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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Was verträgt der Eingang eines Fernsehers?


Autor: Peter M. (spule)
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Hallo allerseits,

habe auf dem Flohmarkt einen Mini-Fernseher (schwarz-weiß) erstanden. 
Kein Flachbildschirm, sondern es ist ein Röhrenfernseher, allerdings 
sehr klein, 12 cm Bilddiagonale, 16 cm tief. Ist funktionstüchtig.

Als Eingänge hat er eine rote Audio-In-Chinch-Buchse und eine gelbe 
Video-In-Chinch-Buchse. Und natürlich DC 12 V in (fürs mitgelieferte 
Netzteil) sowie EXT ANT in. Keinen Scart-Anschluss. Mit den Audio-In und 
vor allem mit dem Video-In würde ich gern experimentieren.

Meine Frage: Wieviel Volt vertragen die Eingänge? Und weiss jemand, wie 
man Bildsignale selbst erzeugen kann, so dass auf dem Monitor z.B. ein 
Muster entsteht o.ä.?

Viele Grüße,
Spule

Autor: Harald (Gast)
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Suche mal bei Google mit folgenden Suchbegriffen:
"video text generator avr"

Da sind einige Schaltungen zur Erzeugung eines Videobildes, welches Du 
direkt auf die gelbe Buchse geben darfst.

Zur Signalbeschaffenheit an der gelben Buchse:
http://de.wikipedia.org/wiki/Fernsehsignal#BAS-Signal

Autor: Peter M. (spule)
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@ min:

was glaubst du, was ich getan habe, bevor ich gepostet habe???


@Harald

Danke für die Antwort. Kann man auch ohne Microcontroller so ein Signal 
erzeugen, z.B. ein sehr einfaches, was nur aus Streifen besteht oder so?

Und entnehme ich dem Wikipedia-Artikel richtig, dass 1 V ok ist? Weisst 
du, ob auch mehr Spannung ok ist?

Autor: Ich (Gast)
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>Und entnehme ich dem Wikipedia-Artikel richtig, dass 1 V ok ist? Weisst
>du, ob auch mehr Spannung ok ist?

1V, nicht mehr.

Autor: Peter M. (spule)
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@ A. K.

Nein, es geht mir nicht darum, die Funktion zu verifizieren, sondern 
einfach so ein Bild zu erzeugen, also um die Funktionsweise eines 
Fernsehers besser zu verstehen. Also einfache Experimente mit dem 
Videoeingang zu machen.


Ups: jetzt ist der Eintrag von A. K. weg...

Autor: A. K. (prx)
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Und inwiefern bringt dich dabei ein Gattergrab oder Spezial-IC weiter 
als ein µC?

Wenn du beispielsweise ein paar Zähler-ICs zusammenschraubst um das 
Signal zu erzeugen, dann hast du in erster Linie gelernt, wie man 
Logik-ICs im Stil der 70er und 80er Jahre verwendet.

Wenn du ein Spezial-IC zur Sync-Erzeugung verwendest, denn lernst du 
dabei praktisch nichts, weder über ICs noch über das Videosignal.

Wenn du einen µC dahingehend programmierst, dann weisst du danach 
immerhin wie so etwas geht. Scheint mir nützlicher. Einen ähnlichen 
Lerneffekt hätte das auf Basis programmierbarer Logik, beispielsweise 
mit dem Pollin CPLD Bausatz.

Und so ziemlich jede Lösung ausser einem fix und fertigen 
Testbildgenerator setzt erst einmal vorneweg schon voraus, das du 
verstehst wie das BAS Signal funktioniert.

PS: Er ist weg, weil ich selber merkte, dass es dir nicht darum geht.

Autor: Peter M. (spule)
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Danke für die Antwort.

Microcontroller will ich nicht verwenden, weil ich mich damit nicht 
auskenne und im Moment sehr wenig Zeit habe, mich darin einzuarbeiten.

Aber mir leuchtet ein, dass das ohne Microcontroller nicht unbedingt 
sinnvoll ist. Daher werd ich den Fernseher wohl erst mal zur Seite 
stellen müssen...

Autor: Harald (Gast)
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apropos andere Signalquelle als uC:

Mich hat mein Experimentiertrieb immer dazu getrieben, einfach mal Dinge 
zusammenzuschalten wie z.B. einen Funktionsgenerator an einen 
Fernseheingang. Und siehe da, es kamen bei bestimmten Frequenzen 
irgendwelche Muster heraus. Muss aber nicht immmer funktionieren, je 
nach Modell.

Also nich' lang schnacken, einigermaßen auf die Rahmenbedingungen achten 
(ca 1Vss) und los gehts.

Autor: Michael_ (Gast)
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Nimm einen "Antenneneingang" aus einem älteren 
Analog-Satellitenempfänger. Viele haben Umschalter daran, womit man 
Streifen/Rechtecke im UHF-Bereich machen kann. Kannst zum Testen gleich 
den Satellitenempfänger nehmen.
Einzeln gibt es die Dinger auch bei POLLIN... .

Autor: Pieter (Gast)
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moin moin,

um ein Test"bild" zu erzeugen braucht man keine spezial-IC.
Zeilesynchron ist 15625Hz, Bildsynchron ist 50Hz. Kann man zu diesen 
Zecken auch mit Multivibratoren erzeugen, ist allerdings nicht ganz 
stabil.
Mit 2 MonoFlops kann innerhalb der Zeile und innerhalb des Bildes ein 
Punkt angesteuert werden. Sind die Monoflops spannungsgesteuert kann man 
schon fast das legendäre Ping-Pong nachbauen. So um 1983 habe ich mal 
soetwas aufgebaut, ohne µC.
Das setzt allerdings Kenntnisse von Aufbau das BAS voraus.

Mit Gruß
Pieter

Autor: Peter M. (spule)
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@ Pieter

Klingt interessant! Wo kann man dazu mehr Infos bekommen?

Autor: Pieter (Gast)
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moin moin,

ob diese Bauanleitung zu finden ist, glaub ich nicht. Bleiben nur meine 
(altersdemenzen) grauen Zellen, werde mal eine Prinzipschaltung 
aufmalen.

Mit Gruß
Pieter

Autor: Peter M. (spule)
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das wär nett!

Autor: Guido Körber (Gast)
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Ein einfaches Composite oder S/W Videosignal lässt sich am Besten mit 
einer Kette von Zählern erzeugen, das ist dann auch wirklich anschaulich 
wie es funktioniert. Wenn Du einen Schaltplan eines Apple II auftreiben 
kannst, der hatte so einen diskreten Aufbau.

Autor: Klaus (Gast)
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Einfacher ist es, ein "(F)BAS" Signal von einem anderen Gerät zu nehmen.
Es geht doch wohl nur darum, die Funktionsfähigkeit zur prüfen.

Geeignet sind u.a.
=  Digitalkameras, die fast immer einen FBAS Ausgang, i.d.R. liegt 
passendes Kabel mit Cinchbuchse (gelb) dem Zubehör bei.
=  DVD-Recorder  haben oftmals (neben dem Scart) auch einen FBAS Ausgang 
auf Cinchbuche.
=  Manche PC-Videokarten  (ggf. erst zu aktivieren).

Der Signalpegel liegt i.d.R. bei 0,75 oder 1 Volt, passt also.

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