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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Wie ändert sich die Lage (nächste 2 Jahre)?


Autor: jap (Gast)
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Was denkt ihr, wie wird sich die wirtschaftliche Lage in der 
Elektrotechnik in den nächsten 5 Jahren ändern?

Momentan sehe ich besorgterweise überall Entlassungen...

Bricht unser System langsam zusammen? Merkt ihr auch irgendwie 
unterbewusst, das irgendwas nicht mehr funktioniert?

Wie soll das nur alles weitergehen.. :-(

Autor: kafka (Gast)
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Es gibt einen interessanten Spruch in China:

Mögest Du in interessanten Zeiten leben!

Ich denke, die Zukunft wird uns ziemlich viel Spielraum für 
"Inovationen" geben. Die alten Strukturen sind erledigt und bei genügend 
hohem Druck werden die Ingenieure als Selbständige aktive und entwickeln 
viele schöne neue Dinge.

Ansonsten, wie's weitergeht hier:
http://www.youtube.com/watch?v=L5BWmeIpcD8

Autor: Gast (Gast)
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> Ansonsten, wie's weitergeht hier:
> http://www.youtube.com/watch?v=L5BWmeIpcD8

Dummes Gelaber. Hochqualifizierte Jobs in der Technik haben in D keine 
Chance mehr. Das können Chinesen und Inder billiger und genauso gut. 
Momentan mag die Ausbildung und das Studium in China und Indien noch 
schlechter sein als in D. Aber in 5 Jahren werden die aufgeholt haben.
Youtube-Video "Did you Know? Size Does Matter!"

Autor: Daniel Duesentrieb (daniel1976d)
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Ich schliesse mich da auch eher Gast an... vieleicht nicht 5 Jahre aber 
es wird nicht lange dauern... die Inder/Chinesen werden erst die 
Massenmaerkte erobern (Consumer, Auto, White Goods...), danach die 
Nischenprodukte.

Ich kenn eine Firma in Melbourne die in LED Technik macht.. Breich 
Architektur. Gute Qualitaet die eben auch ihren Preis hat... Wuerde das 
schon als Nische bezeichnen ... Aber die haben starke Konkurenz aus 
China... Preis ist niedrig und nach einem Jahr.. nach mir die 
Sintflut...

Schade...

Autor: special swine flu (Gast)
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Wenn wirklich die Schweinegrippe kommt... dann putzt die euch alle weg !
Was willst du denn im alten D-land noch aufbauen ? Zu viele bruddelige 
Saecke....schaue dir die Asiaten an, wie die rennen....in zwei Jahren 
bin ich in (Voll)Pension und geniesse die Landwirtschaft.. zurueck zur 
Natur ;-)
Aber nicht in D-land !

Autor: dr (Gast)
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dummes Gelabe ... In 2 Jahren wird kein Ingenieur mehr über die Kriese 
nachdenken, weil diese zu dem Zeitpunkt schon längst vorbei sein. Und 
was die Chinesen&CO angeht, da wird auch meistens dummes Zeug geredet. 
Allein, weil wir Konkurenz bekommen, muss niemand untergehen. Qualität, 
Pünktlichkeit und guter Service kosten überall Geld, und danach gibt es 
immer Nachfrage.

Autor: JPM (Gast)
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Wer glaubt, dass diese Krise in zwei Jahren ausgestanden ist, dürfte 
sich gewaltig täuschen. Schaut euch mal die Indizies genauer an!

Autor: perpetuum mobile (Gast)
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>Wer glaubt, dass diese Krise in zwei Jahren ausgestanden ist, dürfte
>sich gewaltig täuschen. Schaut euch mal die Indizies genauer an!
Man muss sich nur mal die Verschuldung der Staaten anschauen und auch 
die Privatverschuldung. Zudem versucht man jetzt schon in Deutschland 
das Geld für den Schuldendienst ausschließlich beim kleinen Mann 
einzutreiben. Das würgt die Konkunktur vollendens ab. Auf einen 
gesteigerten Export braucht man auch nicht hoffen. Diese Staaten und 
deren Mehrzahl der Bewohner sind auch pleite und haben eine Kaufkraft 
jenseits von Gut und Böse. Die ganze Chose wird weiter langsam vor sich 
hinköcheln, heimliche Entlassungen hier, kontinuierliche Insolvenzen da. 
Die Steigerung der Arbeitslosen bringt einen Verlust bei den Einnahmen 
und eine Steigerung bei den Ausgaben. Ein Teufelskreis. Man wird sich 
versuchen mit Statistiktricks und Inflation über Wasser halten. Aber 
unweigerlich steht irgendwann ein Schnitt an, wo gesagt wird, neue 
Währungen, neue Deckungen. Und das wird keine 10 Jahre mehr dauern. Wir 
haben das flache Stück der Exponentialfunktion verlassen, jetzt geht's 
steil nach oben.
Die Schwätzer, die meinen, dass die bald Krise vorbei ist, sind genau 
die gleichen die vor knapp 1 1/2 Jahren gemeint haben das sei hier nur 
eine kleine Rezession. Und selbst mit neuen Währungen und einem Reset 
ist die bekannte Sause mit jährlichem Wirtschaftswachstum vorbei. Denn 
auch die Chinesen wollen wachsen und sind dabei. Aber man kann am Tag 
nur eine begrenzte Menge ÖL, Gas, Kohle, Erze Platin, Lanthanoiden, 
Neodym, Rhodium etc. fördern/produzieren. Und ohne stetiges Wachstum 
vergrößert sich in unserem System die Arbeitslosigkeit und auch der 
Wohlstand geht flöten. Sprich, es muss global ein neues 
gesellschaftliches System entwickelt werden. Stürmische aber auch 
interessante Zeiten sind im Anmarsch.

Autor: WE (Gast)
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Die Musik aus dem China video oben gefällt mir, ist so dramatisch :-p

Autor: Jahrgang 1966 (Gast)
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> Dummes Gelaber. Hochqualifizierte Jobs in der Technik haben in D keine
> Chance mehr. Das können Chinesen und Inder billiger und genauso gut.
> Momentan mag die Ausbildung und das Studium in China und Indien noch
> schlechter sein als in D. Aber in 5 Jahren werden die aufgeholt haben.

Kommt mir alles bekannt vor:
Die gleichen Sprüche hörte ich schon in den 80igern, nur damals waren es 
die Japaner und später die Taiwaner oder Koreaner...

Ein weitere Spruch aus dieser Zeit:
Wenn die Chinesen und Inder erst mal Kühlschränke und Autos kaufen, dann 
geht die (Um)Welt zugrunde...

Der große Unterschied zwischen den Chinesen/Inder zu uns Deutschen ist, 
dass die sich auf die Zukunft freuen, da diese Hoffnung (mehr Wohlstand) 
bringt.
Wir Deutschen haben Zukunftsängste (Wohlstand sichern).

> Wie ändert sich die Lage (nächste 2 Jahre)?
Weltweit gesehen, wird es besser werden, was dem Standort D gut tut 
(Export).

Autor: armering (Gast)
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> Stürmische aber auch
> interessante Zeiten sind im Anmarsch.

Vortrefflich formuliert!
Ich denke ernsthaft der Wandel zur post-industriellen Gesellschaft ist 
die wahrscheinlichste Projektion für die nächsten 10 Jahre...ja es sei 
denn es passieren Wunder...neue Energiequellen, Raumfahrt, neue 
Technologien, wer weiss das schon. Aber wer will schon alles auf Wunder 
setzen.

Für das Individuum gehts jetzt darum das kleine Hälschen aus der 
Schlinge zu ziehen. Die Nischen zu besetzen die relativ "Winfest" im 
Orkan des Wandels liegen. Sonst wirds ne interessante HarzIV-Zeit.

Autor: armering (Gast)
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hoppalla "windfest" ;)

Autor: Schwups.... (Gast)
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WE


>Die Musik aus dem China video oben gefällt mir, ist so dramatisch

Meinst du das Video mit dem eingeblendeten Text?
Bloß weil China (auch Indien) mal erwähnt wurde ist das noch lange
kein China-Video oder China-Musik, was mich deiner Aussage vermuten
lässt.
Hört sich wohl nach einem irischem Volkslied an. Leider weis ich
den Titel nicht, aber vielleicht wird man in youtube fündig, wo der
Titel beisteht. Ich würde das Lied weniger dramatisch, als viel
mehr melancholisch bezeichnen. Ist reine Geschmackssache.
Gefallen tuts mir aber auch. Warum haben wir so was eigentlich nicht?

