitarbeiter freut sich über mehr "Kommunikation" in der Kaffe-Ecke. ;-)

Autor: Observer (Gast)
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>Siehe Ergebnis einer Untersuchung:

>3Sat 27.2.2004 0:40 Nano:
>Wochenarbeitszeitdurchschnitt Tarif und Real
>1965 (40-42/42) und 2003 (35-40/44,9) Stunden.

>Je mehr die Leute getreten werden, um so mehr arbeiten sie für's selbe
>Geld, so panisch, daß sie nicht mal merken, wie sie den anderen Leuten
>dabei die Arbeitsmögkilichkeit wegnehmen, und selbst ihre Lebnszeit
>ruinieren.

>Sklaventreiben funktioniert.
Und dann wird in der Propaganda die offziellen Arbeitsstunden zu Rate 
gezogen und gesagt, die faulen Deutschen arbeiten im Vergleich zu früher 
weniger. Und es wird geglaubt. Auf der einen Seite Arbeitslose ohne 
Ende, auf der anderen Seite werden die Leute mit Überstunden geschindet. 
So ne wirkliche 40 h Woche gibt es anscheinend so gut wie gar nicht 
mehr, erst recht nicht für Ingenieure.

Autor: Gast (Gast)
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Arbeite bei meinen 40h/Woche genu 40h und zwar durch die Überstunden und 
Minuten komme ich am Fr. meist nicht mehr als für 5h zur Arbeit. Wenn es 
jemanden nicht passt, nehme ich gerne eine Kündigung in Kauf. Ich 
arbeite um zu leben und nicht andersrum. Zufriedene Kinder zuhause sind 
mir wichtiger als ein zufriedener Chef

Autor: Paul (Gast)
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>Ich arbeite um zu leben und nicht andersrum. Zufriedene Kinder zuhause sind
>mir wichtiger als ein zufriedener Chef

Richtig, vernünftige EInstellung. Wenn alle so denken und handeln 
würden, könnten die Chefs gar nicht anders, als Leute einzustellen.

Autor: Alex W. (a20q90)
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Gast schrieb:
> Ich
> arbeite um zu leben und nicht andersrum. Zufriedene Kinder zuhause sind
> mir wichtiger als ein zufriedener Chef

sehe ich genauso!

Allerdings muss ich sagen, das AN die zufriedener sind (grad mit Familie 
etc) bessere Arbeit leisten als jemand der dauernd ein Miesepeter ist!

Autor: Guest (Gast)
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Habe 40h Vertrag, arbeite in etwa auch 40h, gelegentlich auch nur mal 
38h. Wird nicht erfasst, interessiert niemanden. Dass es temporär auch 
mal 45h werden können ist klar. Aber dass jemand dauerhaft mehr arbeitet 
als im Vertrag steht habe ich noch nirgendwo erlebt. Ich frage mich 
immer wer sich diese Geschichten ausdenkt :-)

Ich arbeite übrigens bei einem deutschen Weltkonzern.

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Guest schrieb:
> Ich arbeite übrigens bei einem deutschen Weltkonzern.

Und die haben keine Gleitzeitkonten?

Autor: No Name (nohelp)
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Ich mit 38h Vertrag mache gewöhnlich auch nie mehr als eben diese 38h, 
wozu auch. Will die Firma mehr, muss sie das auch bezahlen. Momentan 
haben wir sogar Kurzarbeit, da ist eh nix mit Überstunden. Ich frage 
mich auch, wer denn diese Gestalten sind, die locker flockig bei 
tariflicher Bezahlung knechten bis der Arzt kommt.

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Ich seh das mit den N Stunden pro Woche eher als einen langfristigen 
Mittelwert. Wenn's mal pressiert und ein Projekt fertig werden muss weil 
Abgabetermin ist, dann sind Überstunden selbstverständlich drin. Was 
halt nicht sein dürfte ist dass jemand Hunderte von Überstunden vor sich 
herschiebt. Kommt aber leider in manchen Firmen vor.

Autor: ing (Gast)
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In "meiner" Firma gibt's 'nen Tarifvertrag mit 38h Woche. Keiner wird 
gezwungen, mehr zu arbeiten. Viele tun es trotzdem (Überstunden werden 
mit Aufschlag vergütet). Ing.-Dienstleister in der Autoindustrie.

Autor: MaWin (Gast)
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> Ich arbeite um zu leben und nicht andersrum. Zufriedene Kinder
> zuhause sind mir wichtiger als ein zufriedener Chef

Deswegen nehmen Chefs lieber Leute ohne Familie, Singles.
Die haben noch keinen Lebensinhalt.
Erstens sind sie mit weniger Geld zufrieden (schon mit 25% könnten sie 
so gut leben wie ein Familienvater, mit 75% fühlen die sich wie im 
Schlaraffenland)
Zweitens ist deren einziger Lebensinhalt die Karriere, da leisten sie 
gerne Mehrarbeit und sind in der Weltgeschichte rumschickbar, auch am 
Wochenende.
Und drittens kann man sie sofort rauswerfen, sie stehen am untersten 
Ende der Sozialauswahl.

