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Forum: Analogelektronik und Schaltungstechnik PWM Messung: Übertragungsfunktion


Autor: Weihnachtsmann (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Hallo,

ich möchte eine PWM - Messung vornehmen. Und zwar kommt mit einer
Frequenz von ca. 50 Hz ein sehr kurzer Puls. Ich möchte nun mit einem
Tiefpassfilter irgendwas zusammenbauen, das proportional zu der Spannung
dieser kurzen Pulse ist. Dazu würde ich die Schaltung im Anhang
verwenden (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Tiefpass, einfach ein
Tiefpass erster Ordnung, wenn das nicht reich zweiter Ordnung). So ist
die Formel im Anhang dafür die richtige? ich würde die einfach mit dem
Duty-Cycle g=t*f multiplizieren, wobei f diese 50 Hz sind, und t die
Dauer eines Pulses. Oder ist da ein Denkfehler drin? Ich bekomme da für
die notwendigen werte recht kleine ergebnisse.

Danke für Antworten!
Autor: Kai Klaas (Gast)
Datum:

Hallo du Weihnachtsmann,

>Ich möchte nun mit einem Tiefpassfilter irgendwas zusammenbauen, das
>proportional zu der Spannung dieser kurzen Pulse ist.

Geht es vielleicht ein klein wenig konkreter??

Kai
Autor: Weihnachtsmann (Gast)
Datum:

Klar geht es konkreter... Ein Laser gibt kurze Lichtpulse ab. Jetzt
fragt sich welche Energie die haben. also Fotodiode reinhalten.
Fotostrom messen (mit Gegenwiderstand, da Pulse sehr kurz sind), und mit
Transimpedanzverstärker in Spannung konvertieren. Jetzt sind da vllcht
50 Pulse in der Sekunde, die 16 ns lang sind. Und die muss man messen.
Geht schlecht mit einem Voltmeter... also war meine Idee das ganze mit
einem Tiefpass zu behandeln.

Dazu möchte ich den AD8056. Ist der geeignet?
(http://www.analog.com/en/amplifiers-and-comparator...)

So und jetzt überlege ich wie ich den Filter mache... so ein Sallen-Key
Ding, oder einfach erster Ordnung?

Und da habe ich halt auch ein Problem bei der Berechnung...
Autor: Kai Klaas (Gast)
Datum:

Hallo Weihnachtsmann,

>Jetzt sind da vllcht 50 Pulse in der Sekunde, die 16 ns lang sind. Und
>die muss man messen. Geht schlecht mit einem Voltmeter... also war meine
>Idee das ganze mit einem Tiefpass zu behandeln.

Wenn du beispielsweise alle 20msec einen Rechteckimpuls von 16nsec Dauer
und sagen wir einmal 5V Amplitude hast, dann verschwinden die fast
völlig in dem Integrator, denn als Mittelwert der Spannung am Ausgang
hast du nur rund 16nsec / 20msec x 5V = 4µV. Von der Welligkeit (Ripple)
ganz zu schweigen. Bei so kleinen Spannungen kannst du das Nutzsignal
kaum vom Offset des Transimpedanzverstärkers unterscheiden.

Viel besser ist es, über den einzelnen Impuls zu integrieren.

>Dazu möchte ich den AD8056. Ist der geeignet?

Als Transimpedanzverstärker? Dafür brauchst du einen OPamp, der noch
viel schneller ist!

Kai Klaas
Autor: Weihnachtsmann (Gast)
Datum:

Hallo,

gibt es vorschläge welchen ich nehmen könnte? Muss ich
stromrückgekoppelte nehmen? mit denen habe ich noch nie gearbeitet...

Gruß,

Philipp
Autor: Weihnachtsmann (Gast)
Datum:

Ach ja nochwas: wie berechne ich welche Slew-Rate und Bandbreite ich
brauche für einen Transimpedanzverstärker? Oder reichts sowieso nicht
und ich muss das über einen Shunt machen?

Und wenn ich integriere, divergiert das dann nicht wenn man den
integrierer als ideal betrachtet? Naja ansonsten probiere ich einfach
mal ein bischen um erfahrung damit zu sammeln...

Danke und Gruß
Autor: Michael O. (mischu)
Datum:

Hallo Weihnachtsmann - is noch ein bischen früh für dich, oder?

