www.mikrocontroller.net

Forum: Offtopic Wozu braucht man so viel Rechenpower?


Autor: mbraun (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Leute,

ich habe in den letzten paar Monaten oft Wissenssendungen angesehen, in 
denen es um große Bildschirme ging. Zuletzt war das ein Beitrag von 
Galileo (Pro7), wo ein Hochhaus in einen Bildschirm verwandelt wurde. 
Dann gab es noch riesige Projektionsflächen in einer Disco oder der Mega 
TV in Las Vegas.

All diese Projekte hatten eine Gemeinsamkeit: Mehrere Racks mit Servern. 
Nun frage ich mich wirklich, wozu ich denn so viel Rechenpower brauche, 
nur um herauszufinden, wann ich welche LED zum Leuchten bringen muss.

: Verschoben durch Moderator
Autor: STK500-Besitzer (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Das werden nicht nur Rechner, sondern auch Netzteile und 
Ansteuerschaltungen (Leistungsendstufen) gewesen sein.

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Der erste Fehler war, Dir Galileo angesehen zu haben. Der zweite Fehler 
ist, daß dieses Thema in´s OffTopic gehört.

Autor: huibu (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert

Autor: Dimitri Roschkowski (Firma: port29 GmbH) (port29) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
huibu schrieb:
> http://feisar.de/stuff/galileo.jpg

Also unter günstigen Bedingungen und der richtigen Planetenkonstellation 
findet zwischen dem Bagger und dem Ei eine Kernfusion statt, die den 
Bagger in ein Paralleluniversum bevördert. z.B. in das der Happy Hipps


http://www.stern.de/wissen/technik/viva-vision-in-...

Das ist übrigens die Glotze. Zitat aus dem Text "Im mit Computern, 
Mischpulten und Speichermedien vollgestopften Kontrollraum...". Ich habe 
mir vor ca. einem Jahr auch eine Doku über dieses Teil angesehen und 
deren Kontrollraum war wirklich voller Server.

> Die Viva Vision hat eine Auflösung von 7500 x 500 Pixeln. (Zum Vergleich:
> die meisten Büro-PCs laufen mit einer Auflösung von 1024 x 768
> Bildpunkten.)

Also ich habe momentan 5760px x 1200px, also etwa das Doppelte von dem, 
was der Viva Vision anzeigt. Und bei mir steckt alles in einem Tower.

Autor: Ben (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
ich denk einfach daß ein pc einfach nicht genug I/O "ports" hat um 
sowas zu steuern. sicherlich kann man eine ganze menge per LVDI oder mit 
speziellen steckkarten machen, aber irgendwas muß immer noch die 
endstufen steuern.

Autor: JojoS (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
"12,5 Millionen Leuchtdioden (LED) machen es möglich. ... Für den Sound 
sorgen 208 Boxenbündel, verteilt auf der gesamten Länge, die eine 
Gesamtleistung von 550.000 Watt sorgen"

Und uns will man ein paar 100W Glühlampen verbieten... :-)

Autor: derwo (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ein lesenswerter Artikel über die Times Square LED-Displays:

http://www.designnews.com/article/48634-Times_Squa...

Autor: Dimitri Roschkowski (Firma: port29 GmbH) (port29) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> ich denk einfach daß ein pc einfach nicht genug I/O "ports" hat um
> sowas zu steuern.


Naja, du wirst ja auch nicht die ganze Wand einen LPT Port hängen.

Ich würde es persönlich mit einem bzw. mehreren modernen 
Grafikprozessor(en) machen. Die Grafiken auf der Graka vorrechnen und 
dann per DVI oder HDMI zur Darstellungsfläche übertragen. Dann an Ort 
und Stelle die digitale Information in I/O umwandeln und an die LED 
Treiber für die Darstellung geben. Ein Monitor macht ja auch nichts 
anderes.

