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Forum: Gesperrte Threads Vergleich Ingenieur <--> Fußballprofi


Autor: Onkel Kapott (Gast)
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Hallo,

ich bin großer Fußballfan und ich möchte mal folgenden Vergleich 
anstellen.

Fußballprofis stehen auf dem Platz, schießen Tore, verhindern Tore, 
gewinnen Zweikämpfe, ruinieren ihre Gesundheit und sind mit Mitte 
dreißig aus dem Geschäft. Die Wahrheit liegt bekanntlich auf dem Platz 
und dementsprechend verdienen die Fußballprofis eine Menge Geld. Mehr 
Geld als der Manager, als der Sportdirektor, als der Trainer usw., 
sofern es sich um Stammspieler handelt.

Ingenieure stehen im Labor, entwickeln die Produkte, testen die 
Produkte, verbessern die Produkte, ruinieren mit ihren Überstunden ihre 
Gesundheit und gehören mit 40 auch schon zum alten Eisen. Das 
Kerngeschäft der High-Tech-Firmen findet in den Laboren statt. Aber der 
Ingenieur verdient in der Regel weniger als die Leute mit 
"Verantwortung", irgendwelche BWL-Absolventen.

Fragen:

1. Welcher Markt funktioniert richtig?

2. Auf welchem Markt herrscht Transparenz?

3. Welcher Markt wächst und verzeichnet Wachstum?

4. Auf welchem Markt funktioniert die Nachwuchsarbeit?

5. Auf welchem Markt hat der Nachwuchs eher eine Chance, den Fuß in die 
Tür zu bekommen?

6. Auf welchem Markt ist "Überqualifizierung" ein Fremdwort?

7. Auf welchem Markt sind Gehaltseinbußen/Statuseinbußen kein Problem 
aus Sicht der Personalabteilung?


Ich wünsche mir, dass der Arbeitsmarkt für Ingenieure und Informatiker 
so ähnlich wird wie der Arbeitsmarkt für Profifußballer. Die Vereine, 
die Arbeitgeber sind auch realistischer als die Arbeitgeber im 
Ingenieurssektor/IT-Sektor.

: Verschoben durch Admin
Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Was an 94 Millionen Euro für einen Fußballer realistisch sein soll, muss 
mir mal jemand erklären... ;-)

Autor: Toni Holiday (Gast)
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Wurde eigentlich schon folgende Frage geklärt (bevor das Gehacke ala 
"ich bin ein kleiner geiler Uni-Ing und ihr seit nur Dreck unter meinen 
Nägeln" wieder los geht) :

Onkel Kapott = Susi Saranti ?

Autor: Temas M. (Gast)
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He Onkel Kapott, schon mal dran gedacht dass nicht jeder die 
verschrobenen Ansichten eines frustrierten Unzufriedenen lesen mag? Such 
dir nen neuen Job, klag auf Wiedereinstellung oder irgendwas - aber 
verschone bitte dieses Forum mit deiner aufgewärmten Sch**e, ja.

Autor: Vermutung (Gast)
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Onkel Kapott = Susi Saranti = wodim = Käptn Blaubär = ...

Autor: Jürgen Schuhmacher (engineer) Benutzerseite
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Fussballer sind Werbeträger. Die werden fürs Dasein und Medienrummel 
bezahlt und nicht für den Sprot.

Autor: MaWin (Gast)
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> Ich wünsche mir, dass der Arbeitsmarkt für Ingenieure und Informatiker
> so ähnlich wird wie der Arbeitsmarkt für Profifußballer.

Onkel Kapott, du hast irgendetwas überhaupt nicht verstanden.

Von 80 Mio Bundesbürgern sind ca. 40 Mio Jungen von denen ca. 20 Mio in 
der Kindheit Fussball gespielt haben, und nur wenige Profifussballer 
geworden sind und nur einige nun Millionengagen bekommen.

Gäbe es nicht diese wenigen, die so viel bekommen, hätten nicht diese 
Millionen von Leuten die Strapazen auf sich genommen, es überhaupt mit 
Fussball zu versuchen, und würden nicht diese zigtausenden Spieler jedes 
Wochenende zu ihren Verein dackeln, OBWOHL sie für ihr Training nicht 
genug zm Leben bekommen.

Ja, der Kapitalismus funktioniert bei Profifussball genau so wie bei 
Musikern, Malern, Buchautoren, Filmschauspielern: Die Gier lässt so 
viele es versuchen, daß auch die wenigen wirklich Guten (oder aus 
sonstigen Gründen erfolgreichen) dabei an die Oberfläche gespült werden, 
von denen du heute als Star in der Zeitung liest. Da wird gesiebt, bis 
aus Millionen nur einige übrig bleiben.

Allerdings ist die Suche bereits globalisiert, auch der deutsche 
Fussball stellt fast ausschliesslich Ausländer ein, die besser und 
billiger sind als einheimische Spieler.

So was möchstest du also als Ingenieur?

Ich dachte, du wolltest keinen globalen Markt, weil du die besseren 
billigeren Ausländer fürchtest.

Ich dachte, du wolltest nicht zu den zehntausenden gehören, die ihre 
ganze Jungend in die Ausbildung ihres Talents stecken und trotzdem von 
ihrer Arbeit nicht leben können, nie im Leben genug Geld verdienen 
werden, und die nur schuften, weil sie die ewige Hoffnung nicht 
aufgeben, auch eines Tages mal zu DENJENIGEN zu gehören, die so 
unverschämt viele Millionen bekommen.

Neun Onkel Kapott, das Leben als Ingenieuer ist viel fairer. Hier 
bekommt selbst der untalentierte noch einen Job von dem er leben kann, 
der konstruiert dann halt PowerPoint Folien, und hier kann fast jeder 
nachrechnen, daß sich seine Ausbildung 'lohnt', ausserdem ist der Markt 
noch immer recht abgeschottet weil es sehr auf die Sprache ankommt, als 
Afrikaner ohne Deutsch- und Englischkenntnisse sieht es bei deutschen 
Ingenieuerarbeitsplätzen viel schechter aus als beim Profifussball.

Und wenn du schon vom Starruhm sprichst: Auch ein Bill Gates oder 
Ferdinand Porsche oder Thomas Edison wurde millionenschwer, erfolgreiche 
Stars gibt es auch im Ingenieurwesen, niemand hindert dich, auch so 
einer zu werden.

Warum nur habe ich das Gefühl, daß es dir dazu an Talent mangelt, und du 
der ewige Amateurfussballer bleiben wirst, der am Wochenende den Platz 
seines Vereins kostenlos mäht, und sehnsüchtig zu den Erstligaspielern 
guckst...

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