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Forum: HF, Funk und Felder Spreizen von Kohlefasern via Elektrostatik


Autor: Tim (Gast)
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Hallo zusammen,

ich habe hier ein Thema, das etwas theoretische Beleuchtung bedarf. Es 
geht darum die einzelnen Fasern eines Buendels Kohlefasern zu spreizen. 
So klassisch wie man es in der Schule/Uni beim Thema Elektrostatik 
kennt, wo einem die Haare zu Berge stehen. Wie bekomme ich sowas hin? 
Ich will die einzelnen Fasern spaeter mit einer Gummimasse beschichten 
und muss halbwegs reproduzierbare Ergebnisse liefern, also einen 
Glasstab nehmen und rubbeln ist da nicht brauchbar.
Kann ich einen grossen Plattenkondensator bauen, da viel Spannung 
dranhaengen und dazwischen meine Kohlefasern positionieren? Natuerlich 
so, dass die Kondensatorplatten nicht verbunden werden. Dann habe ich 
immerhin ein starkes E-Feld, welches hoffentlich dafuer sorgt, dass sich 
die Elektronen der Kohlefasern an einem Ende sammeln und sich 
gegenseitig und damit auch die Fasern abstossen. Kohlefasern sind 
leitfaehig, also koennen sich die Elektronen frei bewegen.

Hat jemand eine bessere Idee? Wuerde das funktionieren? In was fuer 
einem Spannungsbereich bewegen wir uns hier?

Danke,

Tim

Autor: Peter L. (peterl)
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Bei den Bildern, wo den Menschen die Haare zu Berge stehen, liegt die 
Spannung zwischen 100 und 200kV.

Für den ANfang müssten aber 30kV auch reichen.
http://www.helmut-singer.de/fix/shd.html

wichtig ist ein extrem hoher Widerstand, an den du die Hochspannung 
anlegst,
ich habe das früher (als ich noch keine Familie hatte ;-) mit einem 
trockenen Streichholz gemacht.

Peter

Autor: Elektri Kuss (Gast)
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Autor: Thomas K. (larryk)
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Spannendes technologisches Vorhaben!

Vermute Du musst zurueck zu den Experimenten von vor 200 Jahren.

Vielleicht findet sich aus einem alten Lehrmittelbestand noch eine 
Influenzmaschine. Aus einer 3l Sektflasche kann man vielleicht eine 
schoene Leidener Flasche basteln, die die Ladung dann auch eine Weile 
halten kann.

Der Hinweis:  früher (als ich noch keine Familie hatte ;-)
erscheint mir aber angebracht. In so einem Flaschenkondensator kann man 
einige Energie speichern, die einen dann recht ploetzlich heimsuchen 
kann. Koennte mehr als nur Schmerzen verursachen...

Vor dem Bau so einer Einrichtung vielleicht noch die Ueberlegung, was 
nach dem Spreizen kommt. Die Fasern bleiben nur stehen solange die 
Spannung anliegt. Jede Beruehrung durfte zur Entladung und damit zum 
Zusammenfall des Gebildes fuehren. Die Entladung durch eine Faser 
duerfte zur Vernichtung derselben fuehren.

Is hier vielleicht ein Friseur mit praktischer Erfahrung an Board?

;-)

Autor: Peter L. (peterl)
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@Thomas K.

das mit dem Friseur ist gar nicht mal so weit hergeholt:-)

Man könnte die Tropfen aus der Haarspraydose aufladen, damit würden sie 
zu den anders geladenen Haaren hingezugen. Der Verbrauch würde sinken.

Wird auch beim Pflanzenschutz so gemacht.

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