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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik FreeRTOS auf Cortex-M1


Autor: Qduda 12345 (Firma: student) (qduda)
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Hallo Zusammen,

ich möchte FreeRTOS mal ausprobieren, habe schon viel gutes darüber 
gehört und möchte mir selbst ein Bild machen. Wie ich gesehen habe gibt 
es bereits zahlreiche Ports für das Betriebssystem. Ich werde dennoch 
einen eigenen Port schreiben, denn ich möchte es auf einem Cortex-M1 
laufen lassen. Vermutlich kann ich einen vorhandenen Cortex-M3 Port 
umschreiben.

Bisher macht FreeRtos keinen sehr guten Eindruck auf mich, denn was ich 
an Dokumentation gefunden habe war sehr dürftig. Insbesondere würde mich 
die genaue Struktur der Port Funktionen interessieren. Was für ISRs 
werden benötigt, wie soll ein Context Switch aussehen... Ich finde keine 
Doku dazu, und die Kommentare im Quellcode haben teilweise keine 
Aussagekraft und wirken wie Lückenfüller.
Wie ich gesehen habe werden Header wie stdlib.h, string.h und stdio.h 
verwendet - das finde ich generell nicht schön Hardware nahe Sachen. 
Läuft drauf raus das man sich diverse SysCalls stubben oder selber 
schreiben muss. Ist übrigens das erste RTOS das ich sehe, dass solche 
SystemLibrarys inkludiert.

Ich habe gesehen das es ein eBook zu FreeRTOS gibt, welches praktisch 
auch die Doku sein soll. Mich würde interessieren ob der kauf lohnt?! 
Leseproben konnte ich keine finden. Ich kaufe nur ungern die Katze im 
Sack!

Was verspreche ich mir denn jetzt von diesem Post hier(?).

1. Mich würde interessieren ob schon jemand Erfahrungen mit FreeRTOS auf 
dem Cortex-M3 oder M1 hat (vielleicht hat ja schon jemand einen Port 
geschrieben.)

2. Ob jemand einen Link zu ner vernüpftigen Doku hat. (Vielleicht gibts 
was besseres als auf der freeRtos seite (man darf ja noch Träumen.))

3. Hat jemand das eBook? Taugt das was?

4. Wie sind eure Erfahrungen mit FreeRTOS? Lohnt es? Lieber finger weg?

Autor: Gebhard Raich (geb)
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Beschäftige mich auch zeitweilig mit diesem FreeRTOS auf einem STM32 
Cortex M3.Leider hab ich immer wieder Probleme mit Interrupts,die 
offenbar das RTOS durcheinanderbringen. Ein debuggen ist durch das RTOS 
schon ziemlich erschwert. Grundsätzlich muß man bezüglich einer 
Programmstruktur etwas andere Überlegungen anstellen als bei einer nicht 
OS gestützten Applikation (v.a. Taskprioritäten).Man sollte auch 
ausreichend RAM zur Verfügung haben (je nach Appl. min. so 16KB).Der 
große Vorteil so eines OS ist,daß man die Prozessorzeit,wenn man alles 
gut überlegt, gut verteilen kann und es so ,trotz des Overheads des 
Task-switchings ,kaum zu Engpässen der Prozessorleistung kommt.

Grüße

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