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Forum: Haus & Smart Home Powerline ( PLC ) auf 400VAC + Störfestigkeit


Autor: Manfred Schön (mandinice)
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Hallöchen

Problem :
Ich möchte über ein 200m langes Strombabel eine Steuerung fernwarten.
Die Steuerung hat einen Ethernetanschluss. Ich dachte daher an einen 
Powerline-Adapter.

Nun meine Fragen :
Ich habe leider in der Anlage nur 400VAC ( also keinen Nullleiter und 
keine 230VAC ).
Gibt es Adapter die ich auch 400 VAC anschliessen kann ?
Oder funktioniert PLC auch über ein Trafo hinweg ? ( Trafo von 400VAC 
auf 230VAC )

Es schaltet öfters ein starker Verbraucher ein ( 11 kW - Motor )
Es bricht dabei kurz die Spannung etwas ein.
Wie stabil ist die Verbindung bei Laständerungen im Netz ?
Wie stabil ist die Verbindung wenn sich Frequenzumformer im Netz 
befinden ?


Welche Geräte können empfohlen werden ?

Danke Euch für Eure Auskunft.

hmg
Mandi

Autor: Aehh (Gast)
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Das funktioniert. Wenn man schon alles selbst konfigurieren kann dann 
sowieso. Man kann das Signal ja zwischen Erde und der 3 phasen, mit je 
einem 100nF pro phase, einkoppeln. Nein, ueber einen Trafo kommt man so 
nicht, kann den Trafo aber mit 100pF pro Phase ueberbruecken. Der wert 
von 100nF pro Phase ist definiert durch den zulaessigen Erdableitstrom, 
der einen FI-Schalter ausloesen koennte.

Autor: Ich (Gast)
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Gehen müsste es schon aber wenn du schon sagst das auf die Leitungen 
Störungen draufkommen durch einen Motor bezweifle ich ehrlich gesagt das 
du keine stabile Verbindung hinbekommst.

Hab auch mal mit jemanden geredet (gut das war Internet übers Stromnetz) 
das hat bei einer Halle auch nie stabil funktioniert weil (laut ihm) 
Powerlan einfach nicht für solche Leitungen gedacht ist.

Probieren kannst dus ja mal aber ich würde eher ein Netzwerkkabel 
verlegen.


Was macht deine Steuerung wenn das Netzwerk unterbrochen wird?
Welche Datenraten fließen auf dieser Verbindung?
Geht Powerlan überhaupt 200m weit?

lg

Autor: Aehh (Gast)
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Stoerungen ? Nun. Das Powerline hat eine Frequenzbereich, die Stoerungen 
haben einen Frequenzbereich. Wenn die sich nicht ueberlappen ist gut, 
falls doch werden Packete wiederholt werden. Man muessts messen und 
probieren. Fuer eine Einzelanwendug wuerd ich ein Kabel ziehen und einen 
RS485 oder RS422 drauf laufen lassen.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Normale Trafos haben eine Grenzfrequenz von grob 3kHz. Habe das mal an 
einem Platinentrafo gemessen, da keine Daten auftreibbar waren. Die 
Datenblätter der Trafohersteller sind sowas von schrottig! Vermutlich 
schwankt dieser Wert kräftig je nach Hersteller.

Störungen muß die Fehlerkorrektur ausbügeln. Wichtig ist einfach, daß im 
benutzten Frequenzbereich keine weiteren Dauerstörer vorhanden sind.

Wenn du willst, könntest du meine Module testen. Würde mich auch 
interessieren. Phasenkoppler habe ich bislang keine gebraucht.

Melde dich, wenn du Interesse hast.

Gruß -
Abdul

Autor: Manfred Schön (mandinice)
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Hallöchen

Danke für Eure Antworten.

Kann mir noch jemand ein Buch, Unterlagen mit Hintergrundinformation und 
Testbericht zu "Powerline" empfehlen.

