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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf 1500 offene Stellen bei Siemens Deutschland


Autor: Student auf Kaffeentzug (Gast)
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http://www.heise.de/newsticker/1500-offene-Stellen...

Der Brüller der Woche!
Im Heise-Forum nimmt das auch keiner ernst. :-)

Autor: Observer (Gast)
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Es gibt da auch wieder so einen Scherzkeks "ich50", der behauptet keine 
Stelle sei ihm als FH-Ing. unter 40.000 € angeboten worden, genauso wie 
bei seinen Kommilitonen.
Der Typ schmeißt entweder Irgenwas ein, wird von bestimmten Stellen für 
Internetmarketing bezahlt oder ist Student und träumt sich seine 
Zukunftsaussichten schön. So ein Spezialist gab es hier im Forum auch 
mal. Auf die konkrete Frage, welche Unternehmen denn das seien, die die 
Spendierhosen anhaben, blieb die Antwort aus. Entweder heiße Luft oder 
hat Angst, dass ihm die Futterstelle streitig gemacht wird.

Autor: Wasser (Gast)
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LoL wirklich lustig. Wurde hier letzten nicht im Forum geschrieben das 
die so massiv entlassen ??????

Was solls.

Autor: Gästle (Gast)
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Ne aber Einstellungsstopp, was auch stimmt, jedenfalls für Absolventen.
Praktika, Diplomarbeiten und zum Teil Werksstudenten sind nicht 
betroffen.
Wenn jetzt sich evtl. eine sehr rare erfahrene Spezialkraft bewirbt mit 
mäßigen Gehaltswünschen, könnte Siemens sich evtl. doch herablassen.
Bei Bosch in Karslruhe sind aber die Türen aber defintiv auch für diese 
Personen geschlossen.

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Ich frage mich, ob es rechtlich nicht möglich wäre, gegen die Behauptung 
solchen Unsinns mit einer Abmahnung vorzugehen. Langsam nervt die 
ständige Leier von Großkonzernen, VDI etc.: "Fachkräftmangel, 
Fachkräftmangel, Fachkräftmangel"... ja nee, is klar. **augenverdreh**

Autor: Gast (Gast)
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genau,

sei ein mensch der tat und leiere mal via rechtsantwälte was an

diese hochqualifiziertenveräppelung ist tendenziös und das
gesamtverhlaten der personaler etc weitgehend menschenverachtend

Autor: Gästle (Gast)
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Die machen das nicht freiwillig. Meiner Meinung geht es hauptäschlich 
darum, den Abiturienten Perspektiven in der Ingenieurskarriere 
aufzuzeigen. Seht her, wir brauchen Fachkräfte trotz übelster Krise, 
schreibt euch doch bitte in die MINT-Studiengänge ein. Dann sind euch 
gute Perspektiven und Gehälter sicher, egal ob die Sonne scheint oder es 
stürmt ohne Ende.

Autor: gast (Gast)
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Das schlimme daran ist, dass viele Leute sogar glauben Ingenieure wären 
gesucht und Absolventen als unfähig titulieren, die keinen Job finden. 
So wird das Image der Ingenieure in der Gesellschaft immer schlechter. 
In Wirklichkeit geht es der Industrielobby nur darum, möglichst vielen 
ein Studium schmackhaft zu machen, um später eine größere Auswahl an 
Bewerbern zu haben. Über die Anzahl arbeitsloser Ingenieure und die 
Anzahl von Ingenieuren, die notgedrungen etwas völlig fachfremdes 
unterhalb ihrer Qualifikation arbeiten, liest man in der Presse kaum 
etwas.

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
Datum:

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Gästle schrieb:
> Die machen das nicht freiwillig.

Nein? Wer genau zwingt sie dazu?

> Meiner Meinung geht es hauptäschlich darum, den Abiturienten Perspektiven
> in der Ingenieurskarriere aufzuzeigen.

Und das erreicht man, indem man Absolventen zur Zeit nicht einstellt? 
Denn sowas spricht sich ja auch herum.

Autor: karl (Gast)
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> Und das erreicht man, indem man Absolventen zur Zeit nicht einstellt?
> Denn sowas spricht sich ja auch herum.

Ich befürchte, das spricht sich viel zu wenig rum. Es ist ja nicht nur 
bei Siemens so, dass Absolventen gar nicht oder nur sehr ungern 
eingestellt werden. Trotzdem ist kein signifikanter Rückgang der 
Studenten zu erkennen.

Autor: Gast (Gast)
Datum:

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Interessant: 900 Stellen?

Auf der Webseite nachgeschaut:
Suchergebnis:  Stellen 1 - 50 von 283
Gewählte Suchkriterien:
Ort: Erlangen

davon mehr als die Hälfte Werkis-, und Praktikantenstellen

Autor: Gast (Gast)
Datum:

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Die einen studieren, weil sie die Propaganda glauben,
andere studieren, weil die Eltern auch studiert haben,
andere studieren weil sie echtes Interesse haben,
andere studieren weil sie keine Lehrstelle finden.

Bei den meisten Studenten treffen mehrere der oben genannten Punkte 
gleichermaßen zu.
Die wenigsten wissen, dass ihre Chancen für einen ordentlichen 
Arbeitsplatz nach dem Studium ziemlich schlecht sind.

Autor: Falk Brunner (falk)
Datum:

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@  Gast (Gast)

>Die wenigsten wissen, dass ihre Chancen für einen ordentlichen
>Arbeitsplatz nach dem Studium ziemlich schlecht sind.

Und wie hoch sind die Chancen auf einen brauchbaren Arbeitsplatz OHNE 
Studium? Klar wird es auch ne Menge Facharbeiter, Techniker und andere 
ohne Studium geben (müssen), aber dort wird als erstes gespart und 
rationalisiert. Der "Zwang" zur Qualifikation bleibt bestehen, 
verschärft sich bisweilen sogar unsinnig hoch (Bandarbeiter mit Abi am 
Fliessband ala Japan).

MfG
Falk

Autor: Rick (Gast)
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Welcher halbwegs klardenkender Ingenieur bewirbt sich freiwillig direkt 
bei Siemens ?
Er (Sie) würde sich bei einer Bewerbung sofort selbst disqualifizieren.

Du bist:
Weltweit verfügbar (Eunuch ?)
bereit zu ortsüblichen Löhnen arbeiten bei mind. 60 Stundenwoche 
(Überstunden kostenfrei, Masochist ?)
Studium in weniger als 6 Semestern (UNI) mit Prädikat abgeschlossen 
(RWTH Aachen),
fließend in 2 Fremdsprachen neben Englisch, (...)
jünger als 25 Jahre (Bund abgeschlossen, Lehre von Vorteil)
gutaussehend und loyal selbstverständlich

Nein ? Sei froh, und fahre lieber Taxi oder verkaufe Currywurst+Pommes.

Siemens ist ein weltweit agierender Konzern indem die Mitarbeiter 
weltweit agieren.
Mind. 70% die länger (mehrere Jahre) für Siemens arbeiten sind 
(mehrfach) geschieden, Alkoholiker oder haben einen anderen 
schwerwiegenden psychischen Schaden.

Siemens bietet fachlich interessante Jobs, keine Frage.
Kenne aber genug Leute in dem Konzern, mit denen möchte ich NICHT 
tauschen.

Falls Du nur ein normales Studium abgeschlossen hast (mehr als 6 
Semester, nicht bei der RWTH Aachen, etc.) bleibt Dir nur ein Praktikum 
bei diesem Konzern, mit der Hoffnung unter lebenswerten Bedingungen 
(ohne Unterstützung durch Mami und Papi) in ein normales 
Arbeitsverhältnis übernommen zu werden. (Träumer !)

Der Pessimist sagt: Die Welt ist schlecht.
Der Optimist,  ich weiss, aber das Zeug, das ich rauche ist gut.

Autor: Gast (Gast)
Datum:

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>Die wenigsten wissen, dass ihre Chancen für einen ordentlichen
>Arbeitsplatz nach dem Studium ziemlich schlecht sind.

Dieses Wissen kann sehr gefährlich sein. Es hält dich womöglich davon ab 
deinen Interessen und Neigungen nachzugehen. Studieren tut man in erster 
Linie für sich selbst. Merke, Studieren heißt mehr wissen wollen. Wer 
nur studiert um des Geldes willen .. der .. macht höchstens das was 
andere von ihm verlangen.

Betrachte Studieren zu dürfen als Chance und nicht als einen 
Automatismus später auf jeden Fall ein höheres Einkommen zu erzielen.

Sonst solltest du von vorneherein "auf Chef" studieren. :)

Autor: Rick (Gast)
Datum:

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Ich studiere aber nur, wenn sich das auch finanziell zumindest "etwas" 
lohnen könnte.
Ich muss dabei nicht vom großen Geld und dicken Autos träumen.

Wenn die Gefahr nach dem Studium ohne Job, aber mit reichlich Wissen auf 
der Strasse zu stehen zu groß ist, bleibe ich "einfacher" Facharbeiter.
Möglichkeiten, dann seine Fähigkeiten auszutoben findet sich bestimmt 
auf andere Weise.

Ob ich unter heutigen Bedingungen ein Studium beginnen würde, habe ich 
meine Zweifel.
Wissen kann man sich auch ohne Studium aneignen.

Autor: Hausi (Gast)
Datum:

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Gast schrieb:

>Die einen studieren, weil sie die Propaganda glauben,
>andere studieren, weil die Eltern auch studiert haben,
>andere studieren weil sie echtes Interesse haben,
>andere studieren weil sie keine Lehrstelle finden.

Also ich kenne niemanden, der studiert hat, weil er keine Lehrstelle 
gefunden hat oder weil die Eltern studiert haben. Liegt zumeist auch 
daran, weil man zum studieren ein Abi braucht und damit bei Bewerbungen 
in aller Regel schon gute Chancen hat.

Bei den anderen beiden Punkten gebe ich dir recht.

Autor: Namtam (Gast)
Datum:

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Rick (Gast) wrote:
> Ich studiere aber nur, wenn sich das auch finanziell zumindest "etwas"
> lohnen könnte.
> Ich muss dabei nicht vom großen Geld und dicken Autos träumen.
Ein Bekannter hatte vor langer Zeit die Wahl zwischen einem Musikstudium 
und einem Geschichtsstudium. Alle rieten ihm zur Geschichte, da er dann 
Lehrer werden könne, gut verdienen würde und einen sicheren Job hätte. 
Er entschied sich für die Musik, wurde erfolgreich und hatte genügend 
Geld zum Leben. Natürlich ist er heute kein Millionär, aber er muss sich 
auch keine Geldsorgen machen.
Wenn man in einem Gebiet wirklich gut ist und es als Passion empfindet, 
sind die finanziellen Aspekte erst einmal egal. Selbst in einem 
absoluten Grenzberuf kann man reich werden, wenn man den Beruf wirklich 
lebt und ihn gut kann.

Nur so als Denkanstoss :)

Autor: Genau Hingucker (Gast)
Datum:

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<Auf der Webseite nachgeschaut:
<Suchergebnis:  Stellen 1 - 50 von 283
<Gewählte Suchkriterien:
<Ort: Erlangen

Nunja es wird ja auch von 900 Stellen im RAUM Nürnberg-Erlangen 
geschrieben, da solltest du auch Nürnberg (Siemens-Automatisierung) und 
Forchheim (Computertomographie) nachfragen (Forchheim liegt zwar N von 
Erlangen, zahlt aber mit zu der Region).

Dein Vergleich und die Schlussfolgerungen sind nicht seriös sondern 
Populismus.

