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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik EPROM bei Datenverlust


Autor: Steffen Hausinger (Gast)
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Hallo zusammen,

ich habe hier ein Gerät, welches vom einen auf den anderen Tag nicht 
mehr funktionierte. Mit Hilfe hier aus dem Forum habe ich 
herausgefunden, dass eines der verbauten EPROMs fehlerhaft ist (falsche 
Checksumme).

Dass ein EPROM seine Daten verlieren kann, ist mir bekannt. Wenn ich 
aber meinen EPROM auslese, bekomme ich nicht konstant falsche, sondern 
auch häufig unterschiedliche Daten. D.h. nach dem ersten Auslesen 
bekomme ich eine andere Checksumme als nach dem achten Mal auslesen.

Ist das normal so? Genügt es, wenn ich das EPROM mit UVC lösche und 
anschließend neu brenne oder weist das Verhalten eher auf einen anderen 
Defekt des EPROMs hin (Ausgangstreiber o.ä.)?

Grüße
Steffen

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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> nach dem ersten Auslesen bekomme ich eine andere Checksumme
> als nach dem achten Mal auslesen
Interessanter als die CS sind die Daten.

Was unterscheidet sich denn da immmer wieder?
Nur 1 Bit? oder der gesamte Inhalt?

Autor: Ingolf O. (headshotzombie)
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Was für einen Prommer verwendest Du mit welcher Software?
Ist die geschilderte Situation auch bei anderen Eproms gleichen und 
anderen Typs?
Sah die Hilfe so aus, dass ein anderer Prommer zum Auslesen benutzt 
wurde?

Autor: Steffen Hausinger (Gast)
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Die Daten unterscheiden sie sich um mehr als nur ein Bit, da ich mehr 
als zwei verschiedene Checksummen erhalte. Der Großteil der Daten bleibt 
aber dennoch gleich ("optisch" im Hexeditor, einen echten Vergleich habe 
ich gestern leider nicht gemacht).

Ich verwende den EPROMer 3.3 von Batronix mit der dazugehörigen 
Software. Ich gehe aber davon aus, dass die Hardware funktioniert, denn 
bei anderen EPROMs sind die Daten aber dauerhaft konsistent. Andere 
Typen funktionieren auch.

Durch die Hilfe des Forummitglieds bin ich darauf gekommen, dass auf dem 
EPROM die Checksumme auf dem Aufkleber steht. Bei den anderen Bausteinen 
(es sind mehrere EPROMs verbaut) komme ich auf diese Checksumme, auch 
nach mehrmaligen Auslesen. Bei diesem Baustein komme ich aber nur ein 
paar Mal auf die richtige Checksumme, dann ändert sie sich...

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Wenn die Daten genau an der Grenze sind, kann es durchaus sein, dass ein 
paar Bits ab und zu mal kippen. Lese das EPROM mal bei 4V oder bei 6V 
aus und schau ob es dann besser ist. Das ist auch der Grund, warum das 
Verify meist bei 6,25V Vcc gemacht wurde.

Autor: Steffen Hausinger (Gast)
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Okay, wie genau funktioniert denn das Absenken der Spannung? Genügt es, 
die Versorgung des EPROMs abzusenken? Aber wird er dann nicht über die 
Adressleitungen wieder auf 5V Vcc gezogen? Oder muss ich die Versorgung 
der Treiber gleich mit absenken? Dann könnte die Spannung zur 
Übertragung an den PC aber zu gering werden...

Wie macht man das?

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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An sich muss man die gesamte Betriebsspannung der Ausleseschaltung 
absenken/erhöhen wenn keine Pegelwandler zwischen EPROM und Schaltung 
sind.
Wenn das das nicht geht, dann kann man nur EPROM Spannung um etwa +/- 
0,5V verändern, darüber werden dann die Schutzdioden leitend.
Wenn das Programmiergerät ordentlich arbeitet (also gemäß 
Spezifikationen der EPROM Hersteller) dann müsste das Programmiergerät 
eigentlich bei erhöhter Vcc auslesen können.

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