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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Versuch 220VAC Strommessung


Autor: Juergen G. (jup)
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Hallo,

Mein Kopf oder die Physik scheint hier verbogen zu sein. Wobei ich 
Ersterem den Vorzug gebe und Euch um Aufklaerung bitte.

Es handelt sich um einen Versuch (der dann spaeter in die Praxis 
umgesetzt werden soll).

Ich habe um eine Ader einer Zuleitung einer Heissluftpistole 
(220V/1500W) eine Ringkern gelegt auf dem 10 Windungen Kupferdraht 
gleichmaessig gewickelt sind.

Die Wicklung mit einem 100Ohm Widerstand kurzgeschlossen und ein 
Multimeter (HP 3468A) Messbereich VAC angeschlossen.

Ergebnisse:

Pistole aus : 0.000364VAC
Pistole an und langsam von kleinster auf hoechste Temperatur gedreht :

Strom durch die Zuleitung
1.3A       - 5.2A

Spannung an der Wicklung
0.00079VAC - 0.001740VAC

schoen proportional.

Nur die Werte machen mich stutzig.
Sollte da nicht etwas mehr rauskommen?

Oder muss man das anders messen?


Gruss Ju

Autor: Ben ___ (burning_silicon)
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solche stromwandler haben üblicherweise 100 windungen und nicht 10.

Autor: Juergen G. (jup)
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Ja, hab ich in vielen Beispielen auch so gefunden (mit 100 windungen)

Sind denn 10 Windungen zu schwach auf der Brust um da vernuenftige 
Ergebnisse zu erhalten?

Ju

Autor: Ben ___ (burning_silicon)
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denke ja, so einfach "mal eben selber wickeln" geht halt nicht immer in 
drei minuten! ich weiß auch nicht ob dein 100 ohm abschlußwiderstand so 
toll gewählt ist... für so eine aufgabe würd ich einen LEM stromwandler 
nehmen oder so.

Autor: Juergen G. (jup)
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LEM ist gut, ich sitze hier in der dritten Welt, da ist es schon eine 
Herausforderung einen Ringkern zu bekommen.

Ju

Autor: oszi40 (Gast)
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Abgesehen von Deinem Rinkern wäre die Frage, ob der Effektivwert (Abk: 
RMS englisch: root mean square) wirklich RICHTIG gemessen werden kann, 
falls da noch durch Phasenschnitt verkrüppelte Sinuswellen ins Spiel 
kommen.
Dein Experiment würde ich lieber mit 10 Glühlampen a 100W nochmals 
wiederholen.

Autor: Dieter Werner (Gast)
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Für ein Übersetzungsverhältnis von 1:10 ist der Bürdenwiderstand mit 
100Ohm viel zu hoch.
Die (max.) 5,2A würden in 0,52A transformiert, mal 100Ohm = 52V.
Das ergibt rund 27W - eine viel zu hohe Leistung für den Ringkern.

Ich vermute außerdem, dass es sich um einen Kern aus Ferrit handelt, der 
ist für Netzfrequenz ungeeignet. Hier braucht man einen aus 
Trafoblech-Bandmaterial gewickelten Kern.

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