Gegruesst,

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
Datum:

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Ich glaube eher, das schöne Märchen vom Fachkräftemangel ist Populismus 
;-)

Autor: Mr. S. (Gast)
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> Welcher halbwegs klardenkender Ingenieur bewirbt sich freiwillig
> direkt bei Siemens ?

VORSICHT! Ich würde mich noch vor 3 Jahren auch nicht bei Siemens 
beworben haben, genau wegen des schlechten Rufes. Tatsache ist aber, 
dass ich bei den beiden Abtielungen, in denen ich bisher war, glänzend 
zurechtgekommen bin - ganz ohne Leistungsdruck bei gutem Gehalt!!!

(Propaganda auf Heise)
>Die machen das nicht freiwillig. Meiner Meinung geht es hauptäschlich
>darum, den Abiturienten Perspektiven in der Ingenieurskarriere
>aufzuzeigen. Seht her, wir brauchen Fachkräfte trotz übelster Krise,
>schreibt euch doch bitte in die MINT-Studiengänge ein.

Ich fürchte auch, dass das ganze gezielte Propaganda ist und das 
Nachäffen der dummen Journalisten tut sein Übriges!

Alle Welt redet vom Ingenieurmangel, also redet man mit.

Bei Siemens sind tatsächlich Stellen offen, es fehlen Leute überall, 
aber wie gesagt, darf aus Konstengründne niemand eingestellt werden.

Euro Bewerbung dort ist also nur eine Art Werbung für euch für die 
Zukunft nach der Krise. Dann gibt es sicher wieder Stellen!!!

Schon deshalb weil welche kündigen!!!

Autor: Rick (Gast)
Datum:

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@Mr. S.
Ich weiss das Siemens ein riesiger Konzern ist.
Von Workaholiks mit 250-310 Stunden/Monat bis zu Leuten die nach 35 
Stunden/Woche alles fallen lassen, von fähigen Chefs bis zu 
Büroklammerzählern.
Von Jobs mit relativ festen Arbeitsorten bis zu Jobs, bei denen man sein 
Privatleben dauerhaft einmotten kann.

@Namtam (Gast)
Klar sollte jemand nur das studieren, was ihm/ihr auch Spass macht, 
nicht nur weil das eventuell später mehr Geld bringt.

Muss man als Musiker studieren, um erfolgreich zu sein? Nein !
Ein Geschichtsstudium ist für einen (Geschichts)Lehrer aber Pflicht.

Ich weiss nicht, ob ich unter heutigen Bedingungen wieder ein 
Ingenieur-Studium beginnen würde.

Autor: Mr. S. (Gast)
Datum:

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Zur Musik: Ich habe auch erfolgreich Musik gemacht (kommerziell) und 
habe nur ein bischen Musik studiert, habe aber Musik in der Schule 
gelernt was mit sehr geholfen hat. Der Unterschied zum Ingenieur aber 
ist, dass man wirklich extremes Wissen braucht. Nenn es Studium oder 
nicht, ohne viel Lernstoff geht es bei den INGs definitv nicht!

>Muss man als Musiker studieren, um erfolgreich zu sein? Nein !
>Ein Geschichtsstudium ist für einen (Geschichts)Lehrer aber Pflicht.
Für einen Musiklehrer, der an einer Schule unterrichten will, ist ein 
Studium auch Pflicht! Ein Fernsehmacher kann dagegen Historienfilme 
machen soviel er will und dies auch ohne Studium. Offizieller Lehrer -> 
Studium oder gleichwertige fachliche Ausbildung!

Zur Siemens: Ich kenne 3 Abteilungsleiter und mindestens 12 
Gruppenleiter, die alle zu wenig Personal haben für ihre Projekte. 
Keiner darf einstellen!

Autor: Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)
Datum:

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Mr. S. schrieb:
>> Welcher halbwegs klardenkender Ingenieur bewirbt sich freiwillig
>> direkt bei Siemens ?
>
> VORSICHT! Ich würde mich noch vor 3 Jahren auch nicht bei Siemens
> beworben haben, genau wegen des schlechten Rufes. Tatsache ist aber,
> dass ich bei den beiden Abtielungen, in denen ich bisher war, glänzend
> zurechtgekommen bin - ganz ohne Leistungsdruck bei gutem Gehalt!!!

Oh, der erste der dort zufrieden ist. Kompliment. Ok, bei uns in der 
Region hat Siemens verbrannte Erde hinterlassen.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Falk Brunner schrieb:

> Und wie hoch sind die Chancen auf einen brauchbaren Arbeitsplatz OHNE
> Studium?

Durchaus sehr gut - insbesondere im Handwerk. Zumindest hier und im 
"Pott" werden wie blöd E-Techniker gesucht - zu durchaus ordentlichen 
Gehältern.

> Klar wird es auch ne Menge Facharbeiter, Techniker und andere
> ohne Studium geben (müssen), aber dort wird als erstes gespart und
> rationalisiert. Der "Zwang" zur Qualifikation bleibt bestehen,
> verschärft sich bisweilen sogar unsinnig hoch (Bandarbeiter mit Abi am
> Fliessband ala Japan).

Das gilt sicherlich auch - aber eher in großen Unternehmen.

Handwerk hat keinen goldenen Boden - eher Platinboden. Das sehe ich gut 
bei meinem Bruder (Kfz-Meister). Wer auch nur ein Bißchen was drauf hat, 
der macht seinen Meister und hat dann als Selbstständiger alle Optionen.

Dazu kommt dann noch das Geld, was man bereits verdient, bevor der 
Student überhaupt anfängt.

Es sollte nur einen einzigen Grund geben, sich für ein Studium zu 
entscheiden: echtes Interesse

Genau dieser war es bei mir. Irgendwelche Einstellungszahlen oder 
Schweinezyklen haben mich nie interessiert.

Chris D.

Autor: peppi (Gast)
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http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/494...

Und wieder einmal werden 600 Mitarbeiter entlassen.

Autor: Jens (Gast)
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>Es sollte nur einen einzigen Grund geben, sich für ein Studium zu
>entscheiden: echtes Interesse
>
>Genau dieser war es bei mir. Irgendwelche Einstellungszahlen oder
>Schweinezyklen haben mich nie interessiert.


So war es bei mir auch. Habe aus Interesse Elektrotechnik studiert. Aber 
das war ein Fehler, denn ich habe nie eine entsprechende Stelle 
gefunden. Nach über 3 Jahren Bewerbungsmarathon habe ich es aufgegeben 
und einen Billigjob angefangen. Ich langweile mich fast den ganzen Tag 
und fühle mich permanent unterfordert. Einziger Trost: Viel Freizeit, da 
echte 40h-Woche und nach Feierabend brauch ich nicht mehr an die Firma 
denken.
Wer bei seiner Studien- und Berufswahl nicht an Einstellungszahlen und 
Schweinezyklen denkt, ist so naiv wie ich damals war.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Jens schrieb:

> So war es bei mir auch. Habe aus Interesse Elektrotechnik studiert. Aber
> das war ein Fehler, denn ich habe nie eine entsprechende Stelle
> gefunden. Nach über 3 Jahren Bewerbungsmarathon habe ich es aufgegeben
> und einen Billigjob angefangen.

Drei Jahre und nichts selbst auf die Beine gestellt?
Tut mir Leid, aber das ist mir absolut unverständlich. Allerspätestens 
nach einem halben Jahr Suche hätte ich damit begonnen, selbst etwas zu 
unternehmen.

> Ich langweile mich fast den ganzen Tag
> und fühle mich permanent unterfordert. Einziger Trost: Viel Freizeit, da
> echte 40h-Woche und nach Feierabend brauch ich nicht mehr an die Firma
> denken.

Ach Du lieber Himmel. Warum baust Du Dir dann denn nicht selbst etwas 
auf?
Du hast doch offensichtlich noch Zeit dazu und das Interesse ist doch 
da.
Willst Du so Dein Leben fristen? Das ist doch furchtbar!

> Wer bei seiner Studien- und Berufswahl nicht an Einstellungszahlen und
> Schweinezyklen denkt, ist so naiv wie ich damals war.

Nein, das war schon genau richtig. Du musst dann aber auch nach dem 
Studium weiter an Deinen Interessen feilen und nicht auf Bewerbungen 
hoffen - und das auch noch 36 Monate lang.

Wie man im Pott sagt: "Komm ausse Puschen!"

Chris D.

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Jens schrieb:
> Wer bei seiner Studien- und Berufswahl nicht an Einstellungszahlen und
> Schweinezyklen denkt, ist so naiv wie ich damals war.

Okay, dann sag mir doch bitte mal kurz voraus, wieviele 
Elektroingenieure man genau in fünf Jahren braucht?

Autor: Rick (Gast)
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Ist auch die Frage, woher komme, wo bin ich, wenn ich studieren möchte.
Habe ich grade das Abitur gepackt oder eine Ausbildung als Elektriker, 
Schlosser etc. erfolgreich abgeschlossen.

Habe ich eine eigene Familie, etc.

Die Zeiten haben sich geändert, einen Job für's Leben gibt es eben nicht 
mehr.
Hire&Fire gibt es auch im Bereich Ingenieure in großen Unternehmen, wie 
Siemens, Tendenz steigend, zumindest in größerem Umfang als noch vor 15 
Jahren.

"Komm in die Puschen" heisst ja nicht, das man studieren muss.
Man lernt aber nie aus, wäre sonst auch recht langweilig.

Autor: Lauttreter (Gast)
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<So war es bei mir auch. Habe aus Interesse Elektrotechnik studiert. 
Aber
<das war ein Fehler, denn ich habe nie eine entsprechende Stelle
<gefunden. Nach über 3 Jahren Bewerbungsmarathon habe ich es aufgegeben
<und einen Billigjob angefangen. Ich langweile mich fast den ganzen Tag
<und fühle mich permanent unterfordert. Einziger Trost: Viel Freizeit, 
da
<echte 40h-Woche und nach Feierabend brauch ich nicht mehr an die Firma
<denken.
<Wer bei seiner Studien- und Berufswahl nicht an Einstellungszahlen und
<Schweinezyklen denkt, ist so naiv wie ich damals war.

Also ich hatte meine erste Anstallung als ET-Ing 2002 schon nach 6 Mon 
verloren, (war halt .com|Telekomkrise, konnte aber nahtlos in eine 
andere Anstellung wechseln. War vielleicht Glück, aber sich 3 jahre als 
ET-Ing erfolglos um eine anstellung zu benühen ist kein Pech, sondern 
unglaubwürdig. Auch in zeiten der Krise.

Autor: Lauttreter (Gast)
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<Jens schrieb:
<> Wer bei seiner Studien- und Berufswahl nicht an Einstellungszahlen 
und
<> Schweinezyklen denkt, ist so naiv wie ich damals war.

<Okay, dann sag mir doch bitte mal kurz voraus, wieviele
<Elektroingenieure man genau in fünf Jahren braucht?

Das ist doch garnicht nötig, genau zu wissen wieviele ET-Ing. 20014 
gesucht werden. Der Schweinezyklus in der ET dauert ca. 6-8 Jahre.

1994 war ein schlechtes Jahr vor Absolventen, ebenso 2002 und 2009. Etwa 
ein Jahr davor war absoluter Boom. Schweinezyklus beachten meint eben 
den Boom zu erwischen oder eine "Überwinterungsstrategie" als Variante B 
inder Hinterhand zu haben. Das wäre meist Postgraduales studium oder 
eine Nischenindustrie. Oder wenn man absolut nichts findet, dann eben 
Stütze und Amateurfunkklub. Da bleibt man fachlich fit und knüpft 
Kontakte.

