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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Meißner Schaltung nachgebaut --> Funktionstest negativ


Autor: David Röder (curtain)
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Hallo zusammen.

Habe im Zuge meiner Facharbeit die Meißner-Schaltung (siehe Anhang) 
nachgebaut. Ziel ist es, eine saubere Schwingung herzustellen.

Nun bin ich in diesen Dingen noch nicht besonders erfahren (einige böse 
Zungen in diesem Forum nannten es bereits "überfordert"), habe nun aber 
trotzdem Bauteile bestellt und zusammengebastelt... und es schwingt 
nicht. Egal was ich mache.

Das heißt.. es schwingt schon etwas. auf dem Oszi ist eine Schwingung, 
die etwas an Rechtecke erinnert, im 200-500Hz Bereich zu beobachten, mit 
einer Amplitude von ca. 1V. Nun frage ich mich: Ist das schon meine 
Schwingung die durch den L-C-Schwingkreis hervorgerufen wird und das 
einzige Problem ist die Amplitudenverstärkung? Oder ist das nur 
irgendein Mist.

Bild von der Schwingung und meinem Aufbau folgt.

Vielen Dank für die Mithilfe!

Liebe Grüße

David

Autor: David Röder (curtain)
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Anzeige am Oszi:

Y: 1cm = 1V
X: 1cm = 5ms

Autor: David Röder (curtain)
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Das hab ich gebastelt :)

Autor: David Röder (curtain)
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Nachtrag: Naja.. eigentlich beantwortet sich die Frage, ob das meine 
Schwingung ist schon mit der Thomson-Formel... eigentlich müsste ich 
eine ganz andere Frequenz bekommen.

Aber was ist das dann für ne Schwingung?

Als Netzteil hab ich übrigens ein Gleichspannungsnetzteil mit einem 
output von 15V.

Kann es sein, dass das eine gepulste Gleichspannung auswirft und damit 
die Probleme verursacht?

Autor: David Röder (curtain)
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Zur näheren Erläuterung

Autor: Gast (Gast)
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Hi,

da gibt es erst mal einiges zu klären...

Warum nimmst du so große Spulen, auf wieviel Hz soll das Teil 
schwingen,.. ?

Nimm einfach z.B. 0.2mm Kupferdraht und wickel 10 Windungen um nen 
Schraubendreher z.B 0.5cm Durchmesser. Davon machst du 2 Stück und 
koppeslt diese über die Luft.

Und zum Messen der Schwingung solltest du den Schwingkreis nicht 
belasten. Also, Mach ein 2 Windungen - Befestige sie am Tastkop, und 
halte die in die Nähe der anderen Spulen.

Autor: oszi40 (Gast)
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1.Mit Transistoren kommt nicht immer ein schöner Sinus raus.
Mehr dort http://de.wikipedia.org/wiki/Mei%C3%9Fner-Schaltung

2.Auge auf Schwingkreisgüte (bei niederohmiger Belastung schlechter)

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
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Da ist kein 10:1 Tastkopf angeschlossen, also eigentlich 10Vss?
Zumindenst schwingt das ganze, kann also nicht ganz verkehrt sein.

Autor: gerd (Gast)
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> Anzeige am Oszi:
> Y: 1cm = 1V
> X: 1cm = 5ms

Es schwingt mit ca. 50 Hz ... im dümmsten Fall misst er nur eine 
Netzeinkopplung von irgendwoher...

Autor: Ingeniör (Gast)
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>Es schwingt mit ca. 50 Hz ... im dümmsten Fall misst er nur eine
>Netzeinkopplung von irgendwoher...

Das vermute ich auch! Vieleicht hilfts ja eine Wicklung des Trafos 
umzupolen. Möglicherweise auch den Emitterwiderstand mit ein paar uF 
überbrücken, damit die Verstärkung steigt.

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

Wicklungsrichtung stimmt?
Eine Wicklung schonmal umgepolt?

1:1 ist schon ziemlich feste Kopplung, eigentlich wäre 3:1 vermutlich 
für die Schwingungsform günstiger.

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Ingeniör (Gast)
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>1:1 ist schon ziemlich feste Kopplung, eigentlich wäre 3:1 vermutlich
>für die Schwingungsform günstiger.
hab ich auch erst gedacht, aber die 511 Ohm im Emitter reduzieren die 
Verstärkung beträchtlich. Bei entsprechenden Verlusten im Schwingkreis 
ist die Schleifenverstärkung wahrscheinlich kleiner 1. Resultat: das 
Ding schwingt nicht.