Autor: Rudi (Gast)
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>>dummes Gelabe ... In 2 Jahren wird kein Ingenieur mehr über die Kriese
>>nachdenken, weil diese zu dem Zeitpunkt schon längst vorbei sein.

In 2 Jahren wird jeder über die Krise nachdenken, weil die Lohnsteuer um 
5-10% steigt ,um die Schulden abzubauen.

Autor: chris (Gast)
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>dummes Gelabe ... In 2 Jahren wird kein Ingenieur mehr über die Kriese
>nachdenken, weil diese zu dem Zeitpunkt schon längst vorbei sein.

[ ] Du kennst Dich mich Makroökonomie und den wirtsschaftlichen 
Kennzahlen aus
[ ] Du weisst, was der Begriff "größte Wirtschaftskrise seit 80 Jahren" 
bedeutet und kannst die Folgen abschätzen
[ ] Du weisst, woher das Geld für die Staatsgarantien gekommen ist und 
wer es bezahlen muss
[ ] Du kennst die Alterspyramide der Deutschen und der daraus 
resultierenden Rentenzahlungen
[x] Du glaubst, in der aktuelle Lage sei ein ganz normaler 
Konjunkturzyklus
[x] Du glaubst, dass es bei einem Abstatzeinbruch von 25% im 
Maschinenbau keine Entlassungen geben wird
[x] Du glaubst noch alles, was in den Medien erzählt wird

Autor: Axel Laufenberg (axel_5)
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Jaja, jedes Mal das Gleiche.

Wenn es mal wieder Rezession gibt, kommen alle Experten aus den Löchern 
gekrochen und erklären, warum diesmal garantiert der Weltuntergang 
kommt.

Und wenn es dann wieder gut läuft, kommen die Experten, und erklären, 
warum die Fete diesmal unendlich lange so weiter läuft.

Und jedesmal wird sauber wissenschaftlich bewiesen.

Und das in regelmässigen Abständen. Habe das jetzt schon ein paar Mal 
durch.

Entspannt Euch.

Gruss
Axel

Autor: chris (Gast)
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[ ] Du kennst den Unterschied zwischen Wirtschaftskrise und 
Konjunkturzyklus

Autor: gerd (Gast)
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chris, du kannst wunderbare multiple-choice-tests erstellen - hast du in 
letzter Zeit selber viele machen müssen, oder wie kommt es dazu?

- gerd

Autor: Axel Laufenberg (axel_5)
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Chris,

das läuft unter "warum DIESMAL garantiert der Weltuntergang kommt."

Gruss
Axel

Autor: weltbester FPGA-Pongo (Gast)
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Ist doch vollkommen egal, es gibt eigentlich nur eine Frage:

WILL ICH WEITER INGENIEUR SEIN?

Wer das mit Ja beantwortet, bleibt Ingenieur und schaut zu, was kommt. 
Im Zweifelsfall eine Firma im Ausland aufmachen und von dort aus 
arbeiten. Dann können einem die 10% mehr Lohnsteuer egal sein.

Dann gibt es noch die über 40: Die MÜSSEN bleiben , was sie sind - ergo: 
auch egal!

Autor: dr (Gast)
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Mich erstaunt die Härte mit welcher einige hier an der Wirtschaftskrise
festhalten, und die Untergangsstimmung verbreiten. Es werden Fakten und 
Zahlen genannt, die für die tatsächliche Entwicklung der Unternehmen nur 
unwesentliche Rolle spielen. So zB. wird häufig der Abfall der 
Industieproduktion von 25% herangezogen, um die eigene 
Untergangsstimmung zu untermauern. Dagegen wird vollkommen vergessen, 
dass Jahr 2008 das absolute BoomJahr für Industrie war. Unternehmen 
arbeiteten mit 110% Auslastung, Leiharbeiter wurden in einem ganz großen 
Still eingesetzt, um die fehlenden Kräfte zu ersetzen.

Jetzt ist die Situation vollkommen anders - ist klar. Aber daraus folgt 
nicht, dass die Lage auf dem Arbeitsmarkt sich dauerhaft verschlechtern 
würde. Und im Grunde, was geht euch die "Wirtschaftslage" ihres 
Arbeitgebers an wenn er anstatt von 60-120% "nur" 10-20% reinen Gewinn 
macht. Für sie als Arbeitnehmer spielt es keine Rolle, weil ihr sowieso 
zu tun habt. Dies ist etwas extrem ausgedrückt, und einige hier werden 
gleich einen Aufschrei deswegen veranstallten, aber im Kern habe ich 
Recht.

Ingenieure und viele anderen Fachkräfte werden gerade mit einer 
schwirigen Wirtschaftslage konfrontiert. Einige bangen um ihre Stelle. 
Ist verständlich. Aber noch vor einem Jahr wurde für diesen Herbst eine 
Arbeitslösigkeit von 4-4,5 Mio prophezeit, und diese ist nicht 
eingetreten. Für nächstes Jahr 2010 wird die Arbeitslösigkeit im 
Jahresschnitt auf nur die 3.9 Mio geschätzt. Immerhin ein Anstieg von 
ca. 450k, aber für die "Größte Wirtschaftskrise dieses Jahrhunderts" 
irgendwie mickrig - nicht wahr?

Der Grund dafür sollte mittlerweile allen bekannt sein - die 
Unternehmenr haben Angst in 1-2 Jahren keine Fachkräfte mehr einstellen 
zu können, wenn sie diese jetzt entlassen. Denn die Fachkräfte werden 
wieder rar sein, für einen sehr langen Zeitraum.

Unternehmen, ausgehend aus ihrer jetztigen Auftragslage, rechnen schon 
damit im Herbst 2010 mit einem deutlichen Einstellungstrend nach oben. 
Und genau von da an, wird die Krise für Ingenieure als Arbeitsnehmer 
vorbei sein.

Was sollen wir uns sonst noch wünschen ?

Autor: wünscher (Gast)
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> Was sollen wir uns sonst noch wünschen ?

Dass in China und Rumänien die Schweinegrippe ausbricht, damit die 
Autobauer ihre Aufträge iweder an uns geben nicht in den Osten.

Autor: Jürgen W. (lovos)
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>In 2 Jahren wird jeder über die Krise nachdenken, weil die Lohnsteuer um
>5-10% steigt ,um die Schulden abzubauen.

Wenn, dann Einkommensteuer (ESt). Lohnsteuer bedeutet eine spezielle 
Abfuehrungsform der ESt bei unselbstaendiger Arbeit.
D.h. Lohnsteuer betrifft nur Arbeitnehmer. ESt bezahlen aber alle mit 
Einkuenften oberhalb des Grundfreibetrags.

Autor: Offene Fragen (Gast)
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@ dr
Wer bezahlt die gestiegene Zinslast wegen der Konjukturpakete, denen wir 
die aktuelle Stabilisierung zu verdanken haben?
Werden die Konjunkturpakete weiter so üppig ausfallen und fortgesetzt, 
damit die Konkunktur nicht wieder abstürzt?
Was passiert, wenn die Steuern für den Durchschnittsbürger erhöht 
werden, weil die Zeche auf ihn abgewälzt wird?
Was passiert, wenn die EU die gleiche Richtung wie die USA und Japan 
wegen massiver Überschuldung wählen?
Mit welcher Geschwindigkeit vermehren sich die Schulden, wenn keine 
neuen aufgenmommen werden?
Was ist mit der Problematik der begrenzten Ressourcen, der 
CO2-Problematik und dem Problem, dass China wachsen will.
Wer muss Abstriche machen?
Nie im Leben geht es jetzt weiter wie bisher. Man tut so. In der 
Politik, bei den Banken, an den Börsen und auch der Durchschnittsbürger 
tut so als wäre das Schlimmste überstanden.
Dabei haben soviele offene Baustellen wie nie zuvor. Klar, werden für 
die Problemlösungen der Zukunft weiter Fachkräfte gebraucht. Man kommt 
aber nicht drum rum, die Arbeit richtig aufzuteilen. Man presst die 
Arbeitenden immer mehr aus und vergrößert parallel dazu die Zahl der 
Arbeitslosen.
Juhu, ein paar amerikanische Firmen machen wieder Gewinne bei fallendem 
Umsatz. Kein Wunder, wenn man 7 Millonen Arbeitsplätze in kurzer Zeit 
vernichtet. Das steht uns auch noch bevor.
Das System ist wieder mal am Ende und benötigt einen Neustart. Der 
einzige Unterschied zu den Malen zuvor ist, dass sich die 
Rahmenbedingungen geändert haben. Die Weltwirtschaft ist zu groß, die 
Erde zu klein um weiter wie bisher jedes Jahr wachsen zu können. Das 
harmoniert mit unserem bekannten Zinses-Zins-System überhaupt nicht.
Wer hat Lösungen?