MfG

Autor: Lauttreter (Gast)
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@Mark Brandis
>Ich glaube eher, das schöne Märchen vom Fachkräftemangel ist Populismus
;-)

Selbst jetzt in der krise werde ich einmal im Monat kontaktiert, ob ich 
nicht wechseln möchte. Also für eine Fachkraft ist der Mangel schon 
deutlich sichtbar.

MfG

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Lauttreter schrieb:
> Selbst jetzt in der krise werde ich einmal im Monat kontaktiert, ob ich
> nicht wechseln möchte.

Aha, von wem? Auf XING? Von Ingenieurdienstleistern?

Autor: Lauttreter (Gast)
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> Aha, von wem? Auf XING? Von Ingenieurdienstleistern?

Meist spezialisierten Headhuntern, eine Firma direkt, nicht von 
Dienstleister (die haben genug Arbeitskräfte am Lager). Halt die eben 
exakt Bedarf an Spezial-KnowHow haben.

MfG

Autor: Rick (Gast)
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Bei mir ist es seit September 08 still geworden, was XING-Angebote 
angeht.
War vorher schon fast nervend, wenn die Leute auf der Arbeit anriefen 
(Telefonnummer war nicht angegeben).

Sonst sind die Angebote die über Monster etc. reinkommen eher von 
Datensammlern, die einen über Monate mehrmals anschreiben.
Sammeln und nach der Krise zuschlagen.

Autor: Der Prophet (Gast)
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Leute mit dem Job ist es wie mit Frauen, manche können sich vor welchen 
kaum retten , und manche gehen ihr ganzes Leben leer aus.

Thats life ...

Autor: Gästle (Gast)
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>War vielleicht Glück, aber sich 3 jahre als
>ET-Ing erfolglos um eine anstellung zu benühen ist kein Pech, sondern
>unglaubwürdig. Auch in zeiten der Krise.
Also wenn die Zeiten so bleiben wie sie jetzt sind, bekommst du als 
Frischling ohne Berufserfahrung zu 90 % auch in 3 Jahren Nix. Wenn auf 
meine Bewerbungen keine Absage kommen, erhalte ich Formulierungen wie 
"Ihre Bewerbungsunterlagen haben uns im Allgemeinen gefallen, wir können 
Ihnen leider aktuell keine Stelle in unserem Unternehmen anbieten. Wir 
möchten aber Ihre Daten behalten, falls Sie einverstanden sind, und 
melden uns, gegebenenfalls wieder".
Bin ich ein Einzelfall? Habe schon über 40 Bewerbungen in einem halben 
Jahr abgeschickt. Etwa 60 % Absagen, 30 % Bemerkungen wie oben, 10 % 
Vorstellungsgespräche, die entweder wieder mit der Bemerkung wie oben 
endeten oder mit einer endgültigen Absage.

Autor: Gast (Gast)
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In 3 Jahren kriegt er erst Recht nichts. Da kommen ja ständig neue!

> Forchheim (Computertomographie) nachfragen
Die Forchheimer Siemens hat angeblich seit Ende 2008 Kurzarbeit.

Autor: Lauttreter (Gast)
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<< Forchheim (Computertomographie) nachfragen
<Die Forchheimer Siemens hat angeblich seit Ende 2008 Kurzarbeit.

"angeblich" klingt nicht nach sauber recherchiert ...

Autor: Lauttreter (Gast)
Datum:

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<Also wenn die Zeiten so bleiben wie sie jetzt sind, bekommst du als
<Frischling ohne Berufserfahrung zu 90 % auch in 3 Jahren Nix.
...
<Bin ich ein Einzelfall? Habe schon über 40 Bewerbungen in einem halben
<Jahr abgeschickt. Etwa 60 % Absagen, 30 % Bemerkungen wie oben, 10 %
<Vorstellungsgespräche, die entweder wieder mit der Bemerkung wie oben
<endeten oder mit einer endgültigen Absage.

Also 3 Jahre trotz ET-Studium keinen Job, das nennt man krassen 
Einzelfall.
BTW, hast Du dei Studium überhaupt abgeschlossen? Aber selbst als 
Abbrecher kommt in der Regel innerhalb von 3 jahren ins Berufsleben.

Und 40 Bewerbungen in 6 Monaten ist nicht übermäßig viel, da sind gerade 
mal zwei die Woche. ich schätze selbst in Berlin dürfte es mehr als 40 
Firmen geben, bei denen man sich als ET-ler bewerben könnte.

MfG,

Autor: Rethel (Gast)
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> Bei mir ist es seit September 08 still geworden, was XING-Angebote
> angeht.

Bei den meisten Bewerbern auf den meisten Plattformen ist es sehr still 
geworden, seit 2008.

Autor: Rick (Gast)
Datum:

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Es gibt einige Unternehmen, die haben ihre Online-Stellenbörsen voll mit 
Angeboten, trotz eines Einstellungsstopp.
Damit meine ich jetzt nicht die diverse Ingenieurdienstleister.
Bei Siemens betrifft das sicher nicht alle Bereiche.

Autor: Gast (Gast)
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ich würde es lieber unterlassen ,  bzgl der Quantität bei
Bewerbungen auf "sonstwas" zu schließen ( @Lauttreter)

So habe ich in einem Jahr mehrere hundert gesetzt und der
Erfolg war mäßig . Somit kann auch Mobilität nicht bemängelt
werden.

Ich empfehle zB Dir dringend die Tatsache, daß du zufällig was
gefunden hast nicht im Sinne Faulheit anderer zu verallgemeinern.

Auch Chris D. stufe ich als etwas naiv ein . Sicherlich
ist es leicht zu sagen , nach 0,5 Jahren hätte ich selbst was
unternommen etc ...  selbst nach 2 Jahren Suche ( so man
einigermassen pekuniären background hat ) ist es in praxi
nicht zweckmäßig mit Gewalt nach McDonalds oder ins Callcenter
zu gehen .
Diese Art Halbwertszeitdenken nimmt schon tendenziöse Züge an !

Interessant ist dann schon, wenn man einen Personaler am
Telefon hat und dervorallem mal "ansprechbar" ist ...
Dem also mal vor Augen hält, was Ihre Aussuchmethoden
bewirken ...  Eine meinte mal, daß sei ja katatrophal .
Logisch , ist es katastrophal, wenn selbst Topuni und
für die Zeit vorzeigbare Projekterfahrung usw man so
gut wie gar nicht (mehr ) "unterkommt" . Die Frage, was
sei eigentlich wollen, konnte natürlich nicht beantwortet
werden und daß die Firmen mit Ihrem Verhalten dafür sorgen
daß die humane zukunft wegbricht - tja auch da herrschte
Funkstille .........

Wie erkennbar ist als Fazit ist, daß eigentlich keine
sachgerechte Personalsuche stattfindet , das ist
mehr Pseudo als sonstwas.

Jedenfalls ist es überhaupt kein Problem trotz gut
absolvierten Studium und gar noch Einstiegsberufserfahrung
überhaupt keinen Job mehr zu bekommen.

Und wenn man sogar ne Minifirma aufmacht, weil man ja u.U.
gar kein ALO -Geld mehr bekommt  - ja das wird einem
auch noch negativ angekreidet.

Insofern ist "Gästle" bedauerlicherweise kein Einzelfall.

Dieses Theater gibts schon seit 20 Jahren .....

Autor: stabs (Gast)
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Folgenden Vorschlag möchte ich machen, um die ganze Situation bei den 
Personalleuten mal ein wenig ins kabaretistische zu ziehen.

Bitte bewerbt euch bei Firmen, bei denen Ihr nicht unbedingt arbeiten 
wollt, mit einem Anschreiben, das ungefähr wie folgt beginnen sollte:

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie mir aus den Medien vermittelt wurde, herscht in Deutschland ein 
allgemeiner Fachkräftemangel. Trotz dieses Mangels und sehr guter 
Angebote bei vielen anderen großen Firmen erlaube ich mir, Ihnen meine 
Dienste anzubieten.
...



Meine Hoffnung ist, dass sich der Aktion einige Leute anschließen, damit 
den Personalabteilungen die Unsinnigkeit der Situation klar wird.

Vielleicht habt Ihr ja auch noch ein paar gute Texte für's Anschreiben, 
die Ihr hier posten wollt.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Gast schrieb:
> Ich empfehle zB Dir dringend die Tatsache, daß du zufällig was
> gefunden hast nicht im Sinne Faulheit anderer zu verallgemeinern.

Die einen nennen es Glück, die anderen harte Arbeit.
Wer drei Jahre nichts auf die Beine stellt, macht definitiv etwas 
falsch.

> Auch Chris D. stufe ich als etwas naiv ein . Sicherlich
> ist es leicht zu sagen , nach 0,5 Jahren hätte ich selbst was
> unternommen etc ...  selbst nach 2 Jahren Suche ( so man
> einigermassen pekuniären background hat ) ist es in praxi
> nicht zweckmäßig mit Gewalt nach McDonalds oder ins Callcenter
> zu gehen.

Doch, es ist leicht zu sagen, denn ich habe genau das getan.
Niemand hat behauptet, dass die Durchführung leicht sei - im Gegenteil.
Und nein, dazu muss man nicht zu McD gehen - man soll das machen, wozu 
man Talent hat. Mit dem Wissen eines Ingenieurs ist es ein Leichtes, 
Marktlücken zu füllen. Man muss es nur tun.

Aber drei Jahre quasi die Hände in den Schoß zu legen (so deute ich 
zumindest die Ausführungen des OP - wenn das anders sein sollte, 
korrigiere ich mich gern) und auf die erlösende Einstellung zu warten - 
das zeugt meiner Meinung nach von mangelndem Biss.
Und das hat dann wenig mit dem "Glück der anderen" zu tun - das ist ein 
Fehler, den er nur bei sich suchen und natürlich auch abstellen kann.

> Diese Art Halbwertszeitdenken nimmt schon tendenziöse Züge an !

Da komme ich nicht mit. Was meinst Du mit Halbwertszeit?

> Interessant ist dann schon, wenn man einen Personaler am
> Telefon hat und dervorallem mal "ansprechbar" ist ...
> Dem also mal vor Augen hält, was Ihre Aussuchmethoden
> bewirken ...  Eine meinte mal, daß sei ja katatrophal .
> Logisch , ist es katastrophal, wenn selbst Topuni und
> für die Zeit vorzeigbare Projekterfahrung usw man so
> gut wie gar nicht (mehr ) "unterkommt" . Die Frage, was
> sei eigentlich wollen, konnte natürlich nicht beantwortet
> werden und daß die Firmen mit Ihrem Verhalten dafür sorgen
> daß die humane zukunft wegbricht - tja auch da herrschte
> Funkstille .........

Wie schon angedeutet: es zwingt einen niemand in ein 
Angestelltenverhältnis.
Manchmal möchte man den Leuten hier echt sagen: "Meine Güte, hört auf zu 
jammern - unternehmt endlich mal etwas!"

> Wie erkennbar ist als Fazit ist, daß eigentlich keine
> sachgerechte Personalsuche stattfindet , das ist
> mehr Pseudo als sonstwas.
> Jedenfalls ist es überhaupt kein Problem trotz gut
> absolvierten Studium und gar noch Einstiegsberufserfahrung
> überhaupt keinen Job mehr zu bekommen.

Ihr tut immer so, als hättet Ihr mit einem Ing.-Titel eine Art Anrecht 
auf eine Anstellung. Dem ist nicht so.

> Und wenn man sogar ne Minifirma aufmacht, weil man ja u.U.
> gar kein ALO -Geld mehr bekommt  - ja das wird einem
> auch noch negativ angekreidet.

Warum steckt derjenige seine Energie nicht in dieses Unternehmen, 
anstatt weiter nach einer Anstellung zu suchen?
Mit "ja, also, ich habe ein Unternehmen, aber eigentlich suche ich ne 
Festanstellung" würde man auch bei mir zumindest Stirnrunzeln 
hervorrufen.