Autor: MaWin (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Und uns will man ein paar 100W Glühlampen verbieten... :-)

Da dort sowieso schon 315kW sinnlos verballert werden....

http://www.vegas4locals.com/freeluxorlight.html


So lange beleuchtete Werbereklame noch erlaubt bleibt,
wird es keinerlei Verständnis bei Bürger für das
Glühlampenverbot geben.

Autor: Siggi (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
... ich denk einfach ...

Das stimmt, ben.

Autor: Ben (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> So lange beleuchtete Werbereklame noch erlaubt bleibt,
> wird es keinerlei Verständnis bei Bürger für das
> Glühlampenverbot geben.
das kann man direkt so unterschreiben. lichtspiele die wirklich toll 
aussehen okay, aber das bierwerbeschild der kneipe "zum großen reiern" 
muß wirklich nicht die ganze nacht mit 2x300W halogen angestrahlt 
werden.

früher haben meine großeltern auf einem dorf gewohnt, zu diesem dorf 
führte eine straße 3km schnurgerade aus. könnt mal raten was man über 
diese distanz bereits leuchten sah...

Autor: Peter Dannegger (peda)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
JojoS schrieb:
> Und uns will man ein paar 100W Glühlampen verbieten... :-)

Gespart werden darf nur da, wo es nix bringt, sonst schädigst Du doch 
die Wirtschaft.
Z.B. für Deine Treppenhausbeleuchtung darfst Du nun das 20-fache an 
Leuchtmitteln bezahlen (saftige Nebenkostenerhöhung).
Aber die ist nur ab und zu mal für 3min an, daher ist das für den 
Energieversorger kein merkbarer Verlust.


Peter

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>All diese Projekte hatten eine Gemeinsamkeit: Mehrere Racks mit Servern.
Nun frage ich mich wirklich, wozu ich denn so viel Rechenpower brauche,
nur um herauszufinden, wann ich welche LED zum Leuchten bringen muss.

Moeglichwerweise ist das gar nicht soviel Rechenpower. Als fachfremde 
Anwender wurde denen ein Satz veralteter VAX-11/780 als Schnaeppchen 
aufgeschwatzt. Die haben wahrscheinlich noch eine Million pro Stueck 
abgedruckt, auch wenn ein moderner PC das heutzutage von selbst kann.

Autor: MeinerEiner (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Der erste Fehler war, Dir Galileo angesehen zu haben.

Korrekt.
Wie soll man so ner ***sendung auch glauben, die 15 min teuere Sendezeit 
verschleudert, um Youtube-Videos auf ihren "Fakegehalt" zu prüfen...
Ein Blick in die Kommentare des Videos dauert ca. 20 sec und offenbart, 
ob Fake oder nicht.

Autor: Dimitri Roschkowski (Firma: port29 GmbH) (port29) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Wie soll man so ner ***sendung auch glauben, die 15 min teuere Sendezeit
> verschleudert, um Youtube-Videos auf ihren "Fakegehalt" zu prüfen...
> Ein Blick in die Kommentare des Videos dauert ca. 20 sec und offenbart,
> ob Fake oder nicht.

Galileo ist reines Entertainment, es hat absolut nichts mehr mit 
Wissenschaft oder Dokumentation zutun. Ich behaupte jetzt mal, dass die 
mit dem Fake Check von den Mythbusters abkupfern wollten, dort habe ich 
eine Art des Fake Checks zum ersten Mal gesehen.

Autor: Vlad Tepesch (vlad_tepesch)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
mythbusters rocken aber

Autor: Andreas K. (derandi)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Was nicht Umwelt-Propaganda ist haben sie von Mythbusters abgekupfert, 
nur eben in langweilig.