Autor: chris (Gast)
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Hallo "Offene Fragen". Dein Szenario ist natürlich jetzt arg 
pessimistisch. Meiner Meinung nach sollte man sich schon Gedanken 
machen. Aber so unrealistisch wie "dr" mit seinem Zweckoptimismus 
natürlich nicht. Man sollte sich nichts vormachen, die Probleme erkennen 
und dann mit Zuversicht angehen. Sie zu ignorieren wie "dr" mit dem 
Statement "alles wird gut", ist blauäugig.
Allerdings verhindert Pessimismus die eigene Handlungsfägigkeit.

Wie sehr die Stimmungslage in unserer Mediendemokratie manipuliert wird, 
kann man in diesem Buch schön nachlesen:

http://www.amazon.de/Die-verblödete-Republik-Wirts...

Autor: Offene Fragen (Gast)
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>Hallo "Offene Fragen". Dein Szenario ist natürlich jetzt arg
>pessimistisch.
Ich finde es eher realistisch. Jedem, der halb wegs klar denken kann, 
muss doch klar sein, dass massive Systemänderungen durchgezogen werden 
müssen, weil es sonst übel krachen wird. Man hat nur keine Lösungen in 
petto und schiebt die Problem vor sich her. Dazu kommt, dass ein paar 
Wenige sehr gut mit dem bisherigen System verdienen ohne viel Zutun und 
deshalb auch noch keine Lust haben, etwas zu ändern.
Aktuell krächzt doch schon wieder die Wachstum-Mantra und auch der Ruf 
nach "Reformen" wird laut.
Bürger soll Gürtel noch enger schnallen, dann geht wieder aufwärts. Da 
muss man doch 2 Promille im Blut haben, um diesen Scheiß zu glauben. Bei 
vielen Wählern macht sich ja auch schon wieder Ernüchterung breit, dass 
auch CDU und FDP nichts anderes als die Parteien aus den Jahren zuvor 
können und machen werden.

Autor: armering (Gast)
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Wünschte manch Politiker hätte deinen klaren Blick!

Autor: Politiker (Gast)
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Wünschte mehr Wähler hätte deinen getrübten Blick.

Autor: dr (Gast)
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chris (Gast)
>Aber so unrealistisch wie "dr" mit seinem Zweckoptimismus
>natürlich nicht. Man sollte sich nichts vormachen, die Probleme erkennen
>und dann mit Zuversicht angehen. Sie zu ignorieren wie "dr" mit dem
>Statement "alles wird gut", ist blauäugig.

Ich soll unrealistisch und blauäugig sein ? Wo, bitte, schön ?

Um keine demagogische Exzesse zu veranstalten, beschränkte ich mich nur 
auf das Wesentliche. Nähmlich, die Lage der Arbeitgeber und 
Arbeitnehmer(Fachkräfte). Dabei halte ich mich an die Fakten und nur 
konservative Prognosen, dessen Eintreten sehr wahrscheinlich sein wird.

Von dir, chris, dagegen habe ich noch kein richtig erbrachtes Argument 
gesehen. Nur deine "multiple-choice-tests" ...

Autor: dr (Gast)
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@Offene Fragen

Ich verkenne keines Falls die Ernsthaftigkeit und die Bedeutung aller 
von dir erbrachten Fragen, aber entsprechen diese tatsächlich der 
Threadthematik?

Wenn wir schon ernst bleiben wollen, dann sollen wir uns auf die 
wesentliche Fragen beschränken, und nicht auf den CO2-Ausstoß.

Autor: juppi (Gast)
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Hallo

Ich bin zwar schon ein alter Knochen,aber so wie es aussieht erlebe ich 
den Untergang Deutschlands(wirtschaftlich)

Autor: Gast123 (Gast)
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@Offene Fragen

sehr sehr richtige Feststellungen...Kompliment

Ich sehe die nächsten 2 Jahre eher negativ. Nachdem nun die 
Abwrackprämie weg ist und die Bürger sich auf Pump mal ein Auto gekauft 
haben was die eigentlich nicht bräuchten (die Autoverwertungsanlagen 
haben sich über die massig günstiger Autoersatzteile gefreut) wird es 
die nächste Jahre guten Einbruch in der Autoindustrie geben... das will 
nur keiner wahrhaben... außer es kommt wieder so eine Abwrackprämie 2.0 
... Das Problem wird nur weiter geschoben und nicht gelöst. CDU/FDP 
werden nix ändern - eher verschlechtern (meine Ansicht!) - aber selbst 
andere Parteien könnten nix ändern - wie den auch...wo nix ist...

_________________
Qimonda: 3000 + X Stellen abgebaut
Quelle: 7000?
Kirchner – 13·000 Stellen streichen?
Noch keine Entscheidung über Post-Stellenabbau nach Quelle-Aus -> Rede 
von rund 300 stellen+
Heidelberger Druck streicht 4000 Stellen
_________________

und das sind nur die großen wo die Medien mal was drüber berichten. 
Wieviele kleine eingegangen sind...kA -> würde mich mal interessieren.


Und was machen unsere Flaschen in Berlin? Komisch das Mindestlohn 
woanders funktioniert nur bei uns nicht...

CDU und FDP stellen Mindestlöhne in Frage -> 
http://www.rp-online.de/public/article/politik/deu...


Naja...Hauptsache unsere Politiker decken sich schön gegenseitig und 
bekommen Puderzucker in A* geblasen - die Rosarote Brille haben die ja 
schon auf und unsere Fr.Merkel speist schon mit Wirtschaftsbossen


P.S wir müssten das System neu starten wie in dem Film The Core nur 
halt nicht mit Atomwaffen ;)

Autor: Offene Fragen (Gast)
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@ Gast123
>und das sind nur die großen wo die Medien mal was drüber berichten.
>Wieviele kleine eingegangen sind...kA -> würde mich mal interessieren.

Hier ein kleiner Auszug aus dem Niedergang:
http://www.egon-w-kreutzer.de/Meinung/12700cFrame-...

Dass die Arbeitslosenzahlen noch nicht über alle Pappelbäume geschossen 
sind, liegt oft daran, die Mitarbeiter für 1 Jahr in 
Auffanggesellschaften landen. Die werden nicht in der Statistik erfasst.

Autor: Gast123 (Gast)
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@Offene Fragen

>Dass die Arbeitslosenzahlen noch nicht über alle Pappelbäume geschossen
>sind, liegt oft daran, die Mitarbeiter für 1 Jahr in
>Auffanggesellschaften landen. Die werden nicht in der Statistik erfasst.


Habs leider selber an mir gesehen wie sowas abläuft :/. Kurzarbeit-> AA 
-> sinnfreie Fortbildungsmaßname (vorher nicht ein Angebot für 
irgendeine Stelle, hauptsache man ist aus der Arbeitslosenstatistik raus 
:/) - DAS was da Arbeitsagentur abzieht kann nicht rechtens sein...naja 
ein Problem unter vielen...

Danke für den Link werd ich mir mal anschauen

Autor: juppi (Gast)
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Es geht doch allen noch zu gut, Keiner geht auf die Straße.
Es gibt noch kein "Lumpenproletariat" wie Marx sagte.

Autor: special swine flu (Gast)
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Fakt ist dass China im naechsten Jahr ein Wachstum von knapp 10% 
erwartet...und auch erreichen wird.
Wie sieht es denn in D-land aus ? Wir sind alt , langsam und teuer !
Stimmts ?

Ob ein guter Ruf weltweit auf die Dauer ausreicht ?

Autor: juppi (Gast)
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welcher Ruf

Autor: Gast123 (Gast)
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Boah - der Link ist echt net schlecht...

Ich finde es schlimm ... aber nicht die Chinesen sind schuld..naja nicht 
Hauptsächlich ... deren Wirtschaftswunder ist doch nur möglich gewesen 
weil man alles was geht Kopiert und Unmengen an Leuten bereitstellen 
kann die es nicht wagen zu widersprechen... falls doch, dann wird die 
Reihe mal fix ausgedühnt und es kommt ein neuer Zug aus dem Dorf :/

Aber das richtige Übel sitzt bei uns im Land bzw. Europa ... die Gefahr 
ist nicht erkannt - naja zumindest will man es nicht wahrhaben -> alles 
wird gut... und was willst du groß auf die Straße gehen in diesem 
Polizeistaat wo vielleicht 5% überhaupt in der Lage sind mit zu denken 
und keine Trittbrettfahrer sind


Geht es nur mir so oder ist es bei euch auch so, wenn bspw. Karl-Theodor 
zu Guttenberg im Fernsehen seht, ihr das Bedürfnis bekommt dem mal auf 
die F* zu hauen?

