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Forum: Offtopic Wlan Kontrolle


Autor: Paula M. (keineahnung92)
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Hallöchen...Ich habe da mal eine Frage...Ich habe das Wlan-Passwort von 
meiner Uni.Das Passwort ist nicht individuell für mein Benutzerkonto. 
Besser gesagt, ich habe kein Benutzerkonto, sondern gebe einfach nur das 
PSK der Uni ein.Der "Besitzer" des Wlans hat dann aber meine 
IP-Adresse,oder?Kann er sehen, wann ich mich einlogge, auf welche Seiten 
ich gehe und was ich Downloade etc.? Das fänd ich nämlich relativ Kacke 
xD... Ich lösch zwar immer den Verlauf und alle anderen persönlichen 
Daten nach dem Einloggen, aber nutzt das denn überhaupt was? Lg & Thx 
Paula

Autor: Stefan C. (jaecko)
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Das Löschen der Daten bei dir am PC bringt garnix.
Bei ner einfachen Fritz.box wird mitgeschrieben, welches WLAN-Gerät sich 
wann mit welcher IP eingeloggt hat. Da es ne Uni ist, geh ich mal von 
nem etwas besseren System aus. D.h. es wird auch mitgeschrieben, welche 
Seiten geöffnet wurden.

Glaub dass dies sogar rechtlich möglich sein muss, für den Fall, falls 
jemand mal ein paar illegale Seiten besucht oder sonst irgendwie Mist 
baut.

Bei uns (FH) wars aber noch so, dass man jedes WLAN-Gerät zuvor anmelden 
musste, da sonst wg. MAC-Filter kein Zugang möglich war. Somit war 
nochmal ne Möglichkeit gegeben, den Verkehr einem User zuzuordnen.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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tja,

Wenn er es drauf anlegt und dazu ist er meines Wissens verpflichtet, so 
muß der WLAN-Betreiber auch alle Verbindungsdaten seiner Nutzer 
vorhalten, will er nicht für das Handeln dieser verantwortlich gemacht 
werden ...


Snüffelrolli sei Dank, Milke hätte es kaum besser gekonnt.

Snüffelrolli hat nur aufgepasst, Das er nicht wie Milke im Datenmüll 
ersäuft, und die Sammlung befristet. Die Frage ist nur wer putzt die 
Platten und wer kontrolliert das, oder liegen die am ende wie ein 
offenes Buch im Schwarzmarkt ????

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Winfried J. schrieb:
> Milke hätte es kaum besser gekonnt.

Nein, das konnte er eben nicht. Ob ers wollte, ist eine andere Frage.

Autor: Hannes Lux (hannes)
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> Snüffelrolli sei Dank

Naja, Schnüffelrolli hat damit jetzt nix mehr zu tun, der ist jetzt 
Konkursverwalter ääähhh Schuldenminister bzw. Finanzminister.

> Die Frage ist nur wer putzt die
> Platten und wer kontrolliert das, oder liegen die am ende wie ein
> offenes Buch im Schwarzmarkt ????

Davon ist auszugehen. In diesem Lande landet alles, womit man Leute 
erpressen kann (ääähhh: Geld verdienen kann) auf dem Schwarzmarkt. Das 
ist nunmal ein lukratives Geschäftsmodell und bringt mehr ein als 
produktive Arbeit (Herstellung & Verteilung realer Waren).

...

Autor: Sven P. (haku) Benutzerseite
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Paula M. schrieb:
> Kann er sehen, wann ich mich einlogge, auf welche Seiten
> ich gehe und was ich Downloade etc.?
Ja, kann er. Immerhin werden sämtliche Anfragen über seine Gateways 
geleitet.

http://startpanic.com/

Autor: J. S. (Firma: Telekomunikation Darmstadt) (juergenffm) Benutzerseite
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Ja, es wir alles gelogged! An der FH Giessen-Friedberg war ich 
zeitweilig für das Vergeben von accounts zuständig. Jeder, der was 
klickt, wird gelogged. Früher hat man immer mal wieder drüber geschaut, 
was so geklickt wurde. Allerdings waren damals die Rechner- besonders im 
Labor - einem festen Mitarbeiter zugeordnet. Der hatte dann die Aufsicht 
und den Ärger. Einmal z.B. wegen illegaler downloads.

Später war es so, dass jeder individuell gelogged wurde und alles 3 
Monate aufbewahrt wurde. Ich wette dass es heute noch länger ist, weil 
es eine Pflicht zur Datenspeicherung durch StaSi 2.0 gibt.

Autor: Ben ___ (burning_silicon)
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also die IP ist völlig egal und für die verwertung unbrauchbar. diese 
wird nämlich vom DHCP des routers selbst zugeordnet und kann bei genug 
geräten auch von mehreren leuten nacheinander verwendet werden. im 
internet bist du außerdem mit der IP des access points unterwegs, die 
interne IP hinter dem AP ist dem internet schnuppe und taucht in den 
logfiles auch nicht auf.

das einzige woran man ein gerät im nachhinein identifizieren könnte wäre 
die MAC adresse. aber da man diese faken kann hat sich's damit auch 
erledigt. MAC filter sind sicherheitstechnisch eine sehr geringe hürde, 
ich schnupper einfach mal kurz in das wlan rein und schwupps hab ich bei 
gut frequentierten netzen quasi sofort mehrere MAC adressen mit denen 
ich problemlos durch den filter komme. wenn die dann auch noch 
eingesetzt werden um etwa den mist aufzuklären den ich vielleicht mit 
der gefälschten MAC addi gebaut habe bekommt irgendwer mit einem 
verdammt großen hammer was auf den deckel und weiß gar nicht wieso. kurz 
gesagt - alles außer einer echten benutzerverwaltung mit individuellen 
kennwörtern funktioniert ganz einfach nicht oder nicht sicher.

Autor: Reinhard S. (rezz)
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Ben _ schrieb:
> also die IP ist völlig egal und für die verwertung unbrauchbar. diese
> wird nämlich vom DHCP des routers selbst zugeordnet und kann bei genug
> geräten auch von mehreren leuten nacheinander verwendet werden.

Der Router sollte gerade bei solchen Sachen intelligent genug sein
sich aufzuschreiben wann er welche interne IP an welche MAC vergeben hat

> im
> internet bist du außerdem mit der IP des access points unterwegs, die
> interne IP hinter dem AP ist dem internet schnuppe und taucht in den
> logfiles auch nicht auf.

In den Logfiles der Websiten nicht, aber in den Logs des Routers 
sicherlich. Was will man sonst machen wenn man 1 Internetzugang an x 
Leute
verteilen will und dabei nicht für jede Schandtat der User geradestehen 
will?

> alles außer einer echten benutzerverwaltung mit individuellen
> kennwörtern funktioniert ganz einfach nicht oder nicht sicher.

Ist auch eine Variante.

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