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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Wer kann mir helfen? Drehzahlmessgerät mit Datenspeicher


Autor: Andreas (Gast)
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Hallo zusammen,
eins vorweg: Ich bin absoluter Neuling und habe keine Ahnung. Bitte 
nicht auslachen falls meine Frage komisch sein sollte :-)

Also: Ich möchte gerne meine (Strom-) Leistung zuhause messen. Ein 
Drehstromzähler zeigt ja nur die Arbeit an. Was mich aber interessiert, 
ist Leistung die ich zuhause benötige.

Dazu habe ich ein Drehzahlmessgerät mit integriertem Speicher gesucht, 
welches die Daten alle 15 Minuten zwischenspeichert. Die Messung müsste 
optisch ablaufen, da ich nicht an das Rädchen vom Stromzähler ran komme. 
Ich würde gerne eine 24-Stunden-Messugn machen. Also müsste der Speicher 
mind. 360 Werte abspeichern können (alle 15 Minuten * 24Stunden =360 
Werte). Anschließend würde ich die Werte gerne in einer csv oder 
xls-Datei haben.

Um es kurz zu machen- ein solches Messgerät habe ich nicht gefunden- 
Aber jemand meinte, ich könne doch einen C-Controller programmieren, 
wäre wohl ganz leicht. (außer für mich :-)
Geht das? Was müsste ich machen? Könnte das jeder machen, der ein wenig 
Ahnung mit Basic hat? Ich habe einen guten Freund, der die 
Programmiersprache kann.

Oder würde sich jemand bereit erklären mir zu helfen?!?!? (Natürlich 
will ich das nicht umsonst haben)

Also vielen Dank schon mal im Voraus!
Andreas

Autor: fb (Gast)
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...Bevor du das erfolgreich gebaut und Betrieb hast, ist ein halbes Jahr 
rum, hast viel Kram gekauft usw..

Nimm sowas (nach etwa 15 sek. Googeln gefunden):
http://www.eibmarkt.com/cgi-bin/eibmarkt.storefron...

Das Ding kannst du an deinen Rechner anklemmen. Da kannst Du loggen 
soviel du willst.

Autor: Andreas (Gast)
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Ja aber ich möchte eine 24-Stunden-Messug machen. Da kann ich nicht 
meinen PC dranklemmen. Vor allem, weil der Sicherungskasten nicht bei 
mir in der WOhnung ist.

Ist das denn so schwer, so etwas zu bauen?? (FÜr jemanden der sich 
auskennt)

Habe mir das in etwas so gedacht- Ein optischer Sensor gibt ein Signal 
wenn die rote Markierung des Drehstromzählers vorbeiläuft, dieses Signal 
wird aufgenommen und alle 15 Minuten wird der Stand abgespeichert.

Ist das möglich oder nicht?

Autor: oldmax (Gast)
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Hi
Nun, die Idee ist nicht schlecht, allerdings für einen Elektroniker, der 
sich eine Aufgabe für einen µC sucht um sich in die Materie 
einzuarbeiten. Ich glaube nicht, das es schon fertige Lösungen gibt, 
liefert doch Aldi und Co bereits Verbrauchsmeßgeräte fix und 
fertig.Mittlerweile gibt's Zähler, die kommunikationsfähig sind und in 
der Industrie eingesetzt werden. Da ist dein Wunsch, ein solches Gerät 
vor den Zähler zu schnallen und die Anzahl der roten Markierung zu 
zählen nur für Studienzwecke geeignet. Ein Controller kann bspw. über RS 
232 mit einem PC kommunizieren. Also, wenn du im PC mit Basic ein 
Programm schreibst, welches die Daten vom µC empfängt und über Datenbank 
anderen Anwendungen zur Verfügung stellt, hast du die halbe Miete. De 
Controller kann Signale lesen und natürlich auch zählen. Da wär Basic 
vielleicht nicht so doll, eher Assembler oder C, aber Basic geht zur Not 
auch. Nun brauchst du eine Elektronik, welche die Markierung auf der 
Aluscheibe erkennt. Das geht mit entsprechender Optoelektronik, aber 
frage mich nicht, welche Bausteine das sind. Ich bezweifle, das da ein 
einfacher Fototransistor ausreicht. In der Industrie gibt es Sensorik, 
die auf Farbe reagiert. Aber das ist nicht billig und ich glaube 
außerhalb jeglicher  Verhältnismäßigkeit. Das du dafür auch bezahlen 
willst, wenn du Hilfe bekommst, glaub ich dir nicht, auch wenn du für 
diese Leistung einen Freundschaftspreis bekommst. Es wird einfach zu 
teuer. Selbst ein einfachstes Programm dürfte mindestens 2 Stunden 
Aufmerksamkeit verlangen, dazu auch für geübte Elektroniker der 
Hardwareaufbau und das Zusammenstellen der Komponenten ürften so ca. 2 - 
3 Arbeitstage draufgehen..... Und dann hast du erst mal einen 
Prototypen. Also überleg dir, ob du in der Lage bist, selbst Hand 
anzulegen. Programmieren ist eine Zauberei und mit ein wenig logischem 
Denkvermögen durchaus relativ schnell erlernbar. Wenn man's nicht 
schafft, dann ist's auch nicht schlimm. Ich tu mich auch mit Dingen 
schwer, die andere als völlig einfach bezeichnen. Gut, muß ich ja nicht 
machen.
Ich denke, wenn du einsteigen willst, wirst du hier genug Hilfe 
bekommen.
Gruß oldmax

