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Forum: HF, Funk und Felder PIN Dioden Schalter für TP


Autor: heiner (Gast)
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hallo zusammen!

ich möchte für eine kw pa(500 watt), die tiefpässe mittels pin dioden 
schalten.
hat jemand schon erfahrung damit, oder weiß wer wo ich an infos komme?
hab probleme wie genau ich die einzelnen tp "ansteuern" soll...

vielen dank für euere hilfe!

gruß

heiner

Autor: Sepp Obermair (Gast)
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Warum 500 Watt mit Pin Dioden?

Ich würde solche Leistungen ehr mit Koaxrelais handhaben

Autor: heiner (Gast)
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...um mal was anderes zu machen...

hat keiner nen link, wo sowas schon mal annähernd realisiert wurde?

danke schon mal!

heiner

Autor: Sepp Obermair (Gast)
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Hast du denn eine PIN Diode die solche Leistungen schafft?

Autor: Martin Laabs (mla)
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Man kann mit lamda/4 Leitungen die PIN Dioden - jedenfalls schmalbandig 
- die PIN Dioden in einem besseren Impedanzbereich betreiben womit man 
auch die hohen Leistungen mit den üblichen PIN Dioden schalten kann. 
Problematisch ist aber immer die Abschätzung der umgesetzen Leistung in 
der PIN Diode. Das läuft meistens auf einen Versuch hinaus.

Viele Grüße,
 Martin L.

Autor: heiner (Gast)
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habe pin dioden die bis 1kw schalten können.

danke für die hinweise!

gruß
heiner

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Martin Laabs schrieb:

> Problematisch ist aber immer die Abschätzung der umgesetzen Leistung in
> der PIN Diode. Das läuft meistens auf einen Versuch hinaus.

Die zweite Gefahr sehe ich darin, dass die PIN-Dioden dann selbst
zu richtigen Dioden werden.  Dann entstehen darin plötzlich massiv
Mischprodukte etc., sodass der Sinn der Tiefpässe, die damit
geschaltet werden, völlig ausgehebelt wird...

Autor: reinhard (Gast)
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das geht!!
im heft 5/2006 FUNKAMATEUR ist eine Schaltung und die Leiterplatte
von DL9AN veröffentlicht.Da wird mit PIN hohe Leistung geschaltet Den 
Beitrag hat ein DH7FB geschrieben.

Autor: Martin Laabs (mla)
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Hallo,

> Die zweite Gefahr sehe ich darin, dass die PIN-Dioden dann selbst
> zu richtigen Dioden werden.  Dann entstehen darin plötzlich massiv
> Mischprodukte etc

Das habe ich zuerst auch gedacht. Aber dann habe ich überlegt, dass die 
Rekombinationszeit von den Ladungsträgern in der I-Schicht ja unabhängig 
von dem Strom sein sollte. 100% sicher bin ich da aber nicht.

Viele Grüße,
 Martin

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Was aheb diese Pindioden den fuer durchschaltwiderstaende ? Wieviel 
Leistung wird da abfallen ?

Autor: René H. (dj1yr)
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einige Lektüre dazu
http://www.qsl.net/n9zia/wireless/pdf/an922.pdf
http://palgong.kyungpook.ac.kr/~ysyoon/Pdf/an957-1.pdf
http://palgong.kyungpook.ac.kr/~ysyoon/Pdf/an957-2.pdf

Das Problem wird werden, Falls die Endtsufe im SSB betrieben wird, der 
Ausgangswiderstand des Vertärkers nicht konstant 50ohm, sondern andert 
sich proportional zur Austeuerung, somit hat man änderliche Verhältnisse
an den Dioden, die Pindiodenschalter werden meist für PA´s mit 
Konstanter Austeuerung benutzt, nichtmal Kommerzielle machen das bei SSB 
Sendern mit Pindioden, weil das schief geht.
Die idee ist zwar nicht schlecht und hatten viele vorher (ich auch) aber 
das ist maximal für FM/CW etc.-Sender zu gebrauchen.

im Bereich bis 6m kann man normale Finderrelais einsetzen ohne Probleme,
ich benutze äquivalente bei >1KW.

Autor: Martin Laabs (mla)
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Hallo,

> Das Problem wird werden, Falls die Endtsufe im SSB betrieben wird, der
> Ausgangswiderstand des Vertärkers nicht konstant 50ohm, sondern andert
> sich proportional zur Austeuerung, somit hat man änderliche Verhältnisse
> an den Dioden

Ja und? Die Diode ist bei der Frequenz ja sehr niederohmig. Da ist es 
fast egal ob die Ausgangsimpedanz nun 50 oder 90 Ohm beträgt.

> Die idee ist zwar nicht schlecht und hatten viele vorher (ich auch) aber
> das ist maximal für FM/CW etc.-Sender zu gebrauchen.

Aber auch bei CW/FM-Sendern hat man einen Ausgangswiderstand der von der 
aktuellen Aussteuerung abhängig ist. Ob die Einhüllende nun konstant 
oder variabel ist, ist dann ja auch egal.

Viele Grüße,
 Martin L.

Autor: René H. (dj1yr)
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HAllo,

naja, ich ging bei FM zum Bsp. von einem konstanten Pegel aus,also 
"klare Verhältnisse" aber jeder betreibt seinen Sender anders.

der Dynamikbereich der impedanz liegt im bereich ca. 30-80 von mir auch 
90ohm, also ändert sich ja der stromfluss, somit doch auch die impedanz, 
der Diode bzw. die Kapazität, bei kleinen Leistungen wird das nicht so 
wild sein (QRP), aber bei 500-1KW habe ich da so meine bedenken, das 
größte was ich in der Richtung gesehen habe war für 200W gebaut, mit 
irgendwelchen HP Dioden, war aber fürr einen Sender mit fixer 
Ausgangsleistung.

Autor: heiner (Gast)
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@rene
danke für die literatur!
ich werde noch ein wenig sammeln und dann sehen ob und in wie weit ich 
das realisieren werde.
ansonsten mache ichs wie immer mit relais...

gruß
heiner

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