Autor: juppi (Gast)
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Wenn fiktiv alle Spenden und Unterstützungen in bestimmte Länder, 
gesperrt werden, wird es in D sprunghaft vorwärts gehen.

Primitiv gesagt: Solange in D Lebensmittel vernichtet werden ,werde
ich keine Unterstützung der Welthungerhilfe gewähren.

Autor: Offene Fragen (Gast)
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>Habs leider selber an mir gesehen wie sowas abläuft :/. Kurzarbeit-> AA
>-> sinnfreie Fortbildungsmaßname (vorher nicht ein Angebot für
>irgendeine Stelle, hauptsache man ist aus der Arbeitslosenstatistik raus
Zählen Kurzarbeiter überhaupt als arbeitslos? Denke, die sinnlose 
Fortbildungsmaßnahme ist nur die einfachste, schnellste und billigste 
Möglichkeit für die Agentur, ihrer Aufgabe nachzukommen. Stellen gibt es 
eh keine zu vermitteln und sinnvolle Förderungsmaßnahmen waren seit je 
her nur ganz selten in den Arbeitsagenturen vorzufinden.


>9.10.2009 Kolbenschmidt, Automobilzulieferer, Neckarsulm,
>550 von 2.500 Jobs werden gestrichen. Die Mitarbeiter werden in eine 
>"Dienstleistungsgesellschaft" versetzt und sollen dort 2 Jahre Kurzarbeit Null
>abfeiern.
Das verstehe ich nicht so ganz. In was für einer 
Dienstleistungsgesellschaft kann man denn 2 Jahre totale Kurzarbeit 
abfeiern? Aber man sieht daran, wieviel manchen Firmen an den 
Mitarbeitern liegt. Da werden alle Register gezogen und auf Besserung 
gehofft. Es ist zum Heulen.
Leider wird überhaupt nichts für die Absolventen oder auch für die 
frischen Ausgebildeten getan. Man kümmert sich nur um die "Alten". 
Deutschland's Zukunft wird hingegen vernachlässigt. Das kann sich 
irgendwann rächen, wenn man feststellt, dass die Abgänger von 2009-20xx 
einfach ihrem Schicksal überlassen wurden, man kann auch sagen, geopfert 
wurden.

Autor: Otto Normal (Gast)
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Wie sich die Lage ändert?

Nun, Schäuble wird Finanzminister (gottogott) ..

und ich dachte den wären wir jetzt los .. :(

Autor: Otto Normal (Gast)
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aber Guido als Außenminister ..

das ist eigentlich nicht zu toppen :))

(ich freu' mich schon auf 'Guido erklärt die Weltlage) :-)

Autor: PE (Gast)
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Autor: Gast123 (Gast)
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>Wenn fiktiv alle Spenden und Unterstützungen in bestimmte Länder,
>gesperrt werden, wird es in D sprunghaft vorwärts gehen.

Wieso sollte man nicht mehr Spenden? Bei uns läuft es doch super-wir 
müssen der Welt unsere(n) Überlegenheit,Reichtum und Honig zeigen :/ 
Ironie

>Youtube-Video "SWR3 Comedy - Guido Westerwelle lernt Englisch"


I am the German outing minister hrhrhr

Autor: special swine flu (Gast)
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Ihr duerft auch Mal hungern lernen...wie eure Vaeter und Muetter 
einst....

Schau doch wo heute noch investiert wird ... es spielt sich alles im 
SuedOsten.....nicht in Bayern...ab.

Autor: Gast (Gast)
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Ist dabei irgendwo dokumentiert wieviele Ingenieure (die ja angeblich 
gesucht werden) Siemens und andere große Firmen in den letzten 10 Jahren 
auf die Straße gesetzt haben? Die Krise hat ja keineswegs erst vor 2 
Jahren begonnen, wo die Öffentlichkeit was von der Bankenkrise 
mitbekommen hat. Das Problem ist viel längerfristig mit vielleicht 
kurzzeitigen scheinbaren Aufschwüngen jedoch einem langfristigen 
Zerfall.

Autor: Susi Susanti (Gast)
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Ich verstehe das Geschäftsgebaren dieser Unternehmen auch nicht. Im 
Ausland leckt man sich die Finger nach deutschen Ingenieuren und 
hierzulande werden sie schlecht bezahlt und gerne auch auf die Straße 
gesetzt.

Liegt es am Akademikerstolz, dass es keine Akademikergewerkschaft gibt? 
Immerhin gibt es auch Gewerkschaften für Profifußballer und die 
verdienen ja erste Sahne. Akademiker werden auch gerne auf die Straße 
gesetzt, weil ein es Informatiker oder E-Techniker so leicht habe, etwas 
neues zu finden. Die Aus Sicht des Unternehmens ist es aber richtig 
dumm, gute eingespielte Leute, der Konkurrenz zu überlassen.

Das Problem ist, dass dort Betriebswirte und Personaler entscheiden, wem 
gekündigt wird. Die kommen natürlich nie auf die Idee, dass 
Betriebswirte und Personaler vergleichsweise nutzlos sind. Gerade jetzt 
in der Krisenzeit, braucht man weniger Verkäufer, weil es ja weniger zu 
verkaufen gibt. Dafür aber könnte man im Stillen die Innovation 
vorantreiben und dazu braucht es MINT-Akademiker.

Autor: chris (Gast)
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dr schrieb:
>Ich soll unrealistisch und blauäugig sein ? Wo, bitte, schön ?

> ...Arbeitnehmer(Fachkräfte). Dabei halte ich mich an die Fakten und nur
> konservative Prognosen, dessen Eintreten sehr wahrscheinlich sein wird.

Hier mal ein kleiner Artikel, warum zumindest die Amerikaner als 
Konsumenten demnächst als Konsumenten wegfallen dürften ( unser Export 
!! )
http://www.heise.de/tp/blogs/8/146416

Leider verlieren dadurch die Chinesen auch ordentlich an Exportvolumen.
Ein Dominospielchen, würde ich mal sagen ...

Autor: ALG2er (Gast)
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>Leider verlieren dadurch die Chinesen auch ordentlich an Exportvolumen.
>Ein Dominospielchen, würde ich mal sagen ...

Jo, bedeutet dann weniger Investitionsgüter nach China, Stichwort 
abkotzender Maschinenbau. Aber in der Branche wird schon von der 
Durchschreitung der Talsohle fabuliert und ab jetzt kann es nur noch 
aufwärts gehen. Haben die keine Wirtschaftskenntnisse oder tun die LSD 
oder Ähnliches Einwerfen?
Ganz zum Schluss kommen dann die Staatshaushalte durch die wegfallenden 
Einnahmen und zusätzlichen Ausgaben unter Druck. Wir pumpen letztendlich 
aktuell die letzte und Mutter aller Blasen auf. Wenn die platzt, dann 
heißt es endgültig Zwangsreset.

Autor: Gast123 (Gast)
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Wundert es dich das USA  so einbricht? Mich nicht - in einem Land wo das 
meiste ehh auf Pump gekauft wurde und dir Kredite aufgedrückt werden! - 
das kann auf lange Sicht nicht gut sein. Desweiteren (das Fehlt uns 
Europäern- leider) ruft doch die Regierung/was auch immer für eine Lobby 
zum "Boykot" der Ausländischen Waren auf. Gab es da nicht sogar ein 
extra neues Logo was verifiziert das das Produkt aus USA kommt... . Und 
die sind nun mal ziemlich Patriotisch.


Hab vor 1-2 Monaten ein Bericht gesehen - was hat es mir das Herz 
zerbrochen haha - die Chinesen leiden unter dem zurückgegangenen 
Bestellungen für die Weihnachtsartikel...viele Fabriken bleiben zu (der 
kleine Chinese tut mir schon Leid - er kann nix für - der Rest oberhalb 
aber nicht).


Mal sehen ob wir nochmal ein Weltkrieg erleben oder eine Besinnung aller 
Beteiligten und Neustart des Systems - ich wäre für das zweite..ist 
denke ich aber unrealistisch.....

