Sven P. schrieb:
> Naja, an sich kann Basic/... schon Vorzüge gegenüber C oder so haben,
> grad wenn man mit Strings rumhantiert und so weiter.
>
> Aber auf dem Mikrocontroller sind diese Vorzüge meistens wertlos, weil
> da anhand anderer Kriterien programmiert wird.
Hab damals auf dem C64 BASIC gelernt, und auch viel auf dem PC in QBASIC
geproggt. Irgendwann hatte ich dann mal ein Programm geschrieben, das
auf ziemlich kaputte Weise 4 PWMs am Paralellport generierte, und das
wurde mir in BASIC zu lahm. Borland Turbo-C 3.x war dann mein Einstieg
in die C Welt. Allerdings hatte ich zu dem Zeitpunkt bereits das Konzept
der Unterprogramme gefressen (ja, auch in BASIC kann man sauber
proggen!) und auch zu 100% in BASIC umgesetzt (keine goto's).
Das machte den Einstieg in C ultra-simpel:
- aus DIM wird int, char[10], usw.
- die Unterprogramme kriegen alle ein void und (void) sowie {, }
- die prints kriegen (, ) und ein 'f'
- die 'then' der 'if's werden gelöscht und durch {, } ersetzt
- und man kippt ne Tonne Semikolons übers Feld :-)
Das wars eigentlich im grossen&ganzen. Ein paar Kleinigkeiten sicherlich
noch, aber damit hat man schon mal was "brauchbares", wenn man aus der
BASIC welt kommt, zum Einstieg.
Die eigentlichen Konzepte der Funktionen mit Parametern kommen dann im
zweiten Schritt.
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Das ist jetzt ca. 8J her. Zu der Zeit hat ein Bekannter die µC Gruppe
bei uns (damals) gegründet (http://www.mikrocontroller.com) und ein
nettes Board entworfen. Damals noch mit 90S8535. Da gings dann gleich
mit C zur Sache auf dem µC, und es macht immernoch riesig Spass. Wenn
ich meine Programme mit BASIC schreiben müsste, wären sie länger, ein
vielfaches langsamer, und nicht so interessant zu proggen :-)
Denn mit der Verantwortung (die man ja bei C hat) steigt auch der
Spassfaktor.
VG,
/th.