Danke

hmg
Mandi

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Ich kenne kein Buch darüber. Der Markt wird wohl als zu klein empfunden. 
Alles was ich fand, waren die Infos der Hersteller, 
Betreiber-Testberichte, ein paar Normen, Chip-Hersteller, diverse 
Homepages mit Projekten.

Die kommerziellen gehen auch mehr in breitbandige Anbindung. Da gelten 
etwas andere Randbedingungen.

Allgemein würde ich sagen, daß breitbandige Sachen am Absterben sind und 
nur noch ein Nischenmarkt Gebäudeautomation mit Schmalbandigkeit 
übrigbleiben wird.


Gruß -
Abdul

Autor: Michael G. (sparrenburg)
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in welchem Frequenzbereich läuft dein Träger? Für den kHz-Bereich schau 
mal bei ST.

LG

Autor: Manfred Schön (mandinice)
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Hallöchen

Habe gerade meine ersten Test durchgeführt mit überraschendem Erfolg !

Aufbau : SPS - Ethernet - PowerlineAdapter - Stromnetz - 
PowerlineAdapter -Ethernet - PC

Stecke ich beide PowerlineAdapter nebeneinander in die Steckdose so wird 
eine Bitrate von 190MBit angezeigt.

Befindet sich zwischen beiden PowerlineAdaper ein Trenntrafo im 
Stromnetz erreiche ich immer noch 120MBit ?!?!? komisch hätte gedacht es 
geht nix mehr ?

Befindet sich zwischen beiden PowerlineAdaper ein Kabel mit 100m im 
Stromnetz erreiche ich auch 190MBit ?!?!?

Befindet sich zwischen beiden PowerlineAdaper zwei Dreifachverteiler 
mitSchalter im Stromnetz erreiche ich auch nur 150MBit ?!?!?

An der am weitesten entfernten Steckdose im Haus an der gleichen Phase 
erreiche ich 100Mbit. ( ca. 25m Kabellänge  + Verteiler + Sicherung 
usw.)

An der am weitesten entfernten Steckdose im Haus an einer anderen  Phase 
erreiche ich auch 40Mbit. ( ohne Phasenkoppler )


Mein Ergebnis :
Die Leitungslänge spielt keine Rolle für die Bitrate.
Aber jeder Schalter und Abweiger jedoch sehr.


Meine Anwendung :
die SPS einer Maschine Maschine soll übder 150m 6mm² mit einem PC 
verbunden werden.
Genauer :
SPS - Ethernet - PowerlineAdapter - Stromnetz - PowerlineAdapter - 
Ethernet - PC
Das Stromnetz besteht aus : Steckdose - Sicherung - Klemmleiste - Kabel 
150m 6mm² - Klemmleiste Sicherung Steckdose


Nach meinen Versuchen sollte es also einwandfrei funktionieren.

Aber hat jemand Erfahrung mit Störanfälligkeit ?
Wenn Stärker Verbraucher eingeschaltet sind oder mit Frequenzumformer ?

hmg
Mandi

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Hm. Man müßte nach diversen Meinungskundgebungen im Net eigentlich 
wesentlich schlechtere Werte erwarten.

Das mit dem Trenntrafo erstaunt mich sehr. Bei Kleintrafos mit Eisen 
habe ich mal eine Grenzfrequenz von ca. 3kHz gemessen, nachdem bei den 
einschlägigen Trafoherstellern nirgends ein brauchbares Datenblatt zu 
finden war.
Könnte sein, daß dein Trenntrafo stark kapazitiv koppelt.

Die schnellen PLC-Chips haben alle eine Leitungskompensation inkl. 
Echounterdrückung/Equalizer im Chip. Sollten also mit reinen 
unverzweigten Leitungen sehr weit kommen. Abzweigungen bringen 
Reflexionen und irgendwann ist die Anzahl maximaler Reflexionen in der 
Echounterdrückung erreicht. Das ist im Chip festgelegt. Wenn er 
überhaupt so gut ist und sowas hat.

