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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik USB AVR Lab News


Autor: Christian U. (z0m3ie)
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Hallo,

Das Mikrocontroller Einsteigerset gibt es zwar nun schon ein paar 
Wochen, ich schreibe trotsdem mal noch ein paar Zeilen dazu.

die Idee dahinter ist, das ich ein System aus Steckbrett + USB AVR Lab + 
Bauteile weitaus flexibeler finde als ein Eval Board.
Also hab ich alles was ich an bauteilen sinvoll für den Einstieg fand 
mit einem Steckboard und einem USB AVR Lab als Bundle für 29,90 mit 
Einführungspreis von 24,90 geschnürt.

http://shop.ullihome.de/catalog/product_info.php/p...

Die Beschreibung und Projekte sind als Downloads im Shop für jeden 
ladbar.

Lieferumfang schaut dann so aus:
1x USB AVR Lab
1x Steckplatine 840 Kontakte
1x Experimentierkabel 10-polig
1x Leuchtdiode 3mm Rot
1x Leuchtdiode 3mm Gelb
1x Leuchtdiode 3mm Grün
1xPiezo Lautsprecher
3xWiderstand 220 R
4xWiderstand 1K
4xWiderstand 10K
4xWiderstand 47K
1x Fotowiderstand 8K-300K
1x Transistor BC337-25
1x Transistor BC327-25
2x Taster
2x Diode 1N4148
1xPotentiometer 50K

Die JATGICEmkII Firmware hat sich mittlerweile etwas bewährt und es gibt 
ein neues USB AVR Lab Tool das einige Detailverbesserungen mitbringt, 
die auch gerad bei der Benutzung der Userfirmware Vorteile bringen.

http://www.ullihome.de/index.php/Hauptseite#USB_AVR-Lab

lg
Christian

Autor: holger (Gast)
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>die Idee dahinter ist, das ich ein System aus Steckbrett + USB AVR Lab +
>Bauteile weitaus flexibeler finde als ein Eval Board.

Das ist schon richtig, flexibel ist es. Aber Noobs sollte
man damit nicht füttern ;) Ein fertig aufgebautes Evalboard
kann dir ne Menge Ärger und Rückfragen sparen.

Autor: Tom (Gast)
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Eine ganz sachliche Frage. Das Ding hat ja eine gewisse Ähnlichkeit mit 
dem USBProg, was kann es besser?

Autor: Christian U. (z0m3ie)
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@holger:
Du hast das Prinzip dahinter glaub ich übersehn, das Lab selbst ist 
quasi das Eval Board der Einsteiger nutzt den Controller auf dem lab und 
keinen externen. Die Funktion ist also schon von hause aus gegeben, 
genau wie beim Eval Board. Er verbindet nur Port Pins mit den externen 
Bauteilen auf dem Steckbrett...

@Tom
Ich will da eigentlich ungern Partei ergreifen, da ich Schöpfer davon 
bin. Ich wills mal vorsichtig so formulieren die Firmwares sind in einem 
benutzbarem Zustandund es gibt sowohl Dokumentation als auch Support von 
mir.

Autor: holger (Gast)
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>@holger:
>Du hast das Prinzip dahinter glaub ich übersehn,

Nein, habe ich nicht. Wenn Noobs auf dem Steckbrett
arbeiten geht es ziemlich rauh zu. Kurzschlüsse sind
da an der Minutenordnung. Macht dein USBLAB da mit?

Autor: Christian U. (z0m3ie)
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Jain, es gibt eine Targetversorgung wenn diese angejumpert ist (wovon in 
der Beschreibung abgeraten wird) und man daran einen Kurzschluss daran 
verursacht, macht es das nicht mit. An allen anderen Pins kann man 
Kurzschlüsse nach Herzenslust verursachen. Wenn man also nicht unbedingt 
Fette schwarze Hinweiskästchen mit einem großen Ausrufezeichen davor 
übersieht gibts kein Problem.
Ich glaube aber wenn man bei so ziemlich jedem Eval Board die 
Stromversorgung brückt wird wohl das selbe passieren.
Gerade Einsteiger sind recht empfindlich was Fette Hinweisschilder mit 
Ausrufezeichen davor angeht. Es sind ja nun auch schon einige Sets im 
Umlauf und ich hatte bisher noch keinen Rückläufer, wobei ich das nicht 
auschließen will.