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

Ingeniör schrieb:
>>1:1 ist schon ziemlich feste Kopplung, eigentlich wäre 3:1 vermutlich
>>für die Schwingungsform günstiger.
> hab ich auch erst gedacht, aber die 511 Ohm im Emitter reduzieren die
> Verstärkung beträchtlich. Bei entsprechenden Verlusten im Schwingkreis
> ist die Schleifenverstärkung wahrscheinlich kleiner 1. Resultat: das
> Ding schwingt nicht.

Ja, fiel mir auch auf, als ich das posting losgeschikct hatte, aber den 
Hinweis hattest Du ja schon gegeben.

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Pirat (Gast)
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>Nimm einfach z.B. 0.2mm Kupferdraht und wickel 10 Windungen um nen
>Schraubendreher z.B 0.5cm Durchmesser. Davon machst du 2 Stück und
>koppeslt diese über die Luft.

...und wunder dich nicht wenn anschließend die Leute vom Peilwagen auf 
der Matte stehen :-))

Autor: Jens G. (jensig)
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>...und wunder dich nicht wenn anschließend die Leute vom Peilwagen auf
>der Matte stehen :-))

Da hilft nur eins: Matte wegnehmen ...

Aber im Ernst - so dramatisch ist es wohl mit dem Peiler nicht - das 
wird ja schließlich kein Großsender. Und bei den jetzigen 50Hz ist der 
Antennenwirkungsgrad ohnehin äuserst lausig ;-) ....

Autor: Pirat (Gast)
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>Aber im Ernst - so dramatisch ist es wohl mit dem Peiler nicht - das
>wird ja schließlich kein Großsender ....

Richtig, problematisch wirds wahrscheinlich erst, wenn sich die Nachbarn 
über einen gestörten UKW-Empfang beschweren.
Fand ich nur lustig, weil die genannten Spulenangaben genau fürs 
UKW-Band passen!

Autor: 50-Hz-Peilwagenkommando (Gast)
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Einen Skoda im Kirchdach habe ich ja schon in der Zeitung gesehen, nur 
wie bekommen wir jetzt den Peilwagen in den 4. Stock ?

Schönes WE !

Autor: David (Gast)
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Ja, hab das ganze schonmal umgepolt, das hilft nicht. Ich vermute auch 
dass da nur ne Hintergrundschwingung aufgefangen wird, die dann von 
meiner bravurösen Schaltung verzerrt wird.
Ich gehe davon aus, dass es am Transistor liegt, den hab ich als 
einziges Bauteil noch nicht ausgewechselt. Komisch nur, dass LTSpice mit 
den angegebenen Daten (Hab sogar den 2N 2222 als Transistor zum 
simulieren genommen) eine so gute Schwingung auswirft? Selbst mit einer 
schlechteren Kopplung schwingt die Simulation akzeptabel (also zB: K L1 
L2 0.2)

Ich möchte btw eine Schwingung von 1kHz erzeugen.

Vielen Dank!!!

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Sind deine 0,1u Kondensatoren wirklich "nur" Kondensatoren?
Entstörglieder haben manchmal auch noch Widerstände und Spulen eingebaut 
:-o

Man sieht es nicht gut im Bild, zeichne doch mal ein, wo du meinst, das 
Basisi und Kollektor sein sollten.
Ich habe den leisen Verdacht, die wären vertauscht...

Autor: David Röder (curtain)
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Ja das sind Entstörglieder mit Widerstand... hat in der Simulation aber 
nix ausgemacht. Ändert auch nix, wenn ich normale Kondensatoren nehme.

Habe wunschgemäß die Anschlüsse auf dem Bild benannt, habe auch Basis 
und Kollektor mal vertauscht.. Ergebnis war das selbe.

Es spielt außerdem keine Rolle, ob ich Bauteile aus der Schaltung 
entferne, das Signal bleibt das gleiche. Also auch ohne Kondensator und 
Spule, wahrscheinlich wird es vom Netzteil verursacht. Ist ja wirklich 
vernchlässigbar klein. Gehen wir also davon aus, dass meine Schaltung 
überhaupt kein Signal von sich gibt...