Auf deine weiteren Erfahrungen sind wir gespannt. Hänge den Haarfön ran, 
Kreissäge usw.

Autor: oszi40 (Gast)
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Solange der Fön kein gutes Entstörfilter hat, wird wahrscheinlich die 
Übertragungsrate verschlechtert wenn er läuft. Interessanter wird die 
Sache, wenn ein Gerät mit gutem Netzfilter ans Netz kommt (z.B. 
Hameg-Oszi).

Im obiger 3-Phasen-Fall könnte jedoch durch Übersprechen der Leitungen 
durchaus noch was ankommen in glücklichen Fällen. Für lebenswichtige 
Sachen würde ich lieber ein konfektioniertes Glasfaserkabel nehmen.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Nicht umsonst habe ich den Fön als guten Störgenerator genannt. Auch ein 
Kühlschrank hat es in sich. Beliebter Test um den Mikrocontroller zum 
Abstürzen zu bringen. Nur schaltet der Kühlschrank eben selten...
Das sind alles gute Störtester, wenn man sich ein EMV-Labor nicht 
leisten kann. Außerdem haben sie einen besseren praktischen Bezug und 
sind daher meiner Meinung nach die bessere Wahl. Klar, das klingt 
unprofessionell und ist auch zu billig um ernst genommen zu werden.


Was mir immerwieder auffällt, ist die mangelhafte Verbreitung 
grundsätzlicher nachrichtentheoretischer Zusammenhänge. Hier z.B. 
passend:
Verkleinerung der Nutzdatenrate reduziert Störempfindlichkeit 
beliebig-weit, oder anders ausgedrückt:
Nutzdatenrate geteilt durch Störempfindlichkeit ergibt Konstante. 
[Entsprechende normierte Größen vorausgesetzt]

Wenn man also auf einem stark störbehafteten Kanal durchkommen will, muß 
man nur die Datenrate passend einschränken bzw. die 
Datenübertragungsdauer passend verlängern.
Nun achtet man noch auf die Orthogonalität des Nutzsignals zu allen 
Störsignalen für maximalen Störabstand.

Es klingt blöde, aber hat es in sich. Ein Beispiel ist die 
ELF-Kommunikation mit U-Booten. Selbst mit einer Atombombenexplosion 
nicht wirklich störbar. Allein durch die geschickte Wahl aller 
Parameter.


Will man also nur ein paar Bits pro Sekunde auf der Netzleitung 
transportieren und stellt sich nicht zu blöde an, dann funzt das egal 
wieviele praktische Störungen auf der Leitung sind. Will man 
Ethernet-Verbindungsgeschwindigkeit und nutzt davon dann nur ein 
Ethernetpaket alle paar Minuten, dann kann nach einigen Metern bereits 
völlig Schluß sein. In beiden Fällen wäre die effektive zeitlich 
gemittelte Datenübertragungsrate angenommen die gleiche.

Autor: oszi40 (Gast)
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1.Abdul Zustimmung.

2.Thema:GESTERN gings noch:
Ein Fön ist ein zeitlich kurzer Störer im Gegensatz zu einem Netzfliter, 
was dann auch Tage oder Jahre im Netz verweilen kann. 
Powerlan-Kommunikation würde an dieser Stelle arg gedämpft ....und 
keiner weiß warum :-)

Wenn die Hausklingel mal nicht funktioniert, kann man klopfen. Bei einer 
Maschinensteuerung sollte man für diese Fälle auch rechtzeitig eine 
NOT-Lösung parat haben!

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Einen vollständigen Beweis für eine bestimmte Störfestigkeit führen zu 
wollen, halte ich für Normalsterbliche für aussichtslos. Es bleibt 
allein die Empirik durch eine ausreichende Losgröße und Zeitdauer. 
Erfordert Fingerspitzengefühl und ausreichendes Vertrauen.

Autor: Manfred Schön (mandinice)
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Hallöchen

Starten dieses Wochenende eine zwei Tage dauernden Test an der Anlage.