Autor: chris (Gast)
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>Wundert es dich das USA  so einbricht? Mich nicht - in einem Land wo das
>meiste ehh auf Pump gekauft wurde und dir Kredite aufgedrückt werden! -

Ganz so einfach funktioniert die Welt aber nicht. Ich habe gerad mal den 
Artikel vom Börsencrash 1987 gelesen ( wusste überhaupt nicht, dass es 
da einen gab, bzw. hab nichts davon gespürt )
http://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzer_Montag

Aus dem Artikel entenehme ich, dass sich das Leben auf Pump wie im Falle 
der USA über Jahrzehnte durchhalten lässt. Das der Crash kommen muss, 
mag vielleicht offensichtlich sein, wenn's aber erst in 50 Jahren 
passiert, währe es für mich weniger relevant.
Die Frage ist also: kriegt man durch die Bankenrettungsaktionen auf 
diesem Planenten das Ganz noch mal ein paar Jahrzehnte verschoben?

Autor: Gast123 (Gast)
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Gut hab ich auch nix mitbekommen..war ja auch erst 5...

Ich denke aus Bankensicht bekommt man das Rad wieder in Schwung-> die 
Frage ist ob der Mob das mitmacht. Nehmen wir jetzt mal Deutschland -> 
ich wurde in eine Sinnlos Weiterbildungsmaßname gesteckt... vor 2 Wochen 
-> Kollege hat 1 Tag!!! später seine Maßnahme abholen wollen -> hat die 
nicht mehr bekommen da das "Geld" alle ist (innerhalb eines Tages 
unwahrscheinlich...) und man nur noch Weiterbildungen genehmigt die nur 
bis ende des Jahres gehen - alles was drüber geht wird nicht 
Freigegeben. Das Interessante an der Sache ist, meine Beraterin hat noch 
posaunt wie gut es derzeit steht und Maßnahmen kein Thema sind...

Meine Theorie -> es Zeichnen sich dunkle Wolken (Quelle, Opel, kleine 
Betriebe ) ab und man will einfach vorsorgen um dem erhöhten 
Arbeitslosenaufkommen noch Herr zu werden. Nur wie lange lassen sich die 
Menschen das noch gefallen? Die x Prozent die auf Kosten aller Leben 
(die das Elend ausnutzen halt) sind deutlich kleiner als die X Prozent 
die zuschauen müssen wie man die Rechnung bezahlt... Letzens hatte ich 
ein Jobangebot (bin Facharbeiter und mach nebenbei Technikerfernstudium) 
wo ich grad mal die Miete bezahlen hätte können!!! - meine Beraterin 
"wieso haben Sie das Angebot nicht angenommen!?", ich:"Wovon soll ich 
Essen, etc kaufen", die Fr. wieder "Sie könnten Aufstockung beantragen". 
Sowas schürt Unzufriedenheit - ich geh Arbeiten und muss noch beim Staat 
klingeln...und ich denke es geht nicht nur mir so


Kennt einer den Namen von einem Buch wo so ein Wirtschaftskunde den 
Crash schon vor Jahren vorhergesagt hat nur wann er kommt wusste er 
nicht so ganz genau?

P.S das sind nur meine Eindrücke...aber die sch* Behandlung und 
abschreiben von Leuten wird irgendwan überwiegen und es knallt - hoffe 
ich.

Autor: chris (Gast)
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>Kennt einer den Namen von einem Buch wo so ein Wirtschaftskunde den
>Crash schon vor Jahren vorhergesagt hat nur wann er kommt wusste er
>nicht so ganz genau?

Wieso nicht so genau? In dem Buch stand das exakte Timing der aktuellen 
Wirtschaftskrise:

Max Otte,
der Crash kommt

Autor: Gast123 (Gast)
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Echt-genial... hab nur über 10 Leute von dem Buch gehört! DANKE!!

Autor: dr (Gast)
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>>dr schrieb:
>>Ich soll unrealistisch und blauäugig sein ? Wo, bitte, schön ?

>> ...Arbeitnehmer(Fachkräfte). Dabei halte ich mich an die Fakten und nur
>> konservative Prognosen, dessen Eintreten sehr wahrscheinlich sein wird.

>Hier mal ein kleiner Artikel, warum zumindest die Amerikaner als
>Konsumenten demnächst als Konsumenten wegfallen dürften ( unser Export
>!! )
>http://www.heise.de/tp/blogs/8/146416

>Leider verlieren dadurch die Chinesen auch ordentlich an Exportvolumen.
>Ein Dominospielchen, würde ich mal sagen ...

Ja, kenne ich auch. Ist nichts neues. So mancher Finanz-Fuzie wartet 
noch auf einen Aufschwung aus USA, das unserer Wirtschaft den erwarteten 
Schwung verleiht. Aber ich weiß, dass dieser Gedanke vollig utopisch 
ist.

Jedoch du irrst dich, wenn du denkst, dass ohne den US-Markt unsere 
Unternehmen große Auftragseinbrüche erwarten. Dies ist definitiv nicht 
der Fall. Bereits jetzt reden die betroffenen Unternehmen davon, da die 
US-Ausfälle zum größten Teil durch den asiatischen Markt aufgefangen 
wurden. Mit einer steigender Tendenz. Und wenn die Unternehmen selbst 
dieser Meinung sind, dann gebe ich keinen Pfennig für die Prognosen 
sogenannter "Experten".

ps.: übrigens ist der Einflüß des stärker werdenden Euros auf die 
Auslandsverkäufe gering. Weil 80% aller Verkäufe in Euro abgewickelt 
wurden. Die Unternehmen wissen, was sie erwartet, und sichern sich 
bereits zuvor ab.

Autor: ALG2er (Gast)
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>Aus dem Artikel entenehme ich, dass sich das Leben auf Pump wie im Falle
>der USA über Jahrzehnte durchhalten lässt. Das der Crash kommen muss,
>mag vielleicht offensichtlich sein, wenn's aber erst in 50 Jahren
>passiert, währe es für mich weniger relevant.
>Die Frage ist also: kriegt man durch die Bankenrettungsaktionen auf
>diesem Planenten das Ganz noch mal ein paar Jahrzehnte verschoben?
Man hat den Karren immer wieder aus dem Dreck gezogen, indem man neue 
Märkte erschlossen hat und viel wichtiger, neue Kreditblasen erzeugt, wo 
jede größer war als die vorangegangen. Jetzt stecken wir so tief im 
Zahlenschlamassel, dass die USA pro Jahr 1,4 Billionen Neuverschuldung 
machen muss. Die Zinsen fressen einen auf. Dazu kommt, dass die Rechnung 
noch nicht wirklich an den Gast weitergegeben worden ist. Das wird in 
Form von Inflation und Steuererhöung passieren. Das System hat fertig, 
50 Jahre hält es nie im Leben durch. Dazu kommt, dass die wichtigen 
Ressourcen, die konventionelle Wirtschaft zum Wachsen braucht, nicht 
beliebig vergrößerbar sind. 5 Jahre jetzt mit dem Schuldenschlamassel 
noch durchhalten wird schon schwer genug und die Mehrzahl wird in der 
Zeit nicht viel zu lachen haben und sich auf dauerhaft andere Zeiten 
einstellen müssen. Die Veränderungen passieren nicht von heute auf 
morgen, sondern schleichend. Und es hat gerade erst begonnen.

Bernd Senf hat den Crash auch schon länger vorausgesehen, Lafontaine 
übrigens auch ;)
Youtube-Video "1/17 Prof. Bernd Senf - Tiefere Ursachen der Weltfinanzkrise Teil I"

Auch interessant, der Beitrag von Wolfgang Berger:
Youtube-Video "Lösungen ! W.Berger: Finanzkrise Crash Immobilienkrise"

Autor: Gast XIV (Gast)
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Es geht immer weiter, irgendwie.

In der westlichen Welt hat der Finanzsektor quasi sein eigenes Geld 
gedruckt und ausgegeben. Die Regierungen haben lustig mitgemacht (die 
Regeln gelockert und massig Steuern kassiert) und auch alles ausgegeben.

Nun kommt der Kickback in Form von Realschulden der natürlich die trifft 
die sich das gefallen lassen während die Verursacher fröhlich ihre 
nächste Provisionsparty feiern.

Gleichzeitig greifen Sie noch diejenigen an die Ihr Geld mit Arbeit 
verdienen. In Form von Verlagerung wird auch noch der Rest ausgequetscht 
bis nichts mehr da ist.  Von dieser null wird noch über die kalte 
Progression etwas ageschöpft, wie das in Zukunft gehen soll ist mir 
Schleyerhaft.