Zu den Vorschlägen mit den über die Luft gekoppelten Spulen, habe leider 
keinen Spulendraht vorrätig, zudem möchte ich ja 1000Hz, geht das mit 
dem 1:1 Übertrager wirklich nicht?

Autor: David Röder (curtain)
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So.. Bild vergessen.

Autor: Ingeniör (Gast)
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Schon mal den Emitterwiderstand verkleinert, z.B. 100 Ohm reingetan?
Schon mal die Gleichspannungen an Basis, Emitter und Kollektor gegen 
Masse überprüft?

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

also ein Meissner-Oszillator, der nicht schwingt gibt es nicht... ;-)
Die Sache mit den Entstörglieder sorgt bei mir mehr für Kopfschütteln, 
da gehören Kondensatoren rein und nicht irgendwas.
Egal, was mir da eine Simulation erzählt (meine Meinung).

On der Transistor lebt, weiß man in einer Minute.
Wie hoch ist die Emitterspannung?
Wie hoch ist die Kollektorspannung?
Wie hoch sind diese wenn Basis an GND liegt?

Vom Gefühl her würde ich den Kollektorsttrom auf ca. 1-2mA einstellen, 
am Emitterwiderstand sollten also ca. 0,5V-1V abfallen.

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Murphey (Gast)
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alle Verstärkerstufen schwingen, bis auf den Oszillator ;-)

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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>  Gehen wir also davon aus, dass meine Schaltung
> überhaupt kein Signal von sich gibt...
Nachdem der Transistor das einzig aktive Teil ist: lebt der noch?

> Habe wunschgemäß die Anschlüsse auf dem Bild benannt, habe auch Basis
> und Kollektor mal vertauscht..
Hast du die Anschlüsse unter dem Transistor irgendwie gekreuzt?
Falls nein, dann sind sie falsch benannt...

Der 2N2222 hat diese Pinout (Blick auf die Unterseite/Pins)
         B
      ,-----.
    _/   o   \
 E |_|o     o|  C
     \       /
      `-----´
Ungekreuzt können also niemals C und E nebeneinander liegen.

Autor: David Röder (curtain)
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,-----.
    _/       \
 E |_|o     o|  C
     \   O   /
      `-----´
         B

Bei mir sieht er so aus.

Autor: David Röder (curtain)
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Ingeniör schrieb:
> Schon mal den Emitterwiderstand verkleinert, z.B. 100 Ohm reingetan?
> Schon mal die Gleichspannungen an Basis, Emitter und Kollektor gegen
> Masse überprüft?


Wie is das gemeint? Was muss ich da genau tun?

Autor: David Röder (curtain)
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Lothar Miller schrieb:
>>  Gehen wir also davon aus, dass meine Schaltung
>> überhaupt kein Signal von sich gibt...
> Nachdem der Transistor das einzig aktive Teil ist: lebt der noch?
>
>> Habe wunschgemäß die Anschlüsse auf dem Bild benannt, habe auch Basis
>> und Kollektor mal vertauscht..
> Hast du die Anschlüsse unter dem Transistor irgendwie gekreuzt?
> Falls nein, dann sind sie falsch benannt...
>
> Der 2N2222 hat diese Pinout (Blick auf die Unterseite/Pins)
>
>          B
>       ,-----.
>     _/   o   \
>  E |_|o     o|  C
>      \       /
>       `-----´
> 
> Ungekreuzt können also niemals C und E nebeneinander liegen.


Du hattest Recht - Kollektor und Basis waren vertauscht!

das is wohl passiert, weil die Pins bei diesem Modell nicht so 
symmetrisch angeordnet waren, man kann also auch denken, dass der 
Kollektor die Basis is. Aber wenn man genauer hinschaut...

Allerdings funktionierts auch umgetauscht nicht.. Transistor kaputt?

Autor: David Röder (curtain)
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Habe gerade mit dem Oszi die Spannungen am Transistor gemessen. Hab ihn 
dafür einfach in der Schaltung gelassen und die Kontakte vom Oszi 
hingehalten. Ub=10-15V

Emitter - Kollektor: 0
Emitter - GND: 0
Kollektor - GND:0
Basis-GND: Ub
Basis-Kollektor: Ub
Basis-Emitter: Ub

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Mit der Simulation von Oszillatoren unter Spice wuerde ich vorsichtig 
sein.
Nicht immer funktioniert das so in Wirklichkeit da da einige Parameter 
deiner realen Bauteile mit einfliessen.