Denke aber dass es funktioneren wird.

hmg
Mandi

Autor: oszi40 (Gast)
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Hallo Manfred,
ich weiß nicht wie wertvoll oder gefährlich Deine Maschinchen sind. Aber 
im einfachsten Fall würde würde statt der Maschine erst mal irgendeinen 
Opfer-PC eine Woche über diese Verbindung laufen lassen und anschließend 
die Ereignisanzeige ansehen ob es größere Probleme gab. Manchche kuriose 
Sachen treten nur zyklisch zu bestimmten Zeiten auf: z.B der Aufzug oder 
die Klimaanlage, Elektroschweißgeräte, Eisenbahn usw. ...

Test z.B. ping -t -l 4000 > dateiHeute.txt

Autor: oszi40 (Gast)
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Test z.B.
ping -t -l 4000 127.0.0.1 >> dateiHeute.txt

Statt 127.0.0.1 natürlich Ziel-IP benutzen und die Datei gelegentlich 
löschen ehe die Festplatte platzt.

Autor: Jimmy (Gast)
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Hallo Manfred

Ich hoffe für Dich das Du keinen Funkamateur oder Kurzwellenhörer in 
deiner Umgebung 100m-500m hast sonst könnte es sein das Du mit dem 
Fernmelde Gesetz in Konflikt kommst.

Bei PLC Anlagen schnürt sich HF (Hoch Frequenz) in die Umgebung ab und 
kann Funkdienste (Amateurfunk,Bossfunk) stören.

Bei entsprechender Anzeige an die Fernmeldebehörde müssen sie 
einschreiten.

Ich hoffe Du findest eine andere Lösung für dein Problem.

grüße vom Jimmy

Autor: Horst K (Gast)
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Hallo,
zur Info

http://www.youtube.com/watch?v=zgEDXoUO0xQ


schönen Sonntag

Autor: Manfred Schön (mandinice)
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Hallöchen

Ich werde es trotzdem damit machen.

Erstens : Zwischen Powerline "Internet über die Steckdose" und PowerLine 
Homeplug ist ein riesiger Unterschied - nämlich in der Leistung in der 
die Signal eingespeist werden und auch in der Kabellänge( Antennenlänge 
)

Zweitens : Sind bei dem Adaptern den wir verwenden die nötigen 
Frequenzen ausgeblendet ( siehe beiliegendes Diagramm - Messung bei 
einer bereits laufenden Anlage. Es wurden 100 mal mehr Daten übertragen 
als normal bei dieser Anlage)

hmg
Mandi

Autor: Jimmy (Gast)
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Hallo Mandi

Ich wollte Dich nicht verunsichern.
Aber auch das Powerleine Homeplug kann die Physik nicht umgehen oder 
biegen HF und hat Sie noch so geringe Leistung auf ungeschirmte Kabel 
(Leitungen) ist weiter als nur bis zu Haustüre
oder Wohnung zu Empfangen.
Powerleine Homeplug arbeitet von 4,5-21 MHZ gratuliere hier sind nur 5 
Amateurfunkbänder ohne die Kommerziellen Bänder mitzurechnen.
Wenn man mit DSP Filter diese Bereich ausblendet bleibt bald keine 
Bandbreite zur Übertragung über oder ?
Mit HF ist das noch so eine Sache die geht auch andere Wege so mancher 
Techniker konnte sich davon überzeugen.
In offenen Drahtleitungen können sich Harmonische Wellen bilden und dann 
genau auf den gefilterten Bereichen vorhanden sein.
Na Dann viel Erfolg bei deiner Laufenden Anlage und möge der Ärger 
fernbleiben.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Naja. Was das wieder soll?

Wenn auf deinem Gerät ein CE-Papperl drauf ist und immer dann wenn der 
benachbarte FA sendet, deine Verbindung zusammenbricht, dann kannste dem 
die Überwachung auch auf den Hals hetzen.

So haben dann beide kein funktionierendes System mehr.