Das ganze wird souffliert von HartIV und Frikadellenentlassungstories um 
auch dem letzten klar zu machen was ein Sklavendasein im 
kapitalistischen  Deutschland bedeutet. Für eine Volkswirtschaft ist das 
so dumm wie tödlich, was den saturierten aber offensichtlich egal ist. 
Sie wollen wie es aussieht weiterhin das die Lohnabhängigen zur Kasse 
bitten.

Die Reaktion für jeden ist wohl PLAN B. Möglichst in flexible Jobs mit 
Auslandskontakten kommen um rübermachen zu können. Besser kantonesisch 
als die nächste absurde ROHS WEE CE usw. Bestimmung studieren und 
ansonsten locker bleiben. Worst case ist 350 Euro + Miete und 
Krankenkasse. Gibt schlimmeres.

Apropos HartIV Lügerei. Heute fand ich in  einem Forum eine Interessante 
Kennzahl.

40 Mrd Hartz IV kosten pro Jahr geteilt durch 80 Millionen Einwohner 
41,67 Euro pro Einwohner und Monat. Ziemlich genau der gleiche Betrag 
den allein der Bund für Zinszahlungen  (Tilgung wäre negative 
Nettoneuverschuldung) braucht. Die Sozialleistungen zahlen übrigens die 
Kommunen. Im Bund geht das meiste dafür drauf die Rentner zu schmieren.

Autor: Gast123 (Gast)
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Boah macht mal weiter... so richtig Gedanken hat man sich nie gemacht 
(man = ich) aber das ist echt heavy...

Youtube-Video "Finanzkrise und der totale Kollaps"


zum Glück kann ich Russisch...ist ja fast wie Chinesisch oder ;)?

Autor: Informierter (Gast)
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> Apropos HartIV Lügerei. Heute fand ich in  einem Forum eine Interessante
> Kennzahl.

> 40 Mrd Hartz IV kosten pro Jahr geteilt durch 80 Millionen Einwohner
> 41,67 Euro pro Einwohner und Monat. Ziemlich genau der gleiche Betrag
> den allein der Bund für Zinszahlungen  (Tilgung wäre negative
> Nettoneuverschuldung) braucht. Die Sozialleistungen zahlen übrigens die
> Kommunen. Im Bund geht das meiste dafür drauf die Rentner zu schmieren.

Ich möchte etwas zu den Wohltaten sagen, die Westerwelle angeblich und 
zum Verdruss des BDI als erstes im lauten Ton verkündet hat:

WESTERWELLE: "WIR ERHÖHEN DAS SCHONVERMÖGEN!"

Ohhh .. Staunen .. doch keine soziale Kälte?

Das ist eine schlichte Wählertäuschung. Die FDP hat eben NICHT das 
Schonvermögen erhöht, sie hat lediglich das Schonvermögen das für die 
spätere Rente angelegt wurde erhöht. Das muss man aber nachweisen. Das 
was Otto Normal gemeinhin unter Schonvermögen versteht ist das Geld was 
man sich bisher erarbeutet hat, was auf dem Konto liegt. Da wurde nix 
erhöht. Nach wie vor beträgt das 150 EUR je Lebensjahr als Single und 
mehr nicht.

Jetzt kommt der Casus Knacktus. Wie vielen Leistungsempfänger wurde denn 
da "gut getan"? Wie viele profitieren? Ganze 0,2 Prozent aller 
Leistungsempfänger hat der Stern errechnet wären in den Genuss dieses 
Privilegs gekommen, für 99,8 Prozent bleibt alles beim alten.

Von Westerwelle's "sozialen Wohltaten" haben also über 99 Prozent rein 
gar nichts - sind nie betroffen. Deswegen war das ganze auch so billig 
und binnen kürze durch.

Was aber heißt das ganze denn außer dem noch? Das heißt von den mehreren 
Millionen Beziehern (dazu gehören auch die vielen Aufstocker) hat quasi 
so gut wie NIEMAND eine private Altersvorsorge im nennenswertem Umfang 
und diese Leute werden später ALLE in der Grundsicherung landen und viel 
Geld kosten. Da kommt was auf uns zu.

Autor: Informierter (Gast)
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Und was soll ich als Wähler eigentlich davon halten, dass Franz Josef 
Jung vom Verteidigungsminister zum Arbeitsminister rotiert wird? Wie 
kann man so ein wichtiges Amt so einem schwachen Minister geben.

Und was soll eigentlich ein Dirk Niebel auf dem Posten der 
Entwicklungshilfe? Da kann man ja gleich Ypsilanti zur 
Kommunikationsministerin aufhübschen.

Und wieso wird ein Guttenberg der sich doch gro0 in Sachen Wirtschaft in 
Szene gesetzt hat zum Verteidigungsminister verbannt? Den hätte man 
jetzt doch mal zeigen lassen können was seine große Klappe als 
Wirtschaftsminister letztlich dann taugt.

Rolli bei den Finanzen? Na dann kann er ja seinen alten Geldkoffer 
wieder flott machen - 100.000 Euro passen doch hinein, das Startkapital 
hat sich also gegenüber der DM schon verdoppelt.

Ich versteh' das alles nicht. Kanzlerin, was haste da verbockt?!

Und die Reaktivierung der Kopfpauschale setzt dem ganzen die Krone auf - 
schlimmer geht's nimmer!

Autor: Besserwisser (Gast)
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Wie ändert sich die Lage ?

Ist doch klar:

Zum besseren ( voraussichtlich eher für die "Besseren" ) !

Autor: Conlost (Gast)
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Da hier gerade über Hartz4 geschrieben wurde,
unsere "Regierung" wird wohl ganz schön am
rotieren sein und versuchen zu verhindern,
das der Regelsatz von Hartz4 erhöht werden muß.

Man wird sich ganz sicher irgendeine Schweinerei
einfallen lassen, damit das nicht passiert.

http://www.tacheles-sozialhilfe.de/aktuelles/2009/...

Autor: Gast XIV (Gast)
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>Und was soll ich als Wähler eigentlich davon halten, dass Franz Josef
>Jung vom Verteidigungsminister zum Arbeitsminister rotiert wird? Wie
>kann man so ein wichtiges Amt so einem schwachen Minister geben.

Bin zwar kein Wähler dieser ganzen Parteischranzen aber da muss ich Sie 
doch mal in Schutz nehmen.

Die Idee das eine Figur an der Spitze einer Verwaltungseinheit 
irgendetwas ändern kann hat schon was arg christliches im Sinne von "der 
Messias kommt". Es ist vollkommen Wumpe  wer da sitzt. Die Staatsorgane 
sind es gewohnt mit minderwertiger Politikerqualität umzugehen. Dieser 
sieht sich meist einer Heerschar von Staatssekretären, Abteilungsleitern 
Beamten uvam. gegenüber die das schlimmste (und leider auch immer das 
beste) verhindern.

Das was ein Poliktiker kann ist Schulden machen, Beamte einstellen und 
zweifelhafte Regelungen raushauen die vor Lobbyismus nur so stinken. 
Schönes Beispiel ist da das WEE dessen ganze Gestaltung auf Vernichtung 
/ Verunsicherung von Kleinfirmen zielt. Dann wird in der Öffentlichkeit 
noch was von Deutschland muss Unternehmerland werden gefaselt und jeder 
wundert sich warum alle die warmen Plätzchen beim Staate suchen und nix 
passiert.

Das ist die Entropie von Verwaltungssystemen, sich aus dem Sumpf zu 
ziehen müssen die Leute schon selber machen.

Autor: Otto Normal (Gast)
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> Die Idee das eine Figur an der Spitze einer Verwaltungseinheit
> irgendetwas ändern kann hat schon was arg christliches im Sinne von "der
> Messias kommt". Es ist vollkommen Wumpe  wer da sitzt.

Sorry aber so egal ist das nun doch wieder nicht. Ob ein Sozialpolitiker 
wie Karl Dieter Laumann oder ein liberaler Scharfmacher wie Westerwelle 
(nur mal als Beispiel) für die Bundesanstalt für Arbeit vorsitzt, macht 
dann eben den Unterschied aus, ob es mehr Sozialpolitik oder ob eher 
eine Richtung im Sinne eines Hans Olaf Henkel eingeschöagen wird.

Was hier immer vergessen wird ist, die Leute an der Spitze sind 
gleichzeitig MEINUNGSFÜHRER!! SIE Werden interviewt. SIE dürfen ihre 
Gedanken unters Volk bringen und beeinflussen damit die Bürger.

