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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Simpler Schwingkreis nachgebaut: (k)eine Schwingung


Autor: Hanno (Gast)
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Hallo,
ich habe einen simplen Schwingkreis aus einer Spule sowie einem 
Kondensator gebaut. Den Kondensator lade ich auf 6,73V auf. Anschließend 
entferne ich die Gleichspannungsquelle und drücke einen Taster der den 
Stromkreis Kondensator/Spule schließt.
Ich benutze folgende Komponenten:

Festinduktivität: 470uH
Kapazität: 1000uF

So, nun erhalte ich aber folgenden, angehängten Spannungsverlauf. Leider 
keine wirkliche Schwingung. Woran liegt das? Hab auch schon andere 
Induktivitäten probiert, ergebnislos.
Nach etwas googlen habe ich mittlerweile den Verdacht das die Spannung 
vom Kondensator nicht ausreicht. Wenn dem so ist, wie kann man das 
(vorher) berechnen/wissen? Grenzwerte? Welche Spannung ist für ein 
"schönes" schwingen nötig?
Da schließt sich auch meine 2. Frage an: Warum läd der Kondensator auf 
genau 6,73V auf? Kann ich das vorher schon anhand der Werte in Erfahrung 
bringen? Auf dem Gehäuse steht lediglich 1000uF, 16V

Danke,
viele Grüße

Hanno

Autor: Ahem (Gast)
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>Warum läd der Kondensator auf genau 6,73V auf?
>Auf dem Gehäuse steht lediglich 1000uF, 16V

Das verstehe ich auch nicht. Der müsste sich vielleicht auf 16V 
aufladen, wenn das da drauf steht, oder?

Und, heute schon Teletubbies gesehen? Da gabs ne Bauanleitung für eine 
Flugmaschine.

Autor: Marius Wensing (mw1987)
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Schaltplan?!

Autor: Ahem (Gast)
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Am besten meinen Beitrag wegen überflüssiger Bösartigkeit löschen.

Autor: Hanno (Gast)
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Schaltplan:

-----Kondensator ----- Schalter -----Spule -----
|                                              |
------------------------------------------------

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Hanno schrieb:
> -----Kondensator ----- Schalter -----Spule -----
> |                                              |
> ------------------------------------------------
Und was soll da jetzt irgendwas aufladen?

Wie auch immer:
> Festinduktivität: 470uH
> Kapazität: 1000uF
Deine Kapazität wird wohl ein Elko sein?
Und was meinst du, was der davon halten würde, wenn die Spannung an ihm 
umgepolt wird. Genau das wird der Schwingkreis versuchen...

Das Verhältnis der beiden Bauteile ist arg ungünstig. Nimm für Versuche 
lieber eine anständige Induktivität im Bereich um 10-100mH und einem 
ungepolten Kondensator um 10 uF. Diesen Kondensato lädst du dann auf, 
und schließt den Schalter. Und dann misst du die Spannung über dem 
Kondensator...

Autor: Hanno (Gast)
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Hallo Lothar,

vielen Dank für deine Hilfe.
Im obigen Beitrag hatte ich erwähnt das ich den Kondensator vorher 
auflade.

Ja genau, dass ist ein Elko. Und wie ich gerade bei Wiki gelesen habe 
ist es gar nicht gut wenn man an diesem die Spannung umpolt. Danke für 
den Hinweis und die Empfehlungen.
Viele Grüße Hanno

Autor: Burton Lol (Firma: lol) (lol)
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hhmmm ich frage mich nur warum in dem Kondensator 6,...V drin sind, da 
steht doch 16V drauf, ich würde mich in deiner Stelle mal beim 
Hersteller beschweren, oder was heißt beschweren verklage diesen 
Schweinehund...

Ja ich weis ich habe einen miesen Charakter!

Gruß der Lollige

Autor: Schwups... (Gast)
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Das funktioniert hat deshalb nicht weil es KEIN Schwingkreis ist.
Eine Reihenschaltung von kapazitiven und induktiven Bauelementen
kann eine frequenzabhängige Wirkung haben. Dazu muß aber
Schwingungsenergie permanent zugeführt werden und das inversiv.

Autor: paa (Gast)
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Es ist doch kein Reihenschwingkreis sondern ein Parallelschwingkreis^^

Der Schwingkreis sollte auch mit einmal Aufladen funktionieren als 
"Sprungantwort".