Jetzt weisst du, warum Familienväter meist arbeitslos sind...

Das hat der Kapitalismus doch gut geschafft, die Karriere als 
Lebensinhalt zu verkaufen. Und wenn sie dich dann (gerade als Frau) mit 
40 entlassen...

Autor: Gast (Gast)
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MaWin (Gast) wrote:

> Jetzt weisst du, warum Familienväter meist arbeitslos sind...

.. und hat eine zunehmende Zerstörung der Familien in Deutschland zur 
Folge. Als Folge erhält man lauter Karrierekrüppel, die mit System auf 
ihren Burn Out zuarbeiten oder den vorzeitigen Herztod sterben. Und das 
alles für .. für was eigentlich? Nix Mitnehma! Daran wird viel zu wenig 
gedacht ..

Autor: Gästle (Gast)
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>Und das alles für .. für was eigentlich?
Äh, wenn man nicht spurt landet man im Hartz 4-Topf. Armut, fragwürdige 
Maßnahmen + Hohn und Spott von einem Großteil der Bevölkerung. Alles 
andere als erstrebenswert. So wird alles versucht um diesem Schicksal zu 
entgehen. Die aktuelle Krise ist eigentlich nicht schlecht. So werden 
viele Menschen auf einen Schlag aus ihrem Traum gerissen und vielleicht 
auch mal dem Hartz 4-Empfänger mehr Respekt entgegengebracht anstatt ihn 
als Schmarotzer zu beschimpfen.

Autor: Bub (Gast)
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Für 38h/Woche eingestellt. Habe schon stolze -20h aufm Konto. Laut Chef 
darf ich nicht ins Plus, da Rücklagen den Gewinn mindern :-D.

Autor: Müller (Gast)
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60h bei 40h/Woche Vertrag; Gleitzeitkonto; Immer Stress...

Autor: ösi (Gast)
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38,5h - Gleitzeit - Freitag ist um 12 Uhr Schluss

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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So Leute lieb ich ja, die zu faul sind um Freitag nachmittag zu 
arbeiten... ;-)

Autor: 123Test (Gast)
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Wieso haben Singles keinen Lebensinhalt? Und was verstehst du unter 
25%`? 25% vom Bruttolohn etwa?

Autor: Mr.T (Gast)
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> So Leute lieb ich ja, die zu faul sind um Freitag nachmittag zu
> arbeiten... ;-)
Es heisst doch FREItag ;)

Autor: Beteiligter (Gast)
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Guten Morgen,

ich hab mal die ganzen Beiträge zu diesem Thema gelesen. Also ich muss 
sagen, dass es immer mehr und mehr Leute in den Firmen gibt, die nur an 
die Firma denken. Die kriechen dem Vorgesetzen in den A...h.
Zum Beispiel: etliche Leute die ich kenne gehen erst so um 10 Uhr bzw. 
11 Uhr in die Firma. Finde ich schon krass. Dann gehen sie so um 19.30 
Uhr. Brauchen noch ca. eine halbe oder ganze Stunde für den Heimweg. Ich 
bin halt einer der kommt schon recht früh so um 7.30 Uhr und geht dann 
auch so um 16 Uhr heim. Muss dazu sagen das ich nur eine viertel Stunde 
oder auch eine halbe Stunde Pause mache. Ich finde da hat man noch was 
von dem Tag. Die anderen die erst spät kommen und auch so spät gehen, da 
ist doch der Tag eigentlich schon gelaufen. Mein Fazit: Wenn man z.B. 
einen 40h Vertrag hat dann sollte man diesen auch einhalten und für 
Mehrarbeit muss auch mehr Geld herausspringen oder mal früher heimgehen.

Autor: P. S. (Gast)
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Beteiligter schrieb:
> Ich finde da hat man noch was
> von dem Tag. Die anderen die erst spät kommen und auch so spät gehen, da
> ist doch der Tag eigentlich schon gelaufen.

Kurz: Du be-(ver-?)urteilst deine Kollegen ausschliesslich gemsssen an 
deinem persoenlichen Lebensrythmus...