Mach erst mal deinen Emitterwiderstand etwas kleiner oder aendere deine 
Basisspannungsteiler das da mehr Strom durch den Transistor fliesst.

Auch lass diese Entstoerglieder mit ihren eingebauten Widerstaenden weg 
wie einige andere dir das schon gesagt haben.

Dann ist dein Windungszahlenverhaeltnis von 1:1 schon sehr kritisch. Du 
uebertraegst damit dein Eingangswiderstand des Transistors in den 
Kollektorkreis. Das heist deine Verstaerkung ist zu klein. Besser ist es 
eine Windungszahlenverhaeltnis von 1:3 oder so zu haben. Damit haettes 
du dann eine Impedanzuebertragung von 1:9 im Kollektorkreis. Deine 
Verstaerkung steigt dadurch auch ist dein Schwingkreis schmallbandiger 
geworden was sich in eine sauberer Sinusschwingung auessert. Aber hoffe 
jetzt nicht das du einen supersauberen Sinus am Ausgang bekommst. 
Spaetesten wenn die Basis-Kollektordiode leitend wird gibts verzerrungen 
im Signal.

Gruss Helmi

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

sind die Baumarktmultimeter ausgestörben?
Bezugspunkt ist GND, dagegen wird gemessen.
Ich rechne hier doch jetzt nicht rum. ;-)

Wenn Emitter gegen GND 0V und Basis gegen GND Ub sind, dann hat der 
Transistor keine B-E-Strecke mehr...
Dort können nur maximal ca. 0,7V zwischen Basis und Emitter anliegen.
Das liegt in der Natur einer Silizium-Diodenstrecke in Flußrichtung.

PS: ich will keinen ärgernm aber wenn ich immer tolle Simulationen und 
(dicke) Oszis sehe und dazu das fehlen einfachster Grundlagen 
(Transistor, Diode) vermisse, bin ich stark verwirrt...

Die Frage, wie der Kollektor auf GND-Potenzial kommt, wenn er doch über 
die Trafowicklung an üUb liegt, traue ich mich nicht zu stellen.
Bein, ein CE-Schluß kann es nicht sein, dann würde E-GND durch den 
Emitterwiderstand und den fließenden Strom nicht 0V sein...

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

Helmut Lenzen schrieb:
> Mach erst mal deinen Emitterwiderstand etwas kleiner oder aendere deine
> Basisspannungsteiler das da mehr Strom durch den Transistor fliesst.
Naja, wenn seine Spannungswerte stimmen, hat er ein anderes Problem. ;-)
>
> Dann ist dein Windungszahlenverhaeltnis von 1:1 schon sehr kritisch. Du
> uebertraegst damit dein Eingangswiderstand des Transistors in den
> Kollektorkreis. Das heist deine Verstaerkung ist zu klein. Besser ist es
> eine Windungszahlenverhaeltnis von 1:3 oder so zu haben. Damit haettes
> du dann eine Impedanzuebertragung von 1:9 im Kollektorkreis. Deine
> Verstaerkung steigt dadurch auch ist dein Schwingkreis schmallbandiger
> geworden was sich in eine sauberer Sinusschwingung auessert. Aber hoffe
> jetzt nicht das du einen supersauberen Sinus am Ausgang bekommst.
> Spaetesten wenn die Basis-Kollektordiode leitend wird gibts verzerrungen
> im Signal.

Ein Sinus wird bei zu fester Rückkopplung nicht rauskommen, das wird 
eher ein Sperrschwingerverhalten, schwingen muß es aber, behaupte ich 
mal.

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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>Emitter - Kollektor: 0
>Emitter - GND: 0
>Kollektor - GND:0
>Basis-GND: Ub
>Basis-Kollektor: Ub
>Basis-Emitter: Ub

Na bei den Spannungen wundert mich eigentlich nichts.
Da muss ich Michael U. schon zustimmen das man sich erstmal um die 
Grundlagen von Transistorschaltungen kuemmern sollte und erst dann um 
Oszillatoren.