> Insofern ist "Gästle" bedauerlicherweise kein Einzelfall.

Natürlich nicht - seine Einstellung findet man leider öfter.

Chris D.

Autor: min (Gast)
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Die Armen bei Siemens. Eine totalverfehlte morallose Wirtschaftspolitik. 
Schmiergeldskandale, Kernkraftwerke, Rüstungsgüter...
Jetzt gehts den Bach runter und dann nur noch heftigen Kopfkratzen. Das 
gibt
halt offene Stellen.

Autor: Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)
Datum:

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Siemens geht nicht den Bach runter. Die haben nur eine knallharte 
Politik wenn die Performance eines Bereiches nicht mehr stimmt. Dann 
wird -trotz schwarzer Zahlen- der Laden verkauft/verschenkt mitsamt den 
Mitarbeitern. BenQ war ja länger in den Schlagzeilen, doch es ging nicht 
nur dem Telekommunikationsbereich so.
Soll sich jeder selber einen Reim darauf machen.

Autor: Lauttreter (Gast)
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<ich würde es lieber unterlassen ,  bzgl der Quantität bei
<Bewerbungen auf "sonstwas" zu schließen ( @Lauttreter)


<Ich empfehle zB Dir dringend die Tatsache, daß du zufällig was
<gefunden hast nicht im Sinne Faulheit anderer zu verallgemeinern.

Sorry aber es steht dieser einzelne von Höresnasagen bekannte Fall eines 
3 Jährigen Misserfolg in Sachen Jobsuche nach abgeschlossener 
Fachkraftausbildung (?) gegen meine und die die meines umfangreichen 
Bekannten und Kollegenkreis. Da hat keiner 3 Jahre suchen müßen, so 
bleibt nur der Schluss nach einem extremen Einzelfall.

Ich glaub das Recht auf Verallgemeinerung liegt da eher auf meiner Seite 
... .

MfG

Autor: Jaromir (Gast)
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> Siemens geht nicht den Bach runter. Die haben nur eine knallharte
> Politik wenn die Performance eines Bereiches nicht mehr stimmt

Ich kenne da eine Abteilung, die 20 Jahre keine Gewinne gemacht hat und 
hofiert wurde, wo es nur ging. Erst seit 3 Jahren ist sie in der 
Gewinnzone und das nicht zu knapp. Wenn man die früher abgesägt hätte, 
hätte es den Erfolg nie gegeben. Dies war allerdings nicht das Ergebnis 
der Weitsicht von Siemens sondern der Protektionismus einiger 
Vorständler und der hätte auch angehalten, wenn es keinen Erfolg gegeben 
hätte.

Autor: Gästle (Gast)
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>> Insofern ist "Gästle" bedauerlicherweise kein Einzelfall.

>Natürlich nicht - seine Einstellung findet man leider öfter.
Nur noch mal zur Klärung. Ich bin nicht 3 Jahre auf Arbeitssuche sondern 
"nur" ein halbes Jahr. Ich hatte gedacht, mit Krise sei die jetzige 
gemeint gewesen. Ich bleibe aber der Meinung, falls sich die Industrie 
nicht erholt und so bleibt wie jetzt oder sogar noch weiter "sucked", 
dann könnten 3 Jahre und länger Arbeitssuche durchaus Realität werden. 
Es sei denn, es gehen viele in Rente oder es gibt Massenkarambolagen im 
Berufsverkehr mit tödlichem Ausgang in denen auch die "richtigen" 
Fachkräfte drunter sind. Leider sind die Autos heute sehr sicher 
geworden, so dass es durch Autounfälle kaum noch Fluktuation gibt.
Wer Sarkasmus findet...

Autor: D. I. (Gast)
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> Leider sind die Autos heute sehr sicher
> geworden, so dass es durch Autounfälle kaum noch Fluktuation gibt.
> Wer Sarkasmus findet...

Du meinst die mit der Elektronik die bei Fehlfunktionen alles abschaltet 
so dass man nicht mehr aussteigen kann oder sonstiges? :) (so passiert 
einem Bekannten auf der Autobahn, konnte zwar sein Auto noch auf den 
Standstreifen bringen aber nicht ohne Gewalt (Einschlagen der Scheibe) 
aussteigen).
Da lobe ich mir meinen 17 Jahre alten 2er Golf, der noch zuverlässig 
seinen Dienst verrichtet und mich weder mit Steuer und Versicherung noch 
mit Ersatzteilen in den Ruin treibt.

Autor: Gast (Gast)
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>> So war es bei mir auch. Habe aus Interesse Elektrotechnik studiert. Aber
>> das war ein Fehler, denn ich habe nie eine entsprechende Stelle
>> gefunden. Nach über 3 Jahren Bewerbungsmarathon habe ich es aufgegeben
>> und einen Billigjob angefangen.
>
>Drei Jahre und nichts selbst auf die Beine gestellt?
>Tut mir Leid, aber das ist mir absolut unverständlich. Allerspätestens
>nach einem halben Jahr Suche hätte ich damit begonnen, selbst etwas zu
>unternehmen.

So ein Unsinn. Eine Selbstständigkeit als Absolvent funktioniert nur in 
den wenigsten Fällen. Was soll man auch machen? Das millionste 
Ingenieurbüro? Ohne eine gute Idee, entsprechende (Berufs)Erfahrungen 
und gute Kontakte um an Aufträge zu kommen, läuft da gar nichts. Dazu 
kommt noch, dass man als Absolvent selten das nötige Startkapital hat. 
Dann hat man zumindest am Anfang, der sich auch über ein paar Jahre 
erstreckt, kein planbares Einkommen. Bevor ich all diese Risiken 
eingehe, kann ich mich auch für 6Euro ans Band stellen, da habe ich dann 
ein Mindestmaß an Planungssicherheit.

Autor: Jo (Gast)
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Zur Erinnerung: Das Thema lautet >>1500 Stellen bei Siemens<<

Realistisch oder nur ein Marketing-Gag?

Das Arbeitsgebiet Industrie ist seit Jahrzehnten das Kerngeschäft bei 
Siemens: stabiles, hohes Umsatzvolumen, sehr profitabel. Ein Kollege 
berichtete, dass auch hier ab September im Großraum Nürnberg Kurzarbeit 
beginnt (Produktion, Entwicklung). Hat jemand genauere Infos?

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Gast schrieb:

>>Drei Jahre und nichts selbst auf die Beine gestellt?
>>Tut mir Leid, aber das ist mir absolut unverständlich. Allerspätestens
>>nach einem halben Jahr Suche hätte ich damit begonnen, selbst etwas zu
>>unternehmen.
>
> So ein Unsinn. Eine Selbstständigkeit als Absolvent funktioniert nur in
> den wenigsten Fällen. Was soll man auch machen? Das millionste
> Ingenieurbüro? Ohne eine gute Idee, entsprechende (Berufs)Erfahrungen
> und gute Kontakte um an Aufträge zu kommen, läuft da gar nichts.

Ja, das hört man immer wieder, aber immer nur von den Leuten, die 
immer einen Grund finden, etwas nicht zu tun.

Die anderen machen es einfach.

> Dazu
> kommt noch, dass man als Absolvent selten das nötige Startkapital hat.

Man kann durchaus auch mit wenig Geld etwas entwickeln bzw. eine Idee 
umsetzen. Mein Einsatz lag bei 1000 Euro.

> Dann hat man zumindest am Anfang, der sich auch über ein paar Jahre
> erstreckt, kein planbares Einkommen. Bevor ich all diese Risiken
> eingehe, kann ich mich auch für 6Euro ans Band stellen, da habe ich dann
> ein Mindestmaß an Planungssicherheit.

Jo, und die ist exakt so lang wie Deine Kündigungsfrist.

Du gibst Dir die Antwort hier doch gerade selbst: jobbe dort und in 
Deiner Freizeit beginnst Du mit dem Aufbau Deines eigenen Unternehmens.

Aber man muss es auch wollen. Wer nicht bereit ist, ein Mindestmaß an 
Risiko einzugehen, der sollte sich auch nicht beschweren - insbesondere 
nicht nach drei(!) Jahren.

Wie heisst es so schön: Etwas ist immer unmöglich - bis es einer tut.
Oder besser: Wir wagen es nicht, weil es schwer ist sondern es ist 
schwer, weil wir es nicht wagen.

Mann! Manchmal möchte man echt das halbe Forum hier nehmen und 
durchschütteln, damit die Leute aus ihrer Lethargie gerissen werden!

Chris D.

@Gästle: Ah sorry, da hab ich Dich mit dem Jens weiter oben verwechselt.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Gast (Gast)

>Wie erkennbar ist als Fazit ist, daß eigentlich keine
>sachgerechte Personalsuche stattfindet , das ist
>mehr Pseudo als sonstwas.

Wohl leider nur allzu wahr. :-(

@Autor: Chris D. (myfairtux)

>Doch, es ist leicht zu sagen, denn ich habe genau das getan.
>Niemand hat behauptet, dass die Durchführung leicht sei - im Gegenteil.

>Und nein, dazu muss man nicht zu McD gehen - man soll das machen, wozu
>man Talent hat. Mit dem Wissen eines Ingenieurs ist es ein Leichtes,
>Marktlücken zu füllen. Man muss es nur tun.

Kleiner Widerspruch in nur einem Absatz. Reife Leistung!

Und es gibt nur noch VERDAMMT wenig Marktlücken. Schau dich um, der 
Westen lebt in der Überflussgesellschaft, wo es jeden Unsinn schon gibt.

Natürlich werden sich auch in Zukunft Leute selbstständig machen, ein 
Teil davon auch erfolgreich. Aber das ist KEIN allgemeingültigfes Modell 
und für viele NICHT der Weg aus der Arbeitslosogkeit.

MfG
Falk

Autor: Ottokar (Gast)
Datum:

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>Natürlich werden sich auch in Zukunft Leute selbstständig machen, ein
>Teil davon auch erfolgreich. Aber das ist KEIN allgemeingültigfes Modell
>und für viele NICHT der Weg aus der Arbeitslosogkeit.

Die Selbständigmachung war für einige sogar der direkte Weg in die 
Arbeitslosigkeit. Kenne 2 Kollegen, die gekündigt wurden und statt 
anderer Angebote lieber eine GmbH gegründet hatten. Das ging 2 Jahre gut 
und sie haben einigermassen verdient. Jetzt in der Krise gibt es keine 
Aufträge, aber die Kostendrücken. GmbH aufgeben geht nicht, wegen Steuer 
und nebenher arbeiten ist nicht, weil die Firman das nicht machen.

Autor: Gast (Gast)
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Hallo zusammen,

es geht mir nicht darum ,daß einer Recht / Unrecht hat etc.

Dazu ist das Problemspektrum viel zu weit.  Ob einer direkt
nach der Uni was findet oder seinen (un)freiwilligen Jobwechsel
astrein hinkriegt , das kann nie verallgemeinert werden

Sicherlich ist die Chance , einen zB Ingtitel kein "Freifahrtschein"
im Sinne man bekommt immer nen Job ..... Nur es ist schon
auffällig, daß selbst Bildung nicht unbedingt mit Fachkräftemangel
korreliert , sprich die Flexibilität der Persos etc ist minimal.
( Vom Gehalt ganz abgesehen )

Die Füllung von Marktlücken ist nicht unbedingt ne cashcow, weil
viele Kunden meinen ein Produkt darf nix kosten ... Dann
muß man erst mal die Bankster überzeugen , ein Thema für sich, wenn
Ihr lest richtig , ein Unternehmer nen Kredit -also cash - braucht,
der Bankster dafür eine Bargeldhinterlegung als Sicherheit will

Im übrigen ist ein typischer Unternehmereinstieg nicht damit
getan drei Meßgeräte und ein Elektronicsortiment beim C zu kaufen.

