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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik eine frage zu anhängender op-schaltung


Autor: Klaus De lisson (kolisson)
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hallo ,

habe in einem gröseren schaltplan die anhängende Schaltungskombination 
gesehen.

ich sehe hier einen non-inverting mit gain 100 und ner 
tiefpasscharakteristik,
aber die wirklich funktion erschliesst sich mir nicht ganz.
irritierend ist die diode in der gegenkopplung.

auch die simulationen bringen nicht wirklich was zu tage.

wer weiss mehr ?  (integrator vielleicht ?)

gruss klaus

p.s. könnte vielleicht auch was mit logarithmierer zu haben ?

Autor: Klaus De lisson (kolisson)
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jetzt antworte ich mir selbst mal nach einigen überlegungen  mit einer 
weiteren frage dazu:

könnte es vielleicht ein Limiter sein ?

gruss klaus

Autor: Michael Roek (mexman) Benutzerseite
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Hallo Klaus,

wenn Du das schon simuliert hast, muesstest Du eigentlich sehen, was 
passiert.
Natuerlich muss man ein Grundverstaendnis dafuer haben, wie ein OPA 
"denkt".

Das Teil ist ein nicht-invertierender Verstaerker mit V=1 bei ganz 
niedrigen Frequenzen (C vom invertierenden Eingang nach Masse).
Wenn die Frequenz steigt (30Hz++), dann verstaerlt der OPA 1+ 470k/4k7 = 
101 mal.
Kommt die Einganngsfrequenz in den Kilohetzbereich dann wirkt der 
Kondensator parallel zu 470k und die Verstaerkung sinkt wieder gegen 1.
Die Diode "vernichtet" die Verstaerkung fuer positive Ausgangsspannung.

Ab einer Eingangsspannung von etwa 10mV steigt die Ausgangsspannung 
nicht mehr.
Das ganze koennte als (invertierender) schlechter Gleichrichter 
verwendet werden..... was haengt denn hintendran?

Ein Limiter fuer Signale mit positiver Eingangsspannung kann das auch 
sein, aber welchen Sinn macht eine Begrenzung auf 1/2V am Ausgang?

Wenn Du eine EIngangsspannung von 0..+5mV verwendest, kannst Du das auch 
als leicht temperaturabhaengigen Logarithmierer verwenden. Die 
Ausgangsspannung liegt dann bei ca. 0...120mV.
Aber das zeigt Dir eigentlich eine Simulation auch.


Man kann ueber die Verwendung sicher besseres sagen, wenn man die 
Folgeschaltung sieht@


Gruss aus Shanghai

Michael

Autor: Klaus De lisson (kolisson)
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hallo Michael...

vielen dank für die erklärung...
irgendwie weiss ich schon, wie ein opamp denkt, aber hier dachte ich es 
wäre vollkommen falsch, was ich denke.

allerdings bin ich dann durch recherche auf folgenden artikel gestossen:

http://www.ecircuitcenter.com/Circuits/Op_limiter1...

dieses hat mich dann darin bestärkt, an den sinn der schaltung zu zu 
glauben,
die ich vorher als logischen kurzschluss betrachtete.

eine sache in deinem text macht mich allerdings nachdenklich:
"Das Teil ist ein nicht-invertierender Verstaerker mit V=1 bei ganz
niedrigen Frequenzen"

warum meinst du, dass V = 1 wäre, da ja das verhältnis zur gegenkopplung 
eigentlich immer durch die widerstände bestimmt wird ?

die gesamte schaltung ist ein metalldetektor, der auch zwischen den 
metallen unterscheiden kann.
dies wird über die phase ermittelt (wie ich mitlerweile weiss).

insofern macht die 0,6 volt limit funktion doch sinn, da anschliessend 
eine Phasendetectorfunktion angewandt wird.

Grüsse aus Südfrankreich nach Shanghei

Autor: Kai Klaas (Gast)
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Hallo Klaus,

>eine sache in deinem text macht mich allerdings nachdenklich:
>"Das Teil ist ein nicht-invertierender Verstaerker mit V=1 bei ganz
>niedrigen Frequenzen"

>warum meinst du, dass V = 1 wäre, da ja das verhältnis zur gegenkopplung
>eigentlich immer durch die widerstände bestimmt wird ?

Genauer ist es die Impedanz vom invertierenden Eingang nach Masse und 
die wird bei ganz niedrigen Frequenzen sehr groß, wegen dem Kondensator.

Kai Klaas

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