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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Hochspannungsdiode bei Reichelt?


Autor: Henk (Gast)
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Hallo,

ich benötige eine Hochspannungsdiode. Sind solche bei Reichelt zu 
finden?
Ich bräuchte das für etwa 20 -30kV bei maximal 1mA. Ich könnte natürlich 
auch mehrere in Reihe schalten, aber so ab 6kV sollten die einzelnen 
schon aushalten.

Gruß Henk

Autor: User (Gast)
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BY713

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Die gibts leider schon seit Jahren nicht mehr.

Autor: User (Gast)
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Im Katalog 08/09 ist sie noch drinnen...

Also genauso fallengelassen worden wie der R8C.

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Aber nur in der Diodenübersicht, nicht mehr in der eigentlichen 
Produktliste.

Ich denke die Diode wurde abgekündigt, zumindest ist diese fast nirgends 
zu bekommen.

Autor: Henk (Gast)
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Schade, dann muss ich wohl doch eine Hochspannungsakskade aus nem 
Fernseher nutzen.

Erklärung: Das ganze sollte ein starker "Ionisator" werden und ich 
wollte als Spannungsquelle eine Zündspule nutzen + NE555 aber das kann 
ich dann wohl eher vergessen.

Autor: User (Gast)
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Nimm halt gleich einen DST (Zeilentrafo + Kaskade in einem Gehäuse) aus 
einem Monitor.

Autor: A. K. (prx)
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Mal in der Bucht suchen, beispielsweise
Ebay-Artikel Nr. 360202269709

Autor: Henk (Gast)
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Das könnte ich tun, aber ich brauche eigentlich "gar keine" Leistung 
daher ist das wohl übertrieben.

Ich nehme 4 Printtrafos 230-12V 0,5VA, wobei ich auf der 12V Seite 36V 
einspeise und dann die 230V Spulen, welche dann je gute 700Volt 
ausspucken (Leerlauf), in Reihe schalte und das dann auf die 
Hochspannungsakskade gebe.

Hört sich wild an, sollte technisch aber kein Problem sein, die 
Isolierung hält das problemlos aus.

Autor: Henk (Gast)
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@A.K.

Ja, für das Geld bekomme ich aber auch 5 neue Hochspannungskaskaden. ;-)

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Henk schrieb:

> Ich nehme 4 Printtrafos 230-12V 0,5VA, wobei ich auf der 12V Seite 36V
> einspeise und dann die 230V Spulen, welche dann je gute 700Volt
> ausspucken (Leerlauf), in Reihe schalte und das dann auf die
> Hochspannungsakskade gebe.
>
> Hört sich wild an, sollte technisch aber kein Problem sein, die
> Isolierung hält das problemlos aus.

Das wird mit 50Hz nicht funktionieren, denn dann sind die Kerne schon 
lange in der Sättigung. Dazu müsstest du die Frequenz um den Faktor 3 
erhöhen.

Autor: Henk (Gast)
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Hm da könntest Du allerdings Recht haben... Also in die 
Hochspannungskaskade müsste ich so mit etwa 6kV (max.8kV) um das Maximum 
auszunutzen. So eine Kaskade benötigt meines Wissens nach keine 
Wechselspannung, sondern es täte auch ein pulsierende Gleichspannung 
ausreichen.

Nun müsste ich also mit NE555 und "irgendeiner" Spule Impulse um etwa 
6kV erzeugen und diese dann in die Kaskade schicken. Nur wie berechne 
ich sowas bzw. stelle sicher, dass die Induktionsspannungen nicht doch 
mal über 8kV gehen?

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Warum nimmst du nicht direkt einen Zeilentrafo? Damit ersparst du dir 
den ganzen Aufwand.

Autor: Stephan M. (stephanm)
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Ich hätte noch eine BY713 auf "Lager"...

Stephan

Autor: Henk (Gast)
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Weil das ganze dann "leistungsfähig" ist und eben das sollte es auch 
Sicherheitsgründen wenn irgend möglich nicht sein. Die Printtrafos würde 
bei Kurzschluss oder ähnlichem sofort zusammenbrechen, der Zeilentrafo 
vermutlich munter weiterbrutzeln.
Weiterhin weiss ich grad auch nicht, woher ich einen Zeilentrafo 
bekommen soll. Röhrenfernseher/monitore habe ich nicht mehr, vom 
Schrottplatz hier bekommt man sowas nicht, Fernsehwerkstätten gibt es 
hier faktisch keine mehr.

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Henk schrieb:
> Weil das ganze dann "leistungsfähig" ist und eben das sollte es auch
> Sicherheitsgründen wenn irgend möglich nicht sein. Die Printtrafos würde
> bei Kurzschluss oder ähnlichem sofort zusammenbrechen, der Zeilentrafo
> vermutlich munter weiterbrutzeln.

Stimmt nicht ganz. Der Zeilentrafo liefert nur soviel Energie wie du 
reinsteckst.
Wenn du den Zeilentrafo als Sperrwandler betreibst, kannst du genau 
bestimmen wieviel Energie maximal übertragen wird, denn nahezu die 
gesamte Energie die in der Einschaltphase in die Primärinduktivität 
gepumpt wird, wandert in der Abschaltphase in die Last.
Begrenzt man also den Strom den man in die Spule schickt, begrenzt man 
somit auch den Ausgangsstrom. Dies geht z.B. schön mit dem UC3842.

Autor: Henk (Gast)
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Das ist aber wieder etwas wo Aufbauprobleme schnell haarig werden können 
und das entsprechende Bauteil besitze ich auch nicht. Ich will kein HV- 
Netzteil bauen sondern nur viel elektrostatische Aufladung provozieren 
und das möglichst minderer Leistung.

Autor: TeslaXX (Gast)
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Falls noch benötigt: Ich habe noch einige 20kV 5mA Dioden abzugeben.
Ich habe mir bei highvoltageshop.com nen 50er Pack zugelegt und hab 
jetzt noch 16 Stk übrig.
Melde dich einfach per Mail bei mir: teslaxx(äht)gmx(.)net

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