Das Bild von einer Grafikkarte berechnen ist eine Sache, da ein Display 
daraus zu machen eine andere. In einem Monitor helfen integrierte 
Schaltkreise. Die braucht man auch wenn die Pixelsuppe mit bis zu 3,7 
bzw. 8,4 GBit/s eintrudelt.
Im kleinen funktioniert das dann super, im großen darf man jetzt das 
machen, was im Monitor fertige IC`s erledigen: Pixel für Pixel wieder 
extrahieren und der RGB-Einheit am LED-Display sagen was sie zu tun hat.
Im Prinzip werden die nichts anderes machen als sich den Umweg über die 
Grafikkarte zu sparen und das ganze gleich in Software implementieren. 
Dazu der Ausfallsicherheit wegen zwei Server, noch einer fürs Speichern 
und noch ein Rechner an dem man in Ruhe neue Programme erstellt.
Eine Hand voll USV und Netzteile, dazu noch die Handgestrickte Hardware 
für das Display und schon is das erste Rack voll, einige duzend 
Kilometer Kabel dazu und es sieht fantastisch kompliziert aus...

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Und das ist nicht ohne:
Das Gesamtbild muss in viele kleine Teilbereiche zerlegt werden, denn 
die LED Treiber werden meist mit SPI angesteuert. Und da sind Taktraten 
im GHz Bereich eher ungünstig. Dazu kommt dann noch die Umrechnung der 
Bilddaten in Helligkeitswerte für die LEDs (da deren Kennlinie eben 
nicht linear ist), wenn der Hersteller sich Mühe gemacht hat, auch noch 
eine Kompensation der Alterung (d.h. Messen der Betriebszeit jeder 
einzelnen LED und ein Erhöhen der Leistung bei den verbrauchten LEDs. 
Sowas wird bei Plasma TVs auch öfters gemacht, ist ein enormer 
Rechenaufwand).

Autor: Platinenschwenker .. (platinenschwenker)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
MaWin schrieb:
>> Und uns will man ein paar 100W Glühlampen verbieten... :-)
>
> Da dort sowieso schon 315kW sinnlos verballert werden....
>
> http://www.vegas4locals.com/freeluxorlight.html
>
>
> So lange beleuchtete Werbereklame noch erlaubt bleibt,
> wird es keinerlei Verständnis bei Bürger für das
> Glühlampenverbot geben.

Also mehr ehrlich, man kann es sicher übertreiben mit beleuchteter 
Werbung, aber illuminierte Innenstädte wirken auf mich noch immer 
bürgerfreundlicher als Energie-kaputtgesparte Dunkelpassagen, wie man 
sie noch aus Städten im Ostblock kannte. Die Lebendigkeit eines 
beleuchteten Berliner Ku'damm möchte ich nicht tauschen mit der Tristes 
die in Ost-Berlin damals nach dem Grenzübertritt einen ereilte, sobald 
es dunkel wurde.

Dunkle Passagen ziehen dunkle Gestalten an, zeigt die Lebenserfahrung, 
genau so wie Rotlich(viertel) eben "Rotlichtypen" anzieht.

Licht bedeutet leben! (sollte man nicht unterschätzen)

Autor: Dimitri Roschkowski (Firma: port29 GmbH) (port29) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Platinenschwenker .. schrieb:

> Dunkle Passagen ziehen dunkle Gestalten an, zeigt die Lebenserfahrung,
> genau so wie Rotlich(viertel) eben "Rotlichtypen" anzieht.
>
> Licht bedeutet leben! (sollte man nicht unterschätzen)

Ich wohne in Karlsruhe, wir sind hier auch in der glücklichen (oder auch 
nicht) Situation, so eine LED Leuchtreklame zu haben. Ich muss wirklich 
schon sagen, dass das Teil wirklich nervt. Da ist mir die Dunkelheit 
wirklich lieber.

@Benedikt K. &  Andreas Klepmeir

Ich habe mich in dieses Thema eingeklinkt, weil ich das Thema wirklich 
interessant finde. Wir haben heute in unseren Rechnern schnelle 
Grafikkarten auf die wir zurückgreifen können. Meine Idee für so eine 
Realisierung wäre eben das Bild auf der GraKa des Rechners zu berechnen. 
Dieses Bild wird dann in unterschiedlichen Stufen segmentiert. Dadurch 
könnte man die Grundtechnik in einem 1HE Server unterbringen.