Also das ist etwas dürftig und sollte nicht als Exemplum operandi
hingestellt werden.


Bzgl Krise .  man sollte nicht nur die jetzige sehen , die
effektiv bei den typischen AN gar nicht angekommen ist - der
"Schlag" kommt erst noch und wer jetzt per Abwrackprämie sich
seiner letzten Reserven beraubt hat, der kann sich noch
wundern......

nehmen wir doch nur mal 2001 - eine Zeit ,die mich unfrei-
willig excerpiert hat ( und das war mitnichten so gravierend
wie derzeit )  - ausser blöden Sprüchen und Personalerarroganz
ist mir nichts verwertbares reingekommen...

Auch ich habe "natürlich" mich selbstständig gemacht - machen
müssen  - nur , und das muß mal gesagt sein - das ist nicht
im gelernten Sektor und wirft auch nicht das ab, was mit
der Ausbildung möglich wäre ... Insofern ist es sehr wohl
berechtigt zu sagen ,daß man lieber adäquat fest angestellt
wäre.
In diesem Sinne ist es völlig falsch so absolut weichenartig
als wenn man dann völlig weg vom alten Gleis wäre gewisse
Denkansätze wegdiskutieren zu wollen.

Das gilt natürlich auch für die Personaler, die so tun ,als
wenn ein warumauchimmer --Entlassener quasi untauglich für
den Arbietsmarkt wäre - und laut FKM schreien , statt im
Sinne Innovativ mal alte und defacto untauglich Denkmuster
zu entsorgen.

Mit DEM Geplänkel wie bisher kommt die Wirtschaft nie mehr
in die Pötte ...

Man muß sich mal vor Augen halten was die EZB kürzlich wieder
losgelassen hat . Die fordern doch ernsthaft die Krise/Schulden
damit zu lösen mehr Mobilität und vorallem mehr Lohnflexibilität
einzufordern... also weiter so mit alten Denkmustern ?

In diesem Sinne ist es offensichtlich ,daß eine moderne und
tragfähige Krisenbewältigung mitnichten durch hart/billig
Arbeiten etc lösber ist  solange man solche Probleme, wie
man die Leutz verarztet wie bisher ,wirds Zeit, daß u.a.
französiche Methoden bei uns mal umsich greifen ( und in
GB , I, S, etc pp - also man sich nicht auf Einzelphänomene
zurückziehen kann )

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Gast (Gast)

>Man muß sich mal vor Augen halten was die EZB kürzlich wieder
>losgelassen hat . Die fordern doch ernsthaft die Krise/Schulden
>damit zu lösen mehr Mobilität und vorallem mehr Lohnflexibilität
>einzufordern... also weiter so mit alten Denkmustern ?

Aber sicher! Wer auch nur EINE Sekunde glaubt, dass sich am System was 
grundlegendes geändert hat, der träumt selig. Die alten Machtstrukturen 
sind praktisch unangetastet, die "Korrekuren" der Finanzmärkte reine PR 
und Kosmetik. Hinter, nein VOR, den Kullissen wird fast genauso wieder 
gezockt wie vor einem Jahr. Lerneffekt = 0.

>man die Leutz verarztet wie bisher ,wirds Zeit, daß u.a.
>französiche Methoden bei uns mal umsich greifen

Brennende Autos lösen das Problem nicht mal ansatzweise.

Meine These. Bestenfalls ein globaler, totaler Kollaps KÖNNTE ein 
gewisses Umdenken bewirken. Wenn gleich meine Hoffnung schwach ist. Der 
Mensch ist lernresistent und gierig.

MFG
Falk

Es ist wie mit einem Drogenabhängigen. Man kann ihm nicht von aussen 
helfen, wenn er selber nicht die Einsicht und minimalen Willen zur 
Besserung hat. Beides kann er aber nur erlangen, wenn er WIRKLICH am 
Boden liegt. Solange es noch irgendwie läuft gibt es ja keinen 
wirklichen Grund aufzuhören.

Autor: Tommi Huber (drmota)
Datum:

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>Eine Selbstständigkeit als Absolvent funktioniert nur in
>den wenigsten Fällen. Was soll man auch machen?

Kauft euch eine T-Shirt Druck Maschine und bedruckt T-Shirts oder 
Socken.

Wie man es gestern wieder im Stümperfernsehen vorgesetzt bekommen hat. 
Fahrt nach London nehmt 100 oder mehr unterschiedliche T-Shirts mit 
zeigt es dann ein paar Italienerinnen. Jenes welches am besten ankommt 
druckt ihr dann einfach selbst und werdet ganz schnell Millionär.

Autor: Gast^2 (Gast)
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@Falk

100% ACK.

>Brennende Autos lösen das Problem nicht mal ansatzweise.

Machen aber Spaß ;-)

Autor: Gast^2 (Gast)
Datum:

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Ein Bekannter hat sich in Erlangen beworben. Maschinenbau, 1 Jahr 
Berufserfahrung. Der konnte garnicht so schnell aus seinem alten Job 
raus, wie die ihn haben wollten. Offensichtlich gibt es tatsächlich 
einige offene Stelle beim großen S.

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
Datum:

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Gewiss, aber 1500?

Autor: gast (Gast)
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bzgl Erlangen .

So interessant . Der Laden schaffte es bei mir auf eine
Bewerbung dort  sogar zwei Absagen zu schicken .

damals dito 1 Jahr BE inkl Projektleitung ( und erfolgreicher
Abschluß dank oder wegen mir )

Die eine sagte : man sei überqualifiziert
Die andere     : man sei unterqualifiziert

Wahrscheinlich muß man disqualifiziert sein , um beim S zu landen .

Autor: Rick (Gast)
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@gast
S. hat dir eine Begründung zur Absage geschickt?

kein: "leider können wir ihnen keine für ihre Qualifikation geeignete 
Stelle anbieten" ? (was das auch immer heissen mag)

Autor: Observer (Gast)
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>kein: "leider können wir ihnen keine für ihre Qualifikation geeignete
>Stelle anbieten" ?
Die Begründung hatte ich auch schon mal in einer meiner zahlreichen 
Absagen.
Ich finde, das klingt richtig übel.
Übersetzt kann das bedeuten:
"Sie sind in unseren Augen so dumm, dass Sie die Schweine beißen. 
Bleiben Sie da, wo Sie sind!"

Autor: Gast (Gast)
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Falk Brunner (falk) wrote:

> Aber sicher! Wer auch nur EINE Sekunde glaubt, dass sich am System was
> grundlegendes geändert hat, der träumt selig. Die alten Machtstrukturen
> sind praktisch unangetastet, die "Korrekuren" der Finanzmärkte reine PR
> und Kosmetik. Hinter, nein VOR, den Kullissen wird fast genauso wieder
> gezockt wie vor einem Jahr. Lerneffekt = 0.

Deine Rede hier birgt aber eine Gefahr in sich. Auf der einen Seite 
beklagst du diesen Zustand, wenn ich dich richtig verstanden habe, und 
auf der anderen Seite stellst du immer wieder heraus, es ist alles beim 
alten geblieben. Je öfter du das betonst, desto eher werden die Zuhörer 
(Leser etc.) dann sagen, na gut, dann ist das eben so. Da kann man halt 
nichts machen (du verstehst? ;)). Das ist so wie mit der Politik. Der 
Mann auf der Strasse sagt da gerne, "DIE DA OBEN MACHEN DOCH EH WAS SIE 
WOLLEN" - winkt ab und geht SEINEN Interessen nach. Gleichzeitig 
akzeptiert der Mann damit die bestehenden Strukturen. Wenn du mal die 
Reden von Obama verfolgt hast wirst du mitbekommen haben, dass Obama 
genau hier einhakt und den Menschen Mut macht, bestehende falsche 
Strukturen nicht hinzunehmen, sondern sich dagegen aufzulehnen. YES WE 
CAN! Dazu braucht es aber den dauerhaften Willen zur Veränderung und der 
muss von den Menschen kommen (als Druck von der Strasse). Was du oben 
schreibst dürfen wir einfach nicht widerspruchslos hinnehmen, sondern 
müssen dagegen anargumentieren wo und wann immer wir können. Es gibt 
genügend Beispiele in der Geschichte wo große Veränderungen entgegen 
allen Prognosen und Schwarzsehen stattgefunden haben. Eine dieser 
Veränderungen ist die Auflösung der damaligen Sowjetunion durch Michael 
Gorbatschow und seiner Perestroika. Ein anderes Beispiel ist die 
friedliche Revolution der Bürger der alten DDR. Was das Finanzsystem 
betrifft, da hat ein Heiner Geißler viel Zutreffendes gesagt, was leider 
von seiner Partei permanent missachtet wird (z.B. die Einführung einer 
Tobinsteuer auf Finanztransaktionen). Die Bundesregierung hat viel zu 
bedingungslos Geld an die Banken verteilt und andere Staaten ebenfalls, 
wobei die Eingriffe der USA in die Bankenlandschaft wesentlich mutiger 
und umfangreicher waren, als hier bei uns, wo eine gelbe Finanzpartei 
namens FDP sofort "Sozialismus" gerufen hat, bei jedem noch so kleinen 
Eingriff in den ach so freien Markt. Jedenfalls ist diese Art der 
Schicksalshinnahme bzw. Gleichgültigkeit genau das was uns nicht 
weiterbringt. Wir müssen unseren Bundespolitikern viel mehr aufs Füßchen 
treten und protestieren. Politiker werten Gleichgültigkeit als 
Zustimmung ihrer Politik. Am besten macht man das an der Wahlurne ab. 
Aber solange Wahlverweigerung und Sätze wie "die Anderen weder ES auch 
nicht anders machen" dominieren, solange werden wir auch immer weiter 
verarscht von der politischen Führungsriege.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Falk Brunner schrieb:

> Und es gibt nur noch VERDAMMT wenig Marktlücken. Schau dich um, der
> Westen lebt in der Überflussgesellschaft, wo es jeden Unsinn schon gibt.

Nein, es gibt REICHLICH Unentwickeltes - und damit meine ich keinen 
Konsumscheiß.

> Natürlich werden sich auch in Zukunft Leute selbstständig machen, ein
> Teil davon auch erfolgreich. Aber das ist KEIN allgemeingültigfes Modell
> und für viele NICHT der Weg aus der Arbeitslosogkeit.

Das sagst Du - ich behaupte, dass es für die meisten nur deswegen kein 
Modell ist, weil die Leute es nicht einmal versuchen.

Das Modell "Ach, das klappt doch eh nicht" ist nämlich viel zu 
verbreitet - besonders hier im Forum.

Wie gesagt: die einen jammern, die anderen machen.
(unter anderem auch ein Grund, warum ich hier recht wenig schreibe :-)

Chris D.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

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Ottokar schrieb:
>>Natürlich werden sich auch in Zukunft Leute selbstständig machen, ein
>>Teil davon auch erfolgreich. Aber das ist KEIN allgemeingültigfes Modell
>>und für viele NICHT der Weg aus der Arbeitslosogkeit.
>
> Die Selbständigmachung war für einige sogar der direkte Weg in die
> Arbeitslosigkeit. Kenne 2 Kollegen, die gekündigt wurden und statt
> anderer Angebote lieber eine GmbH gegründet hatten. Das ging 2 Jahre gut
> und sie haben einigermassen verdient. Jetzt in der Krise gibt es keine
> Aufträge, aber die Kostendrücken. GmbH aufgeben geht nicht, wegen Steuer
> und nebenher arbeiten ist nicht, weil die Firman das nicht machen.

