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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik MOSFET Beschaltung


Autor: Hans (Gast)
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Hallo Zusammen,

ich möchte gern den im Datenblatt beschriebenen MOSFET zum Schalten 
eines Relais verwenden.
Testschaltung:
Dabei sitzt am Drain ein 1kOhm Widerstand und an diesem 3,3V 
Betriebsspannung. Am Source liegt GND und am Gate ein Rechtecksignal mit 
5V Amplitude und 1kHz. Leider schaltet der MOSFET bei anlegen des 
Rechtecksignal nicht, entsprechend des Taktes an dem Gate, gegen GND.
Weiß jemand einen Rat?

Vielen Dank, Hans.

Autor: Jens G. (jensig)
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Wenn der zum Schalten eines Relais diesen soll, wieso liegt dann im 
Drain ein 1k Widerstand? Bei gerade mal 3,3V ergibt das 330µA - davon 
schaltet wohl kein Relais.
Ich verstehe auch nicht, wie ein Relais einem 1kHz-Signal folgen soll.

Autor: Hans (Gast)
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Nein, natürlich soll das Relais nicht bei einem Takt von 1kHz schalten.
Dies dient nur zu Testzwecken ohne Relais, ob der MOSFET überhaupt 
schaltet. Später kommt da ein PIN vom µC dran, der den MOSFET schalten 
soll und somit der Relaisspule am Drain den GND zur Verfügung stellen 
soll.

Autor: Alex Bürgel (Firma: Ucore Fotografie www.ucore.de) (alex22) Benutzerseite
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>Leider schaltet der MOSFET bei anlegen des
>Rechtecksignal nicht, entsprechend des Taktes an dem Gate, gegen GND.

Wie hast du das gemessen?

Ansonsten kann ich mich meinem Vorredner nur anschließen.

Schöne Grüße,
Alex

Autor: Hans (Gast)
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Mit dem Oszi am Drain gegen GND. Da müsste ja klar und deutlich beim 
Schalten des MOSFET der PEgel von High auf Low gehen.

Autor: Hans (Gast)
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Auf Seite 2 des Datenblatts ist eine Testschaltung dargestellt.
Wenn man den R_L mit 1kOhm versieht sowie in Reihe zum Gate einen 12kOhm 
an einen Rechteckgenerator schaltet, müsste der MOSFET doch 
durchschalten bei einer Amplitude von 2V, oder?

Autor: Ludger (Gast)
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Hallo Hans,

vieleicht hast den FET schon zerschossen...
Diese kleinen Fet's reagieren ziemlich empfindlich auf ESD.

Gruß
Ludger

Autor: Jens G. (jensig)
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und wenn Du das Relais schon mal dran hattest, und zwar ohne 
Freilaufdiode, dann könnte er inzwischen auch dadurch bereits gestorben 
sein.

Autor: Hans (Gast)
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Eine Freilaufdiode habe ich selbstverständlich parallel zur Relaisspule 
geschalten. Ich werde jetzt den MOSFET mit einer LED und einem 
560Ohm-Widerstand am Drain gegen +3,3V und einem 1kOhm-Widerstand an 
Gate gegen +2,7V legen, Source liegt an Ground. Laut meinem Verständnis 
müsste die LED beim Anlegen einer Spannung an Gate leuchten... ;-)
Ansonsten ist der MOSFET durch. Es wird ja wohl möglich sein diesen 
Transistor auszutesten... Hier nochmal zum grundlegenden Verständnis:
http://www.sprut.de/electronic/switch/nkanal/nkanal.html

Autor: Jens G. (jensig)
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naja - deine Schaltung ist ja schon fast die einfachste Schaltung zum 
testen.
Auch einfach: einfach R-Meßgerät zw. Drain/Source hängen 
(200Ohm-Meßbereich oder so), und an Gate z.B. 5 bis 10V gegenüber Source 
schalten. sollte ein rel. geringer Rdson zw. D und S meßbar sein.
Wenn G und S kurzgeschlossen, sollte (fast) Unendlich meßbar sein 
(vielleicht geringer Reststrom im höheren MOhm-Bereich).
Und zw. G und D bzw S sollte ebenfalls Unendlicher R meßbar sein (im 
ausgebauten Zustand, wenn es ein "normaler "Mosfet ist)

Autor: Hans (Gast)
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@Jens G.
Wenn ich etwa +5V an das Gate gegen Source schalte fließt ein Strom von 
65mA in das Gate und der R_DS hat etwa 3MOhm.
Pole ich U_GS um, also -5V, so ist R_DS etwa 14MOhm und I_G ebenfalls 
65mA.


Im Anhang ist meine Relaisschaltung.
An die Stelle Relais_OFF_J2 und Relais_ON_J2 sitzen die µC-Ports, die 
eine Relaisspule bei einem High-Pegel gegen GND schalten sollen. Am 
Anfang wollte ich dies mit bipolaren Transistoren realisieren. Da die 
Ports des µC bei einem Ausgangspegel (High) von 2,4V einen max. Strom 
von 80µA treiben, bin ich auf den oben angegebenen MOSFET umgestiegen. 
Der Grund der gegen die Verwendung von bipolaren Transistoren spricht 
ist, dass die Ports den benötigten Basisstrom zum Schalten der 
Transistoren nicht liefern und somit der Pegel am µC einbricht. Ich weis 
erstmal nicht mehr weiter, kann mir jemand helfen??? Mein Ziel ist doch 
nur, dass ich die Relais schalten kann, sobald ein High-Pegel an der 
Basis bzw. am Gate anliegt.

Autor: Ludger (Gast)
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Hallo Hans,

65mA ins Gate -- da ist der FET kaputt. Das Gate ist extrem hochohmig, 
und damit SEHR empfindlich auf ESD.

Gruß
Ludger

Autor: Hans (Gast)
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Oh man, das ist ja echt ärgerlich. Das Merkmal eines MOSFET ist ja 
gerade das "stromlose" Schalten der DS-Strecke bei Anlegen einer 
GS-Spannung.

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