Also ich nehme in einer Laserapplikation (Dye, 7ns Pulslänge) einen
integrierenden 20Bit AD-Wandler (DDC112 von BB / TI).
Der misst Ladungen in seinen geschalteten Kondensatoren.

Eine zweite Photodiode dient mir als Triggersignal.
Mit einem Atmel uC lese ich kontinuierlich die Wandlungsergebnisse aus.
Sofern ich ein Triggerpuls hatte, addiere ich die letzte und kommende
Samplingerte.
Funktioniert wunderbar.
Autor: Weihnachtsmann (Gast)
Datum:

Der Weihnachtsmann beschäftigt sich immer mit Elektronik wenn gerade
nicht Weihnachten ist. Ich kann ja nicht einfach verschwinden.

Nee also eigentlich ist die Aufgabe da ein ganz einfaches
Spannungssignal auszugeben, wenn das nicht gehen sollte würde ich
natürlich umdenken.

Ansonsten verstehe ich noch einiges nicht: Warum reicht dieser OPV
AD8056 nicht aus? Ich meine die Fotodiode macht ja auch einen nicht zu
kleinen Strom, sagen auf den Datenblatt der gerade verwendeten steht was
von 500 mA maximal, die muss aber noch getauscht werden, aber da muss
ich doch wenig Verstärken oder?
Autor: Michael Förtsch (the_new_number_2)
Datum:

Die Idee mit dem Tiefpass funktioniert nur, wenn du genau weist, dass es
50Hz sind. Wenn die Frequenz variabel ist, geht's nicht.

Warum verwendest du nicht einfach einen Spitzenwert-Gleichrichter? Ein
Sample&Hold wäre machbar, aber wohl Overkill.
Autor: Weihnachtsmann (Gast)
Datum:

Hallo,

die Frequenz ist schon genau einstellbar. Ich habe aber nochmal das
ganze besprochen. Es wäre sehr gut, das ganze nur mit wenigen, am besten
einen Puls, zu machen.

Daher habe ich mir auch Sample&Hold angeschaut. Problem: Der einzige der
schnell genug ist, mit 7 ns,
(http://de.wikipedia.org/wiki/Sample-and-Hold-Schaltung) verliert seine
Spannung auch schnell wieder.

Hätte ich ne Chance einen Puls von nur 16ns mit so einem
Spitzenwert-Gleichrichter abzubilden? Wenn ja worauf ist zu achten?
Autor: Michael M. (Gast)
Datum:

hf-pulszähler loslaufen lassen. ist mit nem flotten fpga machbar. sollte
aber schon im GHz-bereich arbeiten. je nach geforderter auflösung.
das tiefpass-gefriemel taugt nichts.
Autor: Weihnachtsmann (Gast)
Datum:

Hallo,

ich will doch keine Pulse zählen, sondern ich will eher wissen wie groß
ein einziger Puls ist... oder ist dieser fpga auch dafür geeignet? Ach
ja der link geht bei mir nicht...
Autor: Ulrich (Gast)
Datum:

Es ist immer noch nicht klar, was gemessern werden soll. Mann könnte den
mittleren Strom ( -> mittlere Leistung), den maximalen Strom, oder die
Pulslänge messen. Dabei ist nur der mittlere Strom wirklich einfach:
wenn der Transimpedanzverstärker einen genügend großen Kondensator in
der Rückkopplung hat, braucht der OP auch nicht mal schnell sein.
Dahinter hat man dann auch schon keine so gurzen Pulse mehr, im
Extremfall nur etwas Restwelligkeit.

Für die Pulslänge oder gar den Maximalwert muß die Fotodiode und der
Verstärker sehr schnell sein.
Autor: Weihnachtsmann (Gast)
Datum:

Es soll die Energie von Laserpulsen gemessen werden. Und zwar mit
möglichst wenig Pulsen, am besten nur einen. Wie, ist egal. Ich werde
diesen Spitzenwert-Gleichrichter einfach mal ausprobieren. Das hört sich
schon mal gut an. Was für Kondensatoren sollte ich am besten nehmen? Wie
schnell entladen die sich wieder? Welchen OPV?