Autor: Jimmy (Gast)
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Hallo  Abdul K.

CE Pikkerl garantiert keine sichere Verbindung.

aber schicke deinen benachbarten FA nur die FÜ Funküberwachung,

wirst was Dazu lernen.

Im übrigen an alle Die PLC als Die Lösung halten lest mal das 
Fernmeldegesetz,VO Funk Vollzugsordnung für den Funkdienst durch.

Ich bezeichne alle PLC Betreiber als Schwarzfunker!!

Wenn noch nicht klar ist warum,...PLC verhält sich wie eine HF 
Sendeanlage!

Viel Spaß mit der Lektüre ich hab sie lernen Müssen.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Jimmy, das Geblubberl belustigt mich nur.
Der CE-Papperl bringt die Eintrittskarte für ein Gehör bei der Behörde. 
Sonst erstmal nichts, das stimmt.

Wie war das nochmal? 1920 wurde den Amateuren der Kurzwellenbereich 
zugeteilt, weil man sich eine kommerzielle Nutzung nicht vorstellen 
konnte.


Das eigentliche Problem ist die Nichtdefinition von maximalen 
Empfindlichkeiten von Empfängern. Es sind nur maximale Sendeleistungen 
vorgegeben. Würde man die hochsensiblen Empfänger der Amateure derart 
beschneiden, das sie schlicht 'kompatibel' schwerhöriger würden, dann 
wäre allen geholfen.


Aber du hälst mich ja für einen Idioten.

Autor: Jimmy (Gast)
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Hallo Abdul K.

Halte Dich nicht für einen ....... aber 
...................................
Über die Geschichte des Amateurfunk schreib ich nichts kann man bei

                        http://www.kanzlei.de/seminar2.htm
nachlesen.
Über PLC:       http://www.darc.de/aktuell/plc/pdf/flugblatt.pdf

Dein Vorschlag die Empfänger zu Amputieren (schwerhöriger zu machen) 
finde ich sehr witzig
da es durch die Industrie gerade schon basiert wo HF Müll in den Äther 
geblasen wird.
Plasmafernseher,Sat Receiver,Handy Ladegeräte,billige 
Schaltnetzgeräte,PLC,Neue Stromzähler von Siemens,usw
Hauptsache es wird billigst erzeugt und teuerst verkauft und der Kunde 
wird so oder so für Unmündig erklärt.
Diese sogenannten neuen Technologien versauen uns Funkern seit einigen 
Jahren schon den Glasklaren Empfänge,
nicht das wir keine Neuen Technologien verwenden wir probieren aber 
nicht die Physik zu biegen.

Leider ist das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht und es wird 
noch schlimmer werden.
Ich hoffe auch auf diesen Weg Mitstreiter gegen diesen Schwachsinn zu 
finden.
Und mit den Worten eines HF Technikers ....

Wird Zeit das diese HF-Dreckschleudertechniken im Gulli der 
Technikgeschichte als Flop verschwindet

schließe ich.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Mein Vorschlag war ernsthaft gemeint. Durch eine 'Verflachung' der 
Technik wird der Äther besser ausnutzbar.

Naja. Eigentlich kann ich dir nun wieder nur zustimmen. Allerdings war 
es wohl nie einfacher als heute zu kommunizieren.
Mag sein das ein Handy nicht das beste Rauschmaß hat, aber es ist 
ausgewogener in seinem Signalweg. Verliert z.B. nicht allein 10dB 
Schwerhörigkeit des menschlichen Hörsystems, weil es digital 
unterstützte Modulationssysteme benutzt.
Die Industrie hat die Amateure schon seit mehreren Jahrzehnten im 
generellen abgehängt. Aber das sehen die FA wiederum anders, da sie 
offensichtlich andere Schwerpunkte setzen <müssen/wollen>.

Den DARC anzuführen ist doch sinnlos. Der ist wie der ADAC natürlich 
FÜRS Autofahren.

