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Forum: Offtopic Der Strom ist gelb und teuer


Autor: Mathias Braun (dedi)
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Sers!

Grade geht mal wieder die Meldung durch die Medien, dass die 
Stromkonzerne mal wieder an der Preisschraube drehen. Und ich gehöre zu 
den Menschen, die im Winter bei -10 Grad keine Heizung brauchen, weil 
die Technik so viel Abwärme erzeugt, dass ich nicht mehr heizen muss ;)

Ich habe mal durchgerechnet, was ich denn so für meinen Server pro Jahr 
zahlen müsste und da kamen erschreckende Zahlen raus. Die Kiste schluckt 
ca. 280W. Also 6.7kW pro Tag, bei rund 20ct pro kW sind es 1,34€ pro Tag 
oder 41€ pro Monat.

Komischerweise zahle für ein Collocation Platz im RZ nur 28€ pro Monat 
mit 1TB Traffic pro Monat. Da fragt man sich noch, wovon die 
Rechenzentren überhaupt leben. Denn die müssten eigentlich das doppelte 
an Leistung verbrauchen.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Was macht dieser Server, um 280 Watt zu verbrauchen?

Ich betreibe einen Heimserver, der primär als Mailserver arbeitet, aber 
auch noch als Web- und FTP-Server genutzt werden kann, mit 10 Watt 
Gesamtleistungsaufnahme. Sicher, keine Rakete, aber mein 
Internet-Upstream schafft das MBit auch nur bei Vollmond.

Die Hardware ist ein mit 500 MHz getakteter Geode LX mit 1 GiB RAM und 
einer Notebookplatte.

Als fetter Dateiserver taugt das Gerät nicht, weil die Platte 
schlichtweg zu klein ist und die Kiste obendrein auch nur einen 100 
MBit-Netzwerkanschluss hat (und GBit mit der Rechenleistung auch nicht 
bedienen könnte).

Betriebssystem ist aus reinen Bequemlichkeitsgründen W2K3.

Aber auch einem Dateiserver mit mehr Plattenkapazität und Rechenleistung 
würde ich nicht mehr als 50 Watt zugestehen.

Was also ist das für ein Server?


[Pedanterie]

> Also 6.7kW pro Tag, bei rund 20ct pro kW

Au weia. Das sind kWh, nicht kW.

Autor: Mathias Braun (dedi)
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Oh ja, kWh.

Die Kiste unterscheidet sich etwas von deiner. 2x 4x 2,66GHz Xeons mit 
16GB Ram und 5x10.000RPM SAS Platten. OS ist ein OpenSolaris drauf.

Die Box kümmert sich (nebenbei) um alles Mögliche außerdem nutze ich das 
Ding für meine Arbeit, dafür brauche ich die Rechenpower. Btw. die 
280Watt möchte das Ding haben, wenn es nichts macht. Und ca. 360-400 
unter Volllast.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Da erscheint mir eine Trennung in Server und Arbeitsrechner angesagt. 
Der Server wird auch, um sich um alles mögliche zu kümmern, nicht 
derartige Rechenleistung benötigen.

Was ist "alles mögliche"?

Und Deinen Arbeitsrechner kannst Du dann ausmachen, wenn Du nicht 
davorsitzt.

Autor: Mathias Braun (dedi)
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Naja mein Arbeitsrechner ist genauso schlimm drauf ;)
Ist eine 4x 2,66GHz Kiste mit 8GB RAM, zwei GraKas, 3 Monitoren. Auch 
ein kleiner Backofen ;) Den Rechner fahre ich auch jedes Mal in den 
Ruhezustand, wenn ich ihn nicht benötige.

Also auch mit dem Abschalten von Cores habe ich es nicht geschafft, die 
Kiste unter 240Watt zu bekommen.

Um was kümmert sich das Ding? Um die Heizung, um die Alarmanlage (davor 
sitzt noch eine USV, die auch Hunger hat), VoIP Telefon mit Asterisk, 
die Kiste bekommt laufend Backups von den Brüdern aus dem RZ 
zugeschoben. Das war's auch schon an Nebentätigkeiten.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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> Um was kümmert sich das Ding? Um die Heizung, um die Alarmanlage
> (davor sitzt noch eine USV, die auch Hunger hat), VoIP Telefon
> mit Asterisk, die Kiste bekommt laufend Backups von den Brüdern
> aus dem RZ zugeschoben. Das war's auch schon an Nebentätigkeiten.

Naja, aber dafür braucht es sicherlich nicht mehrere Xeons. Von der 
Fileserverkomponente abgesehen sehe ich nichts, was "meine" Hardware 
nicht auch schaffen könnte.

