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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Digitales VU-Meter


Autor: Benjamin Munske (Gast)
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Guten Abend,

ich habe in einem Mischpult kaputte, analoge Drehspul-VU-Meter, die ich
nun gegen digitale (led) VU-Meter austauschen möchte. Ich möchte
allerdings genau die gleichen Anschlüsse verwenden. Kennt jemand einen
geeigneten Schaltplan für solch ein Vorhaben, also noch einmal:

Alters VU-Meter (analog/Drehspul) gegen ein digitales Led-VU-Meter
tauschen.

???

Danke: Benjamin Munske

Autor: Chris (Gast)
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Hallo,

was erwartet denn so ein digitales VU-Meter am Eingang genau?


Gruß

Autor: Thomas Oly (Gast)
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Hallo,

für soche Zwecke sollte man bei analog bleiben, da ein Digitales
Multimeter zu langsam reagiert bzw. du dadurch keine kurzen Ausschläge
beobachten kannst.

Autor: Paul (Gast)
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Hier mal ein Beispiel für nen digitales VU:
http://www.knollep.de/Hobbyelektronik/projekte/38/index.htm

Autor: Thomas Oly (Gast)
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Hallo,

achso du meintest nen Balken mit LEDs! Ich dachte du willst ne anzeige
wo steht 1,83V.

Autor: Benjamin Munske (Gast)
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Ja genau das meine ich - nun meine Frage: Kann man die Anschlüsse von
dem Drehspulinstrument einfach an das digitale VU-Meter anschließen? So
weit ich weiß benötigen Drehspulinstrument gleichspannung - vu-meter
arbeiten aber mit Wechselspannung, oder?

Autor: Thomas Oly (Gast)
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Hallo,

das funktioniert mit Gleichspannung auch beim Analogen gerät wird meist
eine Diode verwendet um nur den positiven Anteil durchzugeben.

Autor: Albert Frisch (Gast)
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Hi!

Den LM3915 kenn ich schon, habe auch schon ein LED-Meter für die
HD-Auslastung des PCs gemacht, einfach statt der (langweiligen) LED.
Mich würde interessieren, ob ich solch ein VU-Meter auch mit nem Atmel
µC realisieren kann. Kenn mich mit den Controllern noch nicht bestens
aus.
Dachte da einfach an einen AD-Wandler, dann die Werte aufbereiten und
über ein LCD die beiden Kanäle anzeigen.
Da ich eben einen digitalen PreAmp (mit nem Atmel und PGA2310) für eine
kleine HiFi-Anlage baue, wäre das ne Ergänzung neben der
Lautstärkeanzeige auf dem LCD.

grüße

Autor: Thomas Oly (Gast)
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Hallo,

ja geht auch mit AVR wäre aber schade ihn so zu degradieren.
Musst den Wert per A/D-Wandler nehmen und dann ein paar Abfragen machen
wenn A/D Wert kleiner als xxx dann sollen diese LEds leuchten, wenn
kleiner als xx diese LEds usw. Aber wie gesagt für sowas leiber nen
3914

Autor: Albert Frisch (Gast)
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Naja, der AVR hat ja noch andere Sachen zu tun. Auswertung des
Impulsgebers, Ansteuerung des PGA2310, ...
Mit dem 3915 kann ich ja kein LCD ansteuern, dann wär das Display
ziemlich leer. Werd mal schaun, und mich zuerst mal in den AD-Wandler
einlesen.

Autor: Thomas Oly (Gast)
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Hallo,

er heißt LM3914. Ne ein Display kannste damit nicht steuern. Dazu
nimmst doch lieber nen AVR.

Autor: ...HanneS... (Gast)
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Hi...

Dein analoges VU-Meter besteht nicht nur aus dem Drehspulinstrument,
sondern auch aus der dazu passenden Ansteuerelektronik, die wiederum
von der NF angesteuert wird.
Da die Drehspulinstrumente recht niederohmig sind, werden sie meist per
Stromänderung gesteuert und nicht per Spannung (welche meist im
zweistelligen Millivolt-Bereich liegt). Für eine Bargraphanzeige mit
AVR ist die Spannung etwas gering und hat vsl. auch nicht GND als
Bezugspotential.
Es gibt sicher LED-Bargraph-ICs, mit denen man das einfach realisieren
kann, vor 15...20 Jahren war das (in unseren Breiten) der A277, wie der
international heißt, weiß ich jetzt nicht. Diese wirst du aber nicht
direkt statt der Messwerke anschließen können, da wirst du schon etwas
tiefer in die Schaltung eindringen müssen.
Hast du wenigstens die Schaltungsunterlagen zu dem Gerät?

