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Forum: Platinen ATMega32 auslöten - Hilfsmittel


Autor: Florian (Gast)
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Hallo.
Ich habe dummer Weise einen ATMega32 auf meiner Platine auf der falschen 
Seite platziert :(

Wie bekomme ich den jetzt am geschicktesten "heile" wieder heraus?

Eine neue Platine anzufertigen kommt nicht in frage...

Bitte um Hilfe ...

Danke im voraus ;)

mfg Florian

Autor: nix (Gast)
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Am einfachsten die Pins Abknipsen und einzeln auslöten.

Ev. "Sonderwerkzeug" in Form zweier Kupferstreifen zum gleichmässigen 
erhitzen besorgen/anfertigen.

Vieleicht ist der Heissluftfön nach deinem Geschmackt...

Autor: Anselm 68 (anselm68)
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Dann ist er aber putt.
Mit Entlötlitze bzw. Entlötpumpe ausbauen.....

Autor: ... (Gast)
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welches Gehäuse hat denn dein ATmega?

Autor: Anselm 68 (anselm68)
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Auf die falsche Seite, dass gelingt dir nur mit nem THT-Bauteil.....

Autor: aaa (Gast)
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>Eine neue Platine anzufertigen kommt nicht in frage..

Das sagt mir, er opfert lieber den Atmega.

Hab ihm doch aber auch noch zwei alternativen gegeben...

Autor: min (Gast)
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Heissluftfön überlebt der, wenn ich das mache. Heissblasen und immer 
wieder auf die Platine klopfen bis er runterfällt.

Autor: Florian (Gast)
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Danke.

Also die Bauform ist "DIL-40".
Ich denke, ich muss den ATMega32 dann opfern... :'(
Sind dann halt nochmal 3,15€.

Das mit dem Abknipsen wäre eine gute Methode.

Danke !

mfg Flo

Autor: ... (Gast)
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> Auf die falsche Seite, dass gelingt dir nur mit nem THT-Bauteil.....
ok, hatte ich nicht geblickt..Falsche Leiterplattenseite...

Autor: min (Gast)
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DIL 40 geht mit der Entlötpumpe oder Entlötlitze raus, wenn die Pins 
nicht durchkontaktiert sind.
Und wichtig: Beim nächsten Mal einen Sockel einbauen! Der kostet ein 
paar cent und macht das Board um einiges flexibler und 
überlebensfähiger.

Autor: aaa (Gast)
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Ich denke bei wenig Praxis ist die Platine bei dem gebrate in gefahr.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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min schrieb:
> Der kostet ein
> paar cent und macht das Board um einiges flexibler und
> überlebensfähiger.

Dafür ist es eine Fehlerquelle mehr.  Kontaktbauelemente haben eine
deutlich höhere Fehleranfälligkeit als Halbleiter.

Beim nächsten Mal ein TQFP-44 nehmen, das geht mit der Heißluftpistole
locker wieder ab...

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite

>Dafür ist es eine Fehlerquelle mehr.  Kontaktbauelemente haben eine
>deutlich höhere Fehleranfälligkeit als Halbleiter.

Jain. Wir reden hier über Hobbybastelein. Da ist ein Sockel mit 
Präzisionskontakten sein Geld dreimal wert und keine nennenswerte 
Fehlerquelle. Ist ja kein Steckbrett.

MFG
Falk

Autor: Oliver (Gast)
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Wobei ein guter Sockel fast soviel kostet, wie ein Mega32, und genauso 
blöd wieder auszulöten ist, wenn der auf der falschen Seite der Platine 
sitzt.

Auch wenn ein Sockel sonst Vorteile hat, genau für diesse Problem bietet 
er keine.

Jetzt hilft nur Entlötlitze. Mit etwas Glück überleben der Mega und 
Platine die Prozedur.

Oliver

Autor: Florian (Gast)
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Hallo.
Ich habe den ATMega jetzt raus. Ich hatte leider beidseitig die Pins 
festgelötet, so dass das "heile" Lösen des AVRs nur sehr schwer wäre. 
Die Platine hat leider leicht schaden genommen. Ein paar Lötpads sind 
abgegangen.

Also als Tipp... guckt euch nochmal genau das Board an bevor ihr lötet.

mfg Florian

Autor: Thomas S. (tsalzer)
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Laß mich raten..

Die Pads die abgegangen sind hatten eh keine Leiterbahn hintendran, 
oder?

Außer unschön also nicht viel passiert.

Wie oben genannt, nimm halt in Zukunft TQFP. Da nimmt man sich 
automatisch vorher mehr Zeit, und kontrolliert alles genauer.

guude
ts

Autor: Ben ___ (burning_silicon)
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bei solchen problemen hilft mir immer der große heißluftfön. großflächig 
heiß machen ist bei der anzahl pins das einzige was geht.

den 68000 in seinem DIL-64 gehäuse mußte ich einfach haben und hab ihn 
auch aus der druckerplatine oder was das war rausbekommen. allerdings 
unter der inkaufnahme der zerstörung der platine, der IC nur fürs 
private museum. der platine ist aber gar nichts passiert, hat sich nicht 
eine einzige bahn von abgelöst. ob der µC das überstanden hat kann ich 
nicht sagen, mechanisch auf jeden fall. technisch hab ich ihn noch nicht 
wieder irgendwo eingebaut wo man ihn testen könnte.

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