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Forum: Platinen Glasgefäß zum Ätzen: Temperaturstabil


Autor: Hans Meier (Gast)
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Hallo,

wollte jetzt anfangen "heiß" (=50°C) zu ätzen und habe erst mal einen
Versuch mit Wasser gemacht. Und das war gut so...
Als Glasgefäß hatte ich ein 1750ml fassendes Hengstenberg Knax
Gurkenglas verwendet, das ich mit einem Fonduebrenner erwärmt und mit
Hilfe eines alten Aquarium-Luftsprudlers umgewälzt habe. Dummerweise
hat das Glas bei ca. 43°C einen Sprung bekommen :=(
Knax Gurkengläser sind also nicht zu gebrauchen...
OK, nur was sollte ich stattdessen nehmen? Auf weitere Gruken habe ich
nur bedingt Lust :=(
Wie löst ihr das Problem (außer eine Ätzanlage zu kaufen)? Der nächste
Versuch wird sonst mit einem Schott Glas aus der Apotheke (?)gemacht.

Gruß,

Hans

Autor: Gerhard (Gast)
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Hallo Hans,

wie wäre es wenn Du das Glas im Wasserbad erhitzt. Ich denke dann
gibt es nicht so extreme Temp.Spannungen im Glas.
Für Abstand zwischen Glasboden und Kochtopfboden sorgen !!
Sieb, Gitter oder dgl.

Gruss

Gerhard

Autor: Henrik (Gast)
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Normalerweise macht man das auch im Wasserbad, unter 100 Grad springt
glaube ich kein Glas. Da G. aber ein schlechter Wärmeleiter ist hattest
du am Boden wo der Brenner war min das 10-fache!
Normales Glas ist wohl OK (hab ich aber nicht probiert!), nur solltest
du dir dann einen Heißstad zulegen, der so bis 60 Grad heizt. Da gibt
es spezielle zu kaufen. Bitte nicht auf die Idee kommen einen alten
Tauchsieder zu verwenden!
Oder nimm HCL und Peroxid, da ist heizen überflüssig.

Henrik

Autor: Ben (Gast)
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Ich verwende einen alten Kochtopf, und das funktioniert wunderbar. Er
steht auf einer kleinen Heizplatte und am Boden ist ein Schlauch für
die Pumpe angebracht. Das Metall wird vom Fe(III)-Chlorid nicht
angegriffen.

Autor: Hans Meier (Gast)
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Hallo,

vielen Dank für eure Antworten!
OK, ich werde also noch mal in die (sauren) Gurken beißen müssen...
Werde (wie gehabt) ein Gurkenglas nehmen, diesmal aber im Wasserbad
erwärmen . Hätte ich eigentlich auch selber drauf kommen können, dass
das evtl. platzen/reißen/springen könnte. Na ja, so wars nur Wasser.
zum Thema Heizstab: der kostet (keine Ahnung wie viel, Reichelt, Conrad
und E-Bay hatten nichts (schnell) sichtbares auf Lager, abgesehen von
denen as Ätzmaschinen) mich auch wieder kohle. Irgendwann könnte ich
dann auch die kleine Ätzmaschine für 99 TEuros bei Reichelt erwerben.
Und das möchte ich, wenn möglich, vermeiden.
agressiveres Ätzmittel: nein danke, die Werkstatt soll noch stehen
bleiben und die Lagerung soll auch einfach sein (Natriumpersulfat ist
da wohl um einiges harmloser und unkritischer. Ab in ein Gefäß, Deckel
drauf und in den dunklen, kühlen Keller).
Eisen-III-Chlorid: wenn ich schon heize, dann möchte ich auch etwas
sehen, also Natriumpersulfat.

Gruß und vielen Dank für die schnellen Antworten,

Hans (der schon wieder ein halbleeres Glas hat)

Autor: Thorsten (Gast)
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Du kannst dir auch einfach in einer Haushaltsabteilung ein
temperaturbeständiges Gefäß für ein paar Euro kaufen.

@Ben:
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, daß das Fe-III-Cl sogar VA-Stahl
angreift, dauert zwar sehr lange aber es geht. Deshalb immer sehr gut
ausspühlen...

Thorsten

Autor: Mike Schultz (Gast)
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Zum heizen kannst du auch einfach eine Aquariumheizung verwenden.
Ich habe neulich im Zoogeschäft eine gesehen die der der Ätzmaschine
verdammt ähnlich sieht. Und kosten tut sie um die 10 ?

Mike

Autor: schneidertobi (Gast)
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Hi,
jo hab mit Eisen3 auchschonmal ein paar Loecher in die
Edelstahl-Spuehle gemacht ....

Gruß Tobias

Autor: Michael D. (Gast)
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Was sehr gut geht sind Tupperdosen! bzw. No-Name-Tupper-Clones.

Gibts für 2 Euro im Supermarkt, halten bis 60°C (eher mehr) aus, die
runden haben einen "Vakuum-Verschluss" (=Gas und 'Wasserdicht'!)
und gehen in die Mikrowelle (aber besser nur verschlossen).

Ca. 3cm FeIIICl in die Tupperdose, gut zumachen, 1min inne Mikrowelle
(den Deckel gut beobachten, wenn der hochkommt ist es schon zu warm),
ausser Mikrowelle raus, Deckel auf, Platine rein, Deckel zu, 3 Minuten
lang schütteln, Fertig!

Wer will, kann die Ätze auch gleich in der Tupperdose lagern. Aber
bitte nicht im Kühlschrank, sonst löffelt ein Mitbewohner womöglich die
"Lecker Suppe"!

Mfg,
Michael

Autor: Oliver Keller (Gast)
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@Michael D.
Wie lange machts Du das schon so?
Tut das Fe3C dem Tupper-Plastik denn überhaupt nichts?

Klingt jedenfalls interessant!
Gruss,
oli

Autor: Dennis Brücke (Gast)
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Hi,

ich habe mir im Zoo Geschäft ein kleines Aquarium 25x25x30cm gekauft,
und dann zum Glaser mir eine Glasplatte 25x30cm schneiden lassen und
diese mit Silikon eingeklebt. Jetzt habe ich ein Fach für 3.5Liter und
ein Fach wo ich die Pumpe zu liegen habe.

Als Heizstab habe ich mir eine 150Watt Aquariumheizun gekauft (sollte
auch nicht kleiner sein...)

Zum Welzen habe ich einfach einen 6mm Schlauch am Boden geklebt und in
3cm Schritten löcher reingeschnitten.

Gesamt kosten waren:
1x 12,95 € für Aquarium
1x 3,00 € für Glasplatte
1x 1,99 € für Silikon
1x 12,00 € für Heizstab
1x 9,00 € Euro für Membranpumpe

Schon war das ganze für ~40 € erledigt. Wenn man sich jetzt noch einen
Platinen halter für 10 € kauft von Isel dann hat man eigendlich ein
komplettes Ätzgerät ;)

Gruß Dennis

Autor: Michael D. (Gast)
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@Oliver Keller:

nö, feIIIcl steht doch hier auch immer inner PE Flasche im regal. Das
zeug greift nur Metalle an.

mfg, Michael

Autor: harald wetzel (Gast)
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Hallo Hans,

Ein aquriumheizstab von ca. 50W sollte Dein Problem lösen. Und wenn Du
noch 3 Euro spemdierst, kannst Du Dir sogar noch ein Schwimmthermometer
leisten. Gibt#s auch im Aquariumgeschäft

mfg

Harald

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