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Forum: Platinen Ätzmaschine frage zu teilen


Autor: Jan K. (--modder--)
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Hi

Ich möchte mir diese Ätzmaschine nachbauen: 
http://www.mitchsoft.de/Elektronik/Projects/Aetzma...

Vielleicht könnt ihr mir helfen, wenn ich bei eagle eine partliste 
machen lasse dann stehen folgende teile die ich nicht ganz verstehe:

C1       2µ2                CPOL-EUE2-4        E2-4
C2       2µ2                CPOL-EUE2-4        E2-4
C3       2µ2                CPOL-EUE2-4        E2-4
C4       2µ2                CPOL-EUE2-4        E2-4
C5       1000µ              CPOL-EUE30-10AXIAL E30-10
C6       100n               C-EU050-025X075    C050-025X075
C7       1000µ              CPOL-EUE30-10AXIAL E30-10
C8       100n               C-EU050-025X075    C050-025X075
C9       100n               C-EU050-025X075    C050-025X075
C10      100n               C-EU050-025X075    C050-025X075
C11      100n               C-EU050-025X075    C050-025X075
C12      100n               C-EU050-025X075    C050-025X075
C13      100n               C-EU050-025X075    C050-025X075
C14      100n               C-EUC1206          C1206
C15      100n               C-EU050-025X075    C050-025X075
C16      100n               C-EU050-025X075    C050-025X075
C17      100n               C-EU050-025X075    C050-025X075
C18      100n               C-EU050-025X075    C050-025X075
L1       10µH               L-EUL3225M         L3225M

Kann mir jemand mal sagen welche teile das sind und wenn möglich einen 
conrad/reichelt link geben? Wäre äuch sehr dankbar

Autor: Esquilax (Gast)
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Du willst ne Ätzmaschine bauen, weißt aber nicht, was das für Bauteile 
sind? O_o

Das sind Kondensatoren, der Wert steht in der zweiten Spalte. Die, bei 
denen CPOL steht sind Elkos.
Das letzte ist eine Spule.

Autor: Jan K. (--modder--)
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Hi

Das C1-C4 Elkos sind hab ich mir schon fast gedacht aber was sind C5-C18 
für teile ich hab gesehen, dass das so rote teile sind?!

Autor: Jan K. (--modder--)
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Hi

Ist das vielleicht der richtige kondensator für C6/C8-C13/C15-C18 
http://www.conrad.de/goto.php?artikel=455393

Autor: Schwups.... (Gast)
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>Ich möchte mir diese Ätzmaschine nachbauen:

Dieses Projekt scheint mir für deine Kenntnisse etwas zu schwer.
Mach doch erst mal was simples.

C1-C4 Elektrolytkondensatoren oder Tantalk.(Spannungsangabe fehlt)
C5,C7           "                                    "
C6,C8-C18  Kunststofffolien- oder Keramikkondensatoren (X7R o.5ZU)
L1    Spule, Induktivität

Rote Bauteilgehäuse deuten auf WIMA-MKS Kondensatoren hin.
Bei Reichelt findest du welche.(Verlinkung klappte nicht).
Hier kannste mehr erfahren oder das wesentlichste rauspicken.
http://de.wikipedia.org/wiki/Kondensator_%28Elektr...

Autor: Jan K. (--modder--)
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Hi

Ich hab mal etwas nach dem Keramikkondensator geschaut und folgendes 
gefunden: KERAMIK KONDENSATOR VS PRINT X7R 100 NF  Link: 
http://www.conrad.de/goto.php?artikel=500956

Der hat eine Nennspannung von 50 Volt und 100nF

Und hier noch das Induktivität teilmit 10µH: 
http://www.conrad.de/goto.php?artikel=443440

Das müsste ja dann die richtigen sein oder???

Autor: ICUmschalter (Gast)
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Aber wie willst du dafür die Leiterplatte ätzen ohne Ätzmaschine? Ich 
glaube da hast du ein Problem.

Autor: Jan K. (--modder--)
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Hi

da muss ich mir halt vorher ein ''profesorisches'' gerät bauen

Autor: Helmut -dc3yc (dc3yc)
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Jan,

"profesorisch" wird mit zwei "s" geschrieben (professorisch). Allerdings 
erschliesst sich mir nicht, was ein Professor mit deiner Maschine zu tun 
hat. Um die Schaltung aufzubauen, empfehle ich Lochraster, da musst du 
nichts ätzen. Und dann empfehle ich dir, sich mal mit einem 
Bauteilkompendium zu beschäftigen, damit du die diversen Bauteile und 
ihre Anwendung kennen lernst!

Servus,
Helmut.

Autor: Toby (Gast)
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<klugscheiss>provisorisch</klugscheiss>

Autor: Michael M. (Gast)
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<klugscheiß>klugscheiß</klugscheiß>
wenn schon, denn schon...

