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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Einsteigerausstattung: Velleman/Voltcraft Lab-1 Lötstation?


Autor: H.P. Werner (Gast)
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Hallo,

hat mit der oben bezeichneten Lötstation (mit integriertem Netzteil und 
Multimeter) jemand Erfahrung?
Ist mir in dem Bastelecken-Thread aufgefallen. Bei Reichelt, Conrad und 
Konsorten um 100 EUR.

Hintergrund: Möchte mir eine Einsteigerausstattung zulegen, und zunächst 
mein geringes Elektronikwissen etwas auffrischen und dann mal 
Mikrocontroller-Grundlagen lernen. Zweck ist ausschließlich Hobby. 
Bisher hab` ich nur ab und zu irgendwelche seriellen Adapterkabel für 
PC, GPS-Basteleien usw. gelötet, sowie ab und zu mal Batterieclips an 
irgendwelchen Geräten ersetzt, Kabel verlängert u.ä.

Vorhanden ist ein 12W-Lötkolben Weller Mini und ein Billigst-Multimeter 
VC-666. Dieses hat mir bisher vollkommen ausgereicht, um Durchgang 
anzuzeigen, oder ob irgendwo 12V oder 5V richtig oder verpolt, oder gar 
nichts anliegt.

An der Lab-1 Station gefällt mir, daß sie schön kompakt zu sein scheint, 
mit allen Grundfunktionen, und sie einfach zu verräumen sein dürfte. Ich 
habe nämlich keine permanente Bastelecke - und will im Moment keine 
Ehekrise deswegen riskieren.

Andererseits ist die Frage, was wohl passiert, wenn mal eine Komponente 
defekt ist, dann muß man alles einschicken.
Und darüber hinaus bekommt man für weniger Geld wohl Multimeter + 
Netzteil + Lötkolben/-station in Einzelteilen (was dann auch in einen 
Karton oder eine Fototasche passen sollte).

Wenn jemand was für oder gegen diese Station sagen kann, wäre mir das 
sicher hilfreich.

Empfehlungen für andere Stationen brauch` ich nicht unbedingt; ich würde 
mich alternativ sehr wahrscheinlich für einen ganz normalen Weller 
25W-Lötkolben, ein 20€-Multimeter (eigentlich vermisse ich an meinem 
5€-Teil bisher nur längere Kabel und einen akustischen Durchgangsprüfer) 
und ein einfaches Netzgerät entscheiden, und für die Differenz ein 
AVR-Board oder Gimmicks kaufen.
Wenn ich mit dem Lötkolben jemals an dessen Grenzen stoßen sollte, weiß 
ich dann sicher recht genau, was ich als nächstes brauche, und 
überflüssig wird durch späteren Kauf einer Lötstation auch nicht.

Danke & Gruß,

Hans Peter

Autor: H.P. Werner (Gast)
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Ich antworte mir mal selber, vielleicht hilft es ja mal jemandem, einen 
Fehlkauf zu vermeiden.

Ich hatte mich für die Einzelkomponenten statt der Lab-1 entschieden, 
und kam trotz brauchbarem Werkzeug merklich billiger weg:

Ersa Multitip 25W, Peaktech 1035 Multimeter, stabilisiertes 
Steckernetzteil mit einstellbarer Spannung vom 3-12V und 1A. Machte mit 
einem simplen Lötkolbenständer zusammen rund 55 Euro gegenüber den 99 
Euro für die Lab-1...

Das paßt alles in eine Camcordertasche für 6,95 vom Wühltisch, und ist 
damit genauso gut verstaut wie die Lab-1, nur jederzeit mobil. Zumal 
Lötzinn, Entlötsaugpumpe, Zange und Seitenschneider ebenfalls noch mit 
rein passen.

Eine ganz tolle Anschaffung dazu waren auf Hinweis eines Freundes 2 
kleine Laborabgreifklemmen von Hirschmann für 2mm-Laborstecker, die man 
auf die Spitzen der Prüfkabel stecken kann. Kosten wenig, und passen mit 
dem Multimeter zusammen in dessen Täschchen. Kann ich zum Multimeterkauf 
nur empfehlen.

Die Lab-1 durfte ich mittlerweile bei einem Freund ausführlich 
ausprobieren, der diese bis vor kurzem besessen hat.
Sie sieht schick aus, solange man sie nicht von unten betrachtet, aber 
das war`s auch.
Sie ist recht lieblos mit fliegenden Kabeln verkabelt und macht keinen 
allzu hochwertigen Eindruck. Ich bin froh, daß ich sie nicht gekauft 
habe, meines Erachtens ist sie für das, was sie bietet, viel zu teuer.

Alles, was das integrierte Multimeter kann, kann das in den FAQs 
genannte Multimeter von Pollin für 4 Euro auch.

Das einzige, was ich als Vorteil empfunden habe, ist der Schalter des 
Netzteils. Aber bei der Lösung aus Einzelkomponenten bleibt genug 
finanzieller Raum für ein besseres Netzteil.
Ich habe an das Kabel meines Steckernetzteils einfach einen 
Schnurschalter gemacht...

Autor: El Jefe (bastihh)
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Jepp, die Lab-1 war meine im dem Thread.

Also für den Anfang fand ich die super. Hatte alles was ich brauchte.
Aber man entwickelt sich ja weiter ;)

Und wer jetzt nun mit dem gejammer von wegen Ersatzlötspitzen usw 
ankommt:

Die Lötspitzen sind dieselbigen Keramikspitzen wie bei den div. "ZD" 
Lötkolben/Stationen wie es die bei Reichelt und Pollin gibt.
Von daher denk ich mal, so weit verbreitet wie die Stationen/Kolben 
sind; wird es garantiert keine probleme geben Ersatzspitzen zu kaufen.

Aber nun, 100EUR hätte ich nie dafür ausgegeben!

Ich hatte Sie nur, weil ich die damals bei eBay für ca. 35EUR geschossen 
hatte (Neu & OVP angeblicher Fehlkauf)

Autor: H.P. Werner (Gast)
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Den von Dir bezahlten Preis wird sie sicher wert sein.

Die Werbung dafür -schnell auf dem Küchentisch auf- und wieder 
wegstellen- ist aber nur eher eingeschränkt umsetzbar. Sie ist eher was 
für Bastelecken mit sehr wenig Platz, dort könnte sie gegenüber 
Einzelteilen im Vorteil sein.

Autor: H.P. Werner (Gast)
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Ach ja, Basti, hab` ich vergessen:

Ich habe mich zuerst gewundert, was Du mit "Deiner Lab-1" meinst. Erst 
nach einer Suche ist mir aufgefallen, daß Du mal eine verkauft hast. Ich 
habe mich nicht darauf, sondern auf eine Neuanschaffung beim 
Elektronikhandel bezogen.

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