...HanneS...

Autor: Albert Frisch (Gast)
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Hi,
beide existieren, ;-)
LM3914 - linearer Verlauf zwischen zwei LED-Stufen
LM3915 - logarithmischer Verlauf, speziell für die Audioanwendungen
(jeweils 3dB Abstand).
Ich hatte allerdings an der HD nen 3914er verbaut:)

Autor: Thomas Oly (Gast)
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Hallo,

wenn die Spannung sehr klein ist kann man doch die Referenzsspannung
des ADC sehr klein wählen. Ist ja dann wie ne Verstärkung.

Autor: Kai M. Tegtmeier (Gast)
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Soundcraft löst das ganze mit einer Operationsverstärkerkette von LM2901
mit einer Signalaufbereitung durch einen TL072 (IC 11-A und IC 11-B im
Schaltbild). Anbei mal der Schaltplan von einem Spirit Folio F1/SX. Auf
Seite 4 ist die Ansteuerung der LEDs gezeigt.

Die Schaltung findest Du hier: http://www.proaudio.nwz.pl/folio_f1.pdf

Gruß
KMT

Autor: ...HanneS... (Gast)
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Hi...

@Thomas Oly:

>wenn die Spannung sehr klein ist kann man doch die Referenzsspannung
>des ADC sehr klein wählen. Ist ja dann wie ne Verstärkung.

Hast du das schon mal gemacht? (richtig praktisch, nicht nur
Theoretisch...) Wo ist da die Grenze??

Ich hätte da Bedenken, dass der ADC nicht sauber arbeitet wenn die
Referenzspannung unter 2V liegt...

Ich habe es aber auch noch nicht probiert...

...HanneS...

Autor: Thomas Oly (Gast)
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Hallo,

probiert habe ich es auch noch nicht. Aber die Referenzspannung gibt ja
an wo der Wert 255 ausgegeben wird. Wenn diese also auf 3 Volt steht
dann hat man bei einer 8Bit-Wandlung bei 3V den Wert 255. Aber das
Problem vieler wird sein das sie die Referenzspannung bzw. die AVCC
nicht sauber sieben wie es im Datenblatt angegeben wird, sogar die
Siebung der Versorgungsspannung wird oft weggelassen da sieht man meist
nur nen Kerko zw. VCC und GND.

Autor: Albert Frisch (Gast)
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Hi,
hab heute den ADC-Abschnitt im Datenblatt des ATmega8 studiert. Ich
werde voraussichtlich nen 10bit-Kanal nehmen (2^10=1024 Schritte) und
Aref auf so 3V setzen. Dann sollte das schon reichen, damit ich auch ne
gute Auflösung hinbekomme.
Außerdem dachte ich mir, dass ich vielleicht nen Tiefpass vorschalte,
damit nur die niedrigen Frequenzen des Audiosignals angezeigt werden.
Dann sieht man halt den Beat und den Rythmus gut. Eine Idee wäre auch,
den Tiefpass mit der Software zu realisieren. Einfach Messungen mit
höherer Frequenz machen und dann zeitlich mitteln. Ist das vergleichbar
mit nem Tiefpass?
Wenn das möglich ist, dann wäre eine weiter Steigerung meines Projekts,
dass man das Frequenzspektrum des Audiosignals auf dem LCD anzeigen
kann, nicht nur ein normales VU-Meter.
Werde noch genauer zu dem Thema nachlesen und werd dann bald konkrete
Pläne machen.

grüße

Autor: Björn (Gast)
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Moinsen,
muss man nicht für ne dB-Anzeige den Effektivwert rechnen?

Autor: Benjamin Munske (Gast)
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Die Frequenz aus einem kompletten Spektrum herauszufiltern ist aufgrund
der Überlagerung der SChwingungen nicht möglich - die Frequenz nach
einem sehr "engen" Filterbereich zu messen sollte möglich sein.

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