Autor: Michael S. (msk) Benutzerseite
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Christian U. schrieb:
> Jain, es gibt eine Targetversorgung wenn diese angejumpert ist (wovon in
> der Beschreibung abgeraten wird) und man daran einen Kurzschluss daran
> verursacht, macht es das nicht mit.

Laut Doku im Shop ist die Targetversorgung bei 2,7 V? Gibt es irgendeine 
Möglichkeit, das Target mit dem Teil mit 5 V zu versorgen? Ich habe 
meine ISP-Schnittstelle über Optokoppler angeschlossen und da muss ja 
einer (für MISO-Pin) extern mit 5 V versorgt werden...

Autor: Christian U. (z0m3ie)
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Das war mal so, mittlerweile ist die Targetversorgung bei 3V. Es gibt 
ohne Modifikation keine Möglichkeit die targetversorgung zu ändern. amit 
soll ja der Controller versorgt werden und nicht noch andere sachen.
Den Fehler in der Doku hab ich mir vorgemerkt, änder ich sobald ich zu 
komm.

Autor: Soeren A. (abraxa)
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> Ich glaube aber wenn man bei so ziemlich jedem Eval Board die
> Stromversorgung brückt wird wohl das selbe passieren.

Das ist richtig, allerdings haben diejenigen dann auch Probleme. Ob's 
dann dein USB AVR Lab war oder ein Eval board ist dann am Ende egal.
Gemaess dem Motto "Was schiefgehen kann geht auch schief" wuerde ich 
eine kleine Polyfuse in Vbus unterbringen, nur um absolut sicher zu 
gehen. Ein Kurzschluss an einem batteriebetriebenen Laptop stelle ich 
mir u.U. aeusserst unangenehm vor.

Ansonsten: gute Arbeit! :)

Autor: gast (Gast)
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>Eine ganz sachliche Frage. Das Ding hat ja eine gewisse Ähnlichkeit mit
>dem USBProg, was kann es besser?

Also ich habe beide bei mir und kann sagen, das das AVR Lab um Längen 
besser ist.
Es ist billiger, die Firmwares funktionieren, es gibt jede Menge 
support, es gibt eine Beschreibung / Aufbauanleitung, es wird stetig 
dran entwickelt, ich kann es als eigenständigen µC nutzen u.v.m....

Ich habe mir erst das AVR Lab zugelegt und danach noch das AVRprog. Als 
ich das AVRprog für stolze 35-40€ dann in der Hand hatte, ging die 
Raterei schon mal los. Wozu sind die Jumper??? Es gab keine 
Aufbauanleitung oder Bedienungsanleitung. Auf der Webseite gab es auch 
keine befriedigende Beschreibungen. Nach längerer Suche über G***le bin 
ich dann auf eine englische Seite vom Herrn B.S. gekommen wo die 
Erklärungen zu finden waren. Als ich dann die Logik Analysator Firmware 
ausprobieren wollte, stellte ich fest, dass diese gar nicht zum Download 
angeboten wird. Das war eigentlich der Hauptgrund für den Kauf. UART 
Firmware hat auch nicht funktioniert. Ich hab auch schon mehrfach 
Supportanfragen gestellt, aber nie eine Antwort bekommen. Also rundherum 
eine Mogelpackung für mich. Wenn ich mir die Seite so anschaue, wird da 
auch nicht mehr weiterentwickelt.

Ich möchte hier jetzt nicht eine endlose  Diskussion anfangen. Das ist 
nur die Meinung eines gefrusteten AVRprog Users.

Autor: Michael S. (msk) Benutzerseite
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Christian U. schrieb:
> Das war mal so, mittlerweile ist die Targetversorgung bei 3V. Es gibt
> ohne Modifikation keine Möglichkeit die targetversorgung zu ändern. amit
> soll ja der Controller versorgt werden und nicht noch andere sachen.
> Den Fehler in der Doku hab ich mir vorgemerkt, änder ich sobald ich zu
> komm.