Wenn DIR andauernd eingeredet wird, dass die Lohnnebenkosten an dem 
ganzen Elend der Arbeitlosigkeit schuld sind, DANN GLAUBEN DIE MEISTEN 
DAS IRGENDWANN und lassen alles mit sich machen.

Wenn DIR permanennt eingeredet wird, die Sozialkosten sind die Ursache 
an der derzeitigen Verschuldung und nicht die Staatshilfen für die 
maroden Banken + die miese Konjunktur Dank weltweiter Rezession, DANN 
GLAUBEN DAS DIE MEISTEN IRGENDWANN und mucken nicht mehr auf, wenn die 
Kosten der Bankenkrise bei ihnen abgeladen werden.

Denk mal drüber nach!

Autor: Otto Normal (Gast)
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Appropos nachdenken, erinnert sich eigentlich noch jemand was Merkel 
über den Gesundheitsfonds sagte:

"MIT MIR (als Bundeskanzlerin) IST EINE VERÄNDERUNG AM GESUNDHEITSFONDS 
NICHT ZU MACHEN!"

Keine 4 Wochen her!

Und jetzt: Rückkehr zur alten Kopfpauschale der neoliberalen 
Parteitagsbeschlüsse vom damaligen Leipziger Parteitag!!

Damit ist die deutsche Öffentlichkeit angeschmiert worden. Was für eine 
Enttäuschung!

Autor: DER Mechatroniker (Gast)
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>Damit ist die deutsche Öffentlichkeit angeschmiert worden. Was für eine
>Enttäuschung!


Wie viel % der Menschen haben das mitbekommen? Manche haben Probleme 
sich Sätze/Versprechen die vor 1h gemacht wurde zu merken und das hier 
sind Wochen...

Autor: Otto Normal (Gast)
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> Wie viel % der Menschen haben das mitbekommen? Manche haben Probleme
> sich Sätze/Versprechen die vor 1h gemacht wurde zu merken und das hier
> sind Wochen...

Das ist wohl wahr, aber das ist Aufgabe der Tageszeitungen hier den 
Leuten reinen Wein einzuschenken und das nicht als Nebensächlichkeit 
durchgehen zu lassen.

Letzten endes muss man aber erst abwarten was die Kommnisson erarbeiten 
wird, die das ausarbeiten soll. Nächstes Jahr wird sich da noch nichts 
ändern ..

Aber wie hat einer der Spitzenleute der CDU gesagt: "Das ist eine 
richtig große Veränderung ähnlich wie der der Hartz-Gesetze".

Nachtigall ick hör ..

Autor: DER Mechatroniker (Gast)
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>Aber wie hat einer der Spitzenleute der CDU gesagt: "Das ist eine
>richtig große Veränderung ähnlich wie der der Hartz-Gesetze".

musste schmunzeln - Danke :)

da fällt mir nur eine Sache zu ein ;)


http://videos.rofl.to/clip/von-bild-verbotene-taz-werbung

Autor: pures Erstaunen (Gast)
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Man sollte allerdings nicht glauben, dei TAZ wäre frei von gewissen 
Lobyisten platzierten Artikeln:

>Firmen fehlen Technikfans
>"Trotz der Wirtschafts- und Finanzkrise fehlen mehr als 60.000 Fachkräfte
>für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, die
>sogenannten MINT-Berufe. Das erklärten die Wirtschaftsverbände BDA und BDI
>am Montag aufgrund einer in Berlin veröffentlichten Studie des Instituts
>der deutschen Wirtschaft(IW)."
>taz, tageszeitung (21.07.2009)

Autor: Gast123 (Gast)
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>Man sollte allerdings nicht glauben, dei TAZ wäre frei von gewissen
>Lobyisten platzierten Artikeln:

Man sollte jede Infoquelle kritisch betrachten... "glaub nie an 
Statistiken die du nicht selber gefälscht hast"

Autor: Gast XIV (Gast)
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>Das ist wohl wahr, aber das ist Aufgabe der Tageszeitungen hier den
>Leuten reinen Wein einzuschenken und das nicht als Nebensächlichkeit
>durchgehen zu lassen.

Da frage ich mich wovon du nachts träumst. Kannst du dich noch an die 
Kurzarbeiter und die drohenden Massenentlassungen erinnern? Ist gerade 1 
Monat her. Warum tauchen die wohl nicht mehr in den Zeitungen auf?

Aus den Zeitungen erfährst du gar nichts. Eine einzige klickratengeile 
Verdummungsarie zum Zweck der Schäfchenzucht.

Eine seriöse Berichterstattung würde als allererstes die 
Koalitionsverträge der Vergangenheit auf ihre Umsetzung prüfen. Was 
dabei heraus kommt brauche ich wohl keinem erzählen.

Autor: Otto Normal (Gast)
Datum:

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> Kannst du dich noch an die
> Kurzarbeiter und die drohenden Massenentlassungen erinnern? ..

Schalt mal dein erstes Programm ein (ARD), da läuft gerade ein guter 
Filmbeitrag über das Thema ..

(sehenswert!)

Autor: Mal 'ne Perspektive (Gast)
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Autor: Maschinenbauer (Gast)
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Hier ein realistisches Szenario, auch aus dem Spiegel ;)
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,6...

Wobei ich das nicht nur auf Deutschland festmachen würde, sondern 
weltweit - China evtl. ausgenommen.

Momentan sind die Zukunftsaussichten für ET-Ingenieure, verglichen mit 
den Ingenieuren aus anderen Fachbereichen, noch am besten. Im 
Maschinenbau geht sowie gut gar nichts mehr für Anfänger. Und viele 
junge Maschinenbauer, die so 2006 bis Mitte 2008 eingestiegen sind, hat 
schon das Schreckenszenario 'Last in, first out' getroffen oder sind 
aktuell davon bedroht.

Autor: Gast123 (Gast)
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@ Otto normal

war das der Beitrag?

Youtube-Video "Der Schwindel mit der Kurzarbeit 1/5"

falls ja - nett...

Autor: Maschinenbauer (Gast)
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@ Otto Normal
>Wie sich die Lage ändert?

>Nun, Schäuble wird Finanzminister (gottogott) ..

>und ich dachte den wären wir jetzt los .. :(

Wieso? Der Mann genießt Merkels vollstes Vertrauen! :)
Youtube-Video "Merkel zu Finanzminister Schäuble und den 100.000 D-Mark"

Autor: Besserwisser (Gast)
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> "Appropos nachdenken, erinnert sich eigentlich noch jemand was Merkel
> über den Gesundheitsfonds sagte:

> "MIT MIR (als Bundeskanzlerin) IST EINE VERÄNDERUNG AM GESUNDHEITSFONDS
> NICHT ZU MACHEN!"

> Keine 4 Wochen her!

> Und jetzt: Rückkehr zur alten Kopfpauschale der neoliberalen
> Parteitagsbeschlüsse vom damaligen Leipziger Parteitag!!

> Damit ist die deutsche Öffentlichkeit angeschmiert worden. Was für eine
> Enttäuschung!"

1) Warum sollte man sich als "bürgerlicher" Wähler der sog. "Mitte" 
immer an alles erinnern ?

2) Fr. Dr. A. aus der Zone war zwischenzeitlich Kompetenz-Koryphäe für 
"Agitation und Propaganda" ( mithin vergleichsweise flexibel ? )

3) 4 Wochen ( Soo lange ) ?
"Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern ( und morgen: HEUTE 
wird gelogen ... )"

4) Die deutsche Öffentlichkeit angeschmiert ?

Ist nicht das erste Mal:

Im vorletzen Wahlkampf hiess es bei der einen Partei:
>> Niemals nie nich' und keinesfalls auch nur irgendeine MwSt.-Erhöhung,
>> wäre doch Tod der Wirtschaft.

Und bei der anderen:
>> "Allerhöchstens" 2 Prozentpunkte. ...

Endergebnis:
Beide Parteien trafen sich in der goldenen Mitte >
Seitdem zahlen wir 18,75 % MEHR Mehrwertsteuer ( Nomen est omen ), als 
vorher ...

Autor: Gast XIV (Gast)
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Nun, die Lage ändert sich, das ist die Lage.

Die sog. Regierung (auch nur ein Haufen irgendwelcher Typen deren 
gemeinsames Charakteristikum ist sich bei der "Ochsentour" durch die 
Parteigremien am besten durchgeschleimt zu haben) will jetzt die 
Geldpresse anwerfen. Ziel ist ein paar mickrige %chen die Sie den Leuten 
abgepresst haben zur Erfüllung eines gegen jede Vernunft gemachten 
Wahlversprechens zurückfliessen zu lassen.

