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Forum: HF, Funk und Felder Handy <--> Amateurfunk umsetzer


Autor: Stephan B. (Gast)
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Hallo @,
ich hatte gestern Abend folgende Idee.

Ich möchte mein Amateurfunkgerät an das Handynetz bekommen ;-)
Funkgerät läuft auf fester Ortsvereinsfrequenz.

Also, ich ruf auf einem Handy an, das nimmt automatisch ab und erwartet 
die Eingabe einer Pin (DTMF?).

Nach der richtigen Pineingabe schaltet die Box durch und ich kann den 
Funk hören. Bei falscher wird wieder aufgelegt.

Durch drücken der '#-Taste' kann ich Sprechen und durch erneutes drücken 
wieder hören. Bei Auflegen bzw. nach 2min wird ebenfalls das Senderelais 
fallen gelassen.

So könnte ich dank Telefon-Flatrate immer und von überall auf meiner 
OVFrequenz QRV sein.

Gibt es evtl. ein GSM-Modul was Telefonieren kann. Weiter hätte ich an 
einen ATmega32 + Irgendeinen DTMF decoder gedacht...

So, das ist ganz grob das was ich Vorhabe.

Habt ihr noch Ideen/Vorschläge?

MfG
Stephan

: Verschoben durch Moderator
Autor: Ralph Berres (rberres)
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Gab es in dem Amateurfunkgesetz nicht mal einen Paragrafen, der genau 
das nicht erlaubt? Oder ist das Gesetz so liberal geworden das sowas 
erlaubt ist? Wenn ja ist zumindest eine genehmigung der 
Bundesnetzagentur notwendig, schon alleine deswegen da es sich bei einer 
Relaisfunkstelle in der Regel um eine automatische unbemannte Station 
handelt.

Ralph Berres DF6WU

Autor: Oliver Stellebaum (phetty)
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Könnte mit einigen Verkabelungen vielleicht mit einer Fritzbox gehen.

Autor: Stephan B. (Gast)
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Ralph Berres schrieb:
> Gab es in dem Amateurfunkgesetz nicht mal einen Paragrafen, der genau
> das nicht erlaubt? Oder ist das Gesetz so liberal geworden das sowas
> erlaubt ist? Wenn ja ist zumindest eine genehmigung der
> Bundesnetzagentur notwendig, schon alleine deswegen da es sich bei einer
> Relaisfunkstelle in der Regel um eine automatische unbemannte Station
> handelt.
>
> Ralph Berres DF6WU

Doch, es ist aber mehr eine Speilerei - das soll nicht dauerhaft in 
betrieb gehen.

Ich hätte gleich Machbarkeitstudie dazuschreiben sollen...

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Ralph Berres schrieb:

> Wenn ja ist zumindest eine genehmigung der
> Bundesnetzagentur notwendig, schon alleine deswegen da es sich bei einer
> Relaisfunkstelle in der Regel um eine automatische unbemannte Station
> handelt.

Andererseits ist das doch auch nichts anderes als die diversen
Anleitungen, die es gibt, um eine Amateurfunkstelle übers Internet
fernsteuern zu können.  Im Gegensatz zu einer "fernbedienten
Amateurfunkstelle", wie sie im AFuG vorgesehen ist, erfolgt ja hier
die Bedienung ganz gezielt ausschließlich durch den alleinigen (und
damit auch allein verantwortlichen) betreibenden Funkamateur, das
Mobilofon ist gewissermaßen weiter nichts als ein (u. U. sehr weit :)
abgesetztes Bedienfeld für die Funkstation.

Allerdings finde ich auch, dass die Definition der "fernbedienten
Amateurfunkstelle" in dieser Hinsicht im AFuG entweder nicht
eindeutig ist oder aber Dinge umfasst, die eigentlich davon so
nicht erfasst werden sollten.  Zweifellos gibt es doch einen großen
Unterschied zwischen einer tatsächlichen Relaisfunkstelle und einer
Fernsteuerung durch den verantwortlichen OP.

Autor: DTMF (Gast)
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Alter Hut! Nannte sich damals "Phone Patch".

Die Italiener haben das im CB-Funk gemacht.

In den USA gibt sowas an einigen Relaistellen.

Autor: Stephan B. (Gast)
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Warum wurde der Beitrag hier her verschoben?
Nur weil das Wort 'Funk' darin vorkommt?

Es ging eigentlich um die Elektronik, den uPC usw...

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Stephan B. schrieb:
> Warum wurde der Beitrag hier her verschoben?
> Nur weil das Wort 'Funk' darin vorkommt?

Weil es u. a. halt auch funkrechtliche Aspekte betrifft, und auch
ansonsten hier eher (oder konzentrierter) die Leute sind, die
ungefähr einen Schimmer haben, was man überhaupt tun muss, um
die Amateurfunke anzusteuern.

Elektronik ist letztlich alles irgendwie, und gerade das allgemeine
Controller-/Elektronikforum leidet mächtig daran, dass ein Thread
praktisch nach einem Tag ,verschwunden' ist, sodass ihn keiner mehr
sieht.  Das ist hier im HF-Forum etwas besser.

Autor: Stephan B. (Gast)
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Jörg Wunsch schrieb:
> Stephan B. schrieb:
>> Warum wurde der Beitrag hier her verschoben?
>> Nur weil das Wort 'Funk' darin vorkommt?
>
> Weil es u. a. halt auch funkrechtliche Aspekte betrifft, und auch
> ansonsten hier eher (oder konzentrierter) die Leute sind, die
> ungefähr einen Schimmer haben, was man überhaupt tun muss, um
> die Amateurfunke anzusteuern.
>
> Elektronik ist letztlich alles irgendwie, und gerade das allgemeine
> Controller-/Elektronikforum leidet mächtig daran, dass ein Thread
> praktisch nach einem Tag ,verschwunden' ist, sodass ihn keiner mehr
> sieht.  Das ist hier im HF-Forum etwas besser.

Ok, vielen Dank.
Da hast natürlich Recht...

Autor: Michael M. (technikus)
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Wenn es auch eine TCP/IP-Verbindung sein darf, wäre Echolink eine 
Lösung. Die Software wird dann als Link eingerichtet und mit dem 
Transceiver verbunden.
Wenn die Reichweite von einem DECT-Telefon für das "drahtlose Mikrofon" 
reicht und die OV-Frequenz auf 70 cm ist, kommt auch ein umgebautes 
Siemens C5 in Frage. Da kann man über die TAE-Optionsbaugruppe ein 
Telefon anschließen. Weitere Infos auf www.digisolutions.de

Servus
Michael

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