Schade, damit ist das für mich nicht nutzbar. :o(

Gibt es denn noch einen empfehlenswerten USB-Programmer, der 5 V-Pegel 
und 5 V-Target-Versorgung bietet? Mein erster Gedanke wäre ja USBprog, 
aber darüber liest man hier und da ja durchaus einiges an Kritik und 
Problemen und das Projekt scheint auch nicht mehr wirklich am Leben zu 
sein...

Autor: GaSt (Gast)
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was ist so schlimm daran das er keine 5V liefern kann ?

zumal es auf dauer eh sinnfrei ist das projekt nur über dem programmer 
am leben zuerhalten
ein anständiges netzteil oder versorgung für die versuchsaufbauten ist 
gold wert
zur not baut man sich eben mal ein netzteil .. is doch auch ein 
interessantes projekt

anonst liefern ältere handyladegeräte zwischen 7-9V  .. ein 7805 
dahinter und fertig ist das netzteil

Autor: Michael S. (msk) Benutzerseite
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GaSt schrieb:
> was ist so schlimm daran das er keine 5V liefern kann ?

Das habe ich ja oben beschrieben - ich habe den ISP-Anschluss per 
Optokoppler galvanisch vom Programmer getrennt.

Autor: Christian U. (z0m3ie)
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Es wird in ein paar Wochen (hoff ich) die Hardwareversion 4.0 des Lab´s 
verfügbar sein. Bei der kann man mit einer kleinen Lötbrücke zwischen 3V 
und 5V Targetversorgung entscheiden.

Autor: Michael S. (msk) Benutzerseite
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Christian U. schrieb:
> Es wird in ein paar Wochen (hoff ich) die Hardwareversion 4.0 des Lab´s
> verfügbar sein. Bei der kann man mit einer kleinen Lötbrücke zwischen 3V
> und 5V Targetversorgung entscheiden.

Sind dann auch die Pegel auf 5 V? Das wäre ja Klasse.

Autor: Christian U. (z0m3ie)
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Nein, das müssen Sie aber auch nicht. Es lassen sich ja mit der 
aktuellen version auch alle AVR´s die von 2,7-5,5V betrieben werden 
flashen.

Autor: Michael S. (msk) Benutzerseite
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Christian U. schrieb:
> Nein, das müssen Sie aber auch nicht. Es lassen sich ja mit der
> aktuellen version auch alle AVR´s die von 2,7-5,5V betrieben werden
> flashen.

Ja, an sich schon. Nur gibt das dann wieder Probleme mit den 
Vorwiderständen für die LEDs der Optokoppler. Mein Problem ist ja 
folgendes: Meine Schaltungen laufen mit 5 V, die ISP-Schnittstelle ist 
per Optokoppler galvanisch getrennt und ich möchte die sowohl mit dem 
STK600 als auch mit einem USB-Programmer programmieren können.

Autor: Christian U. (z0m3ie)
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Wozu machst du da überhaupt nen Optokoppler dazwischen ?

Autor: Michael S. (msk) Benutzerseite
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Christian U. schrieb:
> Wozu machst du da überhaupt nen Optokoppler dazwischen ?

Um das Board vom Programmer galvanisch zu trennen. Zum Schutz von Board, 
Programmer und Rechner. Wenn irgendwo ein Fehler in der Schaltung ist 
(Kurzschluss etc.), die Spannungsversorgung nicht potentialfrei ist, 
Masseschleifen auftreten oder sonst irgendwas auftritt, was Schaltung, 
Programmer oder Rechner potentiell beschädigen könnte, dann schützen die 
Optokoppler wenigstens immer einen Teil der Gerätschaften. Fehler kann 
ich leider nie ausschließen und da versuche ich wenigstens, mit solchen 
Hilfsmitteln das ganze robuster zu machen.

