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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik 100n-Kerko: Wo am besten positionieren?


Autor: Michael (Gast)
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Hallo Leute, ich hab mal eine Frage. Wo genau soll ich die 100N
positionieren? Näher am 5V-Pin oder näher am Masse-Pin? Einige Bauteile
haben ja weit enfernte Pins....
Und wenn ich damit Taster entprellen will, sollte denn der Kerko am
µC-Pin sitzen,oder am Taster? Oder ist es in dem Fall egal?

Besten Dank

Autor: leo9 (Gast)
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Spannungsversorgung:
Co knapp an den GND-Pin vom Ic. Vom Netzteil zum "+ Pol" des Cos und
von dort weiter zum Vcc Pin des Ics.
Taster:
praktisch egal

grüsse leo9

Autor: Profi (Gast)
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Beim Taster eher beim Taster, damit der Entladestrom kurze Wege hat
(wenn Du einen Entladewiderstand (10-100 Ohm) in Reihe zum C oder zum
Taster legst, was ich sehr empfehle, ist der Strom aber begerenzt und
die Lebensdauer des Tasters verlängert).

Autor: Thorsten (Gast)
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Und am besten zuerst die Blockerkondensatoren auf kürzestem Weg routen,
danach den Rest der Schaltung. Wenn möglich, auf dem Bottom-Layer eine
GND-Plane anlegen, Kondensator an VCC-Pin des IC's und dann einfach
durchkontaktieren. Schleifen etc. sind tödlich, die Blocker sind dann
völlig nutzlos und können weggelassen werden :)

Thorsten

Autor: Christof Krüger (Gast)
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Was versteht man denn in diesem Zusammenhang unter einer "Schleife"?
Hätte jemand mal ein Beispiel, wie man es NICHT machen sollte?

Autor: Thorsten (Gast)
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So wie die beiden linken Beispiele sollte man es nicht machen. Das
rechte Beispiel ist optimal wenn eine GND-Plane zur Verfügung steht.
Ich hab das alles mal in einer Applicatio Note gelesen, nur leider
finde ich die nicht mehr. Ich meine, sie war von Texas Instruments!
Übrigens sollten die Leiterbahnen nicht gerade 4mil sein, in meinem
Beispiel sind jetzt mal 16mil gewählt.

Autor: Christof Krüger (Gast)
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Interessant. Schade, dass du die AppNote grad nicht zur Hand hast, würde
ich mir gerne mal durchlesen. Gibt es denn eine kurze prägnante
Begründung, warum man es nicht machen sollte und wie viel schlimmer das
ist, wenn man es so machen würde, wie auf dem ganz linken Beispiel?
(Also jetzt im Vergleich zum Optimum und wenn man gar keinen C
schaltet).

Autor: Winfried (Gast)
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Also auch, wenn ich das linkeste Beispiel für etwas ungeschickt halte
und so nicht machen würde, so extrem sehe ich es nicht. Es gibt immer
tausend Dinge, die man beachten muss und man muss immer irgendwo
Kompromisse machen. Und ein Kondensator so angebracht, ist immer noch
viel besser, als gar keiner.

Leider ist dies ein Bereich, wo man keine einfachen klaren Aussagen
machen kann, man muss vielmehr ein Gefühl dafür bekommen. Und das
bekommt man, wenn man sich mal mit dem Oszi hinsetzt, und ein paar
Experimente macht.

Der Blocker soll ja Stromspitzen auffangen, die z.B. beim Schalten von
Ausgängen entstehen. Also könnte man mal einen AVR so programmieren,
dass alle Ausgänge gleichzeitig getoggelt werden, diese dann möglichst
noch kapazitiv belasten und dann mal den Ripple auf der Versorgung mit
einem Oszi messen.

Das Wichtigste ist vor allem Niederohmigkeit: Der Kondensator muss
niederohmig angeschlossen werden. Niederohmig heißt auch induktionsarm,
weil bei Spannungsprüngen diese dann "hochohmig" werden.

Es kommt auch immer drauf an, ob man nur Digital-Elektronik auf der
Platine hat oder ob da auch noch Analog drauf ist.

Viel Anregung gibt es in Büchern über EMV-gerechtes Gerätedesign.

Winfried

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