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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Bezugsquelle schnelle Stromquelle


Autor: Chris (Gast)
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Hallo,

ich bin auf der suche nach einer Stromquelle die 100 mA bei Spannungen 
bis 24V treiben soll. Das Problem ist dass die Einschwingzeit höchstens 
100 µs betragen darf. Ich möchte ein Fertiggerät kaufen und nicht selbst 
entwickeln. Da ich davon etwa 20 Stück benötige sollten sie aber nicht 
ZU teuer sein. Das Gerät muss außer den beschriebenen Anforderungen 
nichts weiter können.

Autor: Mario K. (Gast)
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Soll das für eine Laserdiode sein???

Autor: Chris (Gast)
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Nee, den Laserdiodensthread hab ich auch schon gesehen, um seowas gehts 
nicht :-) da ging es aber glaub ich um 100 ns, mir würden schon 100 µs 
genügen. Einfach ein fertiges kleines Modul, muss es doch irgendwo 
geben. Galvanische Trennung würe auch toll, aber das kann man auch 
anderweitig gewährleisten wenns sein muss.

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Chris schrieb:
> Hallo,
>
> ich bin auf der suche nach einer Stromquelle die 100 mA bei Spannungen
> bis 24V treiben soll.

Soweit d'accord.

> Das Problem ist dass die Einschwingzeit höchstens
> 100 µs betragen darf.

Dann mußt Du die Last spezifizieren. Bei einer rein Ohmschen Last 
schafft das so ziemlich jede Wald&Wiesen Stromquelle, 100us ist da nix 
wirklich Forderndes.


> Ich möchte ein Fertiggerät kaufen und nicht selbst
> entwickeln. Da ich davon etwa 20 Stück benötige sollten sie aber nicht
> ZU teuer sein. Das Gerät muss außer den beschriebenen Anforderungen
> nichts weiter können.

Wie gesagt, da solltst Du konkreter die Aufgabenstellung beschreiben.

Ebenso ob es eigenes Netzteil für 230V haben soll, oder ob irgendeine 
andere Spannung zur Verfügung steht (wenn ja, welcher Art und Höhe?). Im 
Gehäuse oder als Platine, etc.

Andernfalls lautet die Antwort schlicht: Habe ich hier, kostet 18 Euro 
das Stück.

Autor: Chris (Gast)
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Last sind meherer hintereinander geschaltete Halbleiter in 
Flussrichtung, bzw. aufgesteuert. IGBT's, Thyristoren oder Dioden. Durch 
diese fließen Lastströme die bis zu 2000 A betragen können. In dem 
Moment wo der Laststrom abgesschaltet wird muss die Stromquelle 
innerhalb der 100 µs eingeschwungen auf den 100 mA sein. Die 100 mA 
dürfen auch fließen während die 2000 A fließen. Dürfen diesen Strom 
ruhig überlagern, müssen sie aber nicht.

230 V wäre vorteilhaft, muss aber nicht sein. Beim Gehäuse genau das 
Gleiche: Kann sein, muss aber nicht.

Wie würde das Teil für 18 Euro aussehen? Gibts ein Bild? Wo müsste ich 
die bestellen? Lieferzeit? Einzelstück für erste Tests lieferbar?

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Platine, komplett mit 230V Netzteil. Einzelstück stets lieferbar, Rest 
binnen 3 Tagen.
Hast Du sonst noch ein Problem bei dem wir Dir behilflich sein dürfen?

Autor: Stephan S. (outsider)
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Hallo Andrew,

ich habe eine Mail geschickt, ist die nicht angekommen?

Wir würden gerne mehr über die Quelle wissen. Wie stehts mit der 
Genauigkeit? Auch bei Temperaturschwankungen im Bereich von 20-50°C. Wie 
siehts mit Störempfindlichkeit aus? In der Nähe werden hohe Leistungen 
geschaltet, das darf die Quelle nicht außer Tritt bringen. Ist die 
Quelle schon galvanisch vom Netz getrennt?

Gruß, Stephan

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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@ Andrew Taylor

Du solltes ihm mal fragen wieviel Spannung am Thyristor ansteht wenn er 
sperrt.

Gruss Helmi

Autor: Stephan S. (outsider)
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Der Thyristor sperrt in diesem Aufbau nie. Wie sollten sonst auch die 
100 mA fließen? Es fließen eben nur einmal der richtig große Strom, und 
einmal nur der 100mA Messstrom.

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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2000A Thyristor mit 100mA Haltestrom ?

Autor: Stephan S. (outsider)
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Es geht hier nicht nur um Thyristoren sondern auch um Dioden und IGBT's. 
Außerdem kriegt der Thyristor einen konstanten Zündstrom und nicht nur 
einen kurzen Impuls. Somit ist er immer gezündet und muss sich nicht 
selbst durch einen Haltestrom offen halten.

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Aber irgendwann ist er auch mal gesperrt zumindest am Anfang ..

Autor: Stephan S. (outsider)
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Der Gatestrom wird aufbaubedingt mehrere Minuten vor den 100 mA 
angelegt, das wird nicht das Problem sein :-)

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Und wenn nicht dann ist sie hin.
Immer worst case denken.
Also welche Spannung kann denn da anliegen ?

Autor: Stephan S. (outsider)
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Ach ich glaub jetzt verstehe ich was du meinst: die Stromquelle könnte 
kaputt gehen weil die Spannung zu hoch wird?

Also es wird keine Spannung in Sperrichtung angelegt. Die Spannung die 
in Flussrichtung anliegt ergibt sich aus der Durchlassspannung des 
jeweiligen Bauteils und der zugehörigen Kennlinie. Nach dieser maximalen 
Spannung ist auch die LAststromquelle bemessen. D.H. wenn ich im Aufbau 
8 Halbleiter hintereinander schalte und jede maximal 2 V 
Durchlassspannung haben sollte, dann wird die Stromquelle vielleicht so 
ausgelegt dass sie maximal 20 oder 24V Spannung an den Aufbau anlegt.

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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>Ach ich glaub jetzt verstehe ich was du meinst: die Stromquelle könnte
>kaputt gehen weil die Spannung zu hoch wird?

Richtig jetzt ist der Groschen gefallen.

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