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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Wieviel Ohm hat Leitungswasser


Autor: Guenter B. (gbl)
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Hallo,

kann mir jemand sagen wieviel Ohm Leitungswasser hat ?
Ich habe die Meßleitungen eines Digitalmultimeter ins Wasser gehalten -> 
ca 2 Megaohm
Bei einem Analogmultimeter (BBC Goertz Metrawatt) bekomme ich 5 KOhm 
angezeigt.
Mit welchem Wert liege ich "richtiger" ?

(Ich möchte einen Wasserstandsmelder bauen.)

Gruß

Günter

Autor: Markus ---- (mrmccrash)
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Das kommt stark darauf an, wieviel Mineralgehalt das Wasser hat, aus 
welchem Material die Prüfspitzen sind, welche Temperatur das Wasser hat 
usw. usf.

_.-=: MFG :=-._

Autor: Ich (Gast)
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Ist in jedem Ort anders und nicht verallgemeinerbar. Wobei ich 5 kOhm 
für zu niedrig halte.

Autor: 1.8T-Passat (Gast)
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Ich glaube nicht, dass man da pauschal eine Aussage machen kann. Denn es 
hängt von vielen Faktoren ab. Z.B. Abstand der Messspitzen, Salzgehalt 
des Wassers und und und...

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Einfach mal genug Salz reinkippen dann wird er kleiner... oO"

Autor: hirn (Gast)
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Der Leitwert hängt natürlich vom Salzgehalt ab. Je höher dieser ist 
desto geringer der Widerstand. Bei uns gerade gemessen 50 kOhm - Bei 
fast 30°dh (Wasserhärte).
gruß min

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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nur so am rande, hast du die selben messspitzen benutzt ?
waren die fettfrei ?

Mach die sauber, montiere einen messspitzensatz fest in dem 
wasserbehälter und mach die messung nochmal.

Wasserstandmelder für leitungs oder regenwasser ?

am besten nimmst einen schwimmer der an mikroschalter angeschlossen ist 
... dann passt immeer

Autor: Jupp (Gast)
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2,27Ohm

Autor: GBL (Gast)
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Ich habe verschiedene Messleitungen benutzt.Beim DMM hatte ich einen 
Abstand von 1cm
beim Analogen 3-4 cm.
Ich möchte Leitungswasser messen.

Autor: Michael M. (mikmik)
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wie oben schon gesagt kommt es sehr auf den abstand der messelektroden 
und salzgehalt an.
ich kann dir nur sagen: gut deionisiertes wasser hat ca. 18 MOhm/cm

Autor: oszi 40 (Gast)
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-Kommt auch auf die Fläche + Abstand der Meßspitzen an.
-Destilliertes Wasser ist relativ hochohmig.
-Elektrolyse beachten !

Autor: Christian H. (netzwanze) Benutzerseite
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@Jupp
Das ganze Wasser, nicht nur ein Molekül.

Autor: Michael M. (mikmik)
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nachtrag:
bzw:   18 MScm (Siemens: elektr. Leitwert)

Autor: Lukas B. (lukas-1992) Benutzerseite
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Wenn Leitungswasser so Hochohmig ist kann mir bitte einer erklären warum 
dann Verteilerkästen abrauchen, wenn zu viel Wasser in diese Kommt, da 
genügt auch schon einiges an Kondenswasser....

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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GBL schrieb:
> Ich habe verschiedene Messleitungen benutzt.Beim DMM hatte ich einen
> Abstand von 1cm
> beim Analogen 3-4 cm.
> Ich möchte Leitungswasser messen.

also nochmal da du es vllt nciht gesehen hast
du möchtest "Wasserstandsmelder" bauen und nciht 
"wasserwiederstandmessgerät"

zitat :

> (Ich möchte einen Wasserstandsmelder bauen.)

dann mach es ganz inefach, stück styropor/was auch immer leichtes als 
schwimmer (nein, nciht klo schwimmer, würde aber auch gehen) 
angeschlossen an einen mikroschalter. Und schon hast du es 100% genau.

Autor: darkemo (Gast)
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Lukas B. (lukas-1992)

Wasser, Kondenswasser != deionisiertes Wasser -> google hilft

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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"lach", oder nimm einen 100W CO2 laser und einen dampfsensor .. wenn zu 
viel wasser wird laserstrahl wasser verdampfen und der dampfsensor wird 
es melden :)

Autor: GBL (Gast)
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Die halbmechanische Lösung scheidet aus Platzgründen aus. Ich habe 
nochmal nachgemessen:
DMM 500k Analog (ich denke hier fliesst ein höherer Messstrom) 50K mit 
einem Satz Messstrippen.

Autor: gast (Gast)
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nimm Capsense

Autor: Yaro G. (yaro)
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>Wenn Leitungswasser so Hochohmig ist kann mir bitte einer erklären warum
>dann Verteilerkästen abrauchen, wenn zu viel Wasser in diese Kommt, da
>genügt auch schon einiges an Kondenswasser....

Der Verteilerkasten ist sicherlich mit Staub bedeckt, der bei Berührung 
mit Wasser dieses Ionisiert => es wird Leitend.

Gruß, Yaro

Autor: MaWin (Gast)
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Leitungswasser unterliegt Qualitätvorschriften, dazu gehört ein maximal 
zulässiger Leitwert.

http://de.wikipedia.org/wiki/Leitungswasser

Man kann aber nicht sagen "wieviel Ohm Leitungswasser hat", das wäre 
dieselbe Frage, wieviel Löcher der Käse hat hat.

Der Widerstand hängt von der Messapparatur ab, der Grösse und dem 
Abstand und dem Material der Testspitzen, und er muss mit Wechselstrom 
gemessen werden, sonst lagert sich was auf deinen Elektroden ab.

Kurz gesagt: Kauf oder bau dir ein Leitwer-Messgerät.

Als Wasserstandsmelder sind direkte Kontakte eher Unsinn, sie 
korrodieren(verrosten) oder verschmutzen oder bleiben feucht obwohl sie 
schon aus dem Wasser sind. Man baut lieber Schwimmer, oder wenn die 
Mechanik zu empfindlich erscheint misst kapazitiv die Anwesenheit von 
Wasser an einem Näherungssensor (von anderen Methoden, die auch noch den 
genauen Wasserstand bestimmen z.B. per Ultraschall, abgesehen).

Autor: Tine Schwerzel (tine)
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Autor: Stefan Wimmer (wswbln)
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MaWin schrieb:

> Der Widerstand hängt von der Messapparatur ab, der Grösse und dem
> Abstand und dem Material der Testspitzen, und er muss mit Wechselstrom
> gemessen werden, sonst lagert sich was auf deinen Elektroden ab.

...oder - je nachdem was er mit dem Wasser noch vor hat - schlimmer: bei 
Gleichspannung geht Material der Elekroden (Schwermetall?!?) in Lösung - 
Lecker!

Autor: Bensch (Gast)
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Nach dem Widerstand von Wasser zu fragen, ist schonmal Blödsinn. 
Sinnvoller wäre die Frage nach dem SPEZIFISCHEN Widerstand- der 
allerdings hängt von vielen Faktoren ab. Das haben meine Vorposter aber 
schon angedeutet.

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