Autor: Ano. nym aber wahr (Gast)
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Hmmm, bei uns gibt es Leute die freiwillig locker 50 oder auch mehr 
Stunden die Woche arbeiten (SW-Entwicklung). Diejenigen die nicht viel 
Überstunden haben sind 'Minderleister'. Ich habe hier Mails die von 3 
Uhr nachts kommen (Kollegin arbeitet meist zu Hause, gint dann 
Aufwandsschätzungen für 2 Wochen ab und arbeitet dann Wochenenden und 
nachts durch, weil alleinstehend, kein Freund keine Hobbies kein Sport).
Ich hatte schon ein 'Personalgespräch' bei dem mir mitgeteilt wurde, daß 
ich zu wenige Überstunden verfallen liese, schliesslich arbeitet man ja 
nicht die ganzen 8 Stunden konzentriert durch also soll man für die 
Zeiten wo man Kaffee trinkt und mit dem Kollegen spricht entsprechende 
Überstunden verfallen lassen.
Ich konnte mir gerade noch verkneifen zu fragen wie lange wir Zeit zum 
Sch... bekommen.
Tja ich habe einen Job, kriege pünklich mein Gehalt und versuche meine 
Arbeit gut zu machen. Aber die Welt ist viel zu interessant um sie nur 
hinter einem Bildschirm zu vergeuden. Und meine Kids sehen mich jeden 
Morgen und jeden Abend. Dafür mache ich halt keine Karriere

Muss jeder selbst entscheiden aber ich mache mir Sorgen wie es unseren 
Kids mal ergeht.

Autor: MrCrabs (Gast)
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@ Beteiligter

Ähm wenn man das mal grob überschlägt was du schreibst arbeiten die 
Leute, die so spät anfangen und gehen am Tag nicht mehr also du oder?

Und da sie zu unkonventionellen Zeiten arbeiten kann man wohl davon 
ausgehen, dass sie weniger Zeit für ihren Weg von/zur Arbeit brauchen 
als würden sie wie du zu den Stosszeiten fahren.

Da bleibt wohl eher denen mehr Freizeit als dir. Immerhin müssen sie ja 
nicht abends so früh ins Bett gehen wie du. Vielleicht hat der Großteil 
ihres Freundeskreises Spätschichten, sie gehen abends gerne lange raus 
oder mögen die Sonne nicht, wer weiß.

Länger arbeiten als du tun sie jedenfalls nicht.

Autor: Claudio H. (bastelfinger)
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70-80h die Woche bei 40h Vertrag + 3h Nebentätigkeit. Habe Familie (Frau 
und ein Kind), klappt auch ganz gut. Bekomme die Überstunden bezahlt, 
mache die Überstunden aber nicht wegen des Geldes, sondern eher aus 
Pflichtbewußtsein. Ist ein Fehler, aber solange es nicht kracht, mache 
ich so weiter.

Autor: Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)
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Peter Stegemann schrieb:
> Beteiligter schrieb:
>> Ich finde da hat man noch was
>> von dem Tag. Die anderen die erst spät kommen und auch so spät gehen, da
>> ist doch der Tag eigentlich schon gelaufen.
>
> Kurz: Du be-(ver-?)urteilst deine Kollegen ausschliesslich gemsssen an
> deinem persoenlichen Lebensrythmus...

Die machen halt einen tollen Eindruck beim Chef wenn der um 7 abends 
einen Stubendurchgang macht. "Toller Mitarbeiter, der zeigt Einsatz!".
Der Dödel der zwar um 7 kommt aber um 4 nachmittags geht wird als faule 
Socke gesehen. Der geht ja mitten am Tag!
Ach ja, 40h Vertrag, 40..42h reell.

Autor: Beteiligter (Gast)
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@  Michael X.

Mangel an Selbstbewustsein, sag ich da nur.

Gibt es im Leben nicht noch was anderes? Manche begreifen es vielleicht 
erst viel später, wenn es da nicht zu spät ist.

Autor: Malocher (Gast)
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In der Firma, in der ich noch arbeite, werden die Ingenieure mit 
AT-Verträgen eingestellt, auch die Absolventen nach der Probezeit 
(Bezüge sind leider aber nicht AT). Die Firma ist Zulieferant für die 
Automobilindustrie. Keiner hat hier weniger als 50 Wochenstunden, eher 
mehr. Überstunden gehen auf ein Gleitzeitkonto. Theoretisch besteht die 
Möglichkeit diese Gleitzeitstunden auch zu nehmen, aber keiner wagt es. 
Es wird einmal im halben Jahr ein Personalgespräch durchgeführt, bei dem 
auf das Gleitzeitkonto Bezug genommen wird. Hat sich zu wenig 
angesammelt, wird dies deutlich gesagt. Kommt dies mehrmals vor, haben 
schon einige aus betrieblichen Gründen den Arbeitsplatz verloren. Ich 
bin noch in der Probezeit und muß da mitspielen. Ein Wechsel ist wegen 
der Arbeitsmarktlage nicht möglich und was steht dann noch im Zeugnis. 
Also Augen zu und durch.