Autor: Christian U. (z0m3ie)
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Das ist meines erachtens nach der falsche Weg. Da du das auf all deinen 
Geräten implementieren musst und so der Gerätepreis steigt. Am Rechner 
kannst du bei einem ISP mit Controller nichts kaputt machen da der 
Controller des ISP dazwischen ist. Im Zweifelsfall stirbt der. Ich hab 
das allerdings seit ich die AVRISPmkII nicht mehr nutze nur einemal 
durch eine Masseschleife erlebt. Richtiger wäre es wenn du auch das 
vermeiden willst einen Programmer mit Optokoppler einzusetzen oder einen 
USB Trenner zu verwenden.

lg
Christian

Autor: Michael S. (msk) Benutzerseite
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Christian U. schrieb:
> Das ist meines erachtens nach der falsche Weg. Da du das auf all deinen
> Geräten implementieren musst und so der Gerätepreis steigt. Am Rechner

Der Gerätepreis ist mir in gewissen Grenzen egal, ich mache das ja nicht 
aus kommerziellen Interessen, sondern aus privatem Spaß. Die paar 
Optokoppler machen mich nicht arm. :)

> kannst du bei einem ISP mit Controller nichts kaputt machen da der
> Controller des ISP dazwischen ist. Im Zweifelsfall stirbt der. Ich hab

Irgendwo habe ich hier gelesen, dass sich jemand auch seinen Rechner mit 
einem Programmierversuch abgeschossen hat.

> das allerdings seit ich die AVRISPmkII nicht mehr nutze nur einemal
> durch eine Masseschleife erlebt. Richtiger wäre es wenn du auch das
> vermeiden willst einen Programmer mit Optokoppler einzusetzen oder einen
> USB Trenner zu verwenden.

Naja, einen Programmer mit Optokoppler kenne ich leider nicht. Und hinzu 
kommt, dass ich auch mit meinem STK600 programmieren will, was keine 
Optokoppler hat und was ich als besonders schützenswert erachte.

Autor: Christian U. (z0m3ie)
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OK ich verstehe dein Problem etwas besser. leider kann ich dir vom 
Standart Lab her nicht mehr anbieten als 3V Datenpegel und 5V oder 3V 
Versorgungsprgel.

Autor: Michael S. (msk) Benutzerseite
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Christian U. schrieb:
> OK ich verstehe dein Problem etwas besser. leider kann ich dir vom
> Standart Lab her nicht mehr anbieten als 3V Datenpegel und 5V oder 3V
> Versorgungsprgel.

Ja, schade. Ich glaube, ich muss da weitersuchen. Leider ist bei den 
meisten Programmern kaum Information darüber zu finden, wie es 
hinsichtlich der Pegel und der Targetversorgung aussieht... :o(

Autor: gast (Gast)
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>Ja, schade. Ich glaube, ich muss da weitersuchen. Leider ist bei den
>meisten Programmern kaum Information darüber zu finden, wie es
>hinsichtlich der Pegel und der Targetversorgung aussieht... :o(

Warum baust du dir das Lab nicht als 5V Variante auf? Da kannst du 
gleich die 5V Versorgung vom USB nehmen und hast auch 5V Pegel vom µC.

Autor: Christian U. (z0m3ie)
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Bitte nicht, die 5V Variante war jemals nur als fallback Lösung geplant. 
Z-dioden in den Datenleitungen sind eine ziemlich blöde Idee, also bitte 
lasst die Finger von der 5V Variante. Ich hab soweit ich weiss alles an 
Dokumentation dazu entfernt ich weiss gar nicht wie immernoch Leute auf 
diese idee kommen.

Autor: Michael S. (msk) Benutzerseite
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Christian U. schrieb:
> Bitte nicht, die 5V Variante war jemals nur als fallback Lösung geplant.
> Z-dioden in den Datenleitungen sind eine ziemlich blöde Idee, also bitte
> lasst die Finger von der 5V Variante. Ich hab soweit ich weiss alles an
> Dokumentation dazu entfernt ich weiss gar nicht wie immernoch Leute auf
> diese idee kommen.

So richtig überzeugend finde ich eine 3,3 V-Variante bei einem 5 
V-Target aber auch nicht. Auch wenn es trotzdem funktioniert. Ist denn 
die Z-Diode in den Datenleitungen bei allen 5 V-Programmer-Varianten 
zwingend und wenn ja, wieso?