Gruß und Danke!
Autor: früher studierte man eigenständig (Gast)
Datum:

du weißt aber schon, dass dein betreuer an der uni oder spätestens der
prof bei der benotung ein bisschen googlen wird?
dauert nicht mehr lang und dank des hohen pageranks von µC.net wird
dieser thread hier ganz oben bei den suchergebnissen stehn...
Autor: Weihnachtsmann (Gast)
Datum:

Ich werde nicht benotet. Und was hätte ich denn getan? Habe ich irgendwo
geistiges Eigentum geklaut, oder auch nur die Absicht gezeigt? Ich habe
mir Gedanken gemacht wie ich ein Problem lösen kann, und hier
nachgefragt ob meine gedanklichen Schritte richtig sind. Und zu diesem
"früher studierte man eigenständig": "Wissensmanagement"
(http://de.wikipedia.org/wiki/Wissensmanagement) ist ein wichtiges
Thema. Wo kommen wir denn hin wenn man nicht andere Leute etwas fragt
wie etwas funktioniert? Ob das in einem Forum im Internet geschehen soll
ist natürlich ne andere Frage. Ich wäre aber sonst nicht auf die Idee
gekommen das es Spitzenwert-Gleichrichtiger überhaupt gibt. Auch wenns
nicht bei dieser Anwendung funktionieren sollte, ich bin mir fast sicher
dass ich ihn irgendwann mal im Leben anwenden werde.

Ansonsten denke ich das man mit dieser "ich mache (und kann) alles
selber Einstellung" schon fast gescheitert ist.
Autor: Michael Förtsch (the_new_number_2)
Datum:

He, wenn du nur bei jedem Posting eine kleine zusätzliche Information
'rauslässt, kann man nicht vernünftig helfen. Ursprünglich bin ich davon
ausgegangen, du willst die Höhe der Pulse messen - und das weder
sonderlich genau noch schnell.

Wenn du gleich nach dem ersten Puls die Pulshöhe wissen willst, brauchst
du mehr Aufwand. Ich würde das so angehen:

TIA --> Buffer -+----------------> S&H -------> ADC
                |                   |           |
                '--> Limiting Amp --+-> delay --'


Be seeing you.
Autor: Weihnachtsmann (Gast)
Datum:

Hm verstehe ich nicht ganz... Also erstmal Puffern... womit? Kondensator
parallel zu Transimpedanzverstärker? Was bringt ein Sample&Hold? Ich
meine das ist doch in jeden ADC drin, und zwei helfen doch auch nicht?
Eigentlich ist ein Sample und Hold doch ein Spitzenwert-Gleichrichter
mit Diode als schalter...
Ginge das eigentlich überhaupt über eine Diode? Gibt es welche die bez.
Widerstand und Kapazität geeignet währen?

Ansonsten hat doch ein OPV einen Widerstand in der Größenordnung 10^12
Ohm oder? Wie groß sind denn Leckströme?
Autor: Kai Klaas (Gast)
Datum:

Hallo Weihnachstmann,

was du brauchst, ist eigentlich ein ladungsempfindlicher Vorverstärker,
der dein Signal integriert. Teilchendetektoren verwenden solche Dinger.
Schau mal auf Seite 12 von diesem Link:

http://www.ipe.fzk.de/lehre/vrl_elp/ipe-2005-12-20...

Der ladungsempfindliche Vorverstärker muß sehr schnell sein, um das sehr
kurze Signal adequat verarbeiten zu können. Es gibt spezielle
Verstärker, die genau darauf getrimmt sind.

Der Gegenkopplungskondensator speichert die Ladung, indem er den Strom
deiner Photodiode integriert. Natürlich hält dieser Kondensator die
Ladung nicht ewig, sondern wird durch den parallelen Widerstand wieder
entladen. Der ladungsempfindliche Vorverstärker gibt dir aber genug
Zeit, seine Ausgangsspannung mit einer zusätzlichen Elektronik (z.B.
Sample und Hold Stufe) zu lesen.

Auch ein Peak-Detektor hält die Spannung nicht beliebig lange, vor allem
nicht, wenn er in der Lage sein soll, ein sehr schnelles Signal zu
erfassen. Du mußt daran denken, daß der Ladestrom in einen Kondensator
von C x dU/dt abhängt und daß deshalb für schnelle Signale nur ein
kleines C verwendet werden kann. Egal, ob du einen ladungsempfindlichen
Vorverstärker hast oder einen Peak-Detektor.