Soll ich Dir aufzählen, wieviele ehemalige angestellte Ingenieure es 
gibt, die gefeuert wurden?

Wenn ich Deinen Text richtig vestanden haben, ziehen die beiden nur die 
Projekte anderer durch, anstatt selbst Produkte zu entwickeln. Ein 
großer Fehler. Mit Innovation und Marktlücke hat das dann auch wenig zu 
tun.
Das ist einfach nur Handwerk.

Chris D.

Autor: gast (Gast)
Datum:

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@Rick  .

ne , das wäre ja noch freundlich formuliert .  Nur wenn man
bedenkt ,daß ich gezielt - also 80% passendes Profil anschreibe
bzw angeschrieben habe ,sind solche Sprüche schon bemerkenswert.

Diese Firmen sidn halt zu bekannt, als daß sich viel dort mal
bewerben. Allerding bilden sich gewisse Leute dort was darauf ein.
D.h. sie überschätzen sich

@observer .  Solche Sprüche kamen auch schon . Nur : das sind
bei genauer Betrachtung Eigentore ! - Ruf doch mal bei so nem
Laden an und frage an im Sinne:

Hören Sie - ich habe Ihre Stellenanzeige sehr wohl mit meiner
Qualifikation und natürlich bisherigen Tätigkeit korreliert,
BEVOR ich Sie anschreibe -- Können sie mal bitte dezidiert
mitteilen , worin sich ein zB 70% Passung mit Ihrer
tendenziösen Aussage ( vorlesen jetzt )  in Deckung bringen
läßt ..

Du wirst ganz schnell merken ,daß eine gewisse "Hilflosigkeit"
sich breit macht.


bzgl Unter und Überqualifikation   ÜberQ ist eine versteckte
Äusserung man sei zu alt .   Wie man das allerdings auf
Projektleiter / Abteilungsleiterebene im Alter von 35 circa
sein kann .....

Und einen Excellenzuniabsolventen mit Prädikatsexamen als
unterQ zu bezeichnen , da muß man eher ganz woanders dran
zweifeln.

Autor: Rex Gildo jr. (Gast)
Datum:

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Moin!

Ich lese hier schon seit Jahren mit, immer wieder wird hier felsenfest 
behauptet, dass es hoffnungslos ist einen Job als Ing. zu finden. 
Jedesmal wurde ich als Träumer, naiv oder sonstwas beschimpft.

Aber die Realität in meinem (nicht grade kleinen) Bekanntenkreis sieht 
anders aus. In meinem Bekanntenkreis sind 2 ganz frische Ings, welche 
bei d nach 2 bis 4 Monaten nen Job in der Tasche hatten.
Ich selber habe im Dezember, mitten in der Krise meinen Job als 
Elektronikentwickler gewechselt.

Sorry, aber jemand der 3 Jahre lang erfolglos Bewerbungen schreibt macht 
irgendwas total falsch. Wenn vor mir ne totale Trantüte sitzt, die nicht 
an sich glaubt kein Wunder , so einen will ich nicht ?!

Es hat nichts mit Arschkriechen zu tun sich gut zu verkaufen. Richtig 
schlecht ist es hingegen die ganze Zeit rumzunölen und allen die noch 
ING werden wollen und ein Studium beginnen zu erzählen, dass es gar 
keinen Sinn hat anzufangen.

Erzählt euren Kindern doch, vorausgesetzt eine Frau hält es mit solchen 
Jammerlappen aus und wird von euch schwanger, dass sie am besten keine 
Ausbildung absolvieren sollen. Stattdessen sagt ihr ihnen, dass es 
besser wäre gleich von der Schule am Bahnhof betteln zu gehen.

Gruß

Autor: Gast (Gast)
Datum:

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> Das Modell "Ach, das klappt doch eh nicht" ist nämlich viel zu
> verbreitet - besonders hier im Forum.

Als erstes brauchst du
* eine gute Idee,
* Fachkompetenz, die ein Studium nicht vermittelt (gemeint ist die 
technische Seite genauso wie die betriebswirtschaftliche),
* Beziehungen um an Aufträge zu kommen
* Startkapital, das ein Absolvent in der Regel nicht hat, außer er hat 
spendable Eltern. Die Höhe des notwendigen Startkapitals ist natürlich 
stark unterschiedlich.

Also in der Summe recht gute Chancen in der Insolvenz und bei Hartz-IV 
zu landen. Da hat man als Meister wesentlich vielversprechendere 
Möglichkeiten. Dass die Arbeit dann vielleicht weniger interessant ist, 
ist das kleinere Übel.

Autor: gast (Gast)
Datum:

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@Gast

exakt so ist es !   Die gute Idee muß natürlich auf eine Umwelt
treffen , die für sich selbst ebenfalls na sagen wir mal
synergetische Effekte daraus bezieht

Heute ist der weitgehedne Umgang damit eher derart analog
Elektroauto seit Jahrzehnten im Sinne bleibt gleich stehen
und taugt nix - ähnlich werden Bewerber angesehen ....

@ RG jr .. so du hast mal schnell gewechselt - so ohne einen
gewissen Vorlauf bzw networkconnection ?

bzgl der zB 3 Jahre Suche - Du solche kenne ich zB und offen
gesagt konnte denen keiner genau sagen ,was an der Bewerbung
effektiv verkehrt war bzw ist

Wie hast Du Dich beworben

- Du ich suche was neues-ist bei euch was frei (zB Volleyballclub)
- Bewerben als Macher mit Problemlösefähigkeit ( etwas ,was
     effektiv eher selten zu finden ist )
- Bewerbung als demutsvolle Putzkraft ...

Ich denke es wird verstanden ,was gemeint ist .

Was meist falsch läuft ist ,wenn recht constant der Richtige
auf den Falschen trifft udn der Falsche auch noch recht hat.


jedenfalls halte ich die Bewertung  3 Jahre Suche == Trantüte
für absolut deplaziert und zeigt Defizite bei Dir auf, RGjr

Es ist schon auffällig ,daß das "rumgenöle" wieder an die
alten Zeiten vor 2007 anschließt - da wird schon was dran
sein ! Das sind zuviele

Autor: Rex Gildo jr. (Gast)
Datum:

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Moin!

gast wrote:

>@ RG jr .. so du hast mal schnell gewechselt - so ohne einen
>gewissen Vorlauf bzw networkconnection ?

Genauso ist es ?!

>Wie hast Du Dich beworben

>- Du ich suche was neues-ist bei euch was frei (zB Volleyballclub)
>- Bewerben als Macher mit Problemlösefähigkeit ( etwas ,was
>     effektiv eher selten zu finden ist )
>- Bewerbung als demutsvolle Putzkraft ...

1.) Ich hasse Volleyball, dann lieber Schaltungsentwicklung ;)
2.) Bis jetzt habe ich noch jedes Projekt Termingerecht und 
funktionsfähig gewuppt. Ich weiss , keine Selbstverständlichkeit ;)
3.) Das einzige was ich putze sind meine Schuhe und meine Wohnnung ;)

>jedenfalls halte ich die Bewertung  3 Jahre Suche == Trantüte
>für absolut deplaziert und zeigt Defizite bei Dir auf, RGjr

Gut vielleicht war ich etwas provokant, aber Fakt ist dass es einige 
Leute hier mit dem Rumgeheule übertreiben. IMHO ist es völliger 
Schwachsinn, jedem der in Zukunft ING. werden will davon abzuraten.
Und Sprüche wie "werde lieber gleich Taxifahrer oder 
Pommesbudenbesitzer" zeigen eher Defizite bei gewissen schwarzmalenden 
Herrschaften auf.

Gruß Rex

Autor: Oi (Gast)
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> Heute ist der weitgehedne Umgang damit eher derart analog
> Elektroauto seit Jahrzehnten im Sinne bleibt gleich stehen
> und taugt nix - ähnlich werden Bewerber angesehen ....

Also, wenn deine Bewerbungen genauso verfasst sind, kriegst du ganz 
sicher keinen Job.

Autor: gast (Gast)
Datum:

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@ Oi :es ist interessant ,was gleich in etwas reininterpretiert wird.

Wir sind hier nicht in einem Assessment etc sondern es werden
grundsätzliche Dinge angesprochen .
Ansonsten ist solch ein Spruch als reichlich oberflächlich
einstufbar

@ RGjr .  Das ist natürlich prima gelaufen , sollte aber auch
mit einer gewissen Objektivität "von Aussen" betrachtet werden.
So zB was für Projekte Du bearbeitest hast - und dies in welchem
Zeitraum

bzgl Volleyball . das sollte heißen , man kennt sich aus dem Verein
also social network im weitesten Sinne

zu dem Punkt 2 - anbetracht der heutigen Arbeitsverhältnisse ist
das wirklich nicht merh normal . Ein Bekannter von mir hat
ein definit an die Wand gefahrenes  gerettet  und da noch in
Rekordzeit  - es ist erstaunlich ,daß sowas nicht anerkannt wird,
egal welche Firmengröße beworben wird . ( Die Ex hatt nix besseres
zu tun ,als den Retter nur im Sinne Kostgänger zu sehen ...)

Sicherlich werden Ing nach wie vor gebraucht . Nur das Gebaren
der Industrie spiegelt sich schon in diesem "Unmutsäusserungen"

Analog dem oben genannten Bekannten gibts offenkundig viele, die
eine Behandlung erfahren, die auf allen Ebenen der Wichtigkeit
dieses Berufs nicht mehr entspricht.

Das betrifft nicht nur die fehlende Lobby ( VDI arbeitet mitnichten
für sondern gegen die Ing ) sondern auch das IMHO völlig falsche
Verständnis in zb Personalabteilungen ,daß ein Absolvent kein
sofortiger (billiger ) Ersatz für den in Vorruhestand geschickten
ist , daß man sich die Leutz aufbauen muß ,daß man ein absolviertes
Projekt nicht als Entlassungsgrund hernimmt ,daß ein Ing weit mehr
verdienen muß als ein Techniker ( auch wenn dieser das nicht gerne
hört ) damit überhaupt ein Anreiz besteht sowas zu studieren .

Jedenfalls ist es erschreckend so zu tun ,daß es Eigenschuld ist,
wenn ein Hochqualifizierter bei angeblich offiziell 60000 fehlenden
Fachkräften , nix findet .
Dazu gehören typischerweise zwei - und das Versagen auf Seiten
der Wirtschaft ( und Politik) ist offenkundig .

Man erntet was man sät heißt es immer .  Wer schon leutz , die
so liest man mit 35 als verrostet hinstellt und 40 jährige als
Alteisen  - gerade ein Ing könnte bis 67 effektiv arbeiten....

ich erlebe allerdings ,daß wieder ein Bekannter mit 43 in Frührente
geht .....

Autor: Oi (Gast)
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> @ Oi :es ist interessant ,was gleich in etwas reininterpretiert wird.

Klar, natuerlich darf man aus deinem Auftritt hier keine Schluesse 
ziehen. Du bist natuerlich nur hier nicht in der Lage, einen 
ordentlichen Satz zu formulieren, das Plenken zu unterlassen... da gibt 
es wohl nur 2 Moeglichkeiten: Entweder merkst du es selbst nicht, dass 
du sonst auch so auftrittst, oder du schnodderst wirklich nur hier so, 
weil du einer von denen bist, die sich nur benehmen koennen, wenn sie 
sich was davon versprechen.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Gast (Gast)

>beklagst du diesen Zustand, wenn ich dich richtig verstanden habe, und
>auf der anderen Seite stellst du immer wieder heraus, es ist alles beim
>alten geblieben.

Ja und? Wo ist der Widerspruch?

