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Forum: Platinen Eagle: Nur Löcher und Outlines für CNC ausgeben


Autor: Tobias Schlegel (Firma: none) (tobimc) Benutzerseite
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Hi,

ich hab ein kleines Problem. Ich habe eine recht kleine Platine in Eagle 
(5.6 light) designt, erfolgreich zu einem Nutzen zusammengefasst und 
geätzt (so sind 88 Stück einfach schneller gemacht...). Das Problem ist, 
dass ich angesichts der Anzahl und einer CNC-Fräse zu faul bin, weder 
Löcher zu bohren noch die runde Kontur der Platinen auszusägen 
(Platinenschere geht nicht).

Das Problem ist jetzt ein (am liebsten) HPGL-File auszugeben, in dem die 
(unkorrigierte) Platinenkontur (auf dem Layer DIMENSION), sowie die 
Bohrlöcher (als Punkt) verzeichnet sind.

Ich habs mit dem CAM-Prozessor versucht, das klappt gut mit den 
Umrissen, allerdings werden die Bohrlöcher als Kreuze ausgegeben und 
nicht als Punkt.

Dann habe ich mill-outlines.ulp versucht; das Ding kann zwar die Löcher 
sehr gut ausgeben, dafür ist der Platinenumriss leider Schrott.

Anschließend habe ich versucht, beide Datensätze getrennt auszugeben und 
im CAM zusammenzuführen, das funktioniert aber leider auch nicht, da 
beide Files leicht unterschiedliche Nullpunkte haben...

Frage: Gibt es eine Möglichkeit dieses "Problem" zu lösen oder muss ich 
im CAM so lange hin und her pfuschen bis es irgendwie passt?

Danke schonmal
Grüße, Tobi

Autor: Michael_ (Gast)
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Deine CNC macht zuerst mit DRILL die Löcher und im zweiten Durchlauf die 
Konturen. Das CNC-Programm kann das doch, oder?
Es muß ja sowieso ein Werkzeugwechsel erfolgen.
Wo ist das Problem?

Autor: Tobias Schlegel (Firma: none) (tobimc) Benutzerseite
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Wenn ich mit dem Eagle CAM-Prozessor den Drills-Layer mit exportiere 
dann sind die Löcher "Kreuze" (siehe Dateianhang). Ich kann meiner 
CAD-Software leider nicht sagen "die komischen Kreuze da sind 
Bohrungen..." ;)
(Beim "Holes"-Layer wird scheinbar garnichts ausgegeben?)

Ich bräuchte einen Export, der in der Mitte jedes Loches einen Punkt im 
File setzt, damit ich meiner CAM-Software sagen kann, dass sie für 
diesen Punkt in der Datei ein Loch mit Bohrer X bohren soll.
Mein Problem ist einfach, dass ich die Koordinaten der Löcher (als 
einzelner Punkt oder von mir aus auch als Umkreis) plus des 
Dimension-Layers nicht in HPGL exportiert bekomme.
Die Fräse kann ich schon bedienen, keine Sorge ;) (nur ohne Roh-Files 
ist das so ne Angelegenheit...)

Autor: WunderDerPcWelt (Gast)
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geht nicht ein Excellon CAM? Da sind dann die Bohrkoordinaten sortiert 
nach Tools drin.

Autor: Tobias Schlegel (Firma: none) (tobimc) Benutzerseite
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Excellon sieht sehr gut aus, theoretisch könnte ich die beiden Files 
dann im CAM übereinanderlegen (Oder könnte man die Dimensions direkt 
mitexportieren?).
Problem: Nach dem Import ist meine 1/2-Euro Platine ca. 40000 mm lang.

Ich bin folgendermaßen vorgegangen:
Zuerst Drillcfg.ulp ausgeführt (Einheit mm gewählt),
Dann Den CAM-Prozessor geladen und excellon.??? geöffnet und ausgeführt.

Daten ins CAM importiert, hat funktioniert, bis auf eben jenes 
Längenproblem.
Frage: Eine Excellon-Einheit = ? mm ?