Autor: fb (Gast)
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Wenn Du keinen PC nehmen, kannst, nimm halt einen Laptop, oder einen PDA 
mit RSR232 ..oder was auch immer.

Ohne Elektronikkenntnisse bekommst du Selbstbau nicht hin, selbst wenn 
Dir jemand einen fertigen Schaltplan gibt.  Schon garnicht mit 
Mikrocontroller - da wäre ja auch eine Programmierung fällig.

Außerdem, was nützt dir eine Messung im 15 Minuten Takt ? Nüscht. Wenn 
Du nach einer Messung den Herd 14 Minuten einschaltest, siehst Du in 
deinem Messprotokoll rein garnix.

Autor: fb (Gast)
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Ok, vergiss das mit den 14 Minuten, hatte Deinen Post nicht richtig 
gelesen ;-)

Den Rest lass ich aber so stehen.

Autor: Vlad Tepesch (vlad_tepesch)
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lernen wir erst mal rechnen:
alle 15min eine messung heißt vier messungen pro stunde macht 96 
messungen am tag:
  60min/h * 1Messwert/15min * 24h
= 4Messwert/h * 24h
= 96Messwerte
=============
wenn du sowiso nur alle 15min eine messung haben willst, kannst du auch 
mit ner kamera alle 15 min den Zählerstand fotografieren und siehst dann 
wieviel in zwischenzeit verbraucht wurde.
bei so wenigen werten lohnt es sich nicht ne auswertung zu 
programmieren, das kann man noch in ner halben stunde selbst die werte 
aus den bildern ablesen.
da die Zahl sich ja langsam dreht, kann man da auch nachkommastellen 
interpolieren, wenn nicht sowiso ein digitaldisplay mit nachkommastellen 
dran ist.

Autor: Daniel G. (daniel83)
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Wenn nen Digital display dran ist kann der Zähler die Messung selber, 
dann muss man nur noch an die Werte kommeen.

Autor: Vlad Tepesch (vlad_tepesch)
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da wirst du aber nicht dran kommen, ohne dich strafbar zu machen.

Autor: Daniel G. (daniel83)
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Neue Stromzähler bieten das als Service funktion an. Also mache ich mich 
nicht Strafbar, wenn ich mich mit dem Ding verbinde und die mir zur 
verfügung gestellten Daten auslese.

Autor: Andreas (Gast)
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Hmm- erst einmal danke. Und zweitens: wie peinlich!!! Natürlich sind das 
nur 96 Werte. Oh man :-)

Gibt es denn eine andere, leichtere Variante, außer mit einem 
mikrocontroller so etwas zu realisieren?

wie würde das denn mit einem PDA und rsr323 ablaufen?

Welche Ausbildung müsste denn derjenige haben, damit er mir helfen kann.

