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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik DIAC, aber andersrum?


Autor: Gast (Gast)
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Hallo,

gibts sowas wie eine DIAC, aber mit dem Unterschied, dass das Bauteil 
unterhalb einer bestimmten Spannung leitend ist und darüber sperrt? Ein 
schaltendes Verhalten mit möglichst wenig Schaltverluste (also wenn es 
geht, kein linearer Betrieb) wär super ...

Gibt's sowas auch für Netzspannungstauglichkeit?

Bin gespannt, was es da gibt :)

Grüße
Gast

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Dazu fällt mir momentan nur ein:
1. depletion FET. Damit hast du dann Konstantstrom. Je nach Typ bis ca. 
600V.
2. Alternativ ein PTC. Der hat irgendwann eine praktisch konstante 
Verlustleistungs-Sättigung. Soll heißen, der Strom sinkt dann immermehr 
bei zunehmender Spannung.

Beide "schalten" nicht wirklich. Da müßtest du ein Relais bzw. eine 
Schaltung basteln, die die Wirkung eines Relais erzeugt. Bedeutet 
mehrere Bauelemente.


Interessante Frage!


Gruß -
Abdul

Autor: A. K. (prx)
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Gast schrieb:

> gibts sowas wie eine DIAC, aber mit dem Unterschied, dass das Bauteil
> unterhalb einer bestimmten Spannung leitend ist und darüber sperrt? Ein
> schaltendes Verhalten mit möglichst wenig Schaltverluste

Als zweipoliges Bauteil ist das etwas widersprüchlich, denn wenn das 
unterhalb der Schwellspannung leitet, wie soll dann daran eine Spannung 
entstehen?

Mit Strom geht das, da heisst das Bauteil "Sicherung".

Autor: MaWin (Gast)
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> Bin gespannt, was es da gibt :)

So etwas kann es nicht geben, denn wenn es in idealer Form bei niedrigen 
Spannungen gut leitet wie ein Draht

----o------o------

kann es bei hohen Spannungen nicht schlecht leiten wie ein offener 
Schalter

----o      o------

weil diese hohe Spannung ja gar nicht erst entstehen kann.

Da aber bei niedrigen Spannungen am guten Leiter auch schnell viel Strom 
fliesst, könnte man eine SIcherung als das Bauteil deiner Wahl ansehen.

Die gibt es sogar rückstellbar, als PTC Widerstand oder PolyFuse, 
eingesetzt z.B. in Röhren-Farb-Fernsehern zur Demagnetisation oder eben 
also selbstrückstellende Sicherung.

Dort ändert sich der Widerstand von gut leitend zu schlecht leitend, 
aber letztlich nicht in Abhängigkeit von der Spannung, sondern vom Strom 
(x Spannung = Verlustleistung).

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