> Je öfter du das betonst, desto eher werden die Zuhörer
>(Leser etc.) dann sagen, na gut, dann ist das eben so.

In gewisser Weise unvermeidlich.

> Da kann man halt nichts machen (du verstehst? ;)).

Schon klar, aber die naiv-euphorischen Reden schwinge ich schon seit 
Jahren nciht mehr. Ich bein Realist, nicht Utopist.

>Reden von Obama verfolgt hast wirst du mitbekommen haben, dass Obama
>genau hier einhakt und den Menschen Mut macht, bestehende falsche
>Strukturen nicht hinzunehmen, sondern sich dagegen aufzulehnen.

Gaaaaanz was neues. Ist er quasi der Erste.

>CAN! Dazu braucht es aber den dauerhaften Willen zur Veränderung und der
>muss von den Menschen kommen (als Druck von der Strasse).

Ja. Aber wir werden sehen, was aus dem "Yes, we can" des Wahlkampfes in 
der Realität übrigbleibt. Wenn gleich die Ansätze und gewisse 
Richtungswechsel (sehr) hoffnungsvoll aussehen, soll man vor allem in 
der Politik nicht den Tag vor dem Abend loben.

> Was du oben
>schreibst dürfen wir einfach nicht widerspruchslos hinnehmen, sondern
>müssen dagegen anargumentieren wo und wann immer wir können.

???
Gegen eine nüchterne Bestandsaufnahme?
Ich habe mit KEINEM Wort geschrieben, dass das System unveränderbar so 
hingenommen werden muss/soll. Sondern DASS sich das System entgegen der 
Propaganda nicht selber gewandelt hat. Wandeln kann man es nur durch 
Druck von aussen oder inneren Kollaps.


>genügend Beispiele in der Geschichte wo große Veränderungen entgegen
>allen Prognosen und Schwarzsehen stattgefunden haben. Eine dieser
>Veränderungen ist die Auflösung der damaligen Sowjetunion durch Michael
>Gorbatschow und seiner Perestroika. Ein anderes Beispiel ist die
>friedliche Revolution der Bürger der alten DDR.

;-)
Wandel?
Die System sind implodiert, kollabiert an den eigenen Lügen und daraus 
resultierter Misswirtschaft. Da hat keiner auf der Strasse Druck 
gemacht. Nix gegen die Demos in Leipzig etc., die waren wichtig, aber am 
Ende nur der finale, kleine Stoss. 10 Jahre vorher wären sie verpufft. 
Die Zeit war einfach reif, die ökonomische wie politische Lage 
vollkommen ausgelagt.

Aber keine Bange, wenn du noch 10..20 Jahre durchhälst, wirst du auch 
ein grosses System an seinen eigenen Lügen kollabieren sehen. Das wird 
am Ende nicht der Arbeiteraufstand bewirken, sondern der Wirtachafts- 
und Strukturkollaps.

> Was das Finanzsystem
>betrifft, da hat ein Heiner Geißler viel Zutreffendes gesagt, was leider
>von seiner Partei permanent missachtet wird (z.B. die Einführung einer
>Tobinsteuer auf Finanztransaktionen).

Was konkret?

> Die Bundesregierung hat viel zu
>bedingungslos Geld an die Banken verteilt und andere Staaten ebenfalls,
>wobei die Eingriffe der USA in die Bankenlandschaft wesentlich mutiger
>und umfangreicher waren, als hier bei uns, wo eine gelbe Finanzpartei
>namens FDP sofort "Sozialismus" gerufen hat, bei jedem noch so kleinen
>Eingriff in den ach so freien Markt.

Tja, gerade die grössten Kapitalisten haben logischerweise KEINERLEI 
Interesse am Kollaps ihres Systems. Als wird es mit allen Mitteln 
aufrecht erhalten, egal wie, solange es irgendwie geht. Kennen wir 
irgenwie von 45 ;-)

> Jedenfalls ist diese Art der
>Schicksalshinnahme bzw. Gleichgültigkeit genau das was uns nicht
>weiterbringt.

Davon sprach keiner, ich auch nicht. Übe mal dein Textverständnis.

> Wir müssen unseren Bundespolitikern viel mehr aufs Füßchen
>treten und protestieren.

Jain.

>Zustimmung ihrer Politik. Am besten macht man das an der Wahlurne ab.

;-)
Du bist aber mal naiv.
Galubst du wirklich, das sein korumpiertes System durch eine Wahl 
wirklich geändert werden kann. Ich nicht. Das System muss sich 
grundlegend ändern. Dazu müssen sich die Gedanken und danch das Handeln 
der Menschen grundlegend ändern. Aber das ist noch ein WEITER Weg.

>Aber solange Wahlverweigerung und Sätze wie "die Anderen weder ES auch
>nicht anders machen" dominieren, solange werden wir auch immer weiter
>verarscht von der politischen Führungsriege.

Das wirst du ebenso bei braven abgeben der Wahlzettel. Ist nur 
wesentlich besser kaschiert.

MFG
Falk

Autor: gast (Gast)
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hallo oi

entschulige ,aber du redest nicht nur oberflächlich daher, sondern
gibts Bewertungen ab , die Dir nicht zustehen

gehörst du auch zu denen , deren Auffassungsgabe bei längeren Sätzen
etc etwas beschränkt ist ?

Scheinbar. Ansonsten wärst Du in der Lage ordentlich formulierte Sätze
lesen und vorallem verstehen zu können. Ein Schachtelsatz ist nicht
automatisch Geplenke.

Stattdessen versteigst Du dich in unsachliche Beleidigungen .....
An Lebenserfahrung usw scheints sowieso zu mangeln.

In diesem Sinne empfehle ich Dir abzutreten und dich aufs mitlesen
zu beschränken. Da fällste wenigstens nicht negativ auf .

Autor: Gast (Gast)
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@ Falk Brunner (falk)

Wie wäre es mal wenn du einen Zusammenhängenden Text schreibst, anstatt 
immer die Postings der anderen zu atomisieren? Weißt du, die Gedanken 
darin gehören einfach zusammen und nicht Zeile für Zeile zerpflückt. 
Wenn dir die Reden Geißlers nicht bekannt sind, dann lese sie einfach 
nach, ist alles öffentlich. Das mit Gorbatchow und der alten DDR sehe 
ich ganz anders als du. Da bin ich viel eher beim Altkanzler Kohl, der 
die Leute für Einfältig hält, die glauben die DDR (oder die Sowjetunion) 
hätte sich auch von selber aufgelöst. Man sieht an Nordkorea, wie lange 
sich solche Regime trotz großter Not halten können. Was die Wahlen 
betrifft, so ist nun mal unser demokratisches System. Da mag man drüber 
spotten, aber wem die Regierung nicht passt, der kann sie abwählen, so 
einfach ist das. Wenn die Mehrheiten dafür nicht reichen, dann werbe 
halt für die Veränderung die du dir erwünschst. Aus deinem Text geht nur 
hervor, dass alles furchtbar schlimm ist. Viel Konkretes hast du leider 
nicht hinterlassen. Mit Texten die (sorry) immer vom kommenden 
Zusammenbruch faseln kann ich nichts anfangen. Die meisten die mir mit 
solchen Reden begegnen sind komischerweise immer diejenigen, denen es 
insgesamt recht gut geht (sie fahren Auto, sie wohnen nicht schlecht, 
sie gehen häufig gemütlich gemeinsam essen). Da war noch keiner drunter, 
der unter die Armutsgrenze fällt. Das nährt mein altes Vorurteil, dass 
immer diejenigen am lautesten klagen, die relativ gesehen gerade von 
diesem System ordentlich profitieren und mal eben im Vorbeigehen dann 
auch noch die Abwrackprämie mitnehmen und ihre Kinder auf Kosten der 
Solidargemeinschaft zur Ernährungstherapie schicken.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Gast (Gast)

>immer die Postings der anderen zu atomisieren?

Schon mal was von Zitieren gehört? Und von der Usenet üblichen Art der 
Diskussion?

http://de.wikipedia.org/wiki/Usenet

> Weißt du, die Gedanken
>darin gehören einfach zusammen und nicht Zeile für Zeile zerpflückt.

Lass das mal meine Entscheidung sein.

>Wenn dir die Reden Geißlers nicht bekannt sind, dann lese sie einfach
>nach, ist alles öffentlich.

Klar, so wie sämtliche Gesetzestexte, Vorschriften etc. Dolle Ausrede.

> Das mit Gorbatchow und der alten DDR sehe
>ich ganz anders als du. Da bin ich viel eher beim Altkanzler Kohl, der
>die Leute für Einfältig hält, die glauben die DDR (oder die Sowjetunion)
>hätte sich auch von selber aufgelöst.

Klar, der musste die Ossis bauchpinseln, damit er gewählt wurde. Also 
mal fix alle Ossis zu heldenhaften Revolutionären erklärt, schwülstige 
Reden, fertig ist die Laube.

JA, ne Menge Leute haben damals einiges riskiert, das will ich 
KEINESFALLS relativieren. Dennoch gilt mein im letzen Beitrag Gesagtes.

> Man sieht an Nordkorea, wie lange
>sich solche Regime trotz großter Not halten können.

Schon mal was von Differenzierung gehört? Und der Möglichkeit, dass es 
immer andere Konstellationen geben kann? Ich habe wohl kaum den Stein 
der Weisen präsentiert.

> Was die Wahlen
>betrifft, so ist nun mal unser demokratisches System. Da mag man drüber
>spotten, aber wem die Regierung nicht passt, der kann sie abwählen,

Das übliche Totschlagargument. Jaja.

> so einfach ist das.

;-)

> Wenn die Mehrheiten dafür nicht reichen, dann werbe
>halt für die Veränderung die du dir erwünschst. Aus deinem Text geht nur
>hervor, dass alles furchtbar schlimm ist.

Es ist kritikwürdig. Nicht mehr Nicht weniger.

> Viel Konkretes hast du leider
>nicht hinterlassen. Mit Texten die (sorry) immer vom kommenden
>Zusammenbruch faseln kann ich nichts anfangen.

Dein Bier.

> Die meisten die mir mit
>solchen Reden begegnen sind komischerweise immer diejenigen, denen es
>insgesamt recht gut geht (sie fahren Auto, sie wohnen nicht schlecht,
>sie gehen häufig gemütlich gemeinsam essen).

Das Eine schliesst das Andere nicht aus. Karl Marx war zwar arm, lebt 
aber u.a. dank Sponsoring durch Friedrich Engels in doch ganz passablen 
bürgerlichen Verhältnissen. Fidel Castro entstammt der kubanischen 
Mittelschicht. Die wenigsten Kritiker sozialer/gesellschaftlicher 
Umstände sind Hungerleider aus einfachsten Verhältnissen.

> Da war noch keiner drunter,
>der unter die Armutsgrenze fällt. Das nährt mein altes Vorurteil, dass
>immer diejenigen am lautesten klagen, die relativ gesehen gerade von
>diesem System ordentlich profitieren und mal eben im Vorbeigehen dann
>auch noch die Abwrackprämie mitnehmen und ihre Kinder auf Kosten der
>Solidargemeinschaft zur Ernährungstherapie schicken.