Autor: Timmo H. (masterfx)
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Ich arbeite eigentlich auch nur 35 Std. bei meinem 35 Std. Vertrag. 
Meist mache ich die ersten 4 Tage 7,5 Std. um dann am Freitag um 13-14 
Uhr gehen zu können. Wenn ich das aufgrund des hohen Arbeitsaufkommens 
mal nicht machen kann, dann nehme ich mir halt zwischendurch mal einen 
Gleitzeittag.
Man muss bei GZ bzw. Vertrauensarbeitszeit aber aufpassen, dass man 
nicht zu viel Arbeitet. Wichtig ist es, wenn man mal ein paar Wochen 
viel arbeiten musste, sich möglichst zeitnah den Freizeitausgleich in 
anspruch zu nehmen (also Gleitzeittage). Wenn man die Langzeitkonten 
jahrelang auffüllt ohne den nötigen Freizeitausgleich zu bekommen, dann 
merkt sich das der Körper.

Ein bekannter von mir hat dieses Jahr Juni oder Juli angefangen und hat 
jetzt schon über 150 Std. auf seinen Langzeitkonto. Das kanns meines 
Erachtens nicht sein. Wenn man in so einem jungen Alter schon so viele 
Überstunden macht und nur Stress hat, dann wird man seine Rente bestimmt 
nicht mehr erleben.

Ich sehe lieber zu, dass ich einen angemessenen Ausgleich an Freizeit 
habe, solange ich noch jung bin. Stress und Überarbeitung ist Gift für 
den Körper.

Autor: Ueberstundler (Gast)
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>Aber dass jemand dauerhaft mehr arbeitet
>als im Vertrag steht habe ich noch nirgendwo erlebt. Ich frage mich
Yimmer wer sich diese Geschichten ausdenkt :-)


nirgendwo erlebt ? Dann gibt es wohl doch noch Paradiese ... für 
Entwickler ist das egal wo ich hingucke die Regel ... gerade für Leute 
die noch nicht so lange dabei sind und vor allem in kleinen Firmen.

Ich habe derzeit 170 Überstunden auf meinem Gleitzeitkonto ... früher 
konnten wir uns ausbezahlen lassen, so hab ich in den letzen 3 Jahren 
etwa 500 Überstunden zu Geld gemacht, voll versteuert versteht sich ... 
aufgrund Krise blahblah geht Auszahlen derzeit nicht ... abbummeln geht 
aber auch nicht sonst werden wir mit den Projekten nicht fertig .... das 
ist doch auch ein Zeichen der Krise ... wir verkaufen wenig, Produktion, 
Lager und Prüffeld ist in Kurzarbeit ... trotzdem entwickeln wir kräftig 
weiter, in der Hoffnung auf bessere Zeiten und auch die Kundschaft 
wünscht sich Neuentwicklungen (die am besten gestern fertig sind und nix 
kosten) ... das bedeutet viel Arbeit in der Entwicklung, also auch viele 
Überstunden, da aber wenig Geld durch verkaufte Produkte eingeht leidet 
die Entwicklung entsprechend (kein Auszahlen der Stunden, kein 
Einstellen eines weiteren Entwicklers, auch an Betriebsmitteln wird 
gespart ... aber fleissig eintwickeln sollen wir trotzdem).

Ist halt eine kleine Klitsche mit 30 Mitarbeitern (Entwicklung nur 4, 
Rest ist Produktion, Lager, Einkauf und Prüffeld und Sekretärin).

Autor: Ueberstundler (Gast)
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PS: Nicht zu vergessen die 20 Tage Urlaub die ich von diesem Jahr noch 
stehen hab :(

Autor: Ueberstundler (Gast)
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>Hat sich zu wenig
>angesammelt, wird dies deutlich gesagt.

Ich habe auch schon die Erfahrung gemacht, dass es Firmen gibt in denen 
ein Mitarbeiter nur über sein Überstundenkonto bewertet wird ... je mehr 
desto besser muss der Mitarbeiter sein .... ob der nur Murx macht und 
die ganzen Überstunden nur braucht, um den ganzen Murx wieder halbwegs 
zu richten ist erstmal zweitrangig, Hauptsache er verlässt die Firma 
nicht vor abends 8:00 Uhr.

Autor: special swine flu (Gast)
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in meiner Firma arbeite ich etwa 10 Stunden pro Woche,schlafe wenn ich 
muede bin ,gehe Skifahren oder ans Meer ,wann ich will, fresse 
Delikatesse und niemand stoert das !

Autor: Interessantus (Gast)
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>Ich habe auch schon die Erfahrung gemacht, dass es Firmen gibt in denen
>ein Mitarbeiter nur über sein Überstundenkonto bewertet wird...

Manche Firmen -gerade die großen- sehen Überstd. überhaupt nicht gerne.
Zum einem könnte der MA dann sehr ineffektiv sein zum andern überzieht 
er die geplanten Mannstd. des Projekts...

Autor: MrCrabs (Gast)
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Noch einmal: Jemand, der von 11 bis 19.30 arbeitet wie von "Beteiligter" 
beschrieben ist keine Minute länger in der Firma als "Beteiligter" der 
seine durchschnittliche Arbeitszeit von 7.30 bis 16 Uhr beziffert.