Autor: Katzeklo (Gast)
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Das kannst Du Dir in Deiner eagle.def einstellen, die Datei ist 
eigentlich selbsterklärend.

Autor: Uwe S. (us1)
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Hallo,
falls Deine Maschine G-Code verarbeiten kann, schau Dir mal 
http://www.pcbgcode.org/ an.

Uwe

Autor: Michael_ (Gast)
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Mit welcher Soft läuft deine Maschine? Wenn sie nur HPGL kann, verstehe 
ich die  Probleme. Wenn du aber weiterhin Platinen machen willst, leiste 
dir eine neue Software.PCNC 3.XX für DOS läuft sehr stabil. Win-CNC für 
weniger als 100 EUR ist Müll.
Evtl. http://www.filou.de/produkte-de/

Autor: Tobias Schlegel (Firma: none) (tobimc) Benutzerseite
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Hi,

sorry für die leichte Abwesenheit, das Wetter ist einfach viel zu geil 
;)

Ich verwende die XpertMill Software von Step Four (Vollversion). Die 
kann eigentlich alles...
Ich habe mit pcbgcode mal exportiert, bin allerdings noch nicht zum 
entsprechenden Test gekommen. Der Nachteil (meiner Meinung nach) an der 
Variante ist, dass da schon eine Radiuskorrektur vorgenommen wird, was 
ich ehrlichgesagt lieber von Hand mache...

Der Excellon-Export ist glaube ich eine gute Lösung. Ich bastle gerade 
noch an der eagle.def rum...

Grüße Tobi

Autor: Sven (Gast)
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Auch wenn ich hoffe, dass die Lösung inzwischen auch so gefunden ist, 
gebe ich mal noch meinen Senf dazu.

>> Problem: Nach dem Import ist meine 1/2-Euro Platine ca. 40000 mm lang.

Das hört sich für mich eher nach mil (was ja auch die Standardeinheit 
vieler alter Plotter ist) als nach mm an:
1 mil entspricht (streng genommen) genau 25µm, also ungefähr 1/1000 inch 
(womit dann auch die Amis wirkungsvoll beruhigt wären ;-) ), 40000 mil 
entsprechen also den 80 mm einer halben Euro-Platine.
Allerdings gehen viele - unter anderem auch der Layouteditor von Eagle - 
davon aus, dass das mit den 1/1000 inch genau stimmen würde und setzen 
25,4 µm an, also Obacht!

Hast du dir den HPGL-Code der Kreuze schonmal in einem einfachen 
Texteditor angesehen? Ich muss die von mill-outlines.ulp erzeugten 
Punkte nämlich immer in kleine Striche oder Kreise umwandeln (früher von 
Hand, inzwischen per Script), damit mein Programm sie nicht ignoriert...

Autor: chris (Gast)
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Hallo, zusätzlich zum layer 20 (outline) muß der layer mill für die 
Löcher
selektiert werden.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Sven (Gast)

>1 mil entspricht (streng genommen) genau 25µm,

Wenn das mal kein Irrtum ist. 1 mil = 1/1000 Zoll = 25,4 um. Und JA, die 
Komma vier sind elementar wichtig!

>davon aus, dass das mit den 1/1000 inch genau stimmen würde und setzen
>25,4 µm an, also Obacht!

Was führt dich zu der irrigen Annahme, dass dem nicht so sei?

MFG
Falk

Autor: Sven (Gast)
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Weiß auch nicht mehr, wo ich das mit der metrischen (!) Definition 
gelesen hatte, aber mir sind wie gesagt schon Programme untergekommen, 
die eben mit genau 25µm arbeiten. Anscheinend gibt es da also leider 
unterschiedliche Ansichten :-/

>>Und JA, die Komma vier sind elementar wichtig!

Ich würde sagen, es ist elementar wichtig, erstmal zu überprüfen, wie 
das jeweilige Programm das sieht und sich darauf einzustellen.
Der Wert von 40000 irgendwas für 80,0 mm bringt mich jedenfalls zu der 
Vermutung, dass die Definition für mil selbst innerhalb eines Programmes 
manchmal nicht ganz konsistent ist :-(

Viele Grüße,
Sven

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