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Forum: Platinen Abwiegen von Entwickler


Autor: Andi (Gast)
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Hallo,
Mal ne dumme Frage.
Hab mir von Reichelt die 250g Dose Entwickler(Ätznatron) gekauft und
dachte da ist ein Dosierlöffel drin->war aber leider nicht.
Wie wiegt ihr euren Entwickler ab ? Brauche immer so ca.10g auf 1 Liter
Wasser.
Habe aber leider keine Briefwaage.

Autor: Christof Krüger (Gast)
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Hast du auch keine Küchenwaage? Damit hat das ganz gut geklappt bei mir.

Autor: Andi (Gast)
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Küchenwaage schon aber die ist zimlich alt und kommt nicht auf 10g
runter.

Autor: Homer (Gast)
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Hallo Andi!

Die einfachste Variante ist in meinen Augen tatsächlich die Briefwaage
(benzute ich auch).
Grob abschätzen würde ich die Menge an deiner Stelle nicht. Im
Schreibwarenladen bekommt man schon für 10 € eine geeignete Briefwaage,
die zwar nicht die hohe Genauigkeit hat wie eine Chemiewaage, aber für
den Zweck eigentlich genügt. Die Euros lohnen sich auf jeden Fall, wenn
du bedenkst, dass du nachher weniger Ausschuss an Platinen hast.

Homer

Autor: Christof Krüger (Gast)
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Naja, ich entwickle eigentlich immer auch nach Augenmaß. Man kann, wenn
die Platine gut belichtet wurde, eigentlich ganz gut sehen, wie lange
man entwickeln muss. Dafür nehme ich die Platine immer wieder mal raus
uns schaue, ob der Fotolack an den blanken Stellen wirklich schon weg
ist, ansonsten nachentwickeln. Das klappte bisher ganz gut.

Als Anhang mal ein optischer Richtwert, falls du es nicht so genau
nehmen willst ;)

Autor: Andi (Gast)
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Danke für eure schnellen Antworten, werde mir doch ne billige Briefwaage
kaufen.

Autor: Thorsten (Gast)
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Geh doch in die Apotheke, und bitte sie, dir 10gr abzuwiegen. Machen die
bestimmt gerne...

Autor: Homer (Gast)
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Die Apotheke wäre natürlich eine gute Variante, weil sie sicherlich sehr
genau wiegen, aber er müsste dann jedes mal zu Apotheke laufen, nur zum
Wiegen von 10gr. Und gleich mehrere Häufchen abgwiegen geht nur, wenn
er sie von der Apotheke auch gleich luftdicht einschweißen lässt, weil
der Entwickler bekanntlich mit Sauerstoff reagiert.

Homer

Autor: Fritz Ganter (Gast)
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Also, ich wiege schon lange nicht mehr.
Ich hab eine Referenz-Löffel auf die digitale Küchenwaage gelegt, dann
die Anzeige auf 0 gesetzt und soviel Entwickler auf den Löffel getan
bis es 5g waren (ich mach immer nur 0,5 Liter). Das ist bei meinem
Referenzlöffel ein gestrichener Löffel.

Findet ihr nicht auch, dass der Entwickler irgendwie lecker aussieht?
Man möchte so gerne davon naschen :-)

Autor: Homer (Gast)
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Vom Prinzip geht das schon, bei mir liegt das Problem aber darin, dass
der Entwickler nicht körnig ist, sondern kleine dünne Plätchen
unterschiedlicher Größe. Ich denke dass Andi den selben hat, weil
meiner nämlich auch von Reichelt ist. Und da wird es schwierig mit dem
Auge zu bestimmen.

Ich persönlich würde dann doch das Natrumpersulfat bevorzugen. Das
riecht auch so toll :-)

Homer

Autor: harry (Gast)
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hoi,

das mirt dem naschen is schon ok, tust du immer, wenn du 'ne brezel
futterst, die lauge ist ätznatron, nur pur bekommst du lila flecken auf
der zunge davon, odder war das kaliumpermanganat???.
ätznatron gibt's in jeder drogerie günstiger als im
elektronikversand.

gruss und fröhliches probieren noch, harry

Autor: Thorsten (Gast)
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> ätznatron gibt's in jeder drogerie günstiger als im
> elektronikversand

Stimmt, hab mir vor 12 Jahren mal ne 750gr-Dose für 6,80 DM gekauft.
Die ist immer noch nicht leer.

Autor: Peter Löschnig (Gast)
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hallo

habe meinen "Referenzlöffel aus einer Babynahrungspackung (Milupa)
zu 400ml Wasser gebe ich einen  Löffel   (manche Prints "verlangen"
nach stärkerem Entwickler)

also schnell mal ein Baby machen ;)

Peter

Autor: Andi (Gast)
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LOL ....Baby machen, erst mal ne Alte haben.....
ne ne ich glaube mit einer Waage komm ich billiger weg.
bye

Autor: Christof Krüger (Gast)
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>Vom Prinzip geht das schon, bei mir liegt das Problem aber darin, dass
>der Entwickler nicht körnig ist, sondern kleine dünne Plätchen
>unterschiedlicher Größe. Ich denke dass Andi den selben hat, weil
>meiner nämlich auch von Reichelt ist. Und da wird es schwierig mit
dem
>Auge zu bestimmen.
Ich habe auch den Entwickler von Reichelt, Artikel "ENTWICKLER 250GR"
für 3,20€. Sind wie auf dem Foto zu sehen
(http://www.mikrocontroller.net/attachment.php/96059/10g.jpg) kleine
weisse Kügelchen.