Ich habe mal für das ATLAS-Experiment am CERN einen Peak-Detektor auf
Basis eines Diamond-Transistors entwickelt, der in der Lage war, die
1nsec langen Impulse eines GaAs-Teilchendetektors zu erfassen. Leider
wird der OPA660 aber nicht mehr hergestellt.

Achtung, ein Sample und Hold Verstärker ist nicht automatisch ein Peak
Detektor! Dazu müßtest du ihn genau im Moment der höchsten Spannung
gaten.

Kai Klaas
Autor: Gast XIV (Gast)
Datum:

Mal ne Frage aus dem tiefen Tal der Ahnungslosen.

Kann man nicht einfach nen CCD Sensor nehmen? Ggf. dat Ding an die Wand
nageln, den Laser rotieren lassen so das der Strahl schnell
drüberstreicht
Autor: ah (Gast)
Datum:

Ich wuerd die Ladung der Photodiode mit einem Kondensator interieren.
Bei einem hinreichen kleinen Cap, zB 100pF, kommt auch was an Spannung
raus. Die kann man dann ja mit einem normalen OpAmp verstaerkern.
Betrachte die Photodiode als Intensitaetsproportionale Stromquelle, im
Sperrbetrieb natuerlich.
Autor: Weihnachtsmann (Gast)
Datum:

Hallo,

ist schon eine weile her seit ich mit dem Thema angefangen habe, kamen
leider andere dringendere Aufgaben dazwischen.

Also ich wollte die Fotodiode simulieren. Die hat eine Kapazität von 300
pF. Also habe ich mir nen Funktionsgenerator geschnappt und eine
Kapazität parallel geschaltet. Habe 220 pF genommen, waren keine 300 pFs
mehr da.

Wie besprochen habe ich einen Ladungsverstärker gebaut. Dazu habe ich
einen 1 k Widerstand (Rf) von -In nach Out gezogen, parallel dazu einen
220 pF  Kondensator (Cf). Out habe ich auf GND gelegt.

Als OPV habe ich erst einen OPA277P und dann einen AD8056A verwendet.
Das Ergebnis war bei beiden das gleiche.

Zunächst habe ich mir das Signal einfach mal angeschaut. War ein 60 MHz
Oszi, demnentsprechend rund war auch die Kurve. Als signal habe ich
übrigens Pulse mit 500 Hz die Jeweils 16 ns dauern sollten. Rise Time
war 5 ns, das kürzeste was halt ging :-D
Ob diese Simulation realistisch ist, weiß ich nicht. Muss mir unbedingt
mal das Signal der Fotodiode anschauen, um das festzustellen.

Leider hat der OPV das Signal nicht verstärkt. Sah fast genauso aus, nur
etwas gedämpfter.

Was mache ich falsch??? Würde jetzt nochmal die Dimensionierung von
diesem Rf und Cf nachdenken, aber vllcht könnt ihr mir ja schon einen
Tipp geben.

Schönes Wochenende und Gruß!
Autor: Kai Klaas (Gast)
Datum:

Ich weiß nicht, ob ich dich richtig verstanden habe, aber was du gebaut
hast, ist wohl ein aktiver Integrator. Der 1k Widerstand und der 220pF
Kondensator bilden eine Zeitkonstante von 220nsec, da siehst du nicht
viel von deinen 15nsec langen Impulsen.

Was willst du denn genau machen?

Kai Klaas
Autor: Philipp D. (weihnachtsmann)
Datum:

Hi,

ich möchte die Energie von kurzen Laserpulsen messen. Dabei gehe ich
davon aus dass ein Integrator und ein Ladungsverstärker das Gleiche ist.
Dabei ist mir jedoch nicht klar, wie man auf die 220 ns kommt. Ich habe
mir einfach mal diesen Wiki-Artikel durchgelesen
http://de.wikipedia.org/wiki/Ladungsverst%C3%A4rker und wollte vor allem
erst einmal ein Gefühl für den Ladungsverstärker bekommen.

Würde mich sehr über weiterführende Literatur oder Tipps freuen.