Und die Aussage "der hat ja gar nix mehr vom Tag" ist doch schlichtweg 
falsch. Während sich "Beteiligter" nämlich abends um was weiß ich 10, 
11, 12 Uhr ins Bett lümmeln muss um früh morgens wieder fit zu sein geht 
für den Langschläfer der Tag dementsprechend länger. Und wenn man es 
bevorzugt so spät seine Freizeit zu verbringen und die Gleitzeit lässt 
das zu ist das doch völlig okay.

Freut euch doch lieber, dass solche Leute zur Entlastung der Straßen in 
der HVZ beitragen...

Autor: P. S. (Gast)
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Michael X. schrieb:

> Die machen halt einen tollen Eindruck beim Chef wenn der um 7 abends
> einen Stubendurchgang macht. "Toller Mitarbeiter, der zeigt Einsatz!".
> Der Dödel der zwar um 7 kommt aber um 4 nachmittags geht wird als faule
> Socke gesehen. Der geht ja mitten am Tag!

Toll, mir ging es auch schon andersrum - aber schimpfe ich deswegen auf 
die Kollegen, die nichts fuer die Ansichten des Chefs koennen? Dann 
schickt man halt auch mal am fruehen Morgen gleich ein paar Mails...

Autor: Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)
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Peter Stegemann schrieb:

> Toll, mir ging es auch schon andersrum - aber schimpfe ich deswegen auf
> die Kollegen, die nichts fuer die Ansichten des Chefs koennen? Dann
> schickt man halt auch mal am fruehen Morgen gleich ein paar Mails...

Da stinkt der Fisch normalerweise vom Kopf her. Ist dein Chef 
Workaholic, dann hat man generell schlechte Karten früher heimzukommen. 
Egal ob man den Kram früher fertig hat oder nicht.

Autor: Timmo H. (masterfx)
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Also ich finde ja, dass wenn die Mitarbeiter bei einer kleinen Firma 
(sagen wir 40 Leute) bei einem 40 Std. Vertrag im Schnitt 43 Std. 
arbeiten, dann fehlen schlicht und ergreifend 3 Mitarbeiter. Solche 
Firmen sollten sich gefälligst darum kümmern neue Mitarbeiter zu 
besorgen. Dipl.-Ings rennen hier doch genug rum. Alle schreien "ich 
finde keinen Job" aber in den Firmen werden Überstunden noch und nöcher 
geschäffelt anstatt neue Mitarbeiter einzustellen. Irgendwie kann ich 
das nicht ganz nachvollziehen.
Gerade kleinere Firmen haben doch wirklich noch einen Einfluss darauf ob 
nun jemand eingestellt wird oder nicht. Bei größeren Firmen gehts 
einfach um Wirtschaftlichkeit und das bedeutet: Mitarbeiter 
rausschmeissen.

Autor: Gasti (Gast)
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>Irgendwie kann ich das nicht ganz nachvollziehen.

Geld ?

Autor: Beteiligter (Gast)
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Immer das Geld, Erfolg, Karriere bla bla. Armselige Menschen.
Ich glaube bei einer schlimmen Krankheit würden die anders denken.

Autor: Timmo H. (masterfx)
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Gasti schrieb:
>>Irgendwie kann ich das nicht ganz nachvollziehen.
>
> Geld ?
Sollte man glauben. Aber die Überstunden müssen ja auch bezahlt werden. 
Wenns nicht als Überstunden bezahlt wird, dann wirds eben abgefeiert. 
Das heißt der Mitarbeiter ist nicht da und ist somit nicht produktiv, 
denn er hat ja schon vorher die Zeit gearbeitet. Die Firma würde 
praktisch nichts mehr ausgeben wenn sie 3 zusätzliche Mitarbeiter 
einstellt, WENN dadurch die anderen Arbeiter auch wirklich nur noch die 
40 Std. arbeiten müssten.
Bei uns in der Firma ist es so, dass wenn wir schon im Vorjahr wissen 
dass jeder Mitarbeiter in unserem Team zu 110% ausgelastet sein wird, 
dann wird halt ein neuer Mitarbeiter eingestellt.

Autor: Gasti (Gast)
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>Sollte man glauben. Aber die Überstunden müssen ja auch bezahlt werden.
>Wenns nicht als Überstunden bezahlt wird, dann wirds eben abgefeiert.

Beides geht bei mir zumindest zur Zeit (WWKrise) nicht ... und der 
Arbeitgeber muss auch nicht Zahlen, das ist rechtlich verzwickt.


>Das heißt der Mitarbeiter ist nicht da und ist somit nicht produktiv,
>denn er hat ja schon vorher die Zeit gearbeitet. Die Firma würde
>praktisch nichts mehr ausgeben wenn sie 3 zusätzliche Mitarbeiter
>einstellt, WENN dadurch die anderen Arbeiter auch wirklich nur noch die
>40 Std. arbeiten müssten.