Leider haben selbige nicht bemerkt das die Geldpresse zwar noch in 
Frankfurt steht aber jetzt jemandem anderen gehört. Namentlich einer 
Mischpoche von Leitochsen anderer Länder die es sich zur Gewohnheit 
gemacht haben das Land das von der EU am meisten durch Exporte 
profitiert  auch am meisten dafür bluten zu lassen.

Nebenbei: Die Exporterlöse tauchen in den hiesigen Firmen als Gewinne 
auf während die Zahlungen von den Steuerzahlern erbracht werden. Wie 
Netto der Nettozahler ist kann er sich gar nicht vorstellen.

Es wird also teuer. Im guter alter Tradition wird also erstmal derjenige 
gemolken der sich am wenigsten wehrt, womit wir wieder bei den angeblich 
entlasteten wären die Anfangs erwähnt wurden.

Was das alles mit Mikrokontrollern und Ingenieurwesen zu tun hat?

Na, es handelt sich um das volkswirtschaftliche Pendant zur gedämpften 
Schwingung. Die parasitären "Kapazitäten" sind aber leider weitaus 
größer als jedes LTspice Modell berechnen kann.

Autor: Kritiker (Gast)
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Es wird definitiv an uns "Besserverdienern" hängenbleiben.

Entlastungen wird es nur für die Geringverdiener geben, die eh schon 
kaum Steuern zahlen. Wo soll dieses nichtlienare Steuersystem noch 
hinführen?

Es geht immer mehr dahin, dass die, die in kurzer Zeit etwas verdienen 
immer mehr überproportional haben müssen, als die anderen. Und damit das 
geht müssen sei weit oberhalb der Versicherungsgrenzen verdienen. Sie 
muessen also mehr bekommen / je Stunde oder mehr arbeiten. Die Arbeit 
konzentriert sich also.

Zur Zeit scheint sich die Lage wirklich zu ändern: Ich bekomme 
wöchentlich mehr Stellen und Projekte vor die Linse.

Autor: Alfred (Gast)
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> Es wird definitiv an uns "Besserverdienern" hängenbleiben.

Na nun heul mal nicht gleich. Wer besser verdient kann auch größere 
Lasten schultern oder möchtest du lieber den unterbezahlten 
Leiharbeitern die Lasten aufbürden?

> Entlastungen wird es nur für die Geringverdiener geben,

Stimmt doch gar nicht, die werden doch unter Westerwelle gar nicht 
berücksichtigt.

> die eh schon
> kaum Steuern zahlen. Wo soll dieses nichtlienare Steuersystem noch
> hinführen?

Warte auf die Stufentarife. Nur wird es keine 3 sondern 5 Stufen geben. 
Wetten? :-)

> Zur Zeit scheint sich die Lage wirklich zu ändern: Ich bekomme
> wöchentlich mehr Stellen und Projekte vor die Linse.

Na siehste, das ist doch schon mal was.

Autor: Gast XIV (Gast)
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>Es wird definitiv an uns "Besserverdienern" hängenbleiben.

Was ist ein Besserverdiener? Der Normalo Ing. oder der AT-Angestellte?


>Entlastungen wird es nur für die Geringverdiener geben, die eh schon
>kaum Steuern zahlen. Wo soll dieses nichtlienare Steuersystem noch
>hinführen?

Geringverdiener kannst du nicht entlasten weil Sie eh keine 
einkommensabhängigen Steuern zahlen (es sei denn man definiert alles was 
100 Euro unter dem eigenen ist als gering).

Wenn du dir mal die mühe machst nach "Steuerspirale" zu googlen wirst du 
sehen wie sehr die "herrschende Meinung  die Meinung der Herrschenden" 
ist.

Lohn und Umsatzsteuer (die in einem kurzen Lichtblick marxscher 
Erkenntnisse Mehrwertsteuer heißt weil Sie den aus Arbeit erzielten 
Mehrwert besteuert) sind die mit Abstand größten Quellen des Staates.

Die Körperschaftssteuer (aus Betriebsgewinn) ist z.B. unter ferner 
liefen Einkommenssteuer (bes. Veranlagung der Lohnsteuer bei 
"Besserverdienenden") dito.


20 Milliarden "Entlastung" sind im übrigen bei 40 Millionen Einzahlern 
500 Euro p.a. oder 40 Euro etwas im Monat.  Das wird bei 
"Besserverdienenden" den Kohl so oder so nicht fett machen.

Autor: Besserwisser (Gast)
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> Das wird bei "Besserverdienenden" den Kohl so oder so nicht fett machen.

Jedenfalls wird's bei den nicht so viel "Besserverdienenden" den "Kohl" 
eher noch magerer machen.
[ MwSt.-"Anpassung"; Krankenkassen-Kopfpauschalen zuzüglich privater 
Einheits-Pflege-Zwangsversicherung
( Einheit, privat UND Zwang: DAS passt wiklich gut zusammen,
Dank Fr. Dr. A. aus der Uckermark wird so endlich wenigstens EINE 
Errungenschaft der Ex-Ostzone mit kapitalistischen Erfolgsprinzipien 
synergetisch verknüpft ... ).]

Autor: Gerald (Gast)
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Es geht deutlich aufwärts! Die Firmen haben ihre Zurückhaltung 
aufgegeben und suchen wieder. Ist teilweise heftig, wie schnell ein 
Angebot kommt.

Autor: dr (Gast)
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Sage ich auch, bereits vor einem Monat hab ich hier das Gleiche 
gepostet. Nur scheinen derartige Nachrichten viele hier vor dem Kopf zu 
stoßen. :)

Autor: Skeptiker (Gast)
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Gibt es konkrete Beispiele?
Ich konnte bisher nur Angebote für Werkstudenten, Praktika und 
Diplomarbeiten finden. Außerdem höre ich vor allem von Bekannten aus 
großen ET-Firmen, dass nach wie vor die Angst vor Arbeitsplatzverlust 
grassiert

Autor: Metaller (Gast)
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>Außerdem höre ich vor allem von Bekannten aus
>großen ET-Firmen, dass nach wie vor die Angst vor Arbeitsplatzverlust
>grassiert
Wie soll es auch besser werden? Die Kaufkraft wird dank fallender Löhne 
und schleichend steigender Arbeitslosigkeit sukzessive abgeschmolzen.
Vielleicht werden vereinzelnt erfahrene Cracks für bestimmte 
Projektzeiträume gesucht. Aber bei Abgängern sehe ich nicht, dass es 
jetzt leichter als Mitte dieses Jahres geworden ist, einen Einstieg zu 
schaffen.

>Es geht deutlich aufwärts! Die Firmen haben ihre Zurückhaltung
>aufgegeben und suchen wieder. Ist teilweise heftig, wie schnell ein
>Angebot kommt.
Im Maschinenbau ist übelste tote Hose angesagt und die Geschwindigkeit 
der Insolvenzen der kleineren, mittelständischen Betriebe ist immer noch 
nicht gestoppt. Ist die Elektrotechnikbranche wirlich so entkoppelt von 
der Maschinenbaubranche?
Ohne das globale Billionen-Konjunkturprogramm wäre schon längst 
verbrannte Erde angesagt. Leider ist der Großteil des Geldes schon weg, 
sprich die Wirkung lässt spätestens Anfang nächsten Jahres nach. Der 
Alkoholiker braucht dringend eine neue Dosis.

Autor: Jubelperser (Gast)
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In der Rüstungsindustrie ist immer konjunktur. kraus maffei, rhein 
metall, thyssen sind nur die großen, gibt ne ganze menge mittelständer 
die Rüstungsaufträge bearbeiten !

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Jubelperser schrieb:
> In der Rüstungsindustrie ist immer konjunktur. kraus maffei, rhein
> metall, thyssen sind nur die großen, gibt ne ganze menge mittelständer
> die Rüstungsaufträge bearbeiten !

Falls Du ThyssenKrupp meinst, die bauen eine fünfstellige Anzahl an 
Stellen ab (> 20000). Weiß aber nicht inwieweit Ingenieure davon 
betroffen sind, der eine oder andere wird wohl dabei sein.

Autor: Büttelberger (Gast)
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Manche Rüstungsunternehmen haben sehr wohl Einstellungsbedarf. Sobald 
ich den Vertrag habe, schreibe ich, wo :-)

Autor: wen wunderts noch (Gast)
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....es ist doch alles bestens...
genau so wie beabsichtigt...

bleibt nur die Hoffnung das die Bevölkerung nicht "aufwacht"
und am Ende noch merkt was da passiert.

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