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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Suche Sensor für genaue Endpositionserkennung 0.01mm


Autor: Mechaniker (Gast)
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Hallo

Ich suche einen Sensor für genaue Enpunkterkennung bei einem 
Linearaktuator.

Reproduzierbarkeit besser 0,01mm. Was eigenet sich hier?
Induktiv, kapazitiv, magnetisch, ultraschall, lichtschranke fallen mir 
ein?

Baugrösse relativ klein (20mm). Idealerweise direkter anschluss an SPS 
(Sorry...! <g>).

Euer Mechaniker

Autor: Bouni (Gast)
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Hi,

Ich geh mal davon aus das du einen Linearmotor oder ähnliches meinst.

Da werden in der Regel Glasmassstäbe verwendet!
Alternativ eine Spindel und ein Drehgeber.

Hoff das ist was du gesucht hast :)

Gruss Bouni

Autor: Andreas K. (derandi)
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10µm sind aber schon sehr klein. Das klingt irgendwie nach einem 
Pflichtenheft, das aus dem Kopf rezitiert wird.
Mehr Details wären gut, und was es kosten darf.

Autor: JojoS (Gast)
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www.elgo.de oder Sony Magnescale, sind Produkte für industriellen 
Einsatz. Arbeiten mit einem Magnetstreifen der mehrere Spuren hat, 
dadurch bekommt auch absolute Positionen.

Autor: Hendi (dg3hda) (Gast)
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Leiterplatte mit 2 nebeneinanderliegenden Feldern, gegen die ein 
ebenfalls flacher schließkontakt läuft ?

Autor: Reinhard Kern (Gast)
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Mechaniker schrieb:
> Hallo
>
> Ich suche einen Sensor für genaue Enpunkterkennung bei einem
> Linearaktuator.
> Reproduzierbarkeit besser 0,01mm.

Eine Endpunkterkennung allein ist sinnlos. Zur Wegmessung mit dieser 
Genauigkeit braucht man einen Glasmassstab oder Drehgeber, und in beiden 
Fällen ist eine entsprechend genaue Indexmarke verfügbar auf einer 
Extra-Spur. Standard und tausendfach bewährt.

Gruss Reinhard

Autor: Mechaniker (Gast)
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Benutzt wird ein Linearaktuator mit Schrittmotor und Spindel von Nanotec 
(voraussichtlich). Die Aufgabe beschränkt sich also auf eine Erkennung 
einer Referenzposition.

Die Referenzposition sollte idealerweise mit +/- 0.01mm erkannt werden. 
+/-0.02 sind wären allenfalls auch noch tolerierbar.

Autor: Mechaniker (Gast)
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@RK
OK. Wenn ich das korrekt verstehe, wäre eine Lösung demnach ein 
Drehencoder mit Index zur Feinerkennung. Zusätzlich, zur Groberkennung, 
falls man eine ganz Umdrehung der Spindel daneben ist, einer meiner 
Vorschläge von oben (z.B. Lichtschranke).

Hat etwas gedauert. Ich kenne mich mit solchen Angelegenheiten leider 
nicht besonders aus. Danke für den Tipp!

Autor: Reinhard Kern (Gast)
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Mechaniker schrieb:
>  Zusätzlich, zur Groberkennung,
> falls man eine ganz Umdrehung der Spindel daneben ist, einer meiner
> Vorschläge von oben (z.B. Lichtschranke).

Hi,

normalerweise braucht man das nicht extra: eine Positionierung erfordert 
an beiden Seiten Endschalter, die den Antrieb zuverlässig abschalten. 
Das übliche Verfahren zur Referenzerkennung ist, nach einer Seite bis 
zum Endschalter zu fahren und dann zurück, bis die Referenz erkannt 
wird.

Gruss Reinhard

PS es gibt natürlich auch Absolut-Drehgeber, da braucht man das 
überhaupt nicht - aber das wird VIEL teurer.

Autor: Bouni (Gast)
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Morgen,

>Die Aufgabe beschränkt sich also auf eine Erkennung
>einer Referenzposition.

In Werkzeugmaschinen wir es z.B. so gemacht das der Referenzsensor einen 
Impuls an die Steuerung gibt wenn dieser geschalten wird.
Da dieser Sensor Mechanisch nie auf so eine genauigkeit (0.01mm) 
montierbar is, wird der Steuerung gesagt das sie nach diesem Impuls in 
eine vorher definierte Richtung weiterfahren soll bis die Nullmarke des 
Encoders erkannt wird. Dies ist die Refernzposition und die ist sehr 
genau.
Dannach kann man dann einen vorher gemessenen weg zur Nullposition 
fahren. Somit ist es möglich nach jedem Referenzieren wieder exakt auf 
der Nullposition zu landen.

Dann gibts auch noch so spielereien wie Losekompensation (ausgleich von 
evtl Spindelspiel etc.)
Temperaturkompensation (messen der Tempereatur und ändern der Position 
unter beachtung der ausdehnung der Maschine bei einer bestimmten 
Temperatur)

usw.

Schreib am besten mal wie dein Aufbau aussieht!

Gruss Bouni

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