Tja, da sieht man mal wieder, wie weit dein Schubladendenken an der 
Realität vorbei geht. Ich habe nicht geklagt, dass es MIR PERSÖNLICH 
schlecht geht, aber sehr wohl allgemeine Zustände kritisiert. Muss ein 
Arzt krank sein, damit er eine Diagnose stellen darf?
Und von deinen klischeehaften Vorwürfen ist nicht einer wahr.
<Italo-Akzent>
Isch abe doch gar keine Auto
</Italo-Akzent>

MfG
Falk

Autor: Harry (Gast)
Datum:

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Wieso Populist??? Derartige Beleidigungen würde ich sehr vorsichtig 
einsetzen.
Ich arbeite momentan (noch) bei Siemens. Diese Stellen existieren 
einfach nicht. Basta. Ich habe Informatik studiert, gut über dem 
Durchschnitt abgeschlossen, eine abgeschlossene Lehre als Elektroniker 
und 2 Jahre Berufserfahrung als Softwareentwickler. Zusätzlich habe ich 
ein halbes Jahr in Australien verbracht. Die Abteilung in der ich 
arbeite ist auch sehr zufrieden mit meiner Arbeit.
Leider hat dort niemand etwas zu entscheiden.
Ich werde auch nicht gekündigt, aber mein befristeter Vertrag wird nicht 
verlängert. Was im Resultat das selbe ist. Es werden momentan massivst 
Leute "entlassen". In der Praxis sieht das so aus, dass alle die vom 
internen Personaldienstleister IS in die Abteilungen verliehen sind 
nicht mehr weiterbeschäftigt werden. Was dann ohne Aufträge bei Siemens 
mit diesen Leuten passiert, kann man sich an einer Hand abzählen.

Autor: Konsequenzen (Gast)
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>Ich arbeite momentan (noch) bei Siemens. Diese Stellen existieren
>einfach nicht. Basta. Ich habe Informatik studiert, gut über dem
>Durchschnitt abgeschlossen, eine abgeschlossene Lehre als Elektroniker
>und 2 Jahre Berufserfahrung als Softwareentwickler. Zusätzlich habe ich
>ein halbes Jahr in Australien verbracht.....
>Was dann ohne Aufträge bei Siemens
>mit diesen Leuten passiert, kann man sich an einer Hand abzählen.
Jeder logisch denkende Mensch musste Ende 2008 erkennen können, dass die 
Absatzschwäche auf ganzer Linie jede Branche und jede Berufssparte mit 
voller Breitseite treffen würde. Und das tritt jetzt so langsam ein. Die 
Frischlinge spüren das schon seit Ende März als die Schleusen für 
Anfänger bis auf Weiteres geschlossen worden. Jetzt wird ein Teil der 
Festangestellten durch die Schleuse gehen aber von der anderen Seite, 
sprich sie werden ausgeschleust.
Manche wollen halt ihre Augen nicht zum Sehen benutzen. Nun gut, dafür 
werden sie diese auf jeden Fall zum Weinen brauchen. Man braucht nämlich 
kein Hellseher sein, dass 2010 die Gangart verschärft und auch die 
härteabfedernde Sozialmatte dünn wird + gegenseitige negative 
Wechselwirkung auf den Arbeitsmarkt.
Das hat überhaupt nichts mit Pessimismus zu tun. Das sind ganz einfach 
die logischen Folgen aus den sich anbahnenden Ereignissen. Müsste 
eigentlich jeder Ingenieur und Techniker auf Board erkennen können, 
ansonsten könnte man diesen Beruf gar nicht ausüben - na gut, vielleicht 
im Vertrieb, da schickt es schon zynisch gesagt, wenn man bereit ist, 
auch die eigene Mutter zu verkaufen.

Autor: Michael (Gast) (Gast)
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Hallo

Habe gerade mein duales Studium abgeschlossen. Innerhalb dieses Studiums 
habe ich erfolgreich eine Ausbilung zum Elektroniker für 
Automatisierungstechnik abgeschlossen. Nun bin angehender Diplom 
Ingenieur (FH). Meine Firma, die mir zum Teil das Studium finanziert 
hat, bietet mir ein Brutto-Gehalt von 2500 Euro. In diesen 2500 Euro 
sind schon 10 Überstunden inbegriffen.

Wollte mal fragen was ihr dazu sagt. Denn meiner Meinung nach ist dies 
nicht gerade viel Geld. Auch wenn ich Berufeinsteiger bin und die 
Wirtschaftslage auch nicht gerade gut ist.

Autor: Gast (Gast)
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Was ist duales Studium ? Meinst Du BA ?

Heisst das, dass Du schon Dipl. Ing(BA) bist ?
Falls ja, 2500 Euro pro Monat bei 50(?) Stunden pro Woche ist echt ein 
scheiß Gehalt..
aber wenn du nichts besseres bei einer anderen Firma kriegen kannst.. 
musst du dich damit zufrieden geben..

Der Markt gibt deinen Preis.. also schau um.. bewerbe Dich rum.. versuch 
ein paar Vorstellungsgespräche zu bekommen.. wenn Du bei denen nichts 
besseres bekommst.. dann eben sind die 2500 Euros dein Wert..

Autor: Jay (Gast)
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Das wird auch an FHs angeboten. 2500€ sind wirklich verdammt wenig, aber 
besser als Hartz IV. Sind Überstunden die Regel?

Autor: IGBT (Gast)
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>Habe gerade mein duales Studium abgeschlossen. Innerhalb dieses Studiums
>habe ich erfolgreich eine Ausbilung zum Elektroniker für
>Automatisierungstechnik abgeschlossen. Nun bin angehender Diplom
>Ingenieur (FH). Meine Firma, die mir zum Teil das Studium finanziert
>hat, bietet mir ein Brutto-Gehalt von 2500 Euro. In diesen 2500 Euro
>sind schon 10 Überstunden inbegriffen.

@ Michael (Gast) (Gast)
Ich rate mal: die Firma ist in einem der "neuen deutschen Bundesländer" 
oder in Berlin?

Autor: Tommi Huber (drmota)
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Man muss die Spiegel Journailie auch mal loben hier erkennen sie selbst 
dass sie von den Lobbyisten manipuliert werden.

http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,151...

Autor: Dipl Ing FH (Gast)
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> Man muss die Spiegel Journailie auch mal loben hier erkennen sie selbst
> dass sie von den Lobbyisten manipuliert werden.

> http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,151...

Schon aufs Datum geschaut ??

14.02.2007

Lange her ..

eupp / Berlin

Autor: Harald aus Erlangen (Gast)
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2500 ist ein Witz. selbst das Doppelte ist noch zu wenig.

Autor: Tommi Huber (drmota)
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Gestern kam auch die Meldung dass Siemens 1600 Stellen streichen will.

Ein altbekanntes Muster zuerst fingiert Firma X Anzeigeen es fehlen ihr 
Y Stellen. Ein paar Wochen später streicht Firma X plötzlich Y+Z 
Stellen.

Wie bei Airbus 2006

06.06.2006, 13:49 Uhr

Airbus

Ingenieure verzweifelt gesucht

http://www.stern.de/wirtschaft/arbeit-karriere/arb...

21.09.2006

Airbus-Mitarbeitern droht Jobabbau

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,438399,00.html

Autor: Entwickler (Gast)
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Hier kann man ja nur an die Medienkompetenz der Ingenieure appelieren:

Bitte seit euch bewusst, dass solche Meldungen oft platziert sind!

Autor: Krise (Gast)
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>Bitte seit euch bewusst, dass solche Meldungen oft platziert sind!
Volle Zustimmung aber es muss seid anstatt seit heißen!
http://seitseid.de/

Autor: Gast (Gast)
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@Krise: Vergiss es! Seit es das Internet gibt, publiziert jeder Idiot 
Rechtschreibfehler en masse und da die Zeitungen keine Redakteure mehr 
beschäftigen, sondern nur noch  Prkatikanten, geht es mit der deutschen 
Sprache bergab.

Autor: Oliver Dippel (unixconf)
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Mark Brandis schrieb:
> Ich frage mich, ob es rechtlich nicht möglich wäre, gegen die Behauptung
> solchen Unsinns mit einer Abmahnung vorzugehen. Langsam nervt die
> ständige Leier von Großkonzernen, VDI etc.: "Fachkräftmangel,
> Fachkräftmangel, Fachkräftmangel"... ja nee, is klar. **augenverdreh**

Ob Student oder nicht, es gibt halt Idioten im Überfluss,
früher wurde die noch mit durchgeschliffen, heute wird nach Profis 
gesucht.
Und das hat absolut nichts mit dem Studium zu tun.

Die meisten Studenten haben doch nichts dazugelernt,
und bilden sich ein, nur wegen ihres Abschlusses eine Stelle zu finden.

Das Studium vermittelt nur das Grundwissen, damit kann man so erstmal 
nicht viel anfangen !!!

nur meine Meinung :-) (und endlich auch mal die von einigen 
Abteilungs-Leitern)

sanfte Grüße,
 Olli

Autor: Ausländer (Gast)
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>Die meisten Studenten haben doch nichts dazugelernt,
>und bilden sich ein, nur wegen ihres Abschlusses eine Stelle zu finden.
>Das Studium vermittelt nur das Grundwissen, damit kann man so erstmal
>nicht viel anfangen !!!
Und wo soll sich der Rest angeeignet werden? Daheim und selbständig? Da 
werden die Unternehmen allerdings nicht soviel von diesen Profis finden. 
Vor allem nicht mit der deutschen spartanischen Bezahlung.

>Die meisten Studenten haben doch nichts dazugelernt,
>und bilden sich ein, nur wegen ihres Abschlusses eine Stelle zu finden.
Genau Führerscheinprüfung bestanden aber die Straßen für Anfänger 
gesperrt, weil keine Fahrpraxis. Deutschland's grandioses 
"Neuunternehmertum". Naja, bald werden die Unternehmen wieder von ihrer 
Arroganz runterkommen, pleite gehen oder auswandern müssen, weil 
Deutschland's Nachwuchs wirklich großflächig Idioten sind bzw. zu diesen 
rangezüchtet werden. Da würden die Abteilungsleiter schon froh sein, 
wenn diese die Grundrechenarten beherrschen, nicht gewaltätig und 
vorbestraft sein würden und würden sich wieder nach den 
Fach-/Hochschulidioten sehnen.

Autor: Oliver Dippel (unixconf)
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>Und wo soll sich der Rest angeeignet werden? Daheim und selbständig? Da
>werden die Unternehmen allerdings nicht soviel von diesen Profis finden.
>Vor allem nicht mit der deutschen spartanischen Bezahlung.

Wer 40000 im Jahr verdienen will,
kann auch mal was dafür tun !
Und genau die Leute werden gesucht !
Die anderen fallen hinten runter !

dbd
 olli

Autor: Grantler (Gast)
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Ja, genau!
4000 Euro im Jahr bekommt man in Deutschland geschenkt (Hartz IV)
40000 Euro im Jahr muss man sich erarbeiten (Gehalt)
400000 Euro im Jahr bekommt man wieder geschenkt (Boni)


Von einer Stufe in die nächste kommt man leider nur schwer...

Autor: gasti (Gast)
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Hallo Olli

Dein Weltbild ist etwas schmal , nicht wahr.

Eine entspr. Ing-Stelle kann man nur finden bzw sich dafür#
bewerben ,WENN man einen entspr. Abschluß hat

Der Abschluß ist das Ticket , ähnlich wie das Abi ein Ticket
für die Uni ist.

Mir hat das Studium weit merh als "Grundwissen" vermittelt
nur ist es häufig derart , das langjährige in manch Firma
selbst dieses Grundwissen nicht mehr besitzen und solches
mit na sagen wir mal höheren Mobbingmethoden ersetzen ...

Das nennt sich dann Praxiswissen.

Und nochwas , manch Abteilungsleiter führt sich oft genug
nur Dank eines minimalen Zeitvorsprungs wie der king auf,weil
er vor seinen MAs gewisse interne Fachzeitschriften zu lesen
bekommt , dessen Inhalt er als auf seinen Mist gewachsen
"verkauft"  --- es ist erstaunlich , was häufig abgeht.....

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