Tipp an  David Röder (curtain)

Reiss die ganze Schaltung mal vom Steckbrett runter und bau sie mal so 
auf das man auch was erkennen kann. Und vor allen dingen die 
Anschlussdraehte so kurz wie moeglich und nicht ueber 20cm Draht. Und 
teste den Transistor vorher mal durch ob der noch lebt. Auch sollten die 
Spannungen an BCE des Transistors sich in etwa mit den errechneten 
Werten decken.

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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>> Mach erst mal deinen Emitterwiderstand etwas kleiner oder aendere deine
> Basisspannungsteiler das da mehr Strom durch den Transistor fliesst.
>Naja, wenn seine Spannungswerte stimmen, hat er ein anderes Problem. ;-)


Die Werte hatte ich beim schreiben meines Post noch nicht gesehen.

>Ein Sinus wird bei zu fester Rückkopplung nicht rauskommen, das wird
>eher ein Sperrschwingerverhalten, schwingen muß es aber, behaupte ich
>mal.

 Da hast du recht. Wollte ihn nur vorwarnen damit er nicht enttaeuscht 
uber die Signalform ist.

Allerdings wuerde ich bei 1KHz eher zu einem Wien Generator mit OP 
raten.
Spulen nimmt man nur wenn sich nicht vermeiden laesst.

Auch ist das Design von guten Oszillatoren schon eine Kunst fuer sich.

Autor: David (Gast)
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Also, das Oszi hat mir ein Lehrer ausgeliehen. Es handelt sich ja auch 
um eine Facharbeit. Ein anderes Messgerät hab ich leider nicht. Den 
Wien-Brückenoszillator verstehe ich noch weniger, außerdem ist es Teil 
der Arbeit, das Meißner-Prinzip zu benutzen, und damit Spulen. Wie kann 
ich denn mit dem Oszi (bitte für Blöde nochmal langsam und deutlich) 
schauen, ob der Transistor noch lebt?

Autor: Ingeniör (Gast)
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>> Schon mal den Emitterwiderstand verkleinert, z.B. 100 Ohm reingetan?
>> Schon mal die Gleichspannungen an Basis, Emitter und Kollektor gegen
>> Masse überprüft?


>Wie is das gemeint? Was muss ich da genau tun?

Halt einfach den Arbeitspunkt Deines Transistors messen...hast Du ja 
mittlerweile schon getan.
Also Deine gemessen Werte sehen katastrophal aus, ich glaub da hast Du 
einen Fehler im Aufbau. Die Spannung an der Basis sollte bei einem 
schwingenden Oszillator etwa 0,5-0,6V positiver sein als am Emitter, 
bedingt durch die Kompression des Transistors.
Also erst mal alles nochmal neu aufbauen, ganz gründlich überprüfen, 
dann schaun wir weiter.

Grüße aus Bayern

Autor: Ingeniör (Gast)
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Tips zur Fehlersuche:
Laut Simulation dürftest Du mit ca. 12V Betriebsspannung arbeiten.
Trenn einfach mal den Eingangskondensator C1 ab. Dann hast Du einen 
einfachen Verstärker. Klemm die Masse des Oszis an den Minuspol der 
Stromversorgung und miß die Gleichpannung an der Basis. Sollten etwas 
weniger al 1,3V sein. Am Emitter müsstest Du dann ca 0,6V weniger 
messen, also 0,6V-0,7V. Am Kollektor mußt Du die Betriebsspannung von 
12V messen können. Wenn diese Werte nicht passen ist entweder der 
Transistor kaputt oder ein Fehler im Aufbau.
Ich würde übringens dem Transistor auch, wie schon von einigen Leuten 
empfohlen mehr Strom spendieren, aber das kann man ja auch später noch 
optimiern.

Autor: David Röder (curtain)
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Tja.. beim Verbindungskabel-möglichst-kurzhalten is mir jetzt ein 
Beinchen vom Transistor abgebrochen. Also muss ich eh nochmal bestellen.

Ich hatte übrigens die Schaltung schon heute Morgen nochmal komplett 
rausgerissen und sie übersichtlicher gemacht (hatte vorher noch nie so 
ein Steckbrett.. deswegen sah es ein Wenig murksig aus).

Zu dem Transistor muss ich dann noch einen 1:3 Übertrager und neue 
Widerstände bestellen, für den Spannungsteiler und den 
Emitterwiderstand, oder?

