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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Quarz par./ser. cut? Datasheet


Autor: ju (Gast)
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Bitte nicht uebel nehmen wenn ich mal so eben bloed frage ohne 
grossartig Herrn g..le bemueht zu haben.

Bin dabei eine Bestellung zusammenzustellen, und im Datasheet

http://ww1.microchip.com/downloads/en/DeviceDoc/39662b.pdf

S.7 steht das man einen parallel-Schnitt quarz nehmen soll.

Wenn ich mir jetzt die Datenblaetter von den Quarzen ansehe steht da 
immer nur was von  AT cut oder or BT cut drin.

kann mir mal jemand auf die Schnelle sagen was da was ist.

danke Ju

Autor: Kai Klaas (Gast)
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Gemeint ist ein Quarz für eine Parallelresonanz-Schaltung, wie es der 
Pierce-Oszillator ist.

Kai Klaas

Autor: ju (Gast)
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Heisst das, das ich jeden Quarz nehmen kann der mit der Grundfrequenz 
schwingt?

Ju

Autor: Kai Klaas (Gast)
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>Heisst das, das ich jeden Quarz nehmen kann der mit der Grundfrequenz
>schwingt?

Ja. Die meisten Quarze sind sowieso Parallelquarze.

Das mit der Serien- und Parallelresonanz ist so, daß ein und derselbe 
Quarz in beiden Schaltungen auf etwas unterschiedlichen Frequenzen 
schwingt. Die Abweichung ist ganz grob so ca. 1000ppm. Wenn also für 
eine besonders genaue Quarzzeitreferenz, bei der der Quarz in 
Serienschaltung betrieben wird, ein Parallelquarz verwendet wird, liegt 
die Frequenz um 1000ppm daneben.

Es handelt sich aber nicht um Quarze anderer Bauart. Sie sind nur so 
geschliffen, daß die Frequenz in der jeweils gewählten Betriebsart ganz 
genau stimmt.

Solange das also ein Grundwellenquarz ist, sollte er in jedem Fall 
anschwingen.

Kai Klaas

Autor: Peter R. (pnu)
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Bei der Fertigung der Quarze wird ihre Schwingfrequenz beim Aufdampfen 
der Elektroden (im Vakuum) feinabgeglichen.

Dabei wird die Betriebsart in der späteren Schaltung berücksichtigt, die 
Parallelresonaz oder Serienresonanz sein kann.

Wird der Quarz in der "falschen Betriebsart verwendet, führt das zu 
einer Prequenzablage von etwa 1000ppm, dh. 0,1 %.

Bei Grundwellenquarzen bevorzugt man die Parallelresonanz, da man damit 
ohne L arbeiten kann, hat dabei aber das Problem, dass die Frequenz erst 
dann genau stimmt, wenn der Quarz mit einem definierten C betrieben 
wird.

Autor: ju (Gast)
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Super Erklaerung.

Danke Euch Beiden.

Ju

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