Gruß
Autor: Kai Klaas (Gast)
Datum:

Hallo Philipp,

>Dabei ist mir jedoch nicht klar, wie man auf die 220 ns kommt. Ich habe
>mir einfach mal diesen Wiki-Artikel durchgelesen
>http://de.wikipedia.org/wiki/Ladungsverst%C3%A4rker und wollte vor allem
>erst einmal ein Gefühl für den Ladungsverstärker bekommen.

Rf x Cf = 1k x 220pF = 220nsec

Was du versucht hast, ist, mit einer großen Zeitkonstante ein Signal mit
sehr sehr kleinem Impuls-Pausen-Verhältnis zu integrieren. Das wird
nicht funktionieren, weil das Ergebnis dieser Integration winzig ist und
vollkommen im Rauschen oder in Offsetspannungen verschwindet.

Was du machen mußt, ist, die Integrationszeit so zu verringern, daß
bereits ein Inpuls ausreicht, um den Integrator kräftig aufzuladen.

Du mußt außerdem darauf achten, daß der Gegenkopplungswiderstand nicht
zu klein gewählt wird, nicht nur wegen des zu schnellen Entladens nach
der Integration, sondern auch, weil sonst der zu intergierende Strom am
Integrationskondensator sinnlos vorbei fließt und im Widerstand verheizt
wird. Im Idealfall hast du also in der Gegenkopplung nur einen
Kondensator!

Warum simulierst du nicht mal das Ganze? Die Photodiode verhält sich wie
eine Stromquelle, der die Detektorkapazität parallelgeschaltet ist,
genauso wie in deinem Wikipedia-Link.

Kai Klaas
Autor: Philipp D. (weihnachtsmann)
Datum:

Hi,

danke für die Antwort! Klar simuliere ich das ganze.

Wie kommst du aber auf dieses Rf*Cf? Ist das die Formel für die
Grenzfrequenz? Muss da nicht noch ein 2*pi davor?
Autor: Kai Klaas (Gast)
Datum:

>Wie kommst du aber auf dieses Rf*Cf? Ist das die Formel für die
>Grenzfrequenz? Muss da nicht noch ein 2*pi davor?

Rf x Cf ist die Zeitkonstante. 1 / (2 x pi x Rf x Cf)) ist die
Grenzfrequenz.

Kai Klaas
Autor: Weihnachtsmann (Gast)
Datum:

Hallo,

vielen Dank für eure Hilfe! Funktioniert jetzt alles. Habe erstmal mit
einen Tiefpassfilter/Ladungsverstärker/Strom-Spannungswandler oder wie
man das auch immer nennt ein bischen integriert. Ich musste hier Rf
übrigens sehr klein wählen (ca 300 Ohm). Davor habe ich noch einen
Riesenkondensator (220 nF) geschaltet um Gleichstrom weg zu machen. Der
beeinflusst das Signal nicht.

Danach habe ich noch einen Tiefpass gemacht. Dieses mal 220 pF. Danach
ein Spitzenspannungs Gleichrichter mit einem Kondensator mit 10 nF. Der
entläd sich mit 20 mV/s, für meine Zwecke ist das gut denke ich.

Ich habe jetzt noch eine Frage: Gibt es irgend ein Gerät, dass eimfach
nur eine Spitzenspannung misst? Man sollte es halt auf Null stellen
können, indem man einen Taster dürckt. Dabei sollte auch dieser 10 nF
Kondensator entladen werden, wäre also Praktisch wenn da einfach etwas
auf GND gelegt wird.

Falls keiner da ne gute Idee hat nehme ich einfach sowas:
http://www.pollin.de/shop/dt/MDk3OTYxOTk-/Messtech...
(Digital-Multimeter MS 8221 bei Pollin).

Dann noch nen schönen Abend :-)
Autor: Philipp D. (weihnachtsmann)
Datum:

Und jemand ne Idee?
Autor: Sumpfgeist (Gast)
Datum:

Ja noch ne Frage: Um Offset durch Störlich zu entfernen, nehme ich einen
Abblockkondensator in Reihe mit der Fotodiode von 220 nF. Das Verursacht
Peaks am Ladungsverstärker, die zunächst in die falsche Richtung gehen.
Nehme an das wirkt wie ein Differenzierer. Wie kann ich das verhindern?

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