Doch, er muss mehr ausgeben ... denk mal an die Sozialabgaben ... wenn 
er einen Arbeiter hat der 40 Stunden arbeitet hat, muss er z.B. nur 
einmal seinen Krankenkassenbeitrag zahlen ... sind es 2 Mitarbeiter mit 
20 Stunden sind die reinen Stundenkosten zwar gleich, aber es muss 2 Mal 
Krankenkassenbeitrag gelöhnt werden. Ausserdem 2 Mal Arbeitsmittel, z.B. 
Computer usw..

>Bei uns in der Firma ist es so, dass wenn wir schon im Vorjahr wissen
>dass jeder Mitarbeiter in unserem Team zu 110% ausgelastet sein wird,
>dann wird halt ein neuer Mitarbeiter eingestellt.

Dann sei froh dass Du da gelandet bist. Bitte nicht falsch verstehen, 
ich bon voll und ganz Deiner Meinung und gehe sogar weiter: mehr als 40h 
die Woche sollten gesetzlich verboten werden, selbst solchen Workaholics 
die gerne noch mehr machen würden. Aber in der Realität gehts eben nur 
ums Geld. On die gestressten Ing. dann mit 40 ausgebrannte Zombies sind 
spielt für die meisten Firmen keine Rolle.

Autor: Claudio H. (bastelfinger)
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Opa hat 47,5 Stunden die Woche gearbeitet, bei 10 Tagen Urlaub im Jahr. 
Übrigens bei einem großen Unternehmen, welches im Moment Kurzarbeit 
angemeldet hat.

Autor: DEVEL1970 (Gast)
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1900h im Jahr, selbständig als freelancer, davon 300 für eigene Projekt

Mit den 1600 erarbeite ich über 110.000 Umsatz.

Autor: Onki Kaputt (Gast)
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> um Beispiel: etliche Leute die ich kenne gehen erst so um 10 Uhr bzw.
> 11 Uhr in die Firma. Finde ich schon krass. Dann gehen sie so um 19.30
> Uhr. Brauchen noch ca. eine halbe oder ganze Stunde für den Heimweg. Ich
> bin halt einer der kommt schon recht früh so um 7.30 Uhr und geht dann
> auch so um 16 Uhr heim.

Ich kann die Leute auch nicht verstehen, die spät anfangen und spät 
gehen. Ich bin Frühaufsteher, war um 7 Uhr in der Firma und 16 Uhr war 
Feierabend: Da ging ich zum Sport, immer so für 1,5 bis 3 Stunden.

Mein Chef war auch ein schlechte Führungpersönlichkeit. Ich bin einmal 
zu spät gekommen, weil ich die Dauer des Termins beim Arbeitsamt 
unterschätzte. Ich bin da hingegangen, weil mir kurz zuvor gekündigt 
wurde. Bei einer Besprechung mit allen Leuten hieß es: Wenn jemand zu 
spät kommt, möge er doch bitte anrufen. Ich war zehn Minuten zu spät und 
kann auch schlecht radfahrend telefonieren. Dagegen: Ein Kollege kam 
fast immer zu spät und ging auch immer viel zu früh und hat mit 
Sicherheit seine Anwesenheitszeiten frisiert. Der wurde noch nicht in 
die Schranken gewiesen.

Autor: isputt (Gast)
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[quote]Ich war zehn Minuten zu spät und kann auch schlecht radfahrend 
telefonieren.[/quote]

Du hast es eben nicht verstanden. Telefonieren kann man heutzutage immer 
und überall und vom Rad kann man ja absteigen. Sollte dir bei deinem 
nächsten Arbeitgeber ein Hinweis sein.

Autor: Timmo H. (masterfx)
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isputt schrieb:
> Du hast es eben nicht verstanden. Telefonieren kann man heutzutage immer
> und überall und vom Rad kann man ja absteigen. Sollte dir bei deinem
> nächsten Arbeitgeber ein Hinweis sein.
Vielleicht weiß er ja gar nicht, dass es Handys gibt ;-) Und wenn halt 
keine Telefonzelle auf dem Weg ist, dann hat man eben pech

Autor: Gasti (Gast)
Datum:

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>Ich kann die Leute auch nicht verstehen, die spät anfangen und spät
>gehen. Ich bin Frühaufsteher, war um 7 Uhr in der Firma und 16 Uhr war
>Feierabend: Da ging ich zum Sport, immer so für 1,5 bis 3 Stunden.

Naja, Glückskind ... ich bin um 7 Uhr in der Firma und vor 19 Uhr brauch 
ich an Feierabend garnicht zu denken, meist wirds nach 8 ... heute war 
ein Glückstag, um 7 angefangen, 18:20 ausgestempelt ... ziemlich früh, 
Freitag halt.