> Im kleinen funktioniert das dann super, im großen darf man jetzt das
> machen, was im Monitor fertige IC`s erledigen: Pixel für Pixel wieder
> extrahieren und der RGB-Einheit am LED-Display sagen was sie zu tun hat.

Wieso sollte das, was im kleinen funktioniert, nicht auch im großen 
Maßstab funktionieren? Die zugrundeliegende Technik ist da doch genau 
die gleiche, oder verstehe ich da etwas falsch?

> (d.h. Messen der Betriebszeit jeder
> einzelnen LED und ein Erhöhen der Leistung bei den verbrauchten LEDs.
> Sowas wird bei Plasma TVs auch öfters gemacht, ist ein enormer
> Rechenaufwand).

Ja, aber mal ganz ehrlich gesagt: So viel Rechenaufwand ist es nicht. 
Und ich habe im Mediamarkt noch nie ein Server Rack neben nem Plasma TV 
stehen sehen. ;)

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dimitri Roschkowski schrieb:

> Wieso sollte das, was im kleinen funktioniert, nicht auch im großen
> Maßstab funktionieren? Die zugrundeliegende Technik ist da doch genau
> die gleiche, oder verstehe ich da etwas falsch?
>
> Und ich habe im Mediamarkt noch nie ein Server Rack neben nem Plasma TV
> stehen sehen. ;)

Das ist eben der Unterschied zwischen ASICs in Massenproduktion und 
FPGAs o.ä. in kundenspezifischen Lösungen. Letztere sind daher meist 
deutlich größer, denn es besteht kein Zwang alles möglichst kompakt und 
billig bauen zu müssen.

Autor: Platinenschwenker .. (platinenschwenker)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dimitri Roschkowski schrieb:
> Platinenschwenker .. schrieb:
>
>> Dunkle Passagen ziehen dunkle Gestalten an, zeigt die Lebenserfahrung,
>> genau so wie Rotlich(viertel) eben "Rotlichtypen" anzieht.
>>
>> Licht bedeutet leben! (sollte man nicht unterschätzen)
>
> Ich wohne in Karlsruhe, wir sind hier auch in der glücklichen (oder auch
> nicht) Situation, so eine LED Leuchtreklame zu haben. Ich muss wirklich
> schon sagen, dass das Teil wirklich nervt. Da ist mir die Dunkelheit
> wirklich lieber.

Ich meinte das auch etwas grundsätzlicher. Vereinzelt kann da immer mal 
was nerven, aber bedenke mal wann es um diese Jahreszeit bereits dunkel 
wird. Da wirkt fast jedes Licht auf mich "gemütserhellend".

Autor: Dimitri Roschkowski (Firma: port29 GmbH) (port29) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Platinenschwenker .. schrieb:
> Ich meinte das auch etwas grundsätzlicher. Vereinzelt kann da immer mal
> was nerven, aber bedenke mal wann es um diese Jahreszeit bereits dunkel
> wird. Da wirkt fast jedes Licht auf mich "gemütserhellend".

Über Geschmack lässt sich streiten. Ich persönlich mag die Dunkelheit 
mehr als grelles LED Licht. Ansonsten hilft mir das LED + Xenon Licht 
meines Wagens.

Autor: Platinenschwenker .. (platinenschwenker)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dimitri Roschkowski schrieb:
> Platinenschwenker .. schrieb:
>> Ich meinte das auch etwas grundsätzlicher. Vereinzelt kann da immer mal
>> was nerven, aber bedenke mal wann es um diese Jahreszeit bereits dunkel
>> wird. Da wirkt fast jedes Licht auf mich "gemütserhellend".
>
> Über Geschmack lässt sich streiten. Ich persönlich mag die Dunkelheit
> mehr als grelles LED Licht. Ansonsten hilft mir das LED + Xenon Licht
> meines Wagens.

Also lebensfreundliche Städte verbinde ich nicht gerade mit kurzzeitig 
aufblitzendem Xenon Licht, nee, wirklich nicht.

