www.mikrocontroller.net

Forum: PC-Programmierung AVR in VB.net programmieren


Autor: Alois (Gast)
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Hallo,

dies ist mein erstes Posting hier und zugleich auch der Ersteinstieg in 
die yController Programmierung.
Ich habe heute das erste Mal mein STK500 ausgepackt und angeschlossen. 
AVR Studio installiert und gestartet. Alles funktioniert prima, auch die 
serielle Communication zum Board.
Doch ich habe gelesen, daß man nur in ASM oder C programmieren kann! 
Stimmt das? Ich hoffe es nicht! Assembler liegt schon eine schöne Zeit 
zurück und C hab ich nie gelernt.
Ich würde gerne in vb.net programmieren. ISt dies möglich? Wenn JA, dann 
folgen die Fragen:
Gibts da eine spezielle Library zum Einbinden. Wie komm ich zu diesem 
.hex Code nach der Compilierung (denn diesen muß ich ja dann einspielen 
in den Atmel, oder?
Sehr hilfreich wäre eine kleine Schritt für Schritt.Anleitung.
Könnte mir hier jemand netterweise weiterhelfen?

Schönen Gruß, Alois

Autor: Peter (Gast)
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nein es geht nicht.

.net (egal ob vb, c# ...) braucht ein .net umgebung. Diese gibt es auf 
einem µC nicht.


Wenn dir schon ASM und C nicht liegt dannst du dein Glück mit Bascom 
versuchen. Ich würde aber mit C oder ASM anfangen.

Autor: :::: (Gast)
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Es gibt auch ein Pascal (E-Lab) und weiterhin gibt es ein Tutorial 
http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR

Autor: Severino R. (severino)
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Peter schrieb:
> nein es geht nicht.
>
> .net (egal ob vb, c# ...) braucht ein .net umgebung. Diese gibt es auf
> einem µC nicht.

Es gibt das .NET Micro Framework.
http://www.microsoft.com/netmf/about/default.mspx

Aber das braucht auch einen leistungsfähigeren µC (32 Bit).

Autor: A.Nonym (Gast)
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Jo genau. .Net auf einem µC um eine LED blinken zu lassen :D. Herrlich.

Autor: Random ... (thorstendb) Benutzerseite
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> Jo genau. .Net auf einem µC um eine LED blinken zu lassen :D. Herrlich.

dazu fällt mir ein Basic-Programmierer ein.
ich hab mal ein printf geschrieben (in C), was die gängigsten Ausgaben 
konnte und <200 Byte Flash brauchte.
Der meinte, er braucht nur ein Token (=1 Byte seiner Meinung nach), um 
irgendetwas auszugeben in BASIC.

**LOOOOOOOL**
Kriegste aufm UART deines µC ne Meldung: This application requires MS 
.Net V2.3
Sonst blinkt die LED nich :-)

Ich verstehe nicht, warum einige immer mit BASIC und solchen Sachen an 
den uC ran wollen, das ist doch Verschwendung pur. C ist nun wirklich 
nicht schwer.


:-)

Autor: Sven P. (haku) Benutzerseite
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Naja, an sich kann Basic/... schon Vorzüge gegenüber C oder so haben, 
grad wenn man mit Strings rumhantiert und so weiter.

Aber auf dem Mikrocontroller sind diese Vorzüge meistens wertlos, weil 
da anhand anderer Kriterien programmiert wird.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Durchaus beliebt (und gleichermaßen gehasst) ist BASCOM-AVR. Das ist ein 
BASIC-Compiler, der direkt ausführbaren Maschinencode für AVR-µCs 
erzeugt und auch schon mit einer recht umfangreichen Unterstützung für 
die unterschiedlichsten Peripherieelemente der AVRs daherkommt.

Das dürfte von den auf AVRs verwendbaren Programmiersprachen dem vb.net 
so ziemlich am nächsten kommen.

Autor: Alois Orti (ortech)
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Vielen Dank für die zahlreichen Meldungen.

Ich hab mich dazu entschlossen, daß ich in C programmiere.

Schöne Grüße an alle!

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Rufus t. Firefly schrieb:
> Durchaus beliebt (und gleichermaßen gehasst) ist BASCOM-AVR. Das ist ein
> BASIC-Compiler,

Ganz ehrlich.
Wenn dieser Compiler endlich einmal Expressions unterstützen würde, so 
wie man sich das vorstellt, wäre ich auch schwer am überlegen zu 
wechseln oder zumindest BASCOM einzusetzen.
Aber solange ich arithmetische Ausdrücke selbst aufdröseln muss, 
interessiert mich das eigentlich nicht.

Autor: Random ... (thorstendb) Benutzerseite
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Sven P. schrieb:
> Naja, an sich kann Basic/... schon Vorzüge gegenüber C oder so haben,
> grad wenn man mit Strings rumhantiert und so weiter.
>
> Aber auf dem Mikrocontroller sind diese Vorzüge meistens wertlos, weil
> da anhand anderer Kriterien programmiert wird.

Hab damals auf dem C64 BASIC gelernt, und auch viel auf dem PC in QBASIC 
geproggt. Irgendwann hatte ich dann mal ein Programm geschrieben, das 
auf ziemlich kaputte Weise 4 PWMs am Paralellport generierte, und das 
wurde mir in BASIC zu lahm. Borland Turbo-C 3.x war dann mein Einstieg 
in die C Welt. Allerdings hatte ich zu dem Zeitpunkt bereits das Konzept 
der Unterprogramme gefressen (ja, auch in BASIC kann man sauber 
proggen!) und auch zu 100% in BASIC umgesetzt (keine goto's).

Das machte den Einstieg in C ultra-simpel:
- aus DIM wird int, char[10], usw.
- die Unterprogramme kriegen alle ein void und (void) sowie {, }
- die prints kriegen (, ) und ein 'f'
- die 'then' der 'if's werden gelöscht und durch {, } ersetzt
- und man kippt ne Tonne Semikolons übers Feld :-)

Das wars eigentlich im grossen&ganzen. Ein paar Kleinigkeiten sicherlich 
noch, aber damit hat man schon mal was "brauchbares", wenn man aus der 
BASIC welt kommt, zum Einstieg.

Die eigentlichen Konzepte der Funktionen mit Parametern kommen dann im 
zweiten Schritt.

---
Das ist jetzt ca. 8J her. Zu der Zeit hat ein Bekannter die µC Gruppe 
bei uns (damals) gegründet (http://www.mikrocontroller.com) und ein 
nettes Board entworfen. Damals noch mit 90S8535. Da gings dann gleich 
mit C zur Sache auf dem µC, und es macht immernoch riesig Spass. Wenn 
ich meine Programme mit BASIC schreiben müsste, wären sie länger, ein 
vielfaches langsamer, und nicht so interessant zu proggen :-)

Denn mit der Verantwortung (die man ja bei C hat) steigt auch der 
Spassfaktor.


VG,
/th.

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