Autor: [/c] (Gast)
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> Ich bin einmal
> zu spät gekommen, weil ich die Dauer des Termins beim Arbeitsamt
> unterschätzte. Ich bin da hingegangen, weil mir kurz zuvor gekündigt
> wurde.
Für solche (Vermittlungs-)Termine bei der Arge muss der Abeitgeber 
dich freistellen, da gibt es gar kein Überziehen. Die Arge will dich 
möglichst schnell weitervermitteln und da hat die dein aktueller 
Arbeitgeber dich einfach frei zu stellen.

Autor: Gast2 (Gast)
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@Malocher:

"Theoretisch besteht die
Möglichkeit diese Gleitzeitstunden auch zu nehmen, aber keiner wagt es.
Es wird einmal im halben Jahr ein Personalgespräch durchgeführt, bei dem
auf das Gleitzeitkonto Bezug genommen wird. Hat sich zu wenig
angesammelt, wird dies deutlich gesagt. Kommt dies mehrmals vor, haben
schon einige aus betrieblichen Gründen den Arbeitsplatz verloren. Ich
bin noch in der Probezeit und muß da mitspielen."

Wie lange läuft Deine Probezeit? Sechs Monate? Dann kannst Du obige 
Aussagen nur von Deinen Kollegen erfahren haben.

Autor: Malocher (Gast)
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@Gast2 :

Die Firma stellt mit 12 Monaten Probezeit ein. Ich habe bereits ein 
Halbjahresgespräch hinter mir und mir wurden die Erwartungen bezüglich 
Gleitzeit mitgeteilt. Einige Ausführungen sind jedoch aus dem 
Erfahrungsschatz meiner Kollegen.

Autor: Panzer H. (panzer1)
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Malocher schrieb:
> @Gast2 :
>
> Die Firma stellt mit 12 Monaten Probezeit ein.

12 Monate Probezeit: wie krank ist das denn? Mann, Mann, wo kommen wir 
nur hin in diesem Land hier? B-)
Gab es nicht mal 'ne Beschränkung auf 6 Monate?
Und nach IG Metall Tarif hatte ich nur 3 Monate.

Autor: [/c] (Gast)
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>> @Gast2 :
>>
>> Die Firma stellt mit 12 Monaten Probezeit ein.
>
> 12 Monate Probezeit: wie krank ist das denn? Mann, Mann, wo kommen wir
> nur hin in diesem Land hier? B-)
> Gab es nicht mal 'ne Beschränkung auf 6 Monate?
> Und nach IG Metall Tarif hatte ich nur 3 Monate.
Vor allem ist das praktisch sinnlos, siehe [1].

[1] http://de.wikipedia.org/wiki/Probezeit#Situation_i...

Autor: Gast2 (Gast)
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"Die Firma stellt mit 12 Monaten Probezeit ein. Ich habe bereits ein
Halbjahresgespräch hinter mir und mir wurden die Erwartungen bezüglich
Gleitzeit mitgeteilt. Einige Ausführungen sind jedoch aus dem
Erfahrungsschatz meiner Kollegen."

Du solltest Dir mal Gedanken darüber machen, ob Du in Zukunft unter 
solchen Bedingungen arbeiten möchtest.
Also ich habe Forderungen in dieser verschärften Form seitens des 
Arbeitgebers (Erwartung einer erheblichen Anzahl von Mehrarbeit bei 
gleichzeitiger Erwartung, diese geleitete Mehrarbeit nicht, in welcher 
Form auch immer, vergütet zu bekommen) weder jemals selbst erlebt noch 
von anderer Seite erfahren. Entweder es wird vertraglich geregelt, dass 
eine bestimmte Anzahl von Überstunden pro Monat nicht vergütet wird 
(habe ich selbst schon mal so im Vertrag stehen gehabt), oder eben 
nicht, und dann soll gefälligst entweder Gleitzeitausgleich stattfinden 
oder eben bezahlt werden.

Ich war allerdings schon mal in einer Firma, da traute sich abends 
keiner nach Hause zu gehen, nach dem Motto: "Der erste der geht hat 
verloren". Das war selbst dann so, als mal eine kleine Flaute war. Ich 
denke, dieses Spiel ist durchaus nicht selten anzutreffen.

Aber wahrscheinlich bist Du Ing., da gehören solche Verhaltensweisen 
seitens der AG anscheinend zum guten Ton, um ja keinen Funken 
Selbstbewusstsein aufkommen zu lassen und immer schön Angst zu schüren. 
;-)

Autor: Ing. (Gast)
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Dem Chef der sone scheisse verzapft , gehört mal ordentlich die LEviten 
gelesen. Man man man, am besten noch umsonst arbeiten in der Probezeit 
...

Autor: Er (Gast)
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>wie viel Stunden pro Woche arbeitet man denn so ca als Elektrotechniker
>mit Uni-Abschluss?

Entweder bis man fertig ist oder schlafen und essen muss.

