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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf frage: jobbörse mit filter für dienstleister?


Autor: frustriertering (Gast)
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gibt es eine internetjobbörse, wo ich die parasiten wie personalberater, 
dienstleister ect. rausfiltern kann?
mich interessieren in erster linie angebote von firmen die direkt einen 
ingenieur suchen.

mfg!

Autor: Matthias Müller (bachelor2009)
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Ich glaube nicht, daß das geht, vor allem ist das Lohndumping durch 
Dienstleister inzwischen ja gewollt!
Auf der Seite der Arge gehts jedenfalls mal net, da gibts überwiegend 
auch nur solche Stellen

Als ich meine Bachelorarbeit am letzten Montag abgegeben habe, da habe 
ich gehört, daß die Bahn relativ viele Ings um den Großraum Stuttgart 
sucht, vielleicht da mal probieren=?

Autor: frustriertering (Gast)
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Über die Bahn als Arbeitgeber habe ich noch nicht viel Tolles gehört. In 
der Drecksbude wo ich gerade arbeite sitzt auch einer, der hatn duales 
Studium bei der Bahn gemacht und ist dann abgehaun.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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@frustriertering:

>gibt es eine internetjobbörse, wo ich die parasiten wie
>personalberater, dienstleister ect. rausfiltern kann?

Unternehmensberater und Personalberater, manche nennen sich auch Head 
Hunter, das sind ein paar Begriffsspielereien. Dagegen ist doch nichts 
einzuwenden. Das sind Firmen, die im Auftrag der Industrie Fachkräfte 
suchen. Im Gegensatz zu Dienstleister und Verleih. Eine Garantie für 
Erfolg auf Anhieb gibt es natürlich nicht.

Ich war bereits für die eine oder andere Firma unterwegs, zu 
Vorstellungsgesprächen. Die Zielunternehmen waren auch allemal seriös, 
und hatten anstandslos die "vollständigen" Auslagen (Reisekosten) 
gezahlt.

Hatte vorige Woche noch ein nettes Gespräch, wobei sich auf eigene 
Nachfrage hin, im gegenseitigen Interesse, wieder viele positive Aspekte 
ergaben (favorisierte Suchmaschinen, Schlagworte im Profil, etc.).

Autor: IT-Söldner (Gast)
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hm, ich staune ein wenig über das negativ-Image von "Dienstleister" in 
der "Elektronikbranche". Ist da der "Abgreiffaktor" wirklich so hoch, 
und dei Stundensätze so niedrig?

Zur Info: Ich arbeite seit ca. 20 Jahren als sogenannter "IT-Berater" in 
der Telekommunikationsbranche. Naja, es ist halt nicht die klassische 
"Beratertätigkeit" wie die der "Wirtschaftsbberater", sondern halt 
"normales" Ing-Tagesgeschäft.

Ich war eigentlich nie bei einem direkten Hersteller oder 
Telekommunikationsunternehmen angestellt, sondern immer bei 
"IT-Beratungs-Unternehmen". Typische Vertreter dieser Zunft: Goetzfried, 
Hays, Elan Telco und weitere.

Eckdaten:
:: meine Projekteinsätze dauern typischerweise ein paar Monate bis ein 
paar Jahre
:: Die vom Kunden bezahlten Stundensätze liegen zwischen 70 - 100 EUR
:: Mein Angestellten-Jahresbrutto liegt in etwa immer bei ca. 60%-65% 
des "erwirtschafteten Jahresumsatzes" (typisch: 1900 * 70 = 133K -->  80 
K Brutto-Gehalt)
::freiberufliche bei selbigen Unternehmen müssen ca. 10% ihres 
erwirtschafteten Stundenumsatzes als "DL-Abgabe" abgeben. (typisch: 1800 
* 70 = 126K --> 116 K Brutto-Umsatz)

Bei den zuvor genannten Zahlen "lohnt" es sich für mich nicht, 
Angestellter des Kunden oder Freiberufler des Dienstleisters zu werden:

:: "Sicherheit" für meinen Arbeitsplatz habe ich in allen 3 genannten 
Arbeitsverhältniss-Typen heutzutage eh nicht mehr, der Faktor ist also 
nicht die stärkste Bindekraft.

:: Als "Angestellter des Kunden" wäre ich in dessen innerbetrieblichen 
politischen Querelen eingebunden, und müßte meinem disziplinarischen 
Vorgesetzten die Stiefel abschlecken.

:: Als Freiberufler-DL ist mir die Differenz zum Angestellten-DL zu 
gering (80 K Brutto-Gehalt zu 116 K Brutto-Freiberufler-Umsatz)

:: Bleibt also das Angestellten-DL-Verhältnis: "Sorgenfreies" sicheres 
Gehalt, bezahlte Sozialversicherung und 30 Tage bezahlten Urlaub. Ins 
arbeitsrechtlich-organisatorische Gedöns bin ich nirgends großartig 
eingebunden: Weder bei meinem DL (den kontaktier ich nur ein paar mal im 
Jahr, da ich ja immer vor Ort beim Kunden bin, ansonsten macht dort 
"alles" der kaufmännische Innendienst oder vertriebliche Außendienst), 
noch beim Kunden (dort bin ich ja "nur" der externe Mitarbeiter. Die 
meisten Kunden differenzieren aber im tatsächlichen Arbeitsleben im 
täglichen Job nicht wirklich zwischen Externen und Internen)

Ich kann also im Wesentlichen tun und lassen "was mir gefällt" (und was 
mich für den Kunden als "behaltenswert" erscheinen läßt).


--> ist das in der "Elektrotechik" Branche so gravierend anders 
(Umsatzzahlen, Abläufe) ???

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