Autor: Mathias Braun (dedi)
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Brauche ich auch nicht. Nur ich kann die Kiste auch nicht mal eben 
abschalten und wieder einschalten. Auf Dauer wird sie es mir übel 
nehmen. Das Booten dauert schon ein paar Minuten.

Die Rechenleistung an sich brauche ich nur ca. 2-3 Stunden pro Tag

Autor: Johnny B. (johnnyb)
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Die Rechenzentren zahlen natürlich nicht denselben Stromtarif wie Du zu 
Hause. Stichwort Mengenrabatt ;-)

Autor: Mathias Braun (dedi)
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Ja, aber die müssen ja doppelt zahlen.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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> Nur ich kann die Kiste auch nicht mal eben abschalten und wieder
> einschalten. Auf Dauer wird sie es mir übel nehmen.

Wieso das denn? Das einzige, was betroffen sein kann, sind die 
Festplatten.

> Das Booten dauert schon ein paar Minuten.

Das könnte mit dem verwendeten Betriebssystem zu tun haben, nicht?

Autor: Läubi .. (laeubi) Benutzerseite
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Also ich sehe das wie Rufus, für die 2 Stunden wo der Rechner wirklich 
gebraucht wird völlig überdimensioniert...
Du steckts zudem 24h laufzeit rein und bekommst effektiv nur 2h raus, 
kein guter Wirkungsgrad ;)

Autor: Johnny B. (johnnyb)
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Vielleicht kannst Du dem Rechner sonst noch Aufgaben geben, damit er in 
den restlichen 22 Stunden auch noch was gescheites tut.
z.B. sowas hier: http://setiathome.berkeley.edu/

Autor: Mathias Braun (dedi)
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Rufus t. Firefly schrieb:
> Wieso das denn? Das einzige, was betroffen sein kann, sind die
> Festplatten.

Ganz ehrlich? Ich weiß es nicht. Irgendetwas geht da kaputt. Die erste 
Kiste war ein P100, der lief bei mir drei Jahre als Server. Dann hatte 
ich einen 1GHz AMD, der genau 2 Jahre lang durchlief. Als ich mit dem 
Aus- und wieder Einschalten begonnen habe, lebte er genau noch einen 
Monat. Dann war die CPU defekt.

Letzter Server war ein Core2Duo. Bei dem ist das Netzteil abgeraucht.
Und bei dem aktuellen System gibt es anscheinend ein Problem mit einem 
Netzteil. Lass ich die Kiste durchlaufen, passiert nix. Schalte ich ein 
und aus, dann wird an dem Netzteil ein Fehler gemeldet.

>>Das Booten dauert schon ein paar Minuten.
>
> Das könnte mit dem verwendeten Betriebssystem zu tun haben, nicht?

Das Booten von OpenSolaris dauert zwar länger als das Booten von Linux, 
aber daran liegt es nicht. Bis das Ding die ganze Hardware initialisiert 
hat, dauert es schon eine Zeit. Vor allem dauert es lange, bis der Raid 
Controller alle Platten gefunden hat. Wie gesagt, es ist alles Server 
Hardware, die anscheinend nicht auf das ein und ausschalten ausgelegt 
ist, sondern auf den Dauerbetrieb.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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> Ganz ehrlich? Ich weiß es nicht. Irgendetwas geht da kaputt. Die erste
> Kiste war ein P100, der lief bei mir drei Jahre als Server. Dann hatte
> ich einen 1GHz AMD, der genau 2 Jahre lang durchlief. Als ich mit dem
> Aus- und wieder Einschalten begonnen habe, lebte er genau noch einen
> Monat. Dann war die CPU defekt.

Mein Arbeitsplatzrechner wird seit mehreren Jahren jeden Tag ein- und 
wieder ausgeschaltet. Da geht nichts kaputt.

> Letzter Server war ein Core2Duo. Bei dem ist das Netzteil abgeraucht.
> Und bei dem aktuellen System gibt es anscheinend ein Problem mit einem
> Netzteil. Lass ich die Kiste durchlaufen, passiert nix. Schalte ich ein
> und aus, dann wird an dem Netzteil ein Fehler gemeldet.

Das liegt dann am Netzteil, aber nicht am Konzept des Ein- und 
Ausschaltens.

Es gibt ja Leute, die ihre "audiophilen" Stereoanlagen niemals 
ausschalten, so von wegen Klangeigenschaften und so, aber so verhalten 
sich Computer nicht.

> Das Booten von OpenSolaris dauert zwar länger als das Booten von Linux,
> aber daran liegt es nicht. Bis das Ding die ganze Hardware initialisiert
> hat, dauert es schon eine Zeit. Vor allem dauert es lange, bis der Raid
> Controller alle Platten gefunden hat. Wie gesagt, es ist alles Server
> Hardware, die anscheinend nicht auf das ein und ausschalten ausgelegt
> ist, sondern auf den Dauerbetrieb.