Autor: Christian U. (z0m3ie)
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Trotzdem kannst du nicht sagen, dabei werden alle Spezifikationen 
eingehalten. Die Z-Dioden in den Datenleitungen sind nötig weil die USb 
Spec auf den Datenleitungen maximal 3,6V vorsieht.

Autor: Michael S. (msk) Benutzerseite
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Christian U. schrieb:
> Trotzdem kannst du nicht sagen, dabei werden alle Spezifikationen
> eingehalten. Die Z-Dioden in den Datenleitungen sind nötig weil die USb
> Spec auf den Datenleitungen maximal 3,6V vorsieht.

Auf der USB-Seite, ja. Somit wäre eine Pegelwandlung notwendig?

Autor: Christian U. (z0m3ie)
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Genau, bidirektionale Pegelwandlung ist aber auch nicht gerade einfach 
zumal auch noch im Mhz bereich.
An deiner Stelle würd ich vom Optokoppler absehn, nimm doch einfach nen 
Bustreiber der stirbt halt im Fehlerfall und gut is.

Autor: Michael S. (msk) Benutzerseite
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Christian U. schrieb:
> Genau, bidirektionale Pegelwandlung ist aber auch nicht gerade einfach
> zumal auch noch im Mhz bereich.
> An deiner Stelle würd ich vom Optokoppler absehn, nimm doch einfach nen
> Bustreiber der stirbt halt im Fehlerfall und gut is.

Ich habe mir jetzt den "USBasp" bestellt, zusammengelötet und es 
funktioniert auch damit. Ich habe mir halt die Optokoppler nun in den 
Kopf gesetzt und möchte ungern davon abrücken...

Autor: Christian U. (z0m3ie)
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Ist das selbe wie die 5V Version des Labs. Funktioniert eben an etlichen 
rechnern nicht mit den Z-Dioden in den Datenleitungen. Aber wenn dir das 
so reicht ist doch alles gut.

Autor: Michael S. (msk) Benutzerseite
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Christian U. schrieb:
> Ist das selbe wie die 5V Version des Labs. Funktioniert eben an etlichen
> rechnern nicht mit den Z-Dioden in den Datenleitungen. Aber wenn dir das
> so reicht ist doch alles gut.

Weiß Du zufällig, wie das am STK600 gelöst ist? Das hängt ja auch am 
USB...
Mit dem klappt die Programmierung nämlich nicht, obwohl die 
Targetversorgung bei 4,96 V liegt. Ich habe den Verdacht, dass die auch 
mit 3,3 V-Pegeln arbeiten, kann das aber mangels Oszi nicht nachprüfen.
Wenn dem so wäre, würde ich mich auch zu anderen Vorwiderständen 
überreden lassen und auf die Version 4.0 des USBlabs warten, denn das 
ist ja an sich immer noch recht attraktiv für mich...

Autor: Christian U. (z0m3ie)
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Soweit ich weiss arbeiten alle Atmel Programmer mit Treibern, die direkt 
auf die target Spannung eingestellt werden. kann aber auch sein das sie 
beim STK600 der einfachheit halber darauf verzichtet haben nen 
Unterschied machts nicht da die AVR´s und auch die meissten andern 
Controller eh high ab Logik Pegeln um die 1V erkennen.

Autor: Michael S. (msk) Benutzerseite
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Christian U. schrieb:
> Soweit ich weiss arbeiten alle Atmel Programmer mit Treibern, die direkt
> auf die target Spannung eingestellt werden. kann aber auch sein das sie
> beim STK600 der einfachheit halber darauf verzichtet haben nen
> Unterschied machts nicht da die AVR´s und auch die meissten andern
> Controller eh high ab Logik Pegeln um die 1V erkennen.

Hmm, die 3,3V-Pegel wären aber die Erklärung dafür gewesen, dass am 
STK600 die Programmierung über Optokoppler nicht funktioniert, weil bei 
den Vorwiderständen für die Koppler-LEDs der Strom knapp unter der 
Grenze wäre.
Ich brauche ein Oszi... :o(

Bei den 1 V-Pegeln halt ich übrigens dagegen: Aufgrund falsch gewähltem 
Widerstand in Reihe zu meinem Reset-Taster (um den Kondensator gegen 
Masse nicht einfach kurzzuschließen) lag der Reset-Pin des ATmega16 auf 
1,74 V und hat trotzdem das Reset immer "erkannt". Das war deswegen auch 
nur ein "Zufallsfund".