Was für einen Transistor würdet ihr empfehlen?

Dann habe ich noch ein Zitat aus dem Wikipediaeintrag zur 
Meißnerschaltung:

"Damit die Schaltung eine ungedämpfte Schwingung erzeugt, muss die 
Schleifenverstärkung gleich 1 [...] sein."

Wegen diesem Satz habe ich angenommen, es muss ein 1:1 Übertrager sein

Autor: faustian (Gast)
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Da mal wieder der Peilwagen erwähnt wurde ... ob mal jemand der sich da 
wirklich mit kennt (ich zB auch nicht wirklich) einen Artikel zur 
EMV-Praxis am Versuchstisch schreiben könnte?

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

da mir das zu seltsam wurde hier, hab ich mir mal 10 Minuten genommen.
die stromkomensierte Drossel ähnelt seiner, hat aber wohl etwas höhere 
Induktivität, schwingt auf rund 350Hz.
Kurvenform wie erwartet, Kollektorstrom auch: 1,26V am Emitter.

Eine andere kleinere Drossel mit Ferritkern schwingt auf rund 2kHz mit 
fast schon Sinus.

PS: sorry, das Oszibild ist wirklich nur ein Screenshot ;-)))
Bastelbudenrechner habe ich nicht auch noch hochgefahren.
PPS: Transistor ist ein guter alter SF128D, 2N2222 war gerade nicht zur 
Hand.
Bauteilwerte sonst ohne Änderungen, Ub 12V.

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: David Röder (curtain)
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Ingeniör schrieb:
> Tips zur Fehlersuche:
> Laut Simulation dürftest Du mit ca. 12V Betriebsspannung arbeiten.
> Trenn einfach mal den Eingangskondensator C1 ab. Dann hast Du einen
> einfachen Verstärker. Klemm die Masse des Oszis an den Minuspol der
> Stromversorgung und miß die Gleichpannung an der Basis. Sollten etwas
> weniger al 1,3V sein. Am Emitter müsstest Du dann ca 0,6V weniger
> messen, also 0,6V-0,7V. Am Kollektor mußt Du die Betriebsspannung von
> 12V messen können. Wenn diese Werte nicht passen ist entweder der
> Transistor kaputt oder ein Fehler im Aufbau.
> Ich würde übringens dem Transistor auch, wie schon von einigen Leuten
> empfohlen mehr Strom spendieren, aber das kann man ja auch später noch
> optimiern.

Diese Tips sind brauchbar, danke dafür!

Wegen des Spannungsteilers... das auf 
http://de.wikipedia.org/wiki/Mei%C3%9Fner-Schaltung vorgestellte 
Berechnungsbeispiel entzieht sich ein wenig meinem Verständnis. Da wird 
gesagt: "Ein typischer Kleinsignaltransistor hat in dem betrachteten 
Bereich eine Gleichstromverstärkung B von ungefähr B = 100 und eine 
Basis-Emitter-Spannung UBE = 0,65 V."

Wenn ich jetzt aber einen Transistor kaufen möchte, werden Daten wie 
Ic=0.8A und Uceo=40V angegeben. Wie berechnet man denn allgemein den 
Spannungsteiler, der nötig ist für einen beliebigen Transistor?

Autor: David Röder (curtain)
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Gut gemacht :-) und was hast du jetzt anders gemacht?

Autor: David Röder (curtain)
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> Bauteilwerte sonst ohne Änderungen, Ub 12V.

Hast du den selben Spannungsteiler verwendet wie ich?

Autor: Schwein (Gast)
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>Wenn ich jetzt aber einen Transistor kaufen möchte, werden Daten wie
>Ic=0.8A und Uceo=40V angegeben. Wie berechnet man denn allgemein den
>Spannungsteiler, der nötig ist für einen beliebigen Transistor?

Das sind nur Maximalwerte, die man nicht überschreiten sollte.

aber ich seh schon, Michaels Aufbau scheint zu funktionieren :-))

Autor: David Röder (curtain)
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> Das sind nur Maximalwerte, die man nicht überschreiten sollte.
>
> aber ich seh schon, Michaels Aufbau scheint zu funktionieren :-))

Hm ja hab ich mir schon gedacht.