Autor: Vorratstatenspeicher (Gast)
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Als Anregung suche ELV.de Energiemonitor EM 1000

Autor: Daniel G. (daniel83)
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Was willst du mit dem Messaufbau denn machen, willst du für dich in 
deinem Keller mal einen tag dokumentieren, damit du weist, wie dein 
verhalten ist, oder willst du den Massenmarkt ansprechen, damit ganz 
Deutschland zu noch besseren Energie sparern wird?

Autor: Andreas (Gast)
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Ne ich möchte nur mein Verhalten dokumentieren. Und eine automatische 
Lösung soll's sein, weil ich das erstens öfter machen möchte, und 
zweitens nicht den ganzen Tag davorhängen möchte.

Und, dass ich den Massenmarkt bedienen möchte... ich glaube, jeder in 
diesem Forum würde sich kaputtlachen wenn ICH nur darüber nachdenken 
würde :-)

Autor: Daniel G. (daniel83)
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War auch mit Absicht etwas spitz ausgedrückt.

Was hälst du denn davon, eine Kamera davor zu stellen, Foto oder Film 
und alle 15min ein Bild zu machen, nen Camcorder müsste das glaub ich 
können, bei ner einfachen digicam brauchst du vieleicht noch nen Takt, 
der dann Knipst. dann musst du nur noch alle werte von Hand in eine 
Exdcel tabelle schreiben und einmal drüber rechnen lassen. Dauert 
vieleicht je messung ne halbe bis eine Stunde

Autor: Andreas (Gast)
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Das mit der Kamera hatte ich mir auch überlegt. Geht aber nicht, weil 
der Kasten stockdunkel ist und ich die Kamera dort nicht anbringen kann. 
Und offen lasse ich die Stromkastentür auf keinen Fall, weil alle 
Nachbarn dran vorbeilaufen. Außerdem, selbst wenn die Tür offen wär, 
würde sie nachts keine Ergebnisse liefern- und den Blitz schalte ich 
nicht an.

Oder wie schaut es aus, wenn man es etwas einfacher macht. Kann man sich 
kein Programm für ein PDA oder Handy (mit Windows-Betriebssystem) 
schreiben (lassen), welches so etwas machen kann?

Autor: Daniel G. (daniel83)
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Das Problem ist hier nicht das Daten handling, das ist recht einfach, 
das Problem ist die Daten erfassung, da hilft dir auch kein PDA, weil du 
die Daten nicht rein bekommst.
Such mal nach Smartmeter oder Inteligenter Stromzähler, die werden 
inzwischen häufig angeboten, evtl. kannst du dir bei deinem 
Energieversorger so nen teil leihen, oder guck mal ob du sowas um die 
Ecke über die Verbraucherzentrale bekommen kannst.
Wenn dich das wirklich dauerhaft interessiert, kannst du auch über einen 
festen Einbau von so einem Gerät nachdenken, statt deines alten Zählers. 
Der neue Zähler hat dann eigentlich die gewünschte Funktion selber und 
du kannst sie einfach z.B. im Browser (je nach Gerät) abrufen. denk mal 
in die Richtung.
Da du ja offensichtlich bereit bist da Geld für auszugeben und eine 
Spezial entwicklung von jemanden für dich mit sicherheit recht 
kostspielig wird, könnte das eine gute Lösung sein.

Autor: fb (Gast)
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In Verbindung mit der Stromzange aus dem Link oben, würde ein PDA mit 
RS232 und einem simplen Terminalprogramm schon gehen, und man muss 
nichtmal was programmieren. Irgendwie wird man das dann auch in excel 
importieren können.
Der Vorteil: Keinerlei Hardware-bastelei, und keine Programmierung 
notwendig, kein Stromzählerwechsel..

Allerdings fragfe ich mich eh, was das ganze soll. Der Aufwand rechnet 
sich hinten und vorne nicht. Finanziell schon garnicht.

Autor: Reinhard R. (reirawb)
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Ist zwar mit Sicherheit Overkill, ich wollte es aber mal erwähnt haben:

http://download.janitza.de/Deutsch/BAL/1028003c.pdf

Mit Impulsausgang und RS232, RS485 usw. Kann auch Werte speichern bis 
zum Abruf. Brauchst Du aber noch die passenden Stromwandler, je nach 
max. Strom. 5A kann das Gerät direkt.

Reinhard

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