Es ist halt auf die Dauer zu anstrengend immer gegen den Strom zu 
schwimmen. Du wirst dir daher deine Nische suchen müssen. Ist ja gerade 
sehr trendy.

Jedenfalls ist unsere heutige Zeit super für Technikbegeisterte. Man 
bekommt High-Tech nachgeschmissen und dank Massenarbeitslosigkeit auch 
die nötige Zeit...

Autor: Jimmy (Gast)
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Hallo  Abdul K.

Habe wider mal Zeit gefunden auf Deinen Schwachsinn zu schreiben.
Von Amateurfunk verstehst wahrscheinlich nicht viel außer das Wissen das 
es Sie gibt.
Aber tröste Dich 99,99 % der Bevölkerung geht es so.

Die Industrie hat die Amateure schon seit mehreren Jahrzehnten im
generellen abgehängt.??? Nicht wirklich einige von uns arbeiten dort in 
den verschiedenen Sparten und sind mit beteiligt an neuer Technologie.
SDR Radio kommt sogar aus den Eigenen Reihen und wird die Transceiver 
Technologie auch im Handy Bereich noch mal in der Entwicklung noch vorne 
bringen.
Opas Zeiten nur mit Röhren zu basteln sind schon lang vorbei , sicher 
einige OMS trauern dieser Zeit nach.
Wenn Du diese Bild von Funkamateuren vor den Augen hast .. tut mir Leid 
das war in den 70er noch so heute schaut es anders aus.


Und für Interessierte was Amateurfunk ist.

 Youtube-Video "Amateurfunk Heute"
 Youtube-Video "do2fox Faszination Amateurfunk"

Hier ein Beispiel wie Industrie Müll uns stört.

 Youtube-Video "Amateurfunk Störende Netzteile in PlasmaFernseher auf Kurzwelle (KW) WDR Markt BnetzA"


73

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Die Seiten fortschrittlicher Amateuerfunker gehören für mich mit zu den 
wichtigsten Infoquellen. Von daher ist deine Behauptung einfach nur 
Quatsch. Ich weiß sehr wohl was abgeht.

Dein SDR ist nichts anderes als IQ-Verarbeitung bei ZF=0 und das gibt es 
z.B. bei GSM von Anbeginn seit der Einführung. Du kannst dazu dann 
nochmals ca. 10 Jahre Vorlaufzeit in der Industrie addieren, bis eine 
Norm verabschiedet wurde.
Ich selbst habe als externer Consultant für einen 
Mobilfunk-Infrastruktur-Zulieferer gearbeitet. Vorher hatte diese Firma 
für die Rüstung gearbeitet. Glaubst du im Ernst, die waren nicht am Takt 
der Zeit?
So arrogant kann nur ein Amateurfunker oder Politiker sein.

Klar gibt es vereinzelt fitte Amateurfunker in der Industrie. Die Regel 
sind sie aber nicht.

Zurück zum Thema:
PLC als Massenanbindung zum Internet ist Schwachsinn und wurde nur 
angepackt, weil man:
1. Die letzte Meile noch billiger realisieren wollte.
2. Die Energieversorger aufgrund ihres Leitungsmonopols eine quasi 
kostenlose oligopole Struktur aufbauen wollten.

Das Thema ist gegessen mit der Verbesserung von xDSL.

In diesem Thread ging es aber um niedrigbitratige Steuerungen übers 
Stromnetz, die auch nur bis zur nächsten Trafostation durchdringen.

Wenn du so ein fitter Amateurfunker bist, dann weißt du auch das das 
Störpotential proportional zur Bitrate ist!

Deine Argumentation folgt einfach dem Schema unserer herrschsüchtigen 
Politiker. Vor lauter Angst selbst einem Attentat zum Opfer zu fallen, 
verbieten die dann auch gerne mal indirekt den Verkauf von Schwefel über 
ebäh.
Wer vom Fach ist, weiß, das das alles völliger Blödsinn ist.



Aber Angst hat schon immer die Wahrnehmung verengt.

