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Forum: HF, Funk und Felder Wie Bandfilter umschalten ?


Autor: Wigbert Picht (wigbert) Benutzerseite
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Hi,

ich betreibe an ein SA605 2x Keramik-ZF-Filter 10,7 Mhz .
Zusätzlich würde ich gerne Filter, geringerer Bandbreite nutzen.
Filterbänke werden (wurden) mit Relais umgeschaltet. Heute sind wohl
Pin- Dioden üblich.

Ich dachte an eine Reihenschaltung des breiten und schmalen Filters,
wobei das schmalbandige Filter mit ein Geko-Relais im Breitband-
modus kurzgeschlossen wird. Bin mir aber über Nebenwirkungen nicht
sicher.

Meine Frage an die Profis:
wie macht man das bei der Frequenz (10,7 Mhz) richtig.
Soll natürlich alles bezahlbar sein.

Ich bedanke mich mal schon, für Eure Mühe.

Wigbert

Autor: klaus (Gast)
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alle Filter in Reihe Schalten, das Breiteste zu erst, und dann je nach 
bandbreite von "hinten" her die Filter überbrücken.

-> guter Shapefaktor

wird zb. im kenwood r-5000 gemacht

Autor: Guido (Gast)
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Hallo wigbert,

meist ist es keine gute Idee die Filter in Reihe zu schalten.
Einerseits addieren sich die Durchlassdämpfungen, andererseits
wird es schwierig die Impedanzanpassung von Stufe zu Stufe exakt
zu realisieren (Profis kriegen das natürlich hin).

Am einfachsten ist es die Filtergruppen komplett parallel
umzuschalten, d.h. mit den Übertragern usw. Wie das am besten geht,
ist natürlich von der konkreten Schaltung abhängig. Oft ist der
Mixerausgang eine Stromquelle oder -Senke. Dann kann einfach mit
bipolaren Transistoren umgeschaltet werden. PIN-Dioden gehen bei
10,7 MHz auch problemlos, da kannst du nehmen was gerade
vorhanden ist.

Gruß, Guido

Autor: Wigbert Picht (wigbert) Benutzerseite
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Hi,
Dank Euch erstmal,

bei Relais würde ich die Filter beiderseitig umschalten.
Ist das wirklich notwendig, oder reicht ein umschalten
an der "Quelle".

Wigbert

Autor: Guido (Gast)
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Hallo,

ich würde immer beidseitig umschalten, sonst hast du am Ausgang
undefinierte Impedanzen hängen.

Sind die Filter direkt am SA605 angeschlossen oder über Übertrager?

Gruß, Guido

Autor: Wigbert Picht (wigbert) Benutzerseite
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@Guido (Gast)
die Filter sind direkt dran über Koppel-C's in Reihe.

Wigbert

Autor: Guido (Gast)
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Hallo,

dann ginge das wohl ganz gut mit PIN-Dioden, da an Ein- und
Ausgang des SA605 sicherlich Gleichspannung anliegt.

Zwischen SA605 und Filter jeweils eine PIN-Diode, mit der
Anode zum SA605. An der Kathode der PIN-Diode jeweils einen
100-kOhm-Widerstand, der von einem NPN-Transistor (BC547 o.ä.)
zu GND oder über einen PNP-Transistor (BC557 o.ö.) zu Vcc gezogen
wird. An Ein- und Ausgang je eigene Transistoren, um das
Übersprechen zu minimieren. Leiten die NPNs, ist der Filter aktiv,
leiten die PNPs ist er aus dem Spiel.

Die Koppelkondensatoren entfallen dann, das sollte aber keine
nachteilige Wirkung haben.

Gruß, Guido

Autor: Wigbert Picht (wigbert) Benutzerseite
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@Guido (Gast)

dank Dir erstmal, jetzt scheint es interessant zu werden.
Ich mess mal morgen die U an den SA.. und zeichne die Schaltung mal auf.

Wigbert

Autor: josef huber (Gast)
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ich betreibe einen AD607 mit excellenter Leistung, der ist ähnlich den 
SA.... Die Filter nach dem ZF-Verstärker also vor dem Demodulator, passe 
ich mit Längswiderständen an und es sind immer alle Filter drauf. Der 
ZF-Ausgang treibt ja 50 Ohm, die 5 Filter haben je nach .... zwischen 
1kOhm und 3kOhm, also in Summe kaum Last. Am Ausgang von jeden Filter 
ist entsprechend passender Widerstand (wie für jedes Filter eben 
angegeben). Der Demodulator Eingang ist hochohmig. Jetzt wird es bischen 
schwieriger und nicht mehr ganz korrekt. Über einen 8-fach 
HF-Analogschalter AD714 wird entsprechendes Filter angeschaltet. Die 
Isolationswerte der Analogschalter beziehen sich aber auf 50 Ohm und 
sind bei 3kOhm wesentlich schlechter. Da schlägt das SSB-Filter schon 
mal durch. Darum ist beim Demodulator-Eingang ein Last Widerstand und 
dafür sind die Widerstände an den Filterausgängen höhrt als die 
Filterimpedanz. Nicht ganz korrekt aber was soll man machen, sonst 
bleiben nut Trafo pro Filter. Zusätzlich schalte ich mit restlichen 
Zweigen vom Analogschalter Filter kurz. Bei den Filtern vom Mischer raus 
geht das nicht, weil der ZF-Eingang so empfindlich ist. Der Feldstärke 
Ausgang wird das Rauschen eines Analogschalters und auch andere 
Einstrahlungen mit messen, somit die Empfindlichkeit des Empfängers 
herabsetzen. Rauschen von Analogschaltern ist auch nur bei 50 Ohm gut. 
Ach ja ich habe 2 von diesen AD607 und 2 Phasen Oszillator und noch 
einen Phasenschieber. Die ZF ist bei mir 10,7 MHz. Manchmal höre ich 
sogar damit das Gras wachsen oder so..... glaub ich wenigstens 
vieleicht.

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