Autor: Jan K. (--modder--)
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Hi

Ich will die schaltung mit meinem Vater löten, weil der hat mehr ahnung 
von elektronik als ich. Er hat gesagt, dass ich die Teile besorgen soll 
und er dann mit mir die schaltung zusammenlötet. Und dann hab ich mich 
halt schon informiert und binn halt dann an diesem punkt hängen 
geblieben. Jetzt hab ich euch gefragt ob diese Teile die richtigen sind:

KERAMIK KONDENSATOR VS PRINT X7R 100 NF  Link:
http://www.conrad.de/goto.php?artikel=500956


Induktivität 10µH:
http://www.conrad.de/goto.php?artikel=443440

mfg

Jan

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Der Kondensator sieht gut aus.
Aber du kannst so ziemlich jeden 100n Kondensator nehmen, solange er die 
Spannung verträgt und (und das ist der blödeste Fall) der Pinabstand 
richtig ist.

Mit der SMD - Induktivität hingegn wirst du auf einer Platine für 
bedrahtete Bauteile keine Freude haben.

Autor: Jan K. (--modder--)
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Hi

Also ich kann jetz jeden anderen kondensator nehmen vorrausgesetzt er 
hat den richtigen pinabstand, die richtige nennspannung und 100nF.
Mit der Platine, ich kenn einen der mir die Platine ätzen kann.

Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
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Jan K. schrieb:
> Also ich kann jetz jeden anderen kondensator nehmen vorrausgesetzt er
> hat den richtigen pinabstand, die richtige nennspannung und 100nF.

Ja, wobei man den Pinabstand auch etwas hin biegen kann. Die 
Nennspannung ist als Minimalangabe zu verstehen, d.h. höhere Werte 
schaden nicht.

> Mit der Platine, ich kenn einen der mir die Platine ätzen kann.
Dann musst du sie nur noch bohren, falls er das nicht macht.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Jan K. schrieb:

> Mit der Platine, ich kenn einen der mir die Platine ätzen kann.

Ich finde das schon pervers, dass du eine Ätzmaschine bauen willst, aber 
noch nie eine Platine in Muttis Tupperdose gemacht hast.

Deine 'Ätzmaschine' macht nichts anderes als die Tupperdose in Bewegung 
zu halten, nicht mehr. Solange du die Maschine nicht hast, kannst du das 
auch händisch machen, indem du die Dose alle 30 Sekunden, oder so, an 
einer Ecke etwas anhebst.

Aber, und das ist der springende Punkt: Der komplette Ätzvorgang 
unterscheidet sich in nichts davon, ob du diese Maschine hast oder 
nicht. Mit Maschine ist es lediglich ein klein wenig angenehmer, weil 
man nicht 10 Minuten bei der Dose stehen bleiben muss und die Dose 
bewegen muss.

Also: Ätz die Platine selber. Du kannst nur lernen dabei. Kannst du die 
Platine ohne Maschine nicht fertigen, dann kannst du es auch mit 
Maschine nicht.

(Von daher halte ich das ganze Projekt als ziemlich unsinnig für ein 
erstes Elektronikprojekt. Solange man nicht jeden Tag 5 Platinen 
fertigt, kommt man ohne eine derartige Maschine wunderbar zurecht. Und 
billiger ist es auch. Wenn schon, dann wäre ein Belichtungstimer ein 
sinnvolles 2-tes oder 3-tes Projekt. Aber doch nicht eine Maschine, die 
die Ätzschale bewegt. Für jemanden der alle 3 Wochen mal eine Platine 
fertigt ist das absoluter (unnötiger) Luxus und das Geld/Zeit könnte man 
wesentlich besser und auch sinnvoller anlegen.

Autor: Datasheet (Gast)
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Genau, dem ist eigentlich nicht mehr viel hinzuzufügen.

Also Jan K. (--Modder--), bevor du anfängst jemanden die Platine machen 
und Deinen Vater löten zu lassen solltest du Dich mal um die ganzen 
Teilaufgaben eines solchen Projektes kümmern.

1. Weißt du denn schon wie du das Programm auf den Mikrocontroller drauf 
bekommst
2. Weißt du wie man Tasten abfragt oder den analogen Spannungswert vom 
Potentiometer einliest
3. Wie wird ein Servo angesteuert?
4. Wie funktioniert die Kommunikation mit dem PC?
5. Steht denn der mechanische Aufbau schon?
...

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Aufbau auf Anhieb funktioniert ist 
nahezu null. Vor allem wenn eine Person ätzt, eine andere lötet und eine 
dritte programmiert. Und dann stehst du da mit deinem defekten Haufen 
und hast keine Ahnung was du machen sollst. Das ist doch Quatsch, oder? 
Mein Tipp: Bau Dir mit Papas Hilfe ne Atmel Grundschaltung aus dem 
Tutorial hier auf, hol Dir nen günstigen Programmer und fang mit den 
Grundlagen an. Dann fängt es auch an Spaß zu machen und wenn du dann gar 
nicht weißt, welche Platine Du zuerst machen sollst dann kannste Dir 
auch ne Maschine baun. Vorher macht das doch keinen Sinn.