Autor: Helmut (Gast)
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@Hanno,

wenn ich mir das Bild anschaue, dann sehe ich ungefähr eine 
Abklingzeitkonstante von 10ms.

R*C=10ms -> R=10 Ohm

Die Güte Q deines Schwingkreises ist ist schlecht, weil der induktive 
Widerstand bei f0(hier ca. 200Hz) nicht groß genug ist gegenüber R.

Q=2*pi*f*L/R

Nimm ein größeres L oder einen kleineren C(0,1uF), damit f0 und damit XL 
größer wird.

XL = 2*pi*f*L

Autor: Hanno (Gast)
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Okay, vielen Dank Helmut

Autor: M. Köhler (sylaina)
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Auf welche Spannung läd sich wohl ein Kondensator auf wenn man ihn läd? 
Auf die Ladespannung oder auf das was drauf steht? Lesen diese Helden 
der Nacht eigentlich auch mal vorher was darüber was sie da in einem 
Versuch machen wollen? Wenn Dummheit weh tun würde gäbs im Forum eine 
Menge Geschrei hab ich den Eindruck.
Ja, und ich mein das auch so wie ich es geschrieben hab.

Autor: Basti (Gast)
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Immer dieses Geheule! Wenn euch die Fragen von anderen im Forum nicht 
passen, lest sie doch nicht.

Du macht bei deinem Aufbau einen kleinen Fehler. Wenn du eine Schwingung 
messen willst, nimmst du deinen Schwingkreis, allerdings Spule und 
Kondensator parallel. Dann Schaltest du deinen Oszi dran, und nimmst 
eine 1,5V Batterie als Spannungsquelle, wenn du die Batterie nur kurz 
dranhälst wirst du ganz kurz am Oszi eine Schwingung sehen. Ob dein 
Digital-Oszi da schnell genug reagiert ist die andere Frage!

Ansonsten kann ich dir diesen Artikel mal ans Herz legen

Autor: Basti (Gast)
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Autor: Helmut (Gast)
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@Basti,

Sein Aufbau war voll in Ordnung. Erst den C aufladen, dann mit der Spule 
verbinden. Die Energie im Kondensator pendelt dann schön zwischen 
Kondensator und Spule hin und her. Durch die ohmschen Verlust(R der 
Spule und Serienwiderstand des Kondnesators) geht bei jedem Umladen 
Energie verloren. Deshalb sieht man eine abklingende Schwingung.

1/2*C*U^2 = 1/2*L*I^2

Autor: Michael (Gast)
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>Immer dieses Geheule! Wenn euch die Fragen von anderen im Forum nicht
>passen, lest sie doch nicht.

Entschuldigung aber wenn ich schon lese "Auf dem Kondensator steht 16V 
drauf, wenn ich ihn Lade kommt er aber nur auf 6.73 V, ist er kaputt?" 
dann stinkt das für mich stark nach Faulheit oder Trollthread. Man kann 
ja mal von jedem Forumsnutzer erwarten, dass er erst mal über seine 
Frage nachdenkt und auch die ein und andere Suche verwendet bevor er 
fragt und diese Frage ist definitiv auf Faulheit gemünzt.

Autor: Helmut (Gast)
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"Auf dem Kondensator steht 16V drauf, wenn ich ihn Lade kommt er aber 
nur auf 6.73 V"

Bei dieser Aussage zweifelt man natürlch am Sachverstand.

@Michael
Da Hanno aber sich extra die Mühe mit einem Screenshot gemacht hat, gehe 
ich schon davon aus, dass er es ernst gemeint hat.

@Hanno,
Es wäre nett wenn du uns noch einen schönen Screenshot mit Schwingung 
zeigen könntest.

Autor: Hanno (Gast)
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Hallo,

@Michael+Anhang

Was hat das mit Faulheit zu tun? Es ist mir klar das mit den 16V die 
maximal anliegende Spannung gemeint ist, also die Spannung die der 
Kondensator verträgt. Ich wollte lediglich wissen warum der immer auf 
6.73V aufgeladen wird, bzw. ob man die Ladespannung bei einem 
Kondensator vorher grob abschätzen kann.
Es ist mir klar das das am Dielektrikum,Plattenabstand,Material etc. 
liegt! Aber vielleicht gibt es irgendwelche Richtwerte,Tricks oder so.