Na, dann entsorg die Kiste und nutze einen normalen Rechner als 
Arbeitsplatzrechner. Ein derartiges Raid-System ist in einem 
Arbeitsrechner auch nicht wirklich erforderlich.


Benchmarks zufolge soll übrigens ein Core i5 ganz erstaunlich im 
Vergleich zu Xeon-Systemen abschneiden:

http://www.macrumors.com/2009/11/20/more-quad-core...

(Hier wird der 27"-iMac mit 2.66 GHz Core i5 als vergleichbar mit einem 
2.26 GHz-Achtkern-Xeon Mac Pro angeführt, das ist sicherlich kein 
richtig vollwertiger Benchmark, der Mac Pro aber gilt auch nicht gerade 
als lausige Xeon-Hardware)

Autor: Axel Laufenberg (axel_5)
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>Da fragt man sich noch, wovon die
>Rechenzentren überhaupt leben. Denn die müssten eigentlich das doppelte
>an Leistung verbrauchen.

Macht vielleicht die Virtualisierung. Die verkaufen so einen Server 
mehrfach.

Ansonsten kann man sich sicherlich ein paar Dinge überlegen, um Deine 
Anlage sparsamer zu machen. Ansonsten musst Du eben zahlen.

>Letzter Server war ein Core2Duo. Bei dem ist das Netzteil abgeraucht.
Und da hast Du gleich einen komplett neuen gekauft ?

Gruss
Axel

Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
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Axel Laufenberg schrieb:
>>Da fragt man sich noch, wovon dieRechenzentren überhaupt leben.
>>Denn die müssten eigentlich das doppelte an Leistung verbrauchen.
> Macht vielleicht die Virtualisierung. Die verkaufen so einen Server
> mehrfach.
Colocation =! vServer

Ich schalte meine Rechner seit Jahren hart über eine Steckdosenleiste 
ein/aus.

Zu der Leistung: Was ist das denn für ein Server im Rechenzentrum: CPU, 
Festplatte etc.


Bei http://www.Hetzner.de/hosting/produkte_colocation/... steht 
explizit:
# 50 Watt Stromverbrauch enthalten
# Zusätzliche Stromaufnahme pro Watt 29,75 Cent

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Mathias Braun schrieb:
> Komischerweise zahle für ein Collocation Platz im RZ nur 28€ pro Monat
> mit 1TB Traffic pro Monat. Da fragt man sich noch, wovon die
> Rechenzentren überhaupt leben. Denn die müssten eigentlich das doppelte
> an Leistung verbrauchen.

Des Rätsels Lösung ist ziemlich simpel: Solche Schweinepreise für Strom 
werden nur Privatpersonen abgeknöpft. Die Industrie zahlt noch nichtmal 
ein Viertel davon.

Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
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Uhu Uhuhu schrieb:
> Solche Schweinepreise für Strom werden nur Privatpersonen abgeknöpft.
> Die Industrie zahlt noch nichtmal ein Viertel davon.

Das ist Quark. Die Gestehungskosten sind schon höher als 5 Cent.
Außerdem zahlt die Industrie zusätzlich auch für die Anschlussleistung.

Autor: Johnny B. (johnnyb)
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Wegen den Ausfällen; ich kann es nicht statistisch belegen, aber ich 
hatte früher mal viele normale Büro-PC's serverartig eingesetzt. Es war 
nicht zu übersehen, dass diejenigen, welche im Dauerbetrieb waren, viel 
länger lebten als diejenigen, welche über Nacht ausgeschaltet wurden. 
Hauptsächlich die Festplatten gingen mit dem täglichen aus- und 
einschalten sehr viel früher kaputt, obwohl diese nicht mal für 
Dauerbetrieb ausgelegt waren.

Autor: Mathias Braun (dedi)
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Rufus t. Firefly schrieb:
> Mein Arbeitsplatzrechner wird seit mehreren Jahren jeden Tag ein- und
> wieder ausgeschaltet. Da geht nichts kaputt.

Ja, dein Arbeitsplatzrechner ist auch kein Server.

> Na, dann entsorg die Kiste und nutze einen normalen Rechner als
> Arbeitsplatzrechner. Ein derartiges Raid-System ist in einem
> Arbeitsrechner auch nicht wirklich erforderlich.

Als Arbeitsplatzrechner habe ich auch ein normales System. Den Quad Code 
mit den zwei GraKas.

Axel Laufenberg schrieb:
>>Letzter Server war ein Core2Duo. Bei dem ist das Netzteil abgeraucht.
> Und da hast Du gleich einen komplett neuen gekauft ?

