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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Led Sannung zu klein


Autor: FritzBox (Gast)
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Hi

Kurze Frage:

Wenn eine Led laut Datenblatt Forward Voltage = 4,5V hat, dann kann man 
sie nicht mit 4V betreiben, oder täusch ich mich da?

FritzBox

Autor: Иван S. (ivan)
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Kurz und knapp: Nein.

Autor: Vlad Tepesch (vlad_tepesch)
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is aber ne komische LED.
Sicher dass du dich nicht verlesen hast und die 4,5V die reverse-voltage 
sind

Autor: Yoshi Famosi (Gast)
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Die volle Helligkeit bekommst du mit 4V nicht.

Autor: ichichich (Gast)
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blaue LEDs haben oft so hohe Spannungen.

Wenn die zu weit unten liegt, dann geht gar nix. Am besten mal 
ausprobieren ;-)

Autor: FritzBox (Gast)
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nein, da steht schon forward... ist ne blaue superhelle Led.
Was ist aber mit reverse Voltage gemeint?
Und was ich außerdem nicht richtig kapier, man berechnet den Widerstand 
ja aufgrund der anliegenden Spannung, Spannungsabfall an der LED, 
Stromaufnahme der LED. Wenn die LED 20mA aufnimmt, egal welche Spannung, 
dann würde sich ja ergeben:

@5V  -20mA = 100mW
@12V -20mA = 240mW

wo liegt hier der Fehler?

Autor: Gameboy (Gast)
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Ohne das jetzt nachgerechnet zu haben: Die Spannungsdifferenz zwischen 
Spannung der Spannungsquelle und Forward Voltage multipliziert mit dem 
Strom ergibt die Verlustleistung am Widerstand.
Und die ist durch das Ohm'sche Gesetz natürlich abhänig von der Spannung 
(die am Widerstand abfällt).

Autor: FritzBox (Gast)
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ok dann muss man alsomit steigender Spannung und gleichbleibenden Strom 
(durch größere Widerstände) mit immer mehr Energieverheizung am 
Widerstand rechnen, sodass bei 20mA und 24V schon ein mindestens ein 
0,5W Widerstand verwendet werden müsste.
Hab ich dan nun richtig geschnallt?

Gruß
Fritzbox

Autor: Gameboy (Gast)
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Du rechnetst 5 V - 20 mA? Was soll das für eine Einheit ergeben? 
Tippfehler oder Nachholbedarf bei den Grundlagen der Elektrotechnik?

Autor: Gameboy (Gast)
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Zu früh gepostet... ja das hast du richtig geschnallt. Genau so läuft 
das :).
(24 V Spannungsquelle - 4 V LED) * 20 mA = 0,4 W Verlustleistung.

Autor: FritzBox (Gast)
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Ok, dann könnte man auch eine Led direkt an 230V betreiben, 
vorausgesetzt man akzeptiert die 5W Verheizung.

Autor: Gameboy (Gast)
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Aber nur wenn du entweder mit 325 V Scheitelwert rechnest und ein 
Flimmern in Kauf nimmst oder einen Gleichrichter + Kondensator 
verwendest und mit dem Gleichrichtwert rechnest ;).

Autor: Axel Gartner (axelg) Benutzerseite
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FritzBox schrieb:
> Ok, dann könnte man auch eine Led direkt an 230V betreiben,
> vorausgesetzt man akzeptiert die 5W Verheizung.
Nein, da dann, wegen Wechselspannung, die erlaubte Sperrspannung 
(reverse voltage) überschritten würde.

Gruß
Axel

Autor: FritzBox (Gast)
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ok, danke für den Crash Kurs :)

Autor: FritzBox (Gast)
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noch ne Frage:

wenn ich eine Vielzahl an Leds stuern will, muss ich da zwangsweise 
allen einen Widerstand vorschalten? Es müsste doch auch funktionieren, 
wenn ich die Spannung durch einen einstellbaren Spannungsregler so 
variiere, dass nur der zulässige Strom fließt....

Autor: Rolf Magnus (Gast)
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> wenn ich eine Vielzahl an Leds stuern will, muss ich da zwangsweise
> allen einen Widerstand vorschalten? Es müsste doch auch
> funktionieren, wenn ich die Spannung durch einen einstellbaren
> Spannungsregler so variiere, dass nur der zulässige Strom fließt....

LEDs wollen sich normalerweise selbst ihre Spannung einstellen.  Wenn du 
per  Spannungsregler eine Spannung vorgibst, steigt der Strom sehr 
schnell an, wenn die Spannung nur ein kleines bischen zu groß ist, und 
er fällt sehr schnell ab, wenn die Spannung zu klein ist. Du brauchst 
also keine Spannungsregelung, sondern eine Stromregelung. Daran kannst 
du dann mehrere LEDs in Reihe schalten, sofern du genug Spannung liefern 
kannst.

Autor: Vlad Tepesch (vlad_tepesch)
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wichtige LED-eingangsgrößen sind:
forward voltage Vf
forward current If

Normalerweise rechnet man so:

V = R*I
(V-Vf) = R*I

R = (V - Vf)/If

wobei V deine Versorgungsspannung ist und R der Vorwiderstand.

wenn du meheree LEDs in Reihe schaltest dann kannst du n*Vf von V 
abziehen.
und auch nur ein Widerstand benutzen.

Allerdings sollte wirklich immer ein widerstand da sein (also auch, wenn 
rein rechnerisch keiner nötig wär), und wenns nur 5-10Ohm sind.

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