Autor: Dimitri Roschkowski (Firma: port29 GmbH) (port29) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Zugegeben, ich habe heute mal wieder in Galileo reingeschaltet, thema 
waren Laser. Die Sendung hat mal wieder bewiesen, dass die absolut keine 
Ahnung von der Materie haben. Ich kann mir auch nicht wirklich 
vorstellen, dass deren Ansprechpartner in den Labs wirklich so 
inkompetent waren.

Autor: Johnny B. (johnnyb)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Frage mich auch immer, wie Galileo solch schlechte Beiträge zustande 
bringt. Ich meine, man kann auch Normalbürgern wissenschaftliches 
einigermassen verständlich, aber dennoch korrekt vorführen. Aber 
wahrschienlich ist es so, dass der Zuschauer das gar nicht sehen will...

Meine Lieblingssendung diesbezüglich war Archimedes auf Arte. Da wurden 
die Wissenschaftler und Forscher noch persönlich reden gelassen, ohne 
alles selber noch zu interpretieren und zu vereinfachen. Hab zwar 
manchmal auch nur Bahnhof verstanden, aber war trotzdem sehr 
interessant.
Naja, die Sendung gibts halt heute nicht mehr schnüff, obwohl genau 
Arte ja nicht für die breite Masse gedacht ist und eine gute Plattform 
dafür gewesen wäre.

Galileo schaue ich mir höchstens noch an, wenn ich parallel vor dem 
Fernseher noch was esse und zu faul bin mir einen anderen Dreck 
anzuschauen.

Autor: Michael L. (michaelx)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Galileo würde sich im Grabe umdrehen, wenn er Galileo sehen müsste!

Es ist schon zum Schreien, wie die Leute da mit Fachbegriffen um sich 
werfen, wie z.B. Stromspannung! - Hauptsächlich 
pseudowissenschaftliches Getöse!

Autor: Dimitri Roschkowski (Firma: port29 GmbH) (port29) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Johnny B. schrieb:
> Frage mich auch immer, wie Galileo solch schlechte Beiträge zustande
> bringt. Ich meine, man kann auch Normalbürgern wissenschaftliches
> einigermassen verständlich, aber dennoch korrekt vorführen. Aber
> wahrschienlich ist es so, dass der Zuschauer das gar nicht sehen will...

Ich kann dir genau sagen, wie es zu so einem Müll kommt. (Ich nehme 
jetzt mal den Beitrag mit dem Laser vom 02.11. als Beispiel.) Stell dir 
vor, du müsstest einer Reporterin erklären, was Laserstrahlung ist. Wo 
fängst du dann an? Wahrscheinlich beim Welle-Teilchen-Dualismus, das 
wäre für mich ein Ansatzpunkt. Nun hast du aber einen Reporter vor dir 
und keinen Wissenschaftler, also müsstest du auch noch die Basics 
erklären. Und zu den Basics wieder Basics. Irgendwann hast du dann die 
Nase voll und kürzt mit "Das ist eben so!" ab. Mache ich bei meinen 
Studenten auch, um einfach voranzukommen.

Jetzt geht es beim Reporter weiter, er sitzt jetzt in seinem Office und 
macht den Beitrag fertig. Er fragt da nicht nochmal beim Wissenschaftler 
nach, ob er alles richtig verstanden hat. Und zum Schluss muss er sein 
(minimales) Verständnis an den Zuschauer in einfacher Form weitergeben.

So kommt es zu so einem Müll.

> Es ist schon zum Schreien, wie die Leute da mit Fachbegriffen um sich
> werfen, wie z.B. Stromspannung!

Ich frage mich grade, wieso du gerade da mit der LEISTUNG von Galileo 
nicht zufrieden bist ;)

Autor: Dimitri Roschkowski (Firma: port29 GmbH) (port29) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert

Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail, Yahoo oder Facebook? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen | Mit Yahoo-Account einloggen | Mit Facebook-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.