Japp. Die Kiste wurde dann ins RZ verfrachtet, wo die vor sich hin 
schnurren kann.

Alexander Schmidt schrieb:
> Zu der Leistung: Was ist das denn für ein Server im Rechenzentrum: CPU,
> Festplatte etc.

Das ganze Ding ist eine X4150 Kiste:

System Configuration: Sun Microsystems SUN FIRE X4150
BIOS Configuration: American Megatrends Inc. 1ADQW062 09/10/2009
BMC Configuration: IPMI 2.0 (KCS: Keyboard Controller Style)

==== Processor Sockets ====================================

Version                          Location Tag
-------------------------------- --------------------------
Intel(R) Xeon(R) CPU           X5355  @ 2.66GHz CPU 1
Intel(R) Xeon(R) CPU           X5355  @ 2.66GHz CPU 2

==== Memory Device Sockets ================================

Type        Status Set Device Locator      Bank Locator
----------- ------ --- ------------------- ----------------
DDR2        in use 0   DIMM_A0              A
DDR2        empty  0   DIMM_A1              A
DDR2        empty  0   DIMM_A2              A
DDR2        empty  0   DIMM_A3              A
DDR2        in use 0   DIMM_B0              B
DDR2        empty  0   DIMM_B1              B
DDR2        empty  0   DIMM_B2              B
DDR2        empty  0   DIMM_B3              B
DDR2        in use 0   DIMM_C0              C
DDR2        empty  0   DIMM_C1              C
DDR2        empty  0   DIMM_C2              C
DDR2        empty  0   DIMM_C3              C
DDR2        in use 0   DIMM_D0              D
DDR2        empty  0   DIMM_D1              D
DDR2        empty  0   DIMM_D2              D
DDR2        empty  0   DIMM_D3              D

==== On-Board Devices =====================================
 AST2000
 LAN 1 of Gilgal (Intel 82563EB)
 LAN 2 of Gilgal (Intel 82563EB)
 LAN 3 of Gilgal (Intel 82571EB)
 LAN 4 of Gilgal (Intel 82571EB)

==== Upgradeable Slots ====================================

ID  Status    Type             Description
--- --------- ---------------- ----------------------------
0   available PCI Express      SLOT0
1   in use    PCI Express      SLOT1
2   available PCI Express      SLOT2


> Bei http://www.Hetzner.de/hosting/produkte_colocation/... steht
> explizit:
> # 50 Watt Stromverbrauch enthalten
> # Zusätzliche Stromaufnahme pro Watt 29,75 Cent

Ja Hetzner.... Meine persönliche Meinung erspare ich euch jetzt.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Alexander Schmidt schrieb:
> Außerdem zahlt die Industrie zusätzlich auch für die Anschlussleistung.

Und die zahlt der Privatmann etwa nicht?

Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
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Na klar zahlt er die: Eingerechnet in den kWh Preis, daher ist dieser 
für Privatkunden deutlich teurer.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Alexander Schmidt schrieb:
> Na klar zahlt er die: Eingerechnet in den kWh Preis, daher ist dieser
> für Privatkunden deutlich teurer.

Schon mal was von der Grundgebühr gehört? Die ist 
verbrauchsunabhängig.

Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
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Die Grundgebühr ist prozentual bei gewerblichen Verbrauchern größer als 
bei privaten Verbrauchern.
Der kWh Preis ist etwa halb so groß.

Es ist so und wird so bleiben, dass Großabnehmer Mengenrabatt bekommen. 
Ist doch bei elektronischen Bauteilen genauso.

Autor: Arno H. (arno_h)
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Nicht nur eitel Sonnenschein: die Industrie zahlt aber auch extra bei 
zuviel Blindstrom und Leistungsspitzen werden nicht mehr in Cent 
abgerechnet.

Arno

Autor: Johnny B. (johnnyb)
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Trotzdem zahlt das Gewerbe weit weniger für den Strom als Haushalte.
Beim Wasser ist es übrigens dasselbe.

Autor: Mathias Braun (dedi)
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Also hier in Karlsruhe scheint es nicht so zu sein: 
http://www.stadtwerke-karlsruhe.de/swka/inhalte/pr...

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Mathias Braun schrieb:
> Also hier in Karlsruhe scheint es nicht so zu sein:
> http://www.stadtwerke-karlsruhe.de/swka/inhalte/pr...

Auf der Seite stehen keine gewerblichen Tarife. Das heißt aber noch 
lange nicht, daß es keine gibt.

Man will eben den Leuten keinen Wink geben, daß die Strompreise nicht so 
unverschämt hoch sein müssen.

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