@Hemult
Vielen Dank für deine Hilfe. Ich werde ein Bild nachliefern, wenn ich 
die passenden Komonenten bekommen habe (neue Induktivität, ungepolter 
Kondensator)

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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>  ob man die Ladespannung bei einem Kondensator vorher abschätzen kann.
Wenn du lange genug wartest (so ca. 1 sec), wird der Kondensator genau 
die Spannung erreichen, die das Netzteil ausgibt.
Der holt sich nirgendwo anders eine Spannung her, die Spannung wird 
durch Warten auch nicht höher, du kannst auch den Plattenabstand nicht 
ändern....


Was verleitet dich denn dazu, eine andere Spannung (als die des 
Netzteils) zu erwarten?

Autor: Paul Plan (Gast)
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Die Schaltung ist halt einfach falsch. Wenn in der Originalschaltung der 
Schalter offen ist, dann kann die Ladung doch nicht zwischen Spule und 
Kondensator hin-und herpendeln.

Aussehen muesste es so:
   SW1         SW2
O--/-----------/----------------------
         |             |
         |            | |  L
U     C  -            | |             Oszi
         -             |
         |             |
O-------------------------------------

Wenn jetzt zwischen den Klemmen U eine Spannung anliegt und SW1 
geschlossen ist und SW2 offen ist, dann lädt sich der Kondensator auf. 
SW1 öffnen und SW2 schliessen, dann kann der Parallelschwingkreis 
losschwingen und am Oszi-Anschluss ist das dann zu sehen.

Autor: Hanno (Gast)
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>Was verleitet dich denn dazu, eine andere Spannung (als die des
>Netzteils) zu erwarten?

Bin ich doof. Da lag der Fehler. Dachte ich hätte immer mit einer 
Spannungsquelle von 10V geladen und der Kondensator läd immer auf 6.73V 
auf.
Jetzt wird mir einiges klar ;) Danke!

@Paul
In meiner Schaltung ist das ein Tastschalter. Dieser wird gedrückt im am 
Skope kann man den Spannungsverlauf sehen. Dabei ist der Kondensator 
anfangs geladen und die Schaltung hat sonst keine weiteren 
Spannungsquellen. Aber das Thema hat sich mittlerweile erledigt. Danke.

Autor: Urgs (Gast)
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>In meiner Schaltung ist das ein Tastschalter. Dieser wird gedrückt im am
>Skope kann man den Spannungsverlauf sehen. Dabei ist der Kondensator
>anfangs geladen und die Schaltung hat sonst keine weiteren
>Spannungsquellen. Aber das Thema hat sich mittlerweile erledigt. Danke

Das hattest Du aber nicht gezeichnet.
Und BITTE, für Anfänger heisst das Ding "Oszilloskop", denn wenn es 
"Oszilloscope" hiesse, dann hiesse es auch "Scope" und nicht "Skope". 
Wenn schon Denglisch, dann aber righty.

Autor: M. Köhler (sylaina)
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>Was hat das mit Faulheit zu tun? Es ist mir klar das mit den 16V die
>maximal anliegende Spannung gemeint ist, also die Spannung die der
>Kondensator verträgt.

Das klingt oben aber anders, da fragst ob man aus den 16V die Spannung 
ableiten kann, auf die sich der Kondensator aufläd und das ist nunmal 
bei weitem nicht der Fall. Sagt die jede bessere Literatur über 
Kondensatoren. Da kommt wieder die Faulheit zum Tragen.

>Ich wollte lediglich wissen warum der immer auf
>6.73V aufgeladen wird, bzw. ob man die Ladespannung bei einem
>Kondensator vorher grob abschätzen kann.

Die Ladespannung ist nur abhängig von der angelegten Spannung und 
wieviel aufgeladen wird in einer bestimmten Zeit sagt einem die bekannte 
e-Funktion fürs Laden eines Kondensators

>Es ist mir klar das das am Dielektrikum,Plattenabstand,Material etc.
>liegt!

Daran liegt es nicht, wie hoch man die Ladespannung wählt. Naja, 
eigentlich schon, diese Dinge beschränken halt nur die maximale 
Spannung, die man anlegen darf aber das steht ja auf deinem Kondensator 
drauf.

>Aber vielleicht gibt es irgendwelche Richtwerte,Tricks oder so.

Der einzige Richtwert ist die aufgedruckte Spannung, die darf nicht 
überschritten werden, sonst geht der Kondensator hobs/gibt Rauchzeichen 
und fängt u.U. ganz fürchterlich zu stinken an. Achja, bei Elkos und co 
ist noch die Polarität wichtig, die darf man auch net vertauschen.

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