Autor: dagger (Gast)
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> In der Firma, in der ich noch arbeite, werden die Ingenieure mit
> AT-Verträgen eingestellt, auch die Absolventen nach der Probezeit
> (Bezüge sind leider aber nicht AT).
Das man als Absolvent nicht gleich soviel bekommt ist auch verständlich. 
Wobei die Frage ist, was ist AT und was ist nichtAT?
> Die Firma ist Zulieferant für die
> Automobilindustrie. Keiner hat hier weniger als 50 Wochenstunden, eher
> mehr. Überstunden gehen auf ein Gleitzeitkonto. Theoretisch besteht die
> Möglichkeit diese Gleitzeitstunden auch zu nehmen, aber keiner wagt es.
> Es wird einmal im halben Jahr ein Personalgespräch durchgeführt, bei dem
> auf das Gleitzeitkonto Bezug genommen wird. Hat sich zu wenig
> angesammelt, wird dies deutlich gesagt. Kommt dies mehrmals vor, haben
> schon einige aus betrieblichen Gründen den Arbeitsplatz verloren. Ich
> bin noch in der Probezeit und muß da mitspielen. Ein Wechsel ist wegen
> der Arbeitsmarktlage nicht möglich und was steht dann noch im Zeugnis.
> Also Augen zu und durch.
Da zu ein paar Dinge:
-Dass man bei dementsprechenden Gehalt, mehr als 40h/Woche macht, ist
 nicht ungewöhnlich. Aber das Gehalt muss dazu passen und du musst das
 auch wollen! (Was wohl nicht so ist, was aber auch in Ordnung ist, ist
 schließlich dein Leben.)
-Das sich die Art der Überstunden-Behandlung nach der Probezeit ändert,
 ist stark an zu zweifeln. Du schreibst ja selbst, dass dann halt
 betriebsbedingt gekündigt wird. Und wenn dein Arbeitgeber dich los
 werden will, wird er das so oder so schaffen.

Mein Tipp die Zeiten sind schwierig, speziell für Absolventen:
-bleib noch etwas (insgesamt ca. 3 Jahre ist eigentlich üblich)
-sammel noch ordentlich Erfahrung
-evtl. machst du nebenbei was für deine Fortbildung (Englisch-
 Kurse/Urlaube, usw. usf.)
-und dann hau ab da.

Autor: Gast2 (Gast)
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"Mein Tipp die Zeiten sind schwierig, speziell für Absolventen:
-bleib noch etwas (insgesamt ca. 3 Jahre ist eigentlich üblich)
-sammel noch ordentlich Erfahrung
-evtl. machst du nebenbei was für deine Fortbildung (Englisch-
 Kurse/Urlaube, usw. usf.)
-und dann hau ab da."

Gleich vorweg: ich stimme Dir zu. Es tönt es an allen Ecken und Enden 
"die Zeiten sind schwierig - noch abwarten und dann sofort die 
Konsequenzen ziehen". Das sehe ich genauso, und frage mich gleichzeitig, 
was passieren wird, falls diese "besseren" Zeiten wirklich kommen 
sollten. Das wird bestimmt lustig, wenn wie Leute in Scharen den Job 
wechseln, denn anscheinend sitzen schon seeehr viele auf "gepackten" 
Koffern. Das kommt teilweise auch davon, dass die AG die Krisensituation 
nutzen und die Arbeitsbedingungen stellenweise bis zur Unzumutbarkeit 
verschlechtern.

Autor: ... (Gast)
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>Das wird bestimmt lustig, wenn wie Leute in Scharen den Job
>wechseln, denn anscheinend sitzen schon seeehr viele auf "gepackten"
>Koffern. Das kommt teilweise auch davon, dass die AG die Krisensituation
>nutzen und die Arbeitsbedingungen stellenweise bis zur Unzumutbarkeit
>verschlechtern.
Falls "bessere Zeiten" kommen sollten, dann zahlt der eigene Betrieb 
automatisch besser oder die Arbeitsbedingungen werden besser. Denn jetzt 
sind fast überall die Zügel (gnadenlos) angezogen worden, gerade im 
Mittelstand. Dieser schwimmt schutzlos im globalisierten Haifischbecken 
und hat die Arschkarte. Denn seitens der Banken und auch der Politik hat 
dieser nichts zu erwarten, falls er sich nicht in einer subventionierten 
Branche tummelt.
Durch den Nachfrageeinbruch gibt es halt ein Überangebot an Firmen und 
es wird wohl noch viele Marktbereinigungen und Zusammenschlüsse geben 
(müssen). In dem Gerangel werden ausschließlich über einen Preiskampf 
die Gewinner ermittelt. Das geht natürlich voll auf die Kappe der 'Human 
Resources'. Das Überangebot an 'Human Resources' macht die Sache auch 
nicht gerade einfacher.

Autor: special swine flu (Gast)
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hier macht so mancher das Jammern zum Beruf
Zeit fuer Urlaub! Positiv denken !

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