Das schwierigste am Herstellen von Platinen ist ja auch nicht das 
eigentliche Ätzen sondern alles davor. Folie ausdrucken, belichten und 
entwickeln! Das ganze dann in warme NaPS Brühe zu klatschen und ab und 
an mal umzurühren ist nicht schwer.

Autor: Jan K. (--modder--)
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Hi

Die Programm HEX hab ich schon (das Programmierte) das wird dann mit 
BascomAVR und einem SP12 Programmer-Adapter auf den ATMEGA 8 gebrannt. 
vorher wird noch ein bootloader draufgespielt.

Autor: Michael M. (Gast)
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klingt alles n bisschen abgeschrieben oder nachgesagt.
ich würde dir raten, dich mit den basics zu beschäftigen und erst mal 
AVR-Tutorial und AVR-GCC-Tutorial durchzugehn.

Autor: Datasheet (Gast)
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Jan K.(--modder--):
das wird dann mit
BascomAVR und einem SP12 Programmer-Adapter auf den ATMEGA 8 gebrannt.
vorher wird noch ein bootloader draufgespielt.

Okay, ich kenne weder Bascom noch den SP12 Programmer-Adapter. Aber ich 
bin mir sicher, dass der Bootloader gebrannt werden muss und dann kann 
das eigentliche Programm über die serielle Schnittstelle eingespielt 
werden. (Dein PC hat noch eine, oder?) Dann hoff ich mal, dass alles gut 
geht ;-)

Nur mal so aus Neugier (und ohne eine Wertung abgeben zu wollen): Warum 
willst du denn Leiterplatten ätzen? Ich weiß jeder hat mal angefangen. 
Aber eigentlich fängt man an die ersten Schaltungen auf ein Steckbrett 
oder auf Lochraster aufzubauen. Und erst wenn die Schaltungen etwas 
komplizierter werden wird der Wunsch nach was "richtigem" stark. Bei Dir 
ist das irgendwie wenn man Gitarre spielen lernen will und sich sofort 
Stücke von Stevie Ray Vaughan aussucht und nicht erstmal mit Bob Dylan 
versucht g

Naja, um etwas konstruktiver zu sein:

Reichelt
100nF              --   X7R-2,5 100N
100nF SMD          --   X7R-G1206 100N
1000µF Elko        --   AX 1.000/25
      auch wenn ich 1000µ vor und hinterm Spannungsregler für etwas 
übertrieben halte.
2,2µF Elko         --   RAD 2,2/63
      ich dachte ich hätte beim letzten Max232 den ich verbaut hatte 
10µF genommen, weil es so im Datenblatt stand. Aber geht bestimmt auch.

Spule              --   L-1008AS 10µ
      ist auch SMD

Du solltest aber bevor du die Platine ätzen lässt einen Ausdruck machen 
und die Bauteile auf dem Papier "ausprobieren".

Viel Glück
Data

Autor: Jan K. (--modder--)
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Hi

Ich bau jetzt die Ätzmaschine etwas anders. Kennt jemand einen 
Schaltplan von einem digitalem Thermometer mit 7 segment anzeige wo man 
nicht programmieren muss??? Hab schon überall gesucht aber nichts 
passendes gefunden.

Autor: Ätzer (Gast)
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Warum baust du nicht diese ?

http://www.avr-projekte.de/aetz.htm

Da brauchst du keine Platine, da kann man auch ein Steckernetztein 
nehmen.

Autor: D. S. (datasheet)
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Jan K. schrieb:
> Ich bau jetzt die Ätzmaschine etwas anders. Kennt jemand einen
> Schaltplan von einem digitalem Thermometer mit 7 segment anzeige wo man
> nicht programmieren muss??? Hab schon überall gesucht aber nichts
> passendes gefunden.

Ohh, hat das böse Internet kein fertiges Thermometer für Dich. Das ist 
ja eine bodenlose Frechheit. tztztz
Nee wirklich, warum willst du dich mit Mikrocontrollern beschäftigen 
wenn du nicht programmieren willst? Versteh ich nicht.

Aber nimm am besten das 
http://img.diytrade.com/cdimg/95109/1437949/0/1122...
Da brauchst Du nicht programmieren. Versprochen.

Achja: Danke, dass du meine Fragen so toll beantwortest und die Bauteile 
hab ich Dir gern bei Reichelt rausgesucht. Kein Thema.

Naja, das Thema ist für mich durch.

Autor: faustian (Gast)
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Was das Thermometer angeht: Also ich hab schon oft genug ein 
Billig-DMM-Thermoelement in die Aetze gehalten ohne dass es aufgefressen 
wurde. Wenn man ein solches nimmt und es mit Lack, Klebstoff, Glas.... 
umhuellt hat man doch schon was Du suchst.

Um Bewegung reinzubringen habe ich maessige Erfolge mit Vibration 
erzielt (einfach einen ollen PC-Luefter genommen und einen Fluegel 
rausgebrochen, das dann mit Gafferband an der Schale befestigt, und 
Filzbloecke unter der Schale....).

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