Autor: Klaus De lisson (kolisson)
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hallo christian und alle anderen,

auch ich frage mich da noch etwas zu dem lab!

irgendwie hatte ich das so verstanden, dass man bei dem teil auch die 
serielle schnittstelle nutzen kann.
nun ist das ja so, dass , wenn ich die firmware für uart in das ding 
lede, dann habe ich ja eine serielle schnittstelle.

wenn ich aber das gerät als programmer (AVRispmk2) flashe , erscheint 
der comport ja nicht im pc.

die idee, gleichzeitig (bzw. abwechselnd) einen programmer oder einen 
comport zu haben , ist ja eigentlich prima, sie scheint aber nicht zu 
funktionieren.

... oder mache ich da was falsch ?

gruss klaus

Autor: Christian U. (z0m3ie)
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Die AVRISPmkII firmware kann das nicht, die STK500 Firmware aber ;)

Autor: Klaus De lisson (kolisson)
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hallo christian,

danke für die aufklärung.
das ist schade, da die stk500 software ja nicht gut in bascom läuft 
(soweit ich das bisher gelesen habe, muss man ja da dann eine externe 
programmersoftware einbinden) und ich aus gewohnheit gerne beim bascom 
programmer bleiben würde, ist das dann wohl für mich nicht die 
"eierlegende wollmilchsau".

gruss und danke
klaus

Autor: Läubi .. (laeubi) Benutzerseite
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Michael S. schrieb:
> funktioniert auch damit. Ich habe mir halt die Optokoppler nun in den
> Kopf gesetzt und möchte ungern davon abrücken...
Aber wozu brauchst du den da 5V? Der CYN17 OK z.B. hat eine 
Forwardvoltage von max 1.65V und benötigt zum durchschalten 1mA - 60mA 
also genugn spielraum um den Widerstand sowohl bei 5V als auch bei 3V zu 
nutzen...

> Ich brauche ein Oszi... :o(
Dafür reicht auch ein MM um zu sehen ab wann der OK zu hochohmig ist.

> 1,74 V und hat trotzdem das Reset immer "erkannt".
Es gibt auch noch BOR ;) ansosnten hat der Reset Pin meist anderere 
Elektrische Eigenschaften als die Übrigen I/Os

Autor: Michael S. (msk) Benutzerseite
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Läubi .. schrieb:
> Aber wozu brauchst du den da 5V? Der CYN17 OK z.B. hat eine
> Forwardvoltage von max 1.65V und benötigt zum durchschalten 1mA - 60mA
> also genugn spielraum um den Widerstand sowohl bei 5V als auch bei 3V zu
> nutzen...

Weil - wie ich bereits schrieb - ich auch mit dem STK600 programmieren 
will. Bei dem war ich davon ausgegangen, dass es mit 5 V-Pegeln 
arbeitet. Mittlerweile bin ich da nicht mehr ganz sicher. Theoretisch 
könnte ich auch die Vorwiderstände so auslegen, dass man sowohl mit 3,3 
V als auch mit 5 V programmieren kann. Allerdings sind die 
resultierenden Ströme dann jeweils etwas grenzwertig, was mir auch nicht 
so recht gefällt.

> Dafür reicht auch ein MM um zu sehen ab wann der OK zu hochohmig ist.

Mein Multimeter kann leider nicht bei 200 kHz noch vernünftige 
Momentanwerte messen und selbst wenn es das könnte, könnte ich nicht so 
schnell ablesen. ;)
Ich wollte mit dem Oszi einfach sehen, was für Pegel auf den MOSI- und 
SCK-Leitungen vom STK600 während der Programmierung liegen.

> Es gibt auch noch BOR ;) ansosnten hat der Reset Pin meist anderere
> Elektrische Eigenschaften als die Übrigen I/Os

BOR? Was ist das?

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