Jetzt muss nur noch mein Aufbau funktionieren, dann wars ein 
erfolgreicher Tag!

Aber wie gesagt.. mir is ein Beinchen abgebrochen... das legt das ganze 
erstmal aufs Eis.

Autor: Ingeniör (Gast)
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Super, jetzt geht ja was, Glückwunsch :-)

Im Übrigen kannst Du dafür fast jeden Transistor nehmen, frag doch mal 
beim Fernsehtechniker, ob Du da nicht von einem Schrottgerät Teile 
ausschlachten darfst.

Grüße aus Bayern

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

David Röder schrieb:
>> Bauteilwerte sonst ohne Änderungen, Ub 12V.
> Hast du den selben Spannungsteiler verwendet wie ich?

Ja, 68k/8,2k. Emitterwiderstand ist 560 Ohm, weil ich keine 510 Ohn zur 
Hand hatte.
Ist aber relativ egal. Der Arbeitspunkt wird ja durch 2 
Gleichspannungsgegenkopplungen stabilisiert: einmal der 
Emitterwiderstand i Zusammenspiel mit dem Basisspannungsteiler und 
dadurch, daß der Basisspannungsteiler am Kollektor und nicht direkt an 
Ub hängt.
Damit ist der Transistortyp sowieso sehr unkritisch.
Extrem niedrige Stromverstärkung könnte das Anschwingen verhindern.
Würde man heutztage aber dann eher als "kaputten" Transistor bezeichnen. 
;)

Früher hat man sich über h21e von 20 durchaus noch gefreut. ;)
Mein SF128 hat ca. 70, heute übliche BC337 oder BC547 eher so um 300.

Einfach zusammengesteckt, eine Drossel aus der Jiste gekramt, ausmessen 
ging nicht, mein LC-Meter kann nur bis 16mH.

Eingeschaltet -> nichts...
Wcklung im Kollektorkreis umgepolt -> schwingt.

Die Frage isr natürlich auch, was Du damit vorhast.
Als Sinus-Oszillator im NF-Bereich ist, wie schon oben erwähnt, eine 
Wienbrücke besser, auch ein Phasenschieber-Oszillator macht den besseren 
Sinus, zumindest mit weniger Aufwand.

Und spart den Übertrager ein. ;-)

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: David Röder (curtain)
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> Die Frage isr natürlich auch, was Du damit vorhast.
> Als Sinus-Oszillator im NF-Bereich ist, wie schon oben erwähnt, eine
> Wienbrücke besser, auch ein Phasenschieber-Oszillator macht den besseren
> Sinus, zumindest mit weniger Aufwand.
>
> Und spart den Übertrager ein. ;-)
>
> Gruß aus Berlin
> Michael

Damit hab ich gar nix vor. Is ja eine Arbeit für die Schule, die die 
Schule auch behalten wird.

Nagut. Dann bedanke ich mich allerseits für die freundliche Mithilfe.
Ich sag Bescheid, wenn's schwingt ;)

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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@Michael U.

Das das Signal so aussieht habe ich mir fast gedacht. Einen Uebertrager 
mit 1/3 Ubersetzung hast du nicht zufaelliger weise zur Hand?

Eventuell in Reihe zur Wicklung auf der Basisseite mal einen Widerstand 
von ein paar KOhm mal schalten koennte sein das sich die Signalform 
bessert.


>Da mal wieder der Peilwagen erwähnt wurde ... ob mal jemand der sich da

Bei 1 KHz misst der Peilwagen nix.

Normalerweise stoert im Prinzip fast jedes Radio ein anders Radio. 
Stichwort eigener Oszillator der Mischstufe.

Beispiel: Du empfaengst 90MHz dann schwingt dein Oszillator 10.7MHz 
hoeher also bei 100.7Mhz  und das ist auch noch UKW Bereich. Wenn die 
jetzt jedem Oszillator hinterher jagen wuerden ...

Als Sender wird das ganze erst wenn auch eine Antenne was abstrahlt.

>Was für einen Transistor würdet ihr empfehlen?

Nimm einen der ueblichen Verdaechtigen  BC547 und Konsorten.

>"Damit die Schaltung eine ungedämpfte Schwingung erzeugt, muss die
>Schleifenverstärkung gleich 1 [...] sein."