Autor: B. R. (benchos)
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> Wenn auf deinem Gerät ein CE-Papperl drauf ist und immer dann wenn der
> benachbarte FA sendet, deine Verbindung zusammenbricht, dann kannste dem
> die Überwachung auch auf den Hals hetzen.

Man liest ja viel Quatsch hier aber das ist schon Oberklasse!

So dann schreib mal eine Rede dazu ... ich lese das dann leider nicht 
mehr ;)

Autor: Feringhis (Gast)
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Zum Gruße

hallo was ist den mit dem los ? plaudert über Technik wie wenn er eine 
Ahnung hat aber dann  das!!!

Das eigentliche Problem ist die Nichtdefinition von maximalen
Empfindlichkeiten von Empfängern. Es sind nur maximale Sendeleistungen
vorgegeben. Würde man die hochsensiblen Empfänger der Amateure derart
beschneiden, das sie schlicht 'kompatibel' schwerhöriger würden, dann
wäre allen geholfen.


ich glaub Du bist ein voll Koffer!!!

Autor: Jimmy (Gast)
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Lach mich Kaputt!

Hallo Jungs nicht so Aggressiv.
Der große Techniker weiß wahrscheinlich nicht warum AFU Transceiver so
gute Empfänger haben.
Und wenn Doch; dann ist er einer von denn Lobbyisten der Industrie das 
erklärt auch seine Aussagen.
Was denn Vorwart der Steuerung betrifft kein Problem aber hab schon 
einigemall in der Papierindustrie erlebt wie dann Plötzlich aus dem 
Vorwarting eine Fehlerkorrektur wurde und das 24St durch.

Liebe Funker Kollegen last euch das Hobby nicht vermiesen wenn ihr 
Störungen habt ohne die Möglichkeit mit euren Mitteln sie zu beseitigen 
meldet es dem
Büro der Fernmeldebehörde und bittet um Technische Unterstützung.
Glaubt mir die Jungs helfen euch gerne spräche aus Erfahrung.

73+55

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Ich ein Lobbyist?? lol Wenn du mich privat kennen würdest, hättest du 
ganz sicher ne andere Meinung. Das werde ich gleich in diversen Runden 
weitererzählen. Haben wir alle was zu lachen.

Es stimmt allerdings, das ich in der 'Großindustrie' tätig war. Mache da 
auch keinen Hehl draus. Es verändert die Sichtweise einfach dramatisch. 
Nicht immer zum Positiven, aber man bekommt mehr Erfahrung und etwas 
mehr Übersicht als wenn man etwas lange Zeit nur als Hobby fröhnte.


Damit es verständlicher wird:
Was wird passieren, wenn der Segen der Technik noch bessere Empfänger 
beschert? Richtig, man wird noch mehr Störer finden und als sie als 
Bedrohung ansehen. Darüber sollte jeder mal nachdenken, der meine 
Aussage im Sinne eines Ingenieurs wahrgenommen hat.


Ja, gute Frage warum die Empfänger so gut sind?? Vielleicht, weil man 
fürs Hobby das Geld nicht zählen mag? Weil die Produkte anderen 
Zeitzyklen unterliegen? Z.B. GSM muß über Jahrzehnte gleich 
funktionieren. PSK31 kann sich in einigen Jahren unter Funkern 
breitmachen.

Ich will den Funkern nicht ihr Hobby vermiesen. Ich will nur einige 
Klarstellungen bringen. Mir sind Leute am Transceiver auch lieber als 
tiefergelegte Blechkisten, die einen auf der Straße bedrohen. Wer funkt, 
fährt nicht. Jedenfalls meistens nicht.


Und den Satz hier kann ich nicht entziffern. Tut mir leid:
"Was denn Vorwart der Steuerung betrifft kein Problem aber hab schon
einigemall in der Papierindustrie erlebt wie dann Plötzlich aus dem
Vorwarting eine Fehlerkorrektur wurde und das 24St durch."

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