Und ja, die sehen wirklich lecker aus. Ich finde, man sollte sie bunt
einfärben, damit sie auch für Kinder attraktiver werden.

Autor: Homer (Gast)
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Hmm. Meiner ist auch schon älter. Dauert ja schon ein bißchen bis man
250gr aufgebraucht hat.

Ich würde da spontan an eine Smartie-ähnliche Form denken...

Homer

Autor: sebastian meuren (Gast)
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ich fahre mit ner Münzwaage von ebay super (-: (macht sogar 0.05g genau,
ist vielleicht etwas übertrieben, aber seit dem ist alles bestens
(Reichelt-platinen, 90s belichtet mit Isel Belichtungsgerät,
Avery-Laser-Folie matt, 7,5g auf 1L Wasser bei Zimmertemperatur -
echt super!)


bis denn, Sebastian.. (-:

Autor: Ronny Schulz (Gast)
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Macht das doch nicht so kompliziert. Ich hatte hier mal so eine Arte
Zusammenfassung gepostet. Ich nehme so einen kleinen Löffel aus
Kunststoff, der eigentlich für Babys zum essen war (Teelöffel-Größe).
Den mache ich gestrichen voll und gebe den in 0,5l Wasser. Ob das 10
Gramm genau sind oder nicht spielt keine Rolle. Es funktioniert
wunderbar. 2 Minuten Entwiccklungszeit.

Autor: sebastian meuren (Gast)
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kleiner nachtrag: ich habe am anfang gesucht und gesucht nach dem
genauen maß: vieviel, welche temperatur, etc. und bin nicht so richtig
auf die beine gekommen. Bei mir hat es in erster linie an der Vorlage
gelegen (daher nochmal die Empfehlung für die Avery-folien, die sind
super)! Aber bei den Referenztests (belichtungszeit variieren,
ergebnisse vergleichen, entwicklerstärke variiren, ergebnisse
vergleichen, etc. fand ich eine Waage schon hilfreich. man kann
natürlich auch das Maß gleich lassen und die Wassermenge anpassen. Aber
so habe ich einen Schlüssel und kann dann bei bedarf runterrechnen...
Bzw. wenn es mal hart auf hart kommt (bisher ist 0,3mm kein problem,
aber 0,2 und 0,1 werden kritisch) kann man mit genauen daten wohl
bessere ergebnisse erziehlen...

Daher meine Empfehlung: leistet man sich keine groben verstöße und ist
das design nicht zu anspruchsvoll, kann man den Entwickler schon mal in
der Stärke/Temperatur variieren - die vorlage und die belichtung müssen
aber stimmen!!!

Autor: Christof Krüger (Gast)
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Hmm... ist das Entwickeln bei euch so kritisch? Also ich finde, dass das
Belichten das schwierigste an der ganzen Sache ist.
Nachdem ich die optimale Belichtungszeit für mein Material und meinen
Belichter herausgefunden habe, klappten alle Platinen problemlos. Ich
habe wohl eine recht starke Entwicklerlösung angemischt, denn 2 Minuten
muss ich nie entwickeln. Es dauert vielleicht 5 Sekunden, dann lösen
sich die belichteten Flächen sichtbar, dann nehme ich die Platine paar
mal raus und lege sie wieder herein, um das ganze dadurch
durchzumischen. Ich spüle sie dann unter kaltem Wasser ab, und
betrachte sie im Licht. Normalerweise sieht alles dann okay aus und es
geht ans Ätzen.

Autor: sebastian meuren (Gast)
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kleine nachfrage: schaffst du auch 0,3/0,2mm busse und smd-layouts? da
haperts bei mir mit scharfem Entwickler! Ich finde es am besten, wenn
der Entwickler nicht zu stark angesetzt ist und so nach 2-5 minuten das
layout steht. Da hat man genug Zeit sich zu überlegen, ob alles schön
raus ist und kann den Zeitpunkt gut bestimmen, ab dem alles bestens
ist.

Aber eins stimmt: das ganze steht und fällt mit der Belichtung!

Autor: oZe (Gast)
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Eine kurze aber wichtige Frage für mich:
Ich habe jetzt schon ne ganze menge Platinen weg schmeißen müssen, weil 
beim Entwickeln der Lack nicht ganz ab ging. Nachdem ich mit 50 UV LED`s 
belichtet habe und das ganze 5 minuten lang gehe ich davon aus das mein 
Entwickler langsam einfach für die Tonne ist, da früher alles glatt 
ging.

Leider bin ich mir nicht mehr sicher welche Konzentration ich für den 
Entwickler nehmen soll. 10g pro Liter klingt sehr schwach wie ich finde 
und da ich eh nur 0,5mm dicke leiterbahnen ätzen werde kann ein bischen 
mehr denke ich nicht schaden (spart mir zeit).

Zur Frage: Sind 20g pro Liter noch ok oder schon wirklich zu stark?

Autor: Torsten (Gast)
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Sofern Du Bungard Material verwendest, ist -soweit ich das noch
richtig in Erinnerung habe- bis 20g/L noch alles im grünen Bereich.

Nette Grüße
Torsten

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