>Wegen diesem Satz habe ich angenommen, es muss ein 1:1 Übertrager sein

Mit Schleifenverstaerkung ist hier nicht das Uebersetzungsverhaeltnis 
des Trafos gemeint.

Dein Oszillator besteht aus mehrenen Komponenten  . Zuerst den 
Transistors als verstaerkendes Bauteil und dein Schwingkreis als 
rueckkoppelndes Bauteil. Dieser Schwingkreis hat im gegensatz zum 
Transistor eine Daempfung. Das Produkt jetzt aus Verstaerkung des 
aktiven Bauteils und Daempfung des Schwingkreises (mit 
Ubersetzungsverhaeltnis) ist jetzt deine Schleifenverstaerkung. Diese 
muss um eine Schwingung anzufachen >1 sein. ist sie kleiner als 1 ergibt 
sich eine gedaempfte Schwingung also nach einigen exponentiel 
abklingenden Schwingungzuegen steht der Oszillator wieder. Die 2. 
Schwingbedingung ist das die Gesammtphasendrehung 0 Grad , 360Grad oder 
vielfache davon betragen muss.
Diese beiden Bedingungen muessen eingehalten werden sonst schwingt der 
Oszillator nicht.

Autor: David Röder (curtain)
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Das Produkt jetzt aus Verstaerkung des
> aktiven Bauteils und Daempfung des Schwingkreises (mit
> Ubersetzungsverhaeltnis) ist jetzt deine Schleifenverstaerkung. Diese
> muss um eine Schwingung anzufachen >1 sein. ist sie kleiner als 1 ergibt
> sich eine gedaempfte Schwingung also nach einigen exponentiel
> abklingenden Schwingungzuegen steht der Oszillator wieder. Die 2.
> Schwingbedingung ist das die Gesammtphasendrehung 0 Grad , 360Grad oder
> vielfache davon betragen muss.
> Diese beiden Bedingungen muessen eingehalten werden sonst schwingt der
> Oszillator nicht.

Ok verstanden. Habe einen 1:3 Übertrager bestellt. Welche der beiden 
Spulen muss die Schwingkreisspule sein?

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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>Welche der beiden Spulen muss die Schwingkreisspule sein?

Die mit den meisten Windungen. Die andere ist nur die Auskoppelspule und 
geht an die Basis.

Alternative kannt du ja mal den Pit Coll sein Oszillator aufbauen der 
braucht nur eine Spule. Und die Rueckkopplung kann man mit einem 
Kapazitiven Spannungsteiler einstellen.

Autor: Helmut S. (helmuts)
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> Habe einen 1:3 Übertrager bestellt.

Das kannste auch so haben. Siehe Bild.
Probier das mal.

Autor: David Röder (curtain)
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Helmut S. schrieb:
>> Habe einen 1:3 Übertrager bestellt.
>
> Das kannste auch so haben. Siehe Bild.
> Probier das mal.

Mist hab keine 10k Widerstände. Aber danke!

Autor: Helmut S. (helmuts)
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Dann nimm halt 2*6,8k oder lass den unteren 10k weg und nimm für den 
oberen R 15k bis 22k.

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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> ...und wunder dich nicht wenn anschließend die Leute vom Peilwagen auf
> der Matte stehen :-))
Ja, und Nessi dürfte jetzt auch mal wieder aus ihrem Loch auftauchen, 
immerhin ist Sommer ;-)

Autor: faustian (Gast)
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"Bei 1 KHz misst der Peilwagen nix.

Normalerweise stoert im Prinzip fast jedes Radio ein anders Radio.
Stichwort eigener Oszillator der Mischstufe.

Beispiel: Du empfaengst 90MHz dann schwingt dein Oszillator 10.7MHz
hoeher also bei 100.7Mhz  und das ist auch noch UKW Bereich. Wenn die
jetzt jedem Oszillator hinterher jagen wuerden ..."


Einverstanden. Aber so manch anderer verbreitete Versuchsaufbau ist da 
schon kritischer, zB bei einem Versuchsbrett in dem sich ein 80MHz PXO 
befindet kann man nur beten dass Abblockkondensatoren und Ferrit auf den 
Leitungen zum Netzteil ihren Dienst tun und nicht zuviel aus der 
Verdrahtung "abhaut"....  Da waeren doch